Wo ist? Apple erlaubt Suchen nach „Verfolger-Objekten“

Apple hat die Betaversion 2 von iOS 15.2 und iPadOS 15.2 veröffentlicht. Da hat man auch Verbesserungen bei Wo ist? mit reingepackt. Wo ist? erlaubt das Orten von eigenen Geräten, Geräten von Familienmitgliedern oder zertifizierten Objektfindern für das Wo-ist?-Netzwerk von Apple.

Klaro, das prominenteste Beispiel sind da die Apple Airtags. Die hatten wir auch im Test, dazu die Erklärung, dass man nicht einfach ausspioniert werden kann.

Da hat Apple nun aber noch etwas nachgearbeitet, denn man kann nun proaktiv nach unbekannten Objekten suchen, wenn man beispielsweise vermutet, dass man getrackt wird. Unsere Screenshots zeigen die Suche in Aktion, angestoßen über die App „Wo ist?“ im Bereich Objekte. Fremde Objekte können nur gefunden werden, wenn das Gerät des Besitzers sich nicht in Reichweite befindet – zudem kann es ab und an einige Minuten dauern, bis etwas angezeigt wird – und dann auch nur in einem Radius von 50 Metern. Bleibt die Frage, ob das sich so in der freien Wildbahn durchsetzt, könnte man doch nach herrenlosen Trackern suchen.

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9 Kommentare

  1. Michael Valintek says:

    Unlogisch. Dann kann ich als Dieb doch vorher scannen, ob die Tasche geschützt ist – und greife nur zu, wenn sicher bin, dass kein Tag dran ist. Oder ich kann dann schnell den Tracker finden und los werden.

    • Informiere dich mal, wie heute Diebstähle/ Einbrüche/ … ablaufen. Wobei bei Taschen es schon immer so war, dass diese relativ schnell im übernächsten Mülleimer/ WC entsorgt wurde.
      Deutlich realer ist die Möglichkeit, ein Stalkingopfer zu werden. Und dagegen hat man nun zumindest ein bisschen mehr in der Hand.

    • Funktioniert nur wenn der Besitzer nicht in der Nähe ist…

  2. Tja.

    Geist <—- {Flasche]

    Hilft jetzt alles nix mehr.

  3. Das ist irgendwie blöd. Ich hatte mir gedacht auch einen Airtag im Oldtimer zu verstecken, da ich gelesen habe dass (sofern geklaut), man den Airtag nur als verloren melden muss und gelegentlich vorbeilaufende iPhones würden mir den Standort des Tags dann (heimlich) melden. So braucht der Dieb ja nur nach einem Tracker scannen. Schade…diese passive Art der indirekten Positionsübermittlung ohne wirkliche Akku-Abhängikeit hätte mir gut gefallen und wäre spottbillig gewesen.

  4. Bedeutet „Geräten von Familienmitgliedern“ auch, dass man z.B. einen Schlüsselbund der Familie mit mehreren iphones finden kann? Das fehlt bis jetzt ja.

  5. Airtags waren nie als Diebstahlschutz gedacht sondern zum Wiederfinden verlorener (nicht gestohlener) Gegenstände

  6. Hmm, also müsste ich als nicht Apple Nutzer jetzt aktiv bei Apple Maps schauen (geht das auf Androiden überhaupt?) ob ich getrackt werde wenn ich diese zusätzliche Möglich nutzen will? Irgendwie überzeugt mich das Schutz-Konzept der Airtags weiterhin nicht, dazu die von Daniel genannten Einschränkungen…

  7. Ach wie schön, dass Apple nun endlich Geräte-Nachschub für alle Hobby-Privatdetektive liefert.

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