Xiaomi Pocophone F1: Mittelklasse-Smartphone mit Premium-Hardware im Test

Über das Pocophone F1 konntet ihr hier im Blog schon einige Male lesen. Das liegt unter anderem daran, dass das Gerät ein besonders interessantes Preis-/Leistungsverhältnis besitzt, wenn man mal den Einstiegspreis von anfangs knapp unter 350 € im Vergleich mit der wirklich starken Hardware betrachtet, die hier Verwendung findet. Caschy konnte sich das Gerät auf der diesjährigen IFA schon einmal greifen und einen ersten, kurzen Eindruck mit uns teilen.

Nun hatte ich in den letzten Wochen auch endlich mal die Chance, das Gerät ausgiebiger zu testen und durch den Alltag zu führen und – kleiner Spoiler vorweg – ich kann den Hype um das Smartphone unter dem Label von Xiaomi schon größtenteils verstehen.

Kommen wir doch erst einmal zur Hardware, für die man das Mittelklasse-Smartphone im Netz doch so lobt:

Display 6,18 Zoll LC-Display (Auflösung 2.246 x 1.080 Pixel bei 403 ppi), geschützt von Corning Gorilla Glass (wobei die Variante leider nicht bekannt ist)
Maße 155,5 x 75,3 x 8,8 mm bei 180 g Gewicht
GPU Adreno 630
Prozessor Qualcomm Snapdragon 845 (Octa-Core, 4×2,8 GHz, 4×1,8 GHz)
Ausführungen 6 GB RAM mit 64 bzw. 128 GB Speicher und 8 GB RAM mit 256 GB Speicher (jeweils per microSD im zweiten SIM-Slot erweiterbar)
Audio Stereo-Lautsprecher, 3,5mm-Klinkenanschluss vorhanden, Mikro unterstützt ANC
OS Android 8.1 Oreo (mit eigener Oberfläche MIUI in Version 9.6 mitsamt POCO-Launcher)
Konnektivität Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac, Dual-Band, Wi-Fi Direct, DLNA, Hotspot, Bluetooth 5.0, A2DP, LE, aptX HD, GPS; GLONASS, BDS, USB Typ-C (2.0), USB OTG
Netzwerk 2G (GSM 850 / 900 / 1800 / 1900), 3G (HSDPA 850 / 900 / 1900 / 2100), 4G (LTE-Band 1(2100), 3(1800), 5(850), 7(2600), 8(900), 20(800), 38(2600), 40(2300), 41(2500))
Hauptkamera 12 MP-Weitwinkel (f/1.9, 1/2.55″, 1.4µm, Dual-Pixel-PDAF) und 5 MP (f/2.0, 1.12µm, mit Tiefensensor), Dual-LED-Blitz, HDR, AI für Szenenerkennung, Porträtmodus, elektronischer Bildstablilisator für Videos (EIS), Videos bis zu 2.160p bei 30 Bildern pro Sekunde, SlowMo-Videos bei 1.080p mit bis zu 240 Bildern pro Sekunde
Frontkamera 20 MP (f/2.0, 0.9µm), Videos bis zu 1.080p bei 30 Bildern pro Sekunde
Sensoren IR-Face-Unlock (wenn Region in den Einstellungen auf bspw. Indien geändert wird), Fingerabdruckleser hinten, Beschleunigungssensor, Gyrosensor, Annäherungssensor, Barometer, Kompass
Akku 4.000 mAh, QuickCharge 4.0-tauglich
Farbvarianten Graphite Black, Steel Blue, Rosso Red, spezielle Armored Edition mit Kevlarbeschichtung
Sonstiges Kein NFC, leider “nur” ein QuickCharge 3.0-Adapter im Lieferumfang, Gehäuse aus Plastik, Hybrid Dual-SIM

Liest sich schonmal nicht schlecht, was? Vor allem, dass sich hier nun auch in einem Gerät der Mittelklasse ein SoC befindet, der bisher nur bei den Premiumgeräten zu finden ist und allein schon auf dem Papier, verbunden mit den 6 beziehungsweise 8 GB Arbeitsspeicher, für allerlei Power sorgen sollte. Außerdem bewirbt Xiaomi das Pocophone F1 als besonders “Hacker-freundlich” im positiven Sinne, da das Entsperren des Bootloaders hier definitiv NICHT zu Garantieverlust führen würde und Custom ROMs demnach überhaupt gar kein Problem darstellen dürften.

Im Karton des Pocophone F1 findet ihr den QC 3.0-Adapter, ein USB Typ-C-Ladekabel, die SIM-Nadel und (hier sorgt Xiaomi wirklich mittlerweile immer für einen Pluspunkt) eine weiche Gummihülle, um das hübsche Gerät hässlich, aber einigermaßen kratzsicher, zu verpacken.

