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Xbox: Microsoft kann sich auch einen Streaming-Stick fürs Cloud-Gaming vorstellen

Microsoft will seine Xbox-Marke über die reine Konsolen-Hardware hinaus entwickeln. Zwar bringt man mit den Xbox Series X|S neue Konsolen auf den Markt, doch es zeichnet sich schon ab, dass die Redmonder die langfristige Zukunft der Xbox-Marke im Xbox Game Pass Ultimate sehen. So könnte sogar ein reiner Xbox-Streaming-Stick denkbar sein.

Der Xbox Game Pass Ultimate beinhaltet eine Spiele-Flatrate und auch die Möglichkeit des Cloud-Gamings. Aktuell steht er aktuell allerdings leider noch nicht an allen Geräten zur Verfügung. Unter iOS guckt ihr etwa in die Röhre. An Android-Smartphones und -Tablets funktioniert das Game-Streaming bereits. Verfügbar sind dann eben die Titel aus dem Game Pass. Ihr müsst sie aber nicht an der Konsole herunterladen, sondern könnt sie nahtlos am mobilen Endgerät spielen.

Eine wirklich gangbare Lösung für das Cloud-Gaming am TV via Xbox Game Pass Ultimate fehlt jedoch noch. Man kann die Android-App zwar via Sideload auf beispielsweise eine Nvidia Shield TV hieven, bei mir funktionierte das aber mehr schlecht als recht. In einem Interview der letzten Zeit äußerte sich der Chef der Xbox-Sparte, Phil Spencer, jedoch positiv über die Möglichkeiten der Zukunft:

„Ich denke, ihr werdet noch günstigere Hardware als Teil unseres Ökosystems sehen. Man denkt da etwa an Streaming-Sticks und andere Geräte, die jemand einfach an seinen Fernseher anschließen möchte, um xCloud zu nutzen.“

Spencer geht sogar noch weiter. So könne er sich vorstellen, als Teil des Game-Pass-Abonnements auch so eine Hardware zur Verfügung zu stellen. Dann müssten die jeweiligen Kunden nur noch einen Controller anschaffen. Microsoft würde in diesem Bezug dann weniger mit Sony und der PlayStation konkurrieren und vielmehr direkt mit Google Stadia und Amazon mit Luna.

Allerdings ist ein eigener Streaming-Stick von Microsoft vorerst weiter nur Zukunftsmusik. Immerhin scheint so eine Möglichkeit aber durchaus von den Redmondern erwägt zu werden. Wäre das für euch interessant?

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Sehr gut, jetzt kommen wir der Sache näher! Für Casual Gamer mit Gamepass ist das die Zukunft.

    Aber bis die Leistungswerte der neuen Xbox (4K, HDR, bis 120 fps) gestreamt werden können, vergehen wohl noch 10 Jahre. Irgend etwas ist doch immer …

    • In meinem Haushalt hat eine Person Streaming anfang letztes Jahr mal ausprobiert. Die Wahl fiel damals auf Shadow, welche einen kompletten Windows PC streamen. Also 4k ist sowieso wunschdenken, aber das Streamen von 1080p ging realtiv gut (habs nicht gemessen, aber ich schätze es waren um die 60 fps), aber eben nur solange sie alleine im Netz war. Ich bin auch zuhause und will mal auf youtube, netflix und co etwas streamen. Das Problem ist, Videostreaming dienste ziehen erstmal so viel bandbreite bis man ein paar sekunden video im cache hat. Das ist Grausam für einen Echtzeitstreamingdienst wie Shadow oder es eben auch XCloud, psnow usw sind. Ich sehe weniger das Problem keine 4k, HDR und 120 fps zu erreichen, sondern eher darin diese konstant zu halten wenn du mit mehreren Personen im Haushalt bist.
      Das könnte noch ne längere Zeit ein Problem sein, selbst bis etwas besserer Bandbreite in DE.

      • Mit nem guten Router kann man den traffic von den einzelnen Endgeräten limitierten. Sodass man keine extremen Einbrüche beim streaming start update oder download hat.

        Ps ich finde die idee von dem stick auch ganz gut.

        Fürs streamen brauchen man keinen stromfresser wie die Series x. Und 500 sind für Nen casual gamer sind schon ne Menge Holz. Da macht Nen streaming Stick für 50-100€ mehr Sinn.

    • Die Zukunft ist schon da. 🙂

  2. Dachte ich mir schon, aber ich finde das Problem ist eher der Input und selbst an von mir getesteten Glasfaser und Gigabit Kabelleitungen hatte ich Probleme mit den xCloud, Stadia, Geforce Now und Co..

    Es läuft eingangs alles oft gut und flüssig und dann bricht das Bild ein oder die Eingabe laggt, bis sich das manchmal wieder fängt, ist man besser damit beraten den Stream neu zu starten. Zuletzt wieder die Immortal Fenyx Rising Stadia Demo gespielt und es lief mal gut, mal grausam.

    • Das klingt eher nach Problemen mit der Internetverbindung. Ich habe hier eine DSL50-Leitung. Am Anfang lief Cloud Gaming nicht besonders rund. Dann bin ich mit meinem alten Ultrabook von WLAN auf LAN-Kabel umgestiegen und habe die uBlock-Browsererweiterung deaktiviert.

      Seitdem rennt Stadia perfekt und wie geschmiert.

      Ich hätte vorher gedacht, dass mein DSL-50 der Knackpunkt wäre. Aber es war das WLAN und das Browser-Plugin, was gelegentlich gebremst hatte.

    • Würde auch eher das Problem nicht bei den Anbietern suchen

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