WhatsApp: Unterstützung für mehrere Geräte gleichzeitig soll kommen


WhatsApp ist einer der unflexibelsten Messenger auf dem Markt, was seinem Erfolg aber keinerlei Abbruch tut. Genutzt werden kann WhatsApp nämlich nur auf einem Gerät (wenn man die Kopplung Desktop > Smartphone über WhatsApp mal außen vor lässt). Möchte man ein anderes Gerät nutzen, muss man seine Nummer quasi umziehen, kann den Messenger dann nicht mehr auf dem Gerät von vorher nutzen. Das soll sich aber ändern, wie WABetaInfo nun berichtet.

Das bedeutet, dass man WhatsApp künftig mit derselben Nummer auf mehreren Geräten nutzen kann, zum Beispiel auf einem Android-Smartphone und einem iPhone. Oder eben auch einmal auf dem iPad, die entsprechende App soll ja ebenfalls in der Mache sein und auch nur zurückgehalten werden, weil der Multi-Device-Support noch nicht fertig ist.

Wann WhatsApp die Unterstützung allerdings verteilen könnte, ist völlig unklar, das dahinter liegende System soll sich noch in der Entwicklung befinden. Die neue iOS-Beta verrät noch ein paar weitere Details, die alle aber nicht wirklich spannend sind.

Wie lange wartet ihr denn schon auf eine Multi-Device-Unterstützung von WhatsApp?

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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74 Kommentare

  1. Christian says:

    Kann ich drauf verzichten… reicht mir, wenn es auf EINEM Handy läuft.

    • Ich halte es sogar für das Whatsapp Erfolgsrezept, dass es nur auf einem Gerät läuft und dass es sich dabei um ein Smartphone handeln muss. So ist garantiert dass man den Empfänger möglichst schnell erreicht und es nicht passieren kann, dass diese Person Whatsapp nur auf einem Gerät (zb Tablet) nutzt, dass der nicht ständig bei sich hat.

    • Sehe ich auch so. Die allermeisten Nutzer in meinem Bekanntenkreis haben nicht Mal ein zweites Gerät oder benutzen nicht Mal WhatsApp web. Ich bezweifle stark, dass viele Nutzer einen multi device support vermissen.

      • Peter Brülls says:

        Kein multigeräte support wäre für mich ein dealbreaker. Wenn ich am pc oder Tablet bin, will ich nicht das Smartphone rausgraben.

        Und selbst meine Mutter – über 80 – hätte es lieber auch vernünftig auf dem Tablet.

  2. Die sind ja echt schnell damit. Telegram kann das schon ewig. Hoffe das die Funktion zügig kommen wird. Mir geht es immer auf die Nerven wenn man in einem Smartphone mal keine Simkarte eingelegt hat und dann noch eine alte Whatsapp Installation drauf ist, die man jedes mal verifizieren soll.

    • Wer sagt denn, dass das wirklich so ein flexibler Multi-Device-Messenger wie Telegram wird? Aus der Originalquelle geht das nicht hervor.

      Das könnte auch nichts anderes sein als die Android-App „Tablet Messenger“, die auf WhatsApp Web basiert, also der üblichen „Fernsteuerung“, die zusätzlich vom Phone abhängig ist und nicht unabhängig läuft.

      WhatsApp ist von seinem ganzen Backbone halt nicht als Multi-Device-Messenger angelegt. Das ist ein schlechter Witz, wenn man das mit besseren Messengern wie Telegram vergleicht.

      • Wenn „nicht verschlüsselt“ und „großteils nicht Open Source“ besser ist als „verschlüsselt“ und „immerhin ist die Verschlüsselung Open Source“… dann hat man wohl vor allem keine Ahnung.

        • Das hat jetzt genau was mit dem Kommentar von Franz bezüglich WhatsApp und Telegram zu tun? Richtig, gar nichts, dein zweiter Halbsatz bezieht sich nämlich nicht auf WhatsApp (sondern auf Threema, du bist hier ja ziemlich bekannt deswegen…).

  3. Naja die Chats werden dann wohl genau so unsicher auf dem Facebook Server liegen wie der Facebook Messenger. Schließlich möchte man ja nich Chat A auf Gerät 1 haben und Chat B auf Gerät 2

    • Absoluter Quatsch. Das Signal-Protokoll (und in Teilen zeigt Signal es selbst, da ist der Desktop nämlich unabhängig vom Smartphone) macht hier absolut kein Problem. Wire macht es bestens vor.