Auch wenn das Pocophone F1 “nur” mit einer Plastikrückseite (Polycarbonat) daher kommt, sieht es dennoch wirklich top aus. An der Verarbeitung gibt es wieder einmal nichts auszusetzen, hier weiß sich Xiaomi mittlerweile auch sehr positiv aus der Masse der Mittelklasse-Geräte hervorzuheben. Die linke Geräteseite bleibt blank, dafür findet ihr rechts die Lautstärkewippe, sowie den Powerbutton – allesamt mit wirklich gutem Druckpunkt. An der Unterseite befinden sich die Stereo-Lautsprecher und der USB-Typ-C-Ladeanschluss. Auf der Oberseite ruht der 3,5-mm-Klinkenanschluss, womit eure älteren Kopfhörer also auch noch nicht ausgedient haben müssen.

Ein kurzer Blick auf das Display am Tage genügt und man erkennt, dass zu viel Sonnenlicht hier kein guter Begleiter ist. Zu sehr spiegelt das Glas des LC-Displays. Hier muss die Helligkeit schon recht hoch geregelt werden, um das wieder ausgleichen zu können. Die dargestellten Farben sind meinem Empfinden nach recht gut, lassen hier und da aber schon ein paar zu blasse Nuancen erkennen. Allerdings bietet Xiaomi auch beim Pocophone F1 erneut drei unterschiedliche Voreinstellungen sowohl für die Farbdarstellung als auch für den Kontrast an. Die Aussparung am oberen Bildschirmrand (Notch) ist natürlich auch wieder mit von der Partie, leider auch das recht unansehnliche Kinn am unteren Rand. Hat man erst einmal Geräte ohne Kinn nutzen dürfen, dann fällt dieses schon sehr als störend auf.

Auf dem Testgerät ist als Betriebssystem Android 8.1 Oreo vorinstalliert, überzogen mit der Global Stable von MIUI 9.6, Xiaomis eigener Systemoberfläche. Vom internen Speicher (hier 128 GB) lässt das System noch knapp 115 GB übrig, was sicherlich für die meisten Anwender ausreichen dürfte. Doch wo einige Nutzer bei MIUI lieber schnell zu einem anderen Launcher greifen, weil ihnen die Oberfläche noch immer viel zu bunt ist und sie zu sehr an Apples iOS erinnert, da sorgt der hier verwendete Poco-Launcher schon eher dafür, dass man sich auch als Xiaomi-Neuling schnell wohl fühlt. Es gibt einen App-Drawer, der sich wie auch beim Pixel-Launcher per Wischgeste nach oben öffnen lässt, und der Drawer ist dann der besseren Übersichtlichkeit wegen auch noch in App-Kategorien unterteilt. Wem das alles nicht gefällt, der greift dann halt doch zum alternativen Launcher. Was aber mal gar nicht geht, dass App-Benachrichtigungen einfach nicht als Symbol in der oberen Leiste angezeigt werden. Sicherlich, sowas wird sich patchen lassen. Dennoch muss man hier die Leiste immer wieder herunterziehen, um zu überprüfen, ob es eine Benachrichtigung gibt – definitiv Handlungsbedarf vonnöten.

Und trotz der angepassten Oberfläche, bremst das System die Hardware des Pocophone F1 in keinster Weise aus. Ganz ehrlich, ich habe wirklich nichts finden können, was das Gerät irgendwie hätte ins Stocken bringen können. Alle Games laufen geschmeidig, PUBG brachte das F1 nicht einmal ins Schwitzen, was aber auch am Kühlsystem des Geräts liegt. Hier hat sich Xiaomi einiger Heatpipes bedient, die von innen für das Ableiten der Wärme sorgen sollen. Klappt scheinbar hervorragend! So ist es dann am Ende auch kein Wunder, dass selbst die gängigen Benchmarks kein anderes Ergebnis bescheinigen können. Für unter 350 € bekommt man hier echt Performance geboten, die – so behaupte ich einfach mal – locker für die kommenden zwei bis drei Jahre ausreicht. Der eine oder andere wird je nach Szenario noch deutlich länger damit hantieren können.

