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Windows 10X startet erst in 2021 – für Foldables erst in 2022

Entgegen ursprünglichen Annahmen soll Windows 10X auch für normale Laptops erscheinen, nicht nur für Foldables mit zwei Bildschirmen. Windows 10X alias „Lite“/“Santorini“ ist ein etwas modulareres Windows 10. Im Frühjahr 2021 soll das OS auf Geräten mit einem Bildschirm starten, ca. ein Jahr später dann auch für Geräte mit zwei Bildschirmen – wie das Surface Neo – erscheinen. Da es sich hierbei noch um interne Termine handelt, sind die Angaben entsprechend vage und können auch nochmals verschoben werden.

Auch weitere neue Informationen zu Windows 10X weiß man zu berichten: Ab dem nächsten Jahr soll die Entwicklung von Windows 10X priorisiert werden, was entsprechende Änderungen für die Feature-Updates von Windows 10 mit sich zieht: Hier steht im Raum, dass nur noch ein Feature-Update im Jahr kommt.

In der ersten Version von Windows 10X gibt es außerdem keine Unterstützung für Win32-Programme – da gibt es also vorerst nur UWP-Apps und Web-Apps. Derzeit ist Microsoft da ja gerade dran, in Zusammenarbeit mit Google, die Entwicklung von PWAs anzuschieben. Möglicherweise setzt man außerdem auf Virtualisierungsdienste aus der Cloud um Win32-Anwendungen trotz allem ausführen zu können. Trotz allem arbeitet man wohl noch daran, die Win32-Programme auf 10X zu bringen – vor 2022 rechnet man noch nicht mit einer Container-Lösung.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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8 Kommentare

  1. Eine Windows-Version, auf der absehbar keine normalen Windowsprogramme laufen. Wird bestimmt ein Renner!

    • Betrifft doch nur die 32bit Versionen. Und die sollten eh langsam mal aussortiert werden. Wer nutzt denn 2021 noch 32bit!?

      • Ich hoffe das war jetzt ironisch gemeint? Win32 ist der historische Name für die WIndow API, das sind alle klassischen Windowsprogramme, auch 64bittige.

        • Der historische Name der Windows API ist Windows API.

          • Erbsenzählerei. Win32 ist seit jeher die API von Windows NT, auf dem alle aktuellen Versionen basieren. Da die 30 Jahre alt ist, kann man schon von historisch sprechen, vor allem im Kontext mit den modernen, UWP-basierten Apps.

      • Visual Studio zum Beispiel. Und warum sollte man 32-bit aussortieren? Selbst wenn man die reine x86-Variante abschafft, die WOW64-Schicht (die das Ausführen von x86-Programmen unter x64 ermöglicht) ist trotzdem weiter erforderlich für alle nicht-64-bit-Programme (gibt es nach wie vor sehr viel) und muss gepflegt werden. Man könnte eher erwägen, eine x64-Variante ohne WOW64 zu veröffentlichen.

  2. Ohne Win32-Unterstützung (sprich: nur UWP- und Browser-Apps laufen) wird das genauso eine Totgeburt wie Windows RT und Windows 10 S.

  3. NanoPolymer says:

    Wenn UWP der AppStore von MS gemeint ist wird das ähnlich gut wie unter Apple bei MacOS funktionieren. Gar nicht. Bei Smartphones ist das seiner Zeit akzeptiert worden, aber auch nur weil es nix davor gab.

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