      • oder iMessage

        • Naja. Da iMessage einen Apple-eigenen Schlüssel fürs Cloud-Backup ihrer Nachrichten nutzt ist iMessage vielleicht kein ganz so gutes Beispiel wie Blubs Verweis auf Wire.

          Deshalb kann Apple in der Cloud gespeicherte Nachrichtenverläufe weitergeben. (Was sie auch tun.)

          Davon abgesehen kommen über Apples Cloud-Backups auch Dritte an Nachrichtenverläufe. Durch einen unberechtigten Zugriff ist es damals in Teilen zum „Fappening“ gekommen, sofern sich daran noch jemand erinnert.

          • Das hast du falsch verstanden. Der „Skandal“ beruhte auf schwachen Passwörtern, die erraten/errechnet werden konnten. War also gar nix. Der Schlüssel liegt Apple übrigens nicht vor, sondern existiert ausschließlich jeweils in der Secure clave des lokalen Chips. Wurde schon tausendfach erörtert.

  4. Die Problematik bei WhatsApp war ja immer, dass sie, im Gegensatz zu Telegram, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung haben, weshalb die Nachrichten eben nur auf den beiden Endgeräten gelesen werden können. Ich frage mich, wie WhatsApp diese beibehalten möchte und trotzdem mehrere Geräte unterstützt. Aber vielleicht ist das gar nicht so schwierig, solange man darauf verzichtet, neuen Installationen das ziehen der alten Nachrichten von den Servern zu ermöglichen (wie es bei Telegram der Fall ist). Bei Gruppenchats sind ja auch mehrere Geräte gleichzeitig in einem Chat.

    • Signal Und Wire machen vor, wie es auch mit E2E funktioniert. Warum hält sich der Glaube so lange, dass das nicht geht? Ohne dich persönlich zu meinen, aber die Aussage „E2E deswegen geht das nicht“ fällt mir sehr oft auf.

      • Und verrätst du auch, *wie* das mit E2E funktioniert? Womöglich ein weiterführender Link?

        • Da gibt es zwei Hauptmöglichkeiten: Der Sender verschlüsselt für jedes Empfängergerät einzeln (dabei hat jedes Gerät einen eigenen Schlüssel), genau so wie es bei Gruppen bereits gemacht wird. Oder bei der Kopplung der einzelnen Geräte wird der geheime Schlüssel sicher ausgetauscht, sodass alle Geräte den gleiche Schlüssel haben. Dann ist der Sender gar nicht involviert sondern der Server muss Nachrichten nur vorhalten bis alle Geräte diese abgeholt haben (statt wie aktuell, dass ein Gerät diese abgeholt hat).

          Wenn du es ganz genau wissen willst, guck dir Wires Protokoll an, die implementieren ersteres. Signal genau so, aber da ist dies sehr versteckt und der Benutzer kommt damit nicht in Kontakt.

          • Christian says:

            Zitat: „Dann ist der Sender gar nicht involviert sondern der Server muss Nachrichten nur vorhalten bis alle Geräte diese abgeholt haben (statt wie aktuell, dass ein Gerät diese abgeholt hat).“

            Das wird tödlich enden.

            Stell dir mal die ganzen Leute vor, die sich ein neues Handy holen und das alte nie abmelden.

            Dann platzt denen der Server.

            • Das ist kein Problem. Der Server muss die Daten ja nicht ewig vorhalten. Bleibt ein Gerät zu lange nicht verbunden (und es existieren noch andere Geräte), kann dies einfach automatisch abgemeldet werden und muss dann nur wieder neu hinzugefügt werden. Für den Benutzer hat das keine Nachteile, und der Speicher läuft auch nicht voll.

