1Password profitiert von Autofill-Feature in Android 0

25. März 2017 Kategorie: Android, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Google hat diese Woche Android O als Preview für Entwickler vorgestellt. Caschy hat sich bereits experimentierfreudig gezeigt und euch die offiziell noch namenlose, neue Android-Version im Blog vorgestellt. Klar, dass auch die App-Entwickler viele der neuen Features von Android O nun ausgiebig in ihre Anwendungen einbinden wollen – z. B. 1Password. Dort ist man vor allem vom Autofill-Framework begeistert, das es ermöglicht Benutzernamen und Passwörter über 1Password in anderen Apps einzufügen. Die Entwickler haben dazu sogar schon ein kleines Demonstrations-Video veröffentlicht.

Den Clip dazu findet ihr direkt hier. Über das Autofill-Framework wird 1Password quasi darauf hingewiesen, dass die App aktiv werden könnte. Twitter nimmt man als Beispiel: Es prangt nun eine Schaltfläche für 1Password, der Nutzer aktiviert sie und loggt sich z. B. über den Fingerabdruckscanner ein – schwupps werden die Daten vervollständigt.

Falls ihr 1Password nutzt, dürft ihr euch also auf eine vereinfachte Benutzererfahrung in Android O freuen. Die Entwickler sind jedenfalls schon ziemlich enthusiastisch. Zu den anderen Features von Android O zählen z. B. ein neuer Bild-im-Bild-Modus, die Möglichkeit bestimmte Gruppen von Benachrichtigungen stumm zu schalten oder die Unterstützung für erweiterte Farbräume bzw. Wide-Color-Gamut-Displays – verwenden einige Smartphones ja jetzt schon und erhalten durch Android O eine Aufwertung. Bisher mussten die Hersteller sich für die Unterstützung Insellösungen basteln, nun wird Wide Color Gamut direkt via Android eingebunden.

Neben 1Password dürften übrigens sicherlich noch andere Entwickler mit dem Autofill-Framework herumspielen. Man darf auf die Ergebnisse gespannt sein.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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