YouTube: Ab August werden keine exakten Abonnentenzahlen von Kanälen mehr angezeigt

YouTube nimmt gerade Anpassungen an der Anzeige der Abonnentenzahl von Kanälen vor. Alle Besitzer eines YouTube-Kanals mit mehr als 1.000 Abos bekommen aktuell nämlich auf verschiedenen Seiten auch verschiedene Werte angezeigt, zum Beispiel den reelen 1.234 oder den abgekürzten Wert 1,2k.

Der Plattform-Anbieter möchte nun etwas Ordnung und Konsistenz bekommen und wird ab August 2019 auf allen Seiten und Apps den gekürzten Wert zeigen. Selbst Entwickler, die über die API von YouTube Werte abfragen, werden keine reelen Werte mehr zu Gesicht bekommen. Das hat auch Auswirkungen auf Seiten wie Social Blade, die Echtzeitstatistiken über YouTuber etc. bereitstellen. Aktuell ist man mit YouTube in Diskussion, um die Sache zu klären. Somit hat nur noch der Kanalbesitzer über das YouTube Studio Zugriff auf die echten Werte. In Zukunft wird das also so aussehen:

Here are a few examples:
If a channel has 4,227 subscribers, the public subscriber count will read “4.2k” until the channel reaches 4,300.

If a channel has 133,017 subscribers, the public subscriber count will read “133K” until the channel reaches 134,000.

If a channel has 51,389,232, the public subscriber count will read “51M” until the channel reaches 52,000,000.

Was haltet ihr davon? Interessieren euch als Nutzer die genauen Abo-Zahlen überhaupt?

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Oliver Posselt

Hauptberuflich im SAP-Geschäft tätig und treibt gerne Menschen an. Behauptet von sich den Spagat zwischen Familie, Arbeit und dem Interesse für Gadgets und Co. zu meistern. Hat ein Faible für Technik im Allgemeinen. Auch zu finden bei Twitter, Instagram, XING und Linkedin, oder via Mail. PayPal-Kaffeespende an den Autor

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13 Kommentare

  1. Die genaue Zahl interessiert mich eigentlich nicht, aber es jetzt zu ändern halte ich für genauso unwichtig. Ich denke da hätte Youtube sicher andere Baustellen die wichtiger wären.

  2. Unter 1k sollten gar nicht angezeigt werden
    Damit es nicht heißt „Du versteckst nur deine Abos weil du so wenig hast“

  3. Praktisch.. so wird das Bot-Problem verschleiert.
    Wenn ich 2.111.627 Follower habe und das abgekürzt mit 2,1M angegeben wird und ich mir dann 100k Follower kaufe habe dann wird es als 2,2M angegeben aber niemand kann von außen den Übernachtsprung um 100k sehen bzw. abschätzen.

    • Kann eh keiner sehen, woher die Abonnenten kommen oder wann die dazu kamen. Außer dem Besitzer. Von daher wird das keine Rolle spielen.

      PS: Korrekte Interpunktion hätte deinem Konstrukt gut getan.

      • Es geht darum, dass wenn ich ein Produkt von einem Influencer bewerben lassen möchte, dann möchte ich wissen, ob er viele Fakefollower hat.
        Es gibt Dienste, die checken von Influencern jeden Tag ein paar mal die Followerzahlen (über die API oder ein Skript) und generieren daraus einen Graphen, auf dem man diese „Sprünge“ dann sieht.

        • So gesehen… Dann bin ich dafür. Würde nämlich eine gewisse Ehrlichkeit zwischen den Parteien voraussetzen. Fände ich gesund und könnte ruhig in der Wirtschaft öfters der Fall sein. Und falls nicht… nun ja, dann wird der Schaden für das Unternehmen verschmerzbar sein und der Influencer schnell zur Influenza in dem Bereich. Der eine hat dann Lehrgeld bezahlt, der andere muss vielleicht wieder normaler Arbeit nachgehen. Für mich persönlich in allen Varianten mehr oder weniger ein Win-Situation.

  4. Am einheitlichsten und genausten fände ich die exakte Angabe. Zumindest bei Mouseover über die gekürzte Abo-Zahl zum Beispiel.

    Sonst interessieren mich die Abonnentenzahlen eigentlich nur in bestimmten Schritten.
    Wenn ich z.B. ein Programmier-Tutorial suche, ist die Abo-Zahl schon ein Kriterium. Ob es dann 1.384 oder 1,3 K sind, ist in dem Bereich nicht wirklich ausschlaggebend für mich. Eher dann der Unterschied zwischen 1.384 und 128.937 Abonnenten. Auch da könnte man meinetwegen mit 1,3 und 128 K abkürzen. Je größer die Abonnentenzahl, desto genauer sollte es meiner Ansicht nach auch ersichtlich sein. Bei 5,2 oder 5,1 Millionen Abonnenten ist der Schritt im Verhältnis vielleicht auch nicht groß. Nur muss man auch erst mal 100.000 Abonnenten haben. Ab der Millionen könnte man daher auch gerne nach dem Komma zweistellige Zahlen angeben. Wir sind ja im Dezimalsystem.

  5. Finde das vorgehen kacke. Finde die direkte Ausweiszung jedes einzelnen Abonnenten wichtig und interessant.

  6. Ich fühle mich als Nutzer nicht ernst genommen, dass man mir die genaue Zahl vorenthalten will. Leute, die die Zahl nicht interessiert ist es auch egal, wenn da die genaue Zahl steht.

    Außerdem ist diese Regelung ein möglicher Ausblick auf zukünftige Wege, die Google hier bestreiten könnte. Man stelle sich vor, dass man nicht mer die Qualität einstellen kann. Oder man die Lautstärke nur noch in Stufen ändern kann.

  7. Kurz und gut, ist mir egal, trotzdem verstehe ich nicht warum man die genaue Zahl verbergen muss. Gibt es dazu passende Verschwörungstheorien?

  8. Gekürzte Zahlen anzeigen und bei mouseover und über die API`s die reellen Zahlen ausgeben dann ist es übersichtlich und den Moglern wird nicht Tür und Tor geöffnet.

  9. Ich frage mich, warum Google das Abschalten der Abonnentenzahl überhaupt eingeführt hat. Google sollte wissen, das man sich heutzutage Klicks kaufen kann und das kann man dann schön verschleiern mit dem Abschalten der Abonnentenzahl.

    Ich sehe das genauso wie User Sean, erst ab 1000+ Abonnenten wird die Zahl veröffentlicht. Ein komplettes Abschalten gehört sofort abgeschafft.

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