Xiaomi MiBand: Fitness-Tracker für rund 10 Euro vorgestellt

Neben dem Mi4 hatte Xiaomi heute bei der Vorstellung noch ein „one more thing“ zu präsentieren. Hierbei handelt es sich um den Fitness-Tracker MiBand. Ein Fitness-Tracker ist heutzutage keine Besonderheit mehr, zahlreiche Anbieter haben diese auf Lager. Was das MiBand besonders macht, ist der Preis. Umgerechnet werden gerade einmal rund 10 Euro für das Armband fällig, ohne dabei auf wichtige Features verzichten zu müssen.

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In Sachen Funktionalität hat sich Xiaomi mit dem MiBand auch ein Stück Android Wear abgeschaut: das Armband kann dafür genutzt werden, um das gekoppelte Smartphone zu entsperren, wenn es in der Nähe ist. Folgende Eigenschaften bietet das MiBand:

  • Fitness monitor & sleep tracker
  • Sleep-cycle smart alarm
  • Unlock your Mi phone without a password
  • 30-day standby power
  • Water resistant (IP67)
  • Stylish band options (incl. wrap-around and leather)

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Hersteller von Fitness-Trackern dürften nicht gerade begeistert sein. Das MiBand kostet gerade einmal 10% von dem, was normalerweise für einen solchen Tracker ausgerufen wird. Gleichzeitig bietet er eine lange Akkulaufzeit und kommt in verschiedenen Design-Optionen daher. Zu diesem Preis kann sich ein Fitness-Tracker zweifellos schnell verbreiten. So als Mitnahmeartikel. Ob jetzt ein Preiskampf bei den Trackern beginnt?

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

18 Kommentare

  1. Für mich steht und fällt so ein Tracker mit seiner „Intelligenz“. Ist er wie das Nike Fuelband nicht in der Lage Auto fahren zu erkennen und zählt viel zuviel Bewegung, bringt mir das gar nichts.

  2. Oliver K. says:

    Puh. So ein Band ist ja erst einmal kaum etwas wert, sondern lebt durch die App. Und bei 10 Euro erwarte ich da wenig. Vermutlich fault einem auch gleich der Arm ab, wenn man einmal kräftig in das Plastik schwitzt ;).

  3. Na ja. Was zählt ist ja nicht nur die Hardware, sondern das Ökosystem, welches dahinter steht, wo man dann die eigenen Aktivitäten sowie Schlaf und Gewicht etc. verwalten kann. Da müssen sich die Billigheimer erst mal beweisen …

  4. der andere Peter says:

    Ich denke Xiaomi ist es schon zuzutrauen, dass das MiBand nicht nur von der Hardware, sondern auch von der Software her überzeugt.

    Schließlich ist Xiaomis Android-Variante MiUI ja auch sehr gelungen, erhält wöchentlich(!) Updates, bei denen auch auf Nutzerwünsche eingegangen wird, und hat daher durchaus eine breite Fanbasis.

    Auch Xiaomis Eigenart sich von anderen Herstellern recht ungeniert „inspirieren“ zu lassen, wird dazu führen, dass man viele gute Funktionen von Fitnessbändern anderer Hersteller recht schnell beim MiBand wiederfinden wird. Das kann man gut oder schlecht finden – im Zweifelsfall diskutieren wir in Zukunft aber eher über Plagiate als über fehlende Funktionen.

  5. Naja, der Preis reflektiert eben eher die Kosten der Komponenten und der Fertigung. Das Fitbit und Co. für einen Accelerometer, einen Akku und ein BT-Modul 100 Euro nehmen ist einfach unverschämt.

  6. Wie sieht das denn mit der Verfügbarkeit aus und wo kann man das ordern?
    Auf den ersten Blick habe ich nix gesehen.

  7. Endlich ein Tracker der einen vernünftigen Preis aufruft?
    Wo kann man bestellen?

  8. „Das MiBand kostet gerade einmal 10% von dem, was normalerweise für einen solchen Tracker ausgerufen wird.“
    Die Aussage finde ich ein wenig übertrieben. Von den aktuellen Fitness-Trackern gleicht das MiBand wohl am ehesten dem SWR 10 von Sony, welches schon für unter 60€ zu haben ist.
    Das MiBand ist aber definitiv eine interessante alternative, nicht zuletzt wegen der Leder Wrap-Around Option!

  9. Wird auch Zeit, dass da mal die Preise purzeln. Wie jackyjack schon sagte, sind die reinen Herstellungskosten minimal. Die unverschämtesten Preise hatte Nike+ mit dem Fuelband. Hunderte Euro für einen Billigartikel mit Markenlogo. Naja, im Nike-Aufsichtsrat sitzt eben Apple-Chef Tim Cook, die passen gut zusammen. 😉

  10. Das sieht auf den ersten Blick fantastisch aus. Auch das Lederarmband gefällt mir sehr gut (wobei ich mich frage, wie sich Leder und Schweiß vertragen). Für 10 Euro kann man auch über einen Import nachdenken, falls es hier nicht erscheint.

  11. ob das auch mit ios funktionieren wird?

  12. Wann solls denn raus kommen?

  13. asdasd
    Wenn jemand eine App dafür schreibt wird ja auch nur per Bluetooth angebunden.

  14. Würd ich so gern mit dem aktuellen Mi Flagship kaufen!