              Wird er aber sowieso wahrscheinlich nicht: Telegram schafft es ja auch jede jemals gesendete Nachricht auf ihren Servern zu speichern. Das kriegt Facebook locker hin 😉

      • Richard Rosner says:

        nun, es geht zumindest nicht exakt so wie Telegram aktuell arbeitet. Denn da hat man auf allen Geräten immer den gesamten Chatverlauf. Bei Wire meines Wissens nach lediglich die Nachrichten, die nach der Kopplung ausgetauscht wurden. Und dass der Signal Desktop unabhängig laufen soll ist mir neu. Ich habe den zwar schon eine Weile nicht mehr genutzt, aber der einzige Unterschied zu WA Web war da noch, dass sich das Programm und die Smartphone-App die Verbindung merken. Das Smartphone dient dennoch als Relais. Aber selbst wenn dies sich inzwischen geändert hat, das Problem wird identisch sein.
        Daher ist es durchaus richtig zu sagen dass die Funktionalität von Telegram aktuell unvereinbar ist mit E2E.

        • Bei Signal dient das Smartphone nicht als Relais! Es wird einmalig der gesamte Verlauf mit dem Smartphone synchonisiert (du hast also anders als bei Wire auch alle alten Nachrichten), danach läuft der Desktop-Client unabhängig, z.B. auch wenn das Smartphone ausgeschaltet ist.
          Wie Signal es macht ist es also vollkommen richtig, nur dass sie die unverständliche (und technisch nicht begründbare) Einschränkung haben, dass nur ein Smartphone verbunden sein darf.

          • tartaros84 says:

            Dann solltest du dich aber unbedingt nochmal neu informieren.
            Die alten Nachrichten werden bei einer neuen Einrichtung NICHT übernommen.
            Bei schon einer schon eingerichteten App werden die alten Nachrichten beim Starten der App nochmal vom iPhone abgerufen. Jedes mal beim Starten der App.

            • Da hast du Recht, ich habe mich fälschlicherweise an eine Diskussion erinnert, wie dies umzusetzen ist. Signal fehlt es allerdings an der Man-Power, um dies auch umzusetzen. Das wäre für Facebook aber ein leichtes.

              > Bei schon einer schon eingerichteten App werden die alten Nachrichten beim Starten der App nochmal vom iPhone abgerufen

              Vom Server, nicht Smartphone. Der halt neue Nachrichten sowohl für Smartphone als auch Desktop vor.

              • Richard Rosner says:

                halten wir fest, ideal umgesetzt ist es auf jeden Fall bisher nicht. Aber selbst wenn FB es so umsetzen würde, würde ich ihnen nicht weiter trauen als ich sie schmeißen kann. Da fehlt mir der eindeutige Beweis, dass FB nicht nur behauptet, ihre Implementierung von Axolotl wäre so sicher wie in Signal. Einem Unternehmen wie FB traue ich es jeder Zeit zu das System im Hintergrund zu manipulieren, sodass Nutzer nicht mitbekommen, dass FB einen Zweitschlüssel o.ä. hat und es gut genug versteckt ist, dass auch Experten es nicht so einfach nachweisen können.

    • Wenn die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung zu Gunsten der personalisierten Werbeeinblendung im nächstes Jahr eingeschränkt/aufgeweicht/deaktiviert wird, ist die Multigerätunterstützung auch schnell implementiert. 😉
      Sprich, da wird nichts beibehalten.

      • glaub die Werbung erfolgt nur im Status und der ist, so meine ich, sowieso nicht E2E verschlüsselt, glaube es zu mindest mal so gelesen zu haben …

        • Doch ist er (deswegen dauert es mit vielen Kontakten mitunter Minuten, bis der neue Status drin steht). Es gibt auch überhaupt keine Ankündigung hier irgendwas zu ändern. Alle Befürchtungen hierzu basieren darauf, dass Facebook für persönliche Werbung die Verschlüsselung aufweichen muss. Das ist aber erstmal ein Trugschluss. Identifiziert werden kannst du über deine Nummer, und auch ohne Nachrichteninhalte weiß Facebook mehr als genug, um persönliche Werbung zu schalten.

    • Sobald du bei WhatsApp ein Backup machst, landen alle Nachrichten, Medien etc. nicht-E2EE auf den Clouds von Google oder Apple. Insofern ist WhatsApp Ende-zu-Ende-Verschlüsselt, ja, aber sobald du (oder sei es nur ein Freund aus einer Gruppe) ein Backup machst, können andere theoretisch genauso mitlesen wie es Telegram könnte. Nur da vertraue ich Facebook weniger als Telegram. Deshalb kann WhatsApp noch so mit E2EE werben: Großartig sicherer als z.B. dein genanntes Telegram ist WhatsApp deshalb aber definitiv nicht.