Im Inneren schlummert des Weiteren ein 4.000 mAh starker LiPo-Akku, der mich in den letzten Tagen vor allem beim Spielen von Pokémon GO (intern auch bekannt als der Akku-Killer schlechthin) ausgesprochen gut unterstützt hat. Da der Akkutest des PCMarks viermal während des Tests abgebrochen wurde, kann ich nur grobe Zahlen nennen, die sich aus den letzten Tagen des Spielens und dem Anschauen von Youtube-Videos ergeben. Über 12 Stunden (addiert) kam ich da locker hin. Wer das Gerät normal nutzt (Telefonieren, Messenger, hier und da Fotos machen und Social-Media-Apps nutzen), der sollte mit dem Gerät ohne Probleme zwei Tage auskommen, bis es wieder an den Netzstrom muss. Einen einzelnen Tag konnte ich bei meinem Anwendungsszenario locker damit durchstehen. Ist der Akku erst einmal leer, dauert es dank QuickCharge 3.0 dann knapp zwei Stunden, bis das Gerät wieder auf 100 Prozent Ladung ist.

Zwei Dinge haben mich während meines Tests dann aber doch etwas gestört. Zum einen unterstützt das Pocophone F1 kein NFC. Gerade in Zeiten von Google Pay und Co., sowie zahlreichen anderen Zwecken, fehlt eben jene Technologie dann häufig doch. Wer also auf NFC angewiesen ist oder plant in Zukunft darauf setzen zu wollen, der sollte sich lieber nach einem anderen Gerät umschauen. Ebenso nervig, aber grundsätzlich später per Patch zu lösen, ist das Problem mit dem IR-Face-Unlock. Ich schrieb es bereits bei meinem Test zum Mi 8: Nur durch das Ändern der Region (vorzugsweise Indien) in den Einstellungen lässt sich die Option zum Aktivieren der Entsperrung per Gesicht freischalten. Das sorgt zwar – zumindest während meines Tests – für keine weiteren Probleme, da sich auch an der Sprache ja nichts ändern muss, dennoch finde ich diesem Umstand lästig.

Daher setze ich beim Pocophone F1 vorerst weiter auf den Fingerabdrucksensor auf der Geräterückseite. Dieser entsperrt pfeilschnell und hat mich bisher noch nicht einmal enttäuscht. Ein weiteres Problem belastet mich persönlich nun weniger, dennoch will ich es nicht unausgesprochen lassen. Wer regelmäßig Netflix und Co. auf dem Smartphone streamt, den könnte es durchaus stören, dass auch mit dem Pocophone F1 kein HD-Streaming möglich ist. Das liegt daran, dass das Gerät auch nur Widevine Level 3 unterstützt. Meiner Meinung nach geht das Bild auch ohne HD auf dem Display aber dennoch klar. Einen Film könnt ihr damit sicherlich, auch ohne gleich zum Optiker zu müssen, schauen 😉

Kommen wir zu meinem persönlichen Highlight am Pocophone F1, gleich eingeordnet nach dessen Performance, die Kamera. Mein Urteil vorweg: Bei gutem Licht macht das Pocophone F1 erstaunlich gute Bilder, ohne lange in den Einstellungen oder dem manuellen Modus umherfummeln zu müssen. Das Fokussieren klappt dank Dual-Pixel-PDAF binnen Millisekunden und sorgt dann auch für knackig scharfe Fotos. Die Farben kommen auf den Bildern angenehm natürlich rüber, schaltet man die AI mit ihrer Szenenerkennung dazu, dann wirken die Bilder etwas zu künstlich meiner Meinung nach.

Dank AI werden die Einstellungen der Software je nach Motiv automatisch angepasst, was dann auch schnell zu viel zu kräftigen Farben führen kann. Dennoch bin ich von den Fotos (hier geht’s zum Download der unveränderten Aufnahmen) ausgesprochen angetan. Lediglich bei Low-Light-Situationen tritt wie so oft ein unschönes Rauschen auf, allerdings macht das Pocophone F1 hier meiner Meinung noch immer einiges besser als viele andere Geräte in der Preisklasse.

Da bekanntlich die App der Google Kamera, die unter anderem so auch bei den Pixel-Geräten Verwendung findet, mittlerweile dank Modifizierungen auch für so gut wie jedes andere Android-Smartphone verfügbar ist, habe ich mich auch umgehend auf die Suche nach einer APK für das Pocophone F1 gemacht. Fündig wurde ich im umfangreichen Angebot dann schlussendlich hiermit.

