YouTube Music geht an den Start, erster Blick aus Deutschland mittels VPN möglich

Das neue YouTube Music wurde Mitte Mai 2018 vorgestellt – Google hat nun den Startschuss für einige Länder gegeben. Man startet langsam, führt YouTube Music nicht sofort in alle Länder ein, in denen es angekündigt ist, die USA, Mexiko, Australien, Neuseeland und Südkorea machen den Anfang. Für Deutschland ist der Dienst bereits angekündigt.  YouTube Music wird dabei Video- und Audioinhalte anbieten, der Nutzer soll sich den Wechsel zwischen Apps sparen, egal ob er gerade Videos ansehen möchte oder eben einfach ein paar Tönen lauscht.

Neue Apps wird es auch geben, sowohl für das Smartphone als auch für den Desktop. In Sachen der Inhalte wird man nicht nur auf Alben und Playlisten zugreifen können, sondern auch auf zahlreiche Remixe, Künstlerradio und ähnliche Geschichten. Gleichzeitig wird die Startseite personalisierte Inhalte anzeigen, die sich nach den Nutzungsgewohnheiten des Anwenders richten. Wie YouTube mitteilt, wird es auch eine kostenlos nutzbare, werbefinanzierte Version des Dienstes geben. Aber eben auch ein Premium-Modell für 9,99 Dollar pro Monat. Dann natürlich ohne Werbung.

Wer Google Music abonniert hat, wird weiterhin auch alle Inhalte verfügbar haben, auch über die Play Music-App. Play Music wird also (erst einmal) nicht eingestellt, wie viele befürchten. Zum zweiten Teil der Überschrift: Ein erstes Gefühl für die Gratis-Version könnt ihr euch direkt holen, sofern ihr ein VPN habt, welches es erlaubt, die Herkunft auf eines der Startländer zu biegen.

Dann sollte es, wie bei mir, über diesen Link funktionieren. Auf den ersten Blick nicht so spannend, YouTube mit anderen Vorschlägen, Musik eben – da werden die mobilen Apps sicherlich spannender. Ich habe mal ein paar Screenshots eingebunden für alle, die nicht mit einem VPN rumackern möchten.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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13 Kommentare

  1. Da man auf der Website für die Benachrichtigung sobald es verfügbar ist nicht Mal Deutschland auswählen kann, sehe ich schwarz für nen zeitnahen Start hier. Selbst Nordkorea kann man als Land auswählen, aber nicht Deutschland.

  2. Weltraummann says:

    Pitchfork… Guter Mann 😀

    • Der Remix ist unfassbar geil

      • Das ist eigentlich kein wirklicher Remix, sondern ein Cover von And One. Dennoch geil. And One hat super Cover gemacht auf der Bodypop 1/2. 🙂
        Pitchfork ist natürlich auch ein all time favourite.

  3. Play Music in schwarz halt 😉 wenn das so bleibt, bleib ich auch gerne dabei. Ist der Musikstreaming-Dienst, der mir insgesamt das Meiste bietet.

    Schade nur, dass Deutschland scheinbar recht weit unten auf Googles Prioritätenliste steht

    • Dafür kann glaube ich Google eher weniger. Liegt wohl eher an der Bürokratie hier in Deutschland allgemein…siehe StreetView, Google Pay usw…während man in UK überall (selbst in Taxis und kleinen Kiosken) mit Google Pay zahlen kann seit Jahren, hängen wir noch immer bei „sollte vielleicht eventuell bald Verfügbar sein“.

      Denke so in etwa ist das mit allen Google Produkten.

  4. Der Grund warum ich Spotify bevorzuge ist die gute Desktop Anwendung, sonst würde ich direkt wechseln

  5. Benjamin Wagener says:

    Steht denn da in Aussicht, dass es einen Client für Windows gibt, zumindest eine PWA, oder muss man das am PC weiter über den Browser laufen lassen?

  6. Ist das freie Modell genau wie auf YouTube? Also hören was, wann und soviel man will, nur eben mit Werbung? Wenn der Katalog dann groß genug ist und on-demand auch in mobilen Versionen möglich ist, ist das ja tatsächlich eine riesen Konkurrenz für die kostenlose mobile Spotify Version.

    Für mich wäre das ideal. Spotify Premium lohnt sich nicht, weil ich viel zu wenig Musik höre, aber wenn ich es dann mal im Auto nutze, kann ich nicht skippen und keine Lieder auswählen, also bin ich meistens bei Radio geblieben.

  7. Gibt es nun auch die Möglichkeit seine hochgeladene Musik aus Google Music zu behalten?

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