WhatsApp: So sieht die kommende Unterstützung für das iPad aus


WhatsApp ist seit Jahren der Messenger-Standard in manchen Regionen. Auch bei uns, da schadet auch die Zugehörigkeit zu Facebook nicht. Quasi ebenso lange gibt es den Wunsch der Nutzer, WhatsApp auf mehreren Geräten nutzen zu können. Ein bisschen wurde diesem Wunsch mit WhatsApp Web nachgekommen, aber nach wie vor ist es nicht möglich, WhatsApp offiziell auf einem iPad zu nutzen.

Das soll sich laut WABetaInfo schon bald ändern. WhatsApp arbeite seit einigen Wochen an der iPad-Unterstützung. Während die aktuelle Version von WhatsApp die Unterstützung noch nicht implementiert, ist der Code dafür teilweise schon enthalten. Funktionell soll WhatsApp für das iPad der iPhone-Version in wenig nachstehen, jedoch gibt es derzeit wohl noch keinen Kamera-Tab. Nicht sehr aussagekräftig, da die Entwicklung eben noch nicht abgeschlossen ist.

Die iPad-Version wird in manchen Bereichen einen Split View bieten, sodass man einfacher durch die App navigieren kann. So wie man es auf dem iPad auch von anderen Apps kennt. Wie die App generell aussieht seht Ihr auf den Screenshots.

Wann WhatsApp die Unterstützung für das iPad offiziell machen wird, ist nicht bekannt. Es wird aber davon ausgegangen, dass es mit der nächsten iOS-Beta bereits funktional ist. Normalerweise dauert es dann nicht mehr lange, bis die Funktion auch in die Release-Version wandert.

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24 Kommentare

  1. Martin Deger says:

    Ist das dann eigenständig oder läuft das über das Handy wie WhatsApp Web?

    • Genau diese Frage habe ich mir auch gestellt. Wäre schon nett, die wichtigsten technischen Hintergründe in einem Technologie mit zu liefern. Hat ja auch entscheidenden Einfluss auf die Bedienbarkeit. Da WA bislang keinerlei andere Implementierung hat erkennen lassen, gehe ich persönlich von derselben Funktionsweise wie in der Webversion aus.

      • Das ist nichts anderes als die Android-App „Tablet Messenger“ und basiert auf WhatsApp Web, also der üblichen „Fernsteuerung“, die zusätzlich das Phone benötigt.

        WhatsApp ist von seinem ganzen Backbone halt nicht als Multi-Device-Messenger angelegt. Das ist ein schlechter Witz, wenn man das mit besseren Messengern wie Telegram vergleicht.

        • > Das ist ein schlechter Witz, wenn man das mit besseren Messengern wie Telegram vergleicht.

          Ja, komisch. Kaum legt man die Nachrichten alle unverschlüsselt auf einen Server ist das mit mehreren Geräten plötzlich alles gar kein Problem mehr. 😀

          Das funktioniert bei Telegram oder z.B. auch dem Facebook Messenger, weil sie nicht verschlüsselt sind. Mit E2E Verschlüsselung ist das zwar alles offenbar auch möglich, aber wohl eine Nummer komplexer.

          Für Postkarten mag das okay sein, für richtige Kommunikation ist das im 21. Jahrhundert einfach nur fahrlässig.

          • mblaster4711 says:

            Wie kann man nur so persönliche, geheime und Welterschütternde Kommunikationen wie z.B.: „komm später, bring Vodka“. nur unverschlüsselt übertragen? So was ist ja unfassbar.

            Wer wirklich geheim kommunizieren möchte sollte sich dazu anderer Mittel und Wege bedienen.

            • Ja, genau so stell ich mir den durchschnittlichen Telegram nutzer vor.

              Keine Ahnung von Überwachung und man hofft einfach, dass die eigene Tätigkeit und die der Freunde und Bekannte zeitlebens trivial genug bleibt als das man auch in der Zukunft niemals über die eigene Kommunikation stolpern kann.

              So eine Art Testament an die machtlos-transparente Mittelmäßigkeit. 😀

    • Lies den Text nochmal. Lesen bildet.

    • Über’s Handy wie WhatsApp Web

  2. Und wie soll das mit der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung funktionieren?

    • Wie bei WhatsApp Web auch. Nebenbei bemerkt sind mehrere Geräte nicht konträr zu E2E-Verschlüsselung, siehe Signal und Wire zum Beispiel.

      • Doch. Siehe Delta Chat, Quicksy zum Beispiel

        Informiert euch bitte bevor ihr immer den gleichen Unsinn wiedergebt.

        Whatsapp (und alle anderen Messenger Silos) profitiert leider von diesen Wissenslücken, weil die Leute applaudierend diesen Mist schlucken.

        • Was genau willst du mir sagen? Signal und Wire setzen beide E2E-Verschlüsselung um, ohne wie WhatsApp auf ein Gerät* beschränkt zu sein – das ist Fakt. Ob ein Messenger dezentral ist oder nicht hat mit dieser Aussage absolut gar nichts zu tun. Soviel zum Thema Unsinn.

          * Im Sinne von, dass dieses eine Gerät immer online sein muss und die Verschlüsselung hier endet, ähnlich wie bei WhatsApp Web.

  3. Das wird aber wohl nur für iPads mit Cellular verfügbar sein, oder?

  4. Häh, geht doch schon offiziell..!!!
    In Safari whatsapp web aufrufen dann in die Webansicht wechseln und Code mit dem iPhone scannen. Schwups läuft auch auf dem iPad…

  5. mblaster4711 says:

    Auch wenn jetzt alle motzen:
    Hangouts funktioniert parallel auf allen Geräten und OS. Daher immer noch mein Favorit.

  6. Bei mir läuft seit 5 Jahren Threema problemlos auf dem iPad!

  7. Hallo zusammen,
    Eine Frage abseits der news aber bezogen auf whatsapp:
    Wir haben in der Familie ein lumia 640 und da gab es wohl Nachrichten, dass ab Mai WhatsApp keine lumia mehr unterstützt.
    Habe das aber nur auf drei, vier Seiten gelesen.

    Auch auf der Support Seite von WhatsApp steht Windows mobile weiterhin bei den unterstützen Systemen.

    Hat dazu jemand genauere Infos?

    Grüße
    Jan

  8. Andreas_Va says:

    WhatsApp ist zu unflexibel und gehört dazu noch zu Facebook. Sind gleich zwei No-go’s.

    • GooglePayFan says:

      Die Metadaten hat Facebook ohnehin schon und die Chats kann Facebook nicht mitlesen. Und nun? Bleib ich direkt beim komfortabelsten Messenger.

      • Die Metadaten der über WhatsApp verschickten Nachrichten hat Facebook eh schon, wenn man kein WhatsApp benutzt, und deswegen kann man auch bei WhatsApp bleiben? Bitte was?

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