Damit dürft ihr nämlich auch auf die Software zurückgreifen, die für die klasse Porträtmodus-Bilder beim Pixel 3 sorgt. Ich habe hierzu dann auch mal ein paar Vergleichsaufnahmen angefertigt. Beim Pocophone F1 fällt im Porträt-Selfie schnell auf, dass die Farben zwar natürlich wirken, es aber dennoch an genügend Schärfe fehlt und auch der Kontrast etwas kräftiger ausfallen könnte. Hier gefallen mir die entsprechenden Äquivalente, die ich dann mit der Google Kamera aufgenommen habe, doch noch besser. Vor allem kommen hierbei mehr Details zum Vorschein. Hier lässt sich dann auch gut erkennen, was die Software alles zu ändern vermag. Ein weiterer Vorteil der Kamera-App von Google liegt darin, dass ihr so auch auf den integrierten Dienst von Google Lens zugreifen könnt, der auf dem Pocophone hervorragend funktioniert.

In meinen Augen handelt es sich beim Pocophone F1 by Xiaomi um ein klasse Gesamtpaket zum vernünftigen Preis. Die verbaute Hardware sorgt für ein pfeilschnelles Gerät, die Kamera weiß zu überzeugen und kann sogar noch dank gemoddeter App verbessert werden. Die Stereolautsprecher sorgen für einen größtenteils sauberen und vor allem kräftigen Klang, während der Fingerabdrucksensor seinesgleichen sucht. Selbst das hierzulande so oft von chinesischen Smartphones eingeforderte LTE-Band 20 ist an Bord, es fehlt aber nunmal an NFC und auch die integrierte Gesichtserkennung per Infrarot funktioniert nur über Umwege. Wer sich damit allerdings abzufinden vermag, der bekommt mit dem Pocophone F1 ausgesprochen viel Smartphone für sein Geld.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

Benjamin Mamerow

Nordlicht, Ehemann und Vater, hauptberuflich mit der Marine verbündet. Außerdem zu finden auf Twitter und Google+. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: benjamin@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

37 Kommentare

  1. Ich verstehe den Hype um das Pocophone als Xiaomi-Fan nicht ganz. Das Mi8 bekommt man ebenso schon unter 400€, teils um ca. 350€ und soweit ich weis ist das Mi8 eine Spur besser als das Pocophone.

  2. Wie sieht es mit Android-Updates bei Xiaomi (Pocophone F1) aus?

  3. Widevine L1 Unterstützung soll schon in der Entwicklung sein, mit Google und Qualcomm zusammen.
    http://en.miui.com/thread-4272498-1-1.html

    Das mit der Umstellung der Region für die Gesichtserkennung ist ärgerlich, soll aber mittlerweile genauso gut mit Frankreich oder Belgien klappen. Kann sein das bei Region Indien Werbung eingeblendet wird.

    Habe nur gehört das es Probleme mit Banking Apps geben könnte. Jemand Erfahrungen? Das wäre für mich ein Ausschluss Grund. Bin mittlerweile gewöhnt an die Sparkasse App auf dem Smartphone.

    Ansonsten bin ich ernsthaft interessiert! Bin immer erfreut wenn man es schafft so ein Paket zu schüren.
    Glas brauche ich nicht für die Rückseite, hätte mich nur über Android One gefreut.

  4. Premium Hardware ist ja wohl ein Scherz. Nur weil da ein SD845 drin steckt, ist da noch lange nichts Premium! Das Mittelklasse kommt schon eher hin.

  5. Kein Wort zu dem Umstand dass man wegen der riesigen Notch die Benachrichtigungen überhaupt nicht sieht? Das war bei mir der nervigste Punkt an dem Gerät.
    Ansonsten ist eigentlich nur der Prozessor Highend. Der Rest ist halt den Preis entsprechend nur Mittelmaß.

  6. Wurde getestet bei Pro7 im Galileo gegen eine IPhone.
    Der telefontyp der die Hardware untersucht hattte, hatte auch nur das NFC zu bemängeln, welches fehlte. Lobte aber besonders die Flüssigkeitskühlung (Heatpipe) welche nur bei teuereren Geräten eingesetzt wird.
    Ich fand es intersesssant, ca. 2 Wochen her

    leider funktioniert das verlinken nicht, deshalb: Sendung 313 vom 05.10.18 ab 5 Minuten – falls es einen interessiert

  7. Klinke ungleich alte Kopfhörer. Hochwertige Kopfhörer setzen zumindest oft weiterhin auf dirse Verbindung, nicht ohne Grund.

  8. Leider sind unter keine Stereolautsprecher verbaut wie beschrieben. Der Lautsprecher der Ohrmuschel wird jedoch für diese Funktion verwendet, was nicht ganz daran herankommt. Habe das Gerät und bin, bis auf die Benachrichtigungen, mehr als zufrieden.