      • Das ist falsch. Das Backup ist verschlüsselt. Den Key dazu hat WhatsApp. Das bedeutet, dass Facebook und Google jeweils alleine das Backup nicht lesen können. Und ich bezweifle, dass Google und Facebook hier im großen Stil zusammenarbeiten und gemeinsam Backups auslesen. Dagegen wären bisherige Skandale gar nichts, außerdem sind beide gerade im relevanten Werbungsgeschäft direkte Konkurrenten.

  5. Und wie soll das mit E2E Verschlüsselung funktionieren? Oder fällt dann auch der letzte Grund weg, bei WhatsApp zu bleiben?

    • Du bist jetzt der dritte 😀 Das meinte ich mit meinem Kommentar, dass mir diese Aussage oft auffällt. Es gibt absolut keinen Widerspruch, warum bitte sollte das nicht funktionieren?

      • Die geheimen Chats bei Telegram sind nicht Multi-Device-fähig. Wenn auf mehreren Geräten gewünscht, sind die Chats noch nicht end-to-end-vershclüsselt?!

        • Weil Telegram das nicht macht ist es jetzt unmöglich?! Telegram und Verschlüsselung sind so eine Sache, dass dann auch noch als irgendein Indiz anzunehmen ist ziemlich dämlich, sorry

          • Ich weiß wir sind grade alle ganz grob und aufgeregt weil das so ein sensibles Thema ist, aber :

            > warum bitte sollte das nicht funktionieren?

            Es wird regelmäßig (Telegram, Facebook Messenger) auf eine Weise implementiert, die nahelegt, dass die Kombination aus E2E Verschlüsselung und Multi-Device-Setup nicht selbstverständlich ist.

            Da hilft kein Schimpfen oder Beleidigen: Deshalb nehmen Nutzer an, E2E Verschlüsselung und Multi-Device-Setup seien nicht selbstverständlich.

          • Ich kann es mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Facebook einerseits eine Verzahnung seiner Dienste hinbekommen will, auch Daten für sein Geschäftsmodell benötigt und gleichzeitig Vorreiter bei einer vernagelten und wasserdichten Verschlüsselung über Geräte hinweg wird. Ich unterstelle WhatsApp-Verschlüsselung auch gern, dass sie aus Verzweifelung und Angst vor (mehr) negativer Presse implementiert wurde. Ich sehe noch nicht, dass man hier wirklich ein Spitzenprodukt abliefert, dass dem Wunsch nach vernagelten Chats über Geräte hinweg gerecht wird.

      • Das fragen i.d.R. aber nur Android-Nutzer. iOS-/macOS-Nutzern ist die Tatsache, dass sich Multidevice und E2EE nicht ausschließen, seit Urzeiten durch eigenes Erleben von iMessage bekannt.

  6. Ja super Hangout konnte es von anfang an und war auf jedem Android Device vorinstalliert. Das Problem ist halt das Whatsapp an die Handynummer gebundenist . Aber dafür könnte man ja auch eine Lösung finden. Interessant ist ob man dann mal die Daten von Android zu Iphone und anderes herum bekommt. Bei den System Wechslern immer ein Problem. Ich selber kann das nicht verstehen habe nichts wichtigen in Whatsapp genau genommen würde ich sagen habe ich nichts wichtiges auf dem Handy.

    Wie die das dann mit der Verschlüsselung machen wollen ist auch mal Spannend

  7. > Wie lange wartet ihr denn schon auf eine Multi-Device-Unterstützung von WhatsApp?

    Noch nie auch nur drüber nachgedacht. Nutze allerdings privat auch nur ein Telefon und sonst bloß Desktop Geräte. Die lassen sich ja verknüpfen.

    …aber schön, natürlich. Warum auch nicht. Wenns die E2E Verschlüsslung nicht beeinträchtigt eine gute Sache!

    Nachtrag:
    …hab F5 gedrückt und schon sind hier ganz viele Kommentare zur Verschlüsselung. Das ist ja mal eine Community. 🙂

  8. michael ottilie says:

    Warten auf WhatsApp ? Gar nicht, seit Jahren deinstalliert.

