Zoom kauft Keybase

Zoom, Anbieter der Videokonferenzlösung, die mittlerweile jeder kennt, hat einen großen Zukauf getätigt. Man schnappt sich nämlich Keybase. Keybase.io machte sich seinerzeit auf, die verschlüsselte Kommunikation etwas zu vereinfachen. Keybase als Chat erlaubt es Nutzern, unter zahlreichen Identitäten welche auszuwählen, die man mit dem Keybase-Account verknüpfen konnte. Diese Übernahme ist ein wichtiger Schritt für Zoom, da man versuche, eine „wirklich private“ Videokommunikationsplattform zu schaffen, die auf Hunderte von Millionen von Teilnehmern skalierbar ist und gleichzeitig die Flexibilität hat, die Einsatzmöglichkeiten von Zoom zu unterstützen.

Ziel sei es, für jeden Anwendungsfall die größtmögliche Privatsphäre zu bieten und gleichzeitig die Bedürfnisse der Benutzer und das Engagement zur Verhinderung schädlichen Verhaltens auf der Plattform in Einklang zu bringen. Das Team von Keybase wird ein entscheidender Teil der Mission sein, so Zoom. Das liest sich so, als würde Keybase bald so nicht mehr in dieser Form weiter existieren, Zoom kauft Know How und Technologie für den eigenen Dienst ein.

Zoom wird allen bezahlten Konten einen durchgehend verschlüsselten Sitzungsmodus anbieten. Angemeldete Benutzer werden öffentliche kryptographische Identitäten erzeugen können, die in einem Repository im Netzwerk von Zoom gespeichert werden und zum Aufbau von Vertrauensbeziehungen zwischen Meeting-Plattformen verwendet werden können.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

3 Kommentare

  1. Schade. Das Aus hinter der Keybase Idee. Aber leider hat sich ja auch nicht soooo viel mehr getan in den letzen Jahren.

  2. Snopeate says:

    Schade. Ich fand das Konzept von Keybase Schlüssel über die Verknüpfung mit verschiedenen Accounts zu sichern eigentlich recht gut.
    Aber Zoom als Eigentümer stimmt mich nicht gerade positiv und wenn sie das bestehende Produkt einstellen wäre das auch bedauerlich.
    Naja vielleicht führt das ja auch zu mehr Bekanntheit und Verbreitung von Keybase und damit Verschlüsselung. Man wird ja noch träumen dürfen …

  3. Ideal wäre es sowas wie Keybase auf Blockstack zu machen oder gar in die Core Identitäten zu verknüpfen… Blockstack bietet mit den Identitäten genau das & bleibt dezentral!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.