  9. Zum angesprochenen „Kinn“: Mach doch mal die mitgelieferte Hülle drauf. Was siehst du jetzt?

  10. Für den Preis sicher kein schlechtes Geräte, allerdings könnte man realistisch betrachtet aufgrund der vielen Kompromisse auch keinen höheren Preis abrufen:

    – Kamera durchschnittlich
    – Kein NFC (für mich absolutes Ausschlusskriterium)
    – nur USB C 2.0
    – Kein LTE Band 28
    – kein Widevine L1

    Einfach einen SD 845 in ein Mittelklasse Gerät einzubauen macht daraus nunmal kein Flagship.

  11. Danke für den Tipp mit der Google Pixel Kamera App. Unglaublich was die rausholt 😀

  12. Ich hab hier noch ein paar Sachen, die ich als störend empfinde:

    – SmartLock funktioniert NUR mit Xiaomi Geräten
    – der nicht stören Modus schaltet die virbration nicht ab UND lässt nur Anrufe durch, keine SMS oder ähnliches
    – das mit den Benachrichtigungen wurde schon geschildert
    – die MIUI Einstellungen sind nach meinem Geschmack total unübersichtlich
    – durch die Rundungen unten werden bei Vollbild Apps Sachen einfach weggeschnitten

    Mein Gerät ging nach 2 Tagen Nutzung zurück an den Händler, auch wenn von der Performance her kein Meckern zulässig ist 😉

    • @Micha oder Benjamin:
      Kannst Du/Ihr was sagen zur Hör- und Sprachqualität beim Telefonieren? Irgendwo habe ich gelesen, dass das sehr schlecht sein soll, allerdings finde ich das nicht mehr. 🙁

  13. Kann mir jemand eine Empfehlung geben, entweder Mi8 oder F1?
    Wichtig wäre gute Kamera, beim Rest hab ich bislang weder wirkliche Vor- noch Nachteile zwischen beiden gefunden.
    Mein Favorit wäre das F1, da es aber für meine Frau ist, hätte ich gerne noch einen Tipp.
    Danke!

  14. Völlig unbrauchbar wenn NFC fehlt, kostet keine 5 Cent und nimmt keinen Platz weg, und wieso kein Wireless laden?
    Nimmt ebenfalls keinen nennenswerten Platz weg und kosten ebenfalls nur ein paar Cent!

    Lächerlich das ganze!

    • @Marcus:
      Ich sehe das genau andersrum! Ich habe weder heute, noch in absehbarer Zeit Bedarf an NFC! Wozu auch? Für z.B. ein unsicheres Bezahlen über ein unsicheres Android auf einem Smartphone?

      Und wozu Wireless Charging? Wenn ich ein Smartphone laden will, dann muss es in der Regel schnell gehen und da will ich nicht durch das Wireless Charging auch noch Zeit verschenken. Je nach Aussagen von Experten liegen die Verluste zwischen 15 und 90%. Wireless Charging ist für mich daher die dümmste Erfindung in diesem Umfeld. Ein Kabel anstecken wir ja jeder wohl noch zusammenbringen. Wichtiger fände ich wechselbare Akkus.

      Und wenn es nach deiner Kosten- und Platzeinschätzung gehen würde, dürfte das ganze Smartphone nur ein paar Euro kosten und wäre so groß wie eine Streichholzschachtel. 😉

      Und wegen diesen zwei Punkten das ganze Smartphone für lächerlich erklären, ist lächerlich.

  15. Bis heute keine gescheite Anwendung für NFC gefunden.

  16. Habe das Gerät seit zwei Monaten oder so und bin rundum zufrieden. NFC brauche ich nicht und will ich nicht. HD auf dem kleinen Bildschirm gucken? Wie doof muss man dafür sein? Das Ding rennt wie der Teufel und hat ein paar echt angenehme Möglichkeiten, wie z.B. Second Space. Die oben genannte Google Kamera holt einiges aus dem Teil hgeraus, dafür ist die eingebaute Videofunktion besser. Ansonsten, tolles Gerät!

    • Und wir waren von einigen Dingen so enttäuscht, dass wir es nach 2 Tagen wieder zurückgeschickt haben.
      Z.B. die Oberfläche/Einstellungen ist eine reine Zumutung. Da wollte man irgendwie Apple kopieren, aber mit Android hatte das wenig zu tun. Und was uns am meisten gestört hat, war die unterirdische Telefonqualität. Und ja, wir hatte 3 verschiedene Provider durchprobiert. Aber im Vergleich zum OP3, diversen Huaweis und Samsungs einfach nur blechern und schlecht. NFC hätten wir auch nicht gebraucht und die Power ansich hätte völlig ausgereicht. LineageOS gab es damals noch nicht und ob es das heute gibt, weiß ich nicht. So wollten wir das Ding jedenfalls nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.