Adobe, Apple, Google und Intel vermeiden Massenklage durch Millionenzahlung

25. April 2014 Kategorie: Apple, Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Adobe, Apple, Google und Intel haben sich auf eine Zahlung von 324 Millionen US-Dollar geeinigt, um einen Rechtsstreit beizulegen. Eine Massenklage im Namen von rund 64.000 Mitarbeitern hätte die Firmen bis zu 9 Milliarden US-Dollar kosten können. Worum ging es? Angestellte der Firmen haben eine Massenklage angestrebt, da die Firmen Absprachen getroffen haben sollen, um die Gehälter niedrig zu halten. Diese Absprache beinhaltete, dass Angestellte nicht von den beteiligten Unternehmen abgeworben werden sollten.

E-Mails zwischen Eric Schmidt (Google) und Steve Jobs (Apple) sollen nicht nur belegen, dass solche Absprachen getroffen wurden. Aus einer E-Mail geht hervor, dass ein Personalvermittler von Google seinen Job verlieren wird, da er versucht hat, einen Mitarbeiter von Apple abzuwerben. Eine weitere E-Mail von Eric Schmidt legt nahe, dass die Absprachen nicht per E-Mail getroffen werden sollen, um keine möglichen Beweise zu schaffen.

Die Firmen haben eingeräumt, dass es wohl Absprachen bezüglich des Nicht-Abwerbens von Mitarbeitern der Konkurrenz gab, bestreiten aber, dass dies geschehen ist, um die Gehälter niedrig zu halten. Ende Mai hätte der Prozess beginnen sollen, der die großen Firmen sicher nicht im besten Licht hätte erstrahlen lassen. Die Beilegung des Streits muss noch vom Gericht genehmigt werden, dann ist die Sache vom Tisch und erspart vor allem den Firmen einen wohl recht unangenehmen Prozess.


 

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Quelle: Reuters |

Über den Autor: Sascha Ostermaier

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