  9. Endlich muss man zum feiern nicht mehr das HighEnd Smartphone mitnehmen, sondern es reicht auch das Zweitsmartphone auf dem das Display kaputt gehen darf 😉

  10. Warten auf WhatsApp ? Gar nicht, seit Jahren deinstalliert.

  11. Heisenberg says:

    Das wäre Mal was, dann kann ich das wie Telegram auch auf dem Tablet benutzen ohne so eine komische Fake Desktop Anmeldung 🙂

  12. „mit derselben Nummer auf mehreren Geräten nutzen“
    Ich bräuchte es aber auf zwei Geräten mit verschiedenen Telefonnummern. Kann doch nicht so schwer sein, dass auf deren Servern einem Konto mehrere SIM-Nummern (und mehrere IMEI) zugeordnet werden können. Wären zwei Felder mehr in der Datenbank und zwei Zeilen Programmcode, so dass bei der Nachrichtenübertragung an den Empfänger alle Geräte durchgegangen werden……

    • JohnLamox says:

      Ist die Frage, wie WhatsApp das dann versucht abzubilden. Aber wenn du weiterhin per Hand deine Nummer eingeben musst bei der App-Registrierung, sollte das doch mit der anderen Nummer kein Problem darstellen. Hatte auch schon zwischenzeitlich wegen Vertragswechsel mal eine andere Nummer gehabt vom Anbieter bis die alte portiert wurde. Das hat auch einwandfrei funktioniert. Die Nummer für WhatsApp muss nicht zwingend die sein, die zur Sim-Karte passt. 😉 Hauptsache du bekommst deinen Bestätigungscode.

    • Zwei Geräte mit zwei Nummern? Ähm, schon immer möglich. Aber wozu für ein Konto? Davon abgesehen, wären es ganz sicher nicht nur zwei Datenbankfelder. Da gehört einiges dazu, über der Telefonnummer noch eine weitere Meta-Schicht zu entwickeln. Aber trotzdem verstehe ich das nicht. Bei ICQ wollte man doch auch nie zwei Nummern für ein Konto haben.

      • Christian says:

        Evtl. darf er auf der Arbeit nur ein Dienst Handy benutzen und möchte aber die identische Kommunikation wie zuhause haben.
        Würde mir jetzt so als Anwendungsfall einfallen.

  13. „WhatsApp ist einer der unflexibelsten Messenger auf dem Markt, was seinem Erfolg aber keinerlei Abbruch tut.“

    vermutlich ist gerade die Einfachheit ein Grundpfeiler für den Erfolg. Bin der Mienung, genau darüber mal ein Interview mit den Gründern gelesen zu haben. Gerade die Bindung an die Telefonnr. und nicht die Anmeldung via Benutzername und Passwort war für die Entwickler kein zufälliges, sondern über ein über viele Jahre verteidigtes Feature, um die Anmeldung für absolute Anfänger in Sachen Smartphone oder Computer (was wohl die Masse ausmacht) so simpel zu machen.

    Wenn man sich z.B. die Lösungen von Threema im Vergleich dazu ansieht, ist klar, dass man sich auch aus den richtigen Gründen selbst aus dem Wettbewerb nehmen kann.

  14. JohnLamox says:

    Inzwischen warte ich da nicht mehr darauf und gebe nichts mehr auf die Ankündigungen von WhatsApp, weil es schon eine gefühlte Ewigkeit „in der Entwicklung“ ist. Egal ob es jetzt die iPad-App oder der generelle Multi-Device-Support ist. Ich behelfe mir mit einer anderen App die mir eben die Web-Version von Whatsapp quasi als „eigenständige App“ aufs iPad bringt und am Desktop gibts halt den Desktop-Client. Mal sehen wie lange sich WhatsApp noch Zeit lässt, aber mir ist es im Prinzip inzwischen egal. 😉

    • Das sind aber auch nur Notlösungen, die ohne Smartphone nicht funktionieren.

    • Solange du die Geräte immer hübsch online beieinander hast, geht das, ist aber weit weg von Multidevice.

    • JohnLamox says:

      Klar funktionieren die alle nicht ohne Smartphone und sind „Notlösungen“. Aber ich hab mein Smartphone zu 99% dabei bzw. „online“. In der Arbeit ist es bequemer, das ganze am großen Bildschirm zu machen und auch zu Hause tippe ich dann eher mal auf dem iPad eine Nachricht.

