„Wer kann, der kann“: Netflix mit deutscher Interpretation von „Nailed it!“

Geschmacksache, im wahrsten Sinne des Wortes. Koch- und Back-Shows laufen auf zahlreichen Sendern in Deutschland, dazu gibt es noch unzählige hinzugekaufte Formate, die dann entweder im TV oder auch bei Streaming-Anbietern laufen.

Und bei Netflix produziert man nun ein eigenes deutsches Format. Am 17. Januar 2020 startet „Wer kann, der kann!“, die deutsche Adaption der Backshow Nailed it!, exklusiv auf Netflix. In jeder der insgesamt sechs Folgen à 35 Minuten, treten jeweils drei Hobbybäcker gegeneinander an, um ihr noch ausbaufähiges Talent unter Beweis zu stellen.

Unter den Augen der Jury, bestehend aus Moderatorin Angelina Kirsch, dem Konditor-Weltmeister Bernd Siefert und einem pro Folge wechselnden Gastjuror, müssen meisterliche Torten nachgebacken werden. Die Ergebnisse sind zwar nicht immer genießbar, aber stets unterhaltsam. Wer es dann schafft, den Vorlagen trotz Zeitdruck und Überforderung am nächsten zu kommen, geht am Ende mit 5.000 Euro nach Hause.

Mal schauen, ob die Rechnung aufgeht: Viele Menschen schauen so etwas zur Berieselung nebenbei. Netflix bekommt Nutzerzeit – und die Produktion dieser Formate ist billig.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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5 Kommentare

  1. Déjà-vu:
    Ende der 80er und Anfang der 90er: RTL & Co. waren „cool“ mit tollen Serien usw. …. dann kamen Talkshows und nun sind wir im grenzdebilen Dschungelcamp-Bachelor-Schmarrn angekommen.
    Ende 2019: Auf Netflix wird die erste Backsendung angekündigt ….. na dann mal schauen was als nächstes kommt!

    • Sehe ich ähnlich.

      Netflix scheint den deutschen Markt angesichts Amazon und Disney+ aufgegeben zu haben und orientiert sich an RTLnow und joyn.

      Man will wohl nicht mehr das qualitätsbewusste Publikum erreichen, sondern versucht sich an den 1-2 Millionen Kunden, die nachweislich für TrashTV regelmäßig bezahlen.

      Letztlich hat man mittelfristig einen merkwürdigen Mix aus Gut und Gerne Öffischlandformaten (die zuletzt vorgestellten deutschen Serien könnten auch dort gelaufen sein) und dem schlechtesten, was das PrivatTV noch rauszuwürgen vermag. Plus internationale B- und C- Movies.

      Die guten Sachen findet man dann bei Amazon, Disney+ und Sky.

    • Sparbrötchen says:

      Billiger können die die Quotenvorgaben nicht erfüllen. Content der „nichts“ kostet, für ein Publikum, das ihn dann nicht schaut – aber warum sollte Netflix dafür mehr ausgeben? Und wenn sie zufällig etwa produzieren, was selbst billig den Zuschauern gefällt, um so besser!
      https://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Staaten-stimmen-fuer-Quote-30-Prozent-europaeische-Inhalte-bei-Netflix-und-Co-4212960.html

  2. Fritz Mukula says:

    Vollkommen lächerlich für welchen Blödsinn die Abo-Gebühren raus gehauen werden. Wenn ich so einen Dreck sehen will, kann ich es auch für meine GEZ-Gebühren haben, oder sogar vollkommen kostenlos bei einem der Dauerwerbesender, ala SAT1/RTL & Co. Zumal es ja bereits X andere Serien bei Netflix gibt, bei denen es sich ums Kochen/Backen dreht.

    Hauptsache dann wieder die Gebühren erhöhen weil die Kosten so hoch sind. Netflix – diesen Rotz braucht wirklich kein Mensch!

  3. David Lindner says:

    Ich bin hier zwar alleine mit meiner Meinung, aber mir gefällt dieses Format. Allgemein sind die Leser dieses Blogs aber nicht die Zielgruppe und die Tatsache, dass das Format produziert wird, heißt ja nicht, dass woanders etwas nicht produziert wird.

    Meine Frau backt selbst sehr gerne und wir schauen uns das zusammen an. Geht gut nebenbei, ist kurzweilig und eine Folge geht nur 30 Minuten.

    Die Leute, die hier meckern, würden es ohne diesen Blogbeitrag nicht wissen, dass das Format existiert.

    Aber in einem gebe ich allen Recht: man merkt Netflix an, dass der Druck wächst, Geld zu verdienen.

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