  15. Ich warte tatsächlich schon von Anfang an auf eine Multi-Device-Unterstützung. Für mich persönlich war die Bindung an nur ein Gerät schon immer ein KO-Argument gegen WhatsApp. Aber der Markt hat eben anders entschieden.

  16. Ich bevorzuge ein offenes förderiertes Chatsystem, nicht den Messengerdienst eines einzelnen Konzerns.
    Alle diese Systeme bieten E2EE auf allen Geräten gleichzeitig. Darum warte ich nicht auf Whatsapp Multi Device, das kommt Jahre zu spät.
    Wer von mir schnell eine Antwort will schreibt mir nicht über Whatsapp, kann dauern bis ich das Handy wieder anschaue wenn ich am PC sitze.

    Empfehle die Webseite freie-messenger.de

  17. Ich nutze seit Jahren nen iPhone und habe mir vor zig Wochen mal nen Android geholt um einfach damit nach vielen Jahren einfach wieder selsbt Erfahrungen zu sammeln. Ich würde gerne häufiger mal sagen, heute nehme ich das Android mit und morgen das iPhone, aber wegen Whatsapp und den ganzen Chats und Gruppen mache ich das nicht. Das übertragen aller Nachrichten und Media-Dateien aus Whatsapp iOS zu Android ist ja extrem umständlich und einen Weg von Android zurück zu iOS habe ich bisher nicht gefunden.
    Wäre echt genial wenn ich auf Android und iPhone auf den selben aktuellen Verlauf zugreifen könnte und schreiben kann.

  18. Ich bevorzuge ein offenes förderiertes Chatsystem, nicht den Messengerdienst eines einzelnen Konzerns.
    Alle diese Systeme bieten E2EE auf allen Geräten gleichzeitig. Darum warte ich nicht auf Whatsapp Multi Device, das kommt Jahre zu spät.
    Wer von mir schnell eine Antwort will schreibt mir nicht über Whatsapp, kann dauern bis ich das Handy wieder anschaue wenn ich am PC sitze.

    • Da es von WhatsApp auch einen Desktop-Client gibt, der dir also das „auf den Handy schauen“ abnehmen würde wenn du gerade am PC sitzt, gibt es eigentlich keinen Grund deine armen WhatsApp-User warten zu lassen, außer natürlich du möchtest sie etwas ärgern, weil sie kein föderales System wie XMPP oder Matrix verwenden 😉

      • Naja, der sogenannte Desktop-Client ist eine Web-Anwendung, die sich mit dem Handy verbindet, etwas so komfortabel wie auch bei Threema, anders ausgedrückt: Eine Katastrophe. Geht schon nicht, wenn das Handy offline ist.

        • So is es. Es kommt schon manchmal zu Schwierigkeiten wenn Android WhatsApp schlafen legt. Ein Witz.

          Und jeder – wirklich jeder – hat Mail. Heutzutage gibt es Delta Chat, probiert es aus Leute. (xmpp sowieso )

    • „ann dauern bis ich das Handy wieder anschaue wenn ich am PC sitze“ > hahaha! Die Welt wird’s überleben, James Bond!

  19. Ich hätte lieber endlich mal die angedrohten Optionen für Gruppen, so daß einen nicht jeder Horst in irgendwelche Gruppen „einladen“ kann …

  20. „Wie lange wartet ihr denn schon auf eine Multi-Device-Unterstützung von WhatsApp?“

    Ich warte auf eine echte Multidevice-Funktion für Threema, WhatsApp interessiert mich einen Scheiß!

    • Richtig, bei Threema will ich das auch, wäre mir auch viel wichtiger, als bei WA. Ist mir auch nur deshalb wichtiger, weil Signal sich komischer Weise nicht so verbreitet hat wie Threema, denn die können das seit Jahren. Wire wäre auch eine Alternative gewesen, aber die kamen erst, als der Zug abgefahren war.

    • Die haben ein sehr kleines Entwicklerteam und entwickeln daher auch im Schneckentempo. Sollte Whatsapp damit kommen, wird Threema Funktion sicherlich in etwa 3 Jahren auch anbieten. Das ist doch etwas lang.

  21. Markus Wortmann says:

    Das kommt bestimmt genauso fix wie der dark Modus

  22. ich würde lieber 2 Nummern haben wollen. Im Zeitalter von Dual-SIM!

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