WD erweitert die Kapazität interner und externer Speicherlösungen auf 8 TB

WDNeues von Western Digital. Die haben jetzt aufgrund gestiegener Anforderungen an den Speicherplatz ihr Portfolio erweitert. War bei vielen Lösungen bisher bei 6 TB (12 TB im Stripe) Schluss, so erweitert man nun das Ganze, sodass 8 TB (16 TB im Stripe nutzbar sind). Im Verlauf des ersten Halbjahres 2016 werden alle persönlichen My Cloud-Speichergeräte (My Cloud, My Cloud Mirror, My Cloud EX2 Ultra), die externen My Book-Festplatten (My Book, My Book for Mac, My Book Duo und My Book Pro) sowie die internen Festplatten WD Red, WD Red Pro und WD Purple mit der neuen Hochleistungskonfiguration ausgestattet. Jede Speicherlösung ist eigens für bestimmte Anwendungsbereiche entwickelt und integriert 8 TB-Laufwerke mit HelioSeal Heliumtechnologie, wie das Unternehmen mitteilt. Hoffentlich gibt es da dann bald mal wieder ein paar Schnäppchen, Speicher kann man bekanntlich nie genug haben – und ich selber habe noch 4 TB-Lösungen im Einsatz.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Da mirror bekanntlich Spiegel bedeutet, wir hier die Kapazität wohl auch immer gleich der Einzelplatte sein. Was du meinst ist wohl eher ein Stripe…

  2. 8 TB sind echt der Hammer. Brauche ich nicht ist mir zuviel. Aber vielleicht in nacher Zukunft interessant.

  3. Das ist wirklich cool.
    Dann kommt meine eine 6 TB Platte aus dem Desktop bald in meine DiskStation und verdoppelt dort den Speicher auf 12 TB und im PC habe ich dann 8 TB.
    Seagate Platten kaufe ich nämlich nicht mehr. Schön dass WD nun nachzieht.

  4. @OxKing: Wer brauch im priv. Bereich 6 TB ?

  5. Thomas Müller says:

    @Patrick Polifka,

    ich z.B. habe bei mir 16TB und darauf meine Blu Ray Images die vom NAS auf einen Raspberry Pi2 mit Kodi abgespielt werden. Selbst 16TB werdne langsam knapp.

  6. Klar kann man nicht genug haben, wenn man jeden driss aus’m netz zieht!
    Na ja, drehende platten sind für mich, bis auf NAS, langsam uninteressant. 1TB SSD im bezahlbaren Bereich, das wäre mein ding!

  7. Die Seagate 8TB Archive kann ich in Kombination mit Plex auch so überhaupt nicht empfehlen. Gut dass da bald neue Optionen kommen. Mal gucken was der preis sagt

  8. @caschy: Einige Geräte können schon im WD Store bestellt werden. Die My Cloud mit 8 TB ist scheinbar sogar lieferbar. Die My Book Duo wird mit Liefertermin 5/4/2016 angegeben, kann aber auch schon bestellt werden (ebenso die WD Red als interne Platte).

  9. @pietz
    Was ist das Problem? Zu laut?

  10. Ich habe zwei 3 TB ‚Red‘ als Synology-Raid im Einsatz und so langsam sind die Platten randvoll. Gerne würde ich ja auf zwei größere Platten umsteigen, bin aber von den teilweise als extrem langsamen verschrieenen (afaik SMR)-Seagate-Platten ziemlich abgeschreckt.

    Welche Technik wird in den neuen WD Red 6 oder 8 TB den angewandt?

    Apropos früher sind uns reihenweise externe WD-Festplatten abgerauscht (Click-of-death), sodass ich (bei Externen) irgendwann mal zu Samsung geswitcht habe.

  11. @Jack68

    Laut ist sie auch, sogar sehr, aber das stört mich beim Standort meines Servers nicht.

    Man kann auch generalisieren, dass sie als Mediazentrale für große Dateien nicht gut geeignet ist. Hat man einen Ordner mit mehr als 2TB muss der Windows Explorer ewig lange laden (indizieren?), bis alle Files aktuell und richtig angezeigt werden. Im Schreibvorgang komme ich bei Dateien größer als 1GB auf max. 30MB/s, wonach die Platte dann noch weiter rattert, um die entsprechenden überlappenden Daten neu zu schreiben.

    Ich denke das Problem mit Plex ist das regelmäßige Scannen nach Änderungen. Auf jeden Fall rattert die Platte 2-3 am Tag für bestimmt 10min rum bis wieder Ruhe ist. Die Lautstärke stört mich wie gesagt nicht wirklich, aber das kann nicht besonders schonend für die Platte sein. Ich habe bei Plex sogar alle möglichen Funktionen deaktiviert, die die Platte aus dem Schlaf aufwecken können, aber trotzdem wird sie durch Plex immer wieder geweckt und läuft dann für eine ganze Weile auf Hochtouren. Komische Sache.

  12. @pietz
    Danke für den Bericht. Offenbar ist sie wirklich nur als reines Datengrab geeignet, richtig arbeiten sollte man nicht mit ihr.

  13. @Jack68

    Würde ich unterschreiben. Vielleicht sollte man „Datengrab“ wirklich nochmal explizit als „BackUp-Lösung“ spezifizieren. Regelmäßige Zugriffe, besonders im Schreiben, machen keinen Spaß.

  14. Was soll denn bitte an den Seagate-Platten (8TB Archive) so schlecht sein? Ich kann sie nur empfehlen – laufen einwandfrei und was Preis-Leistung angeht sind sie auch unschlagbar.

  15. Bin den Geräten von WD sehr zufrieden. Hab ne My Cloud Mirror, die ist schnell, zuverlässig die Services die WD drumrum gebaut hat mit externem Zugriff usw funktionieren sehr gut. Für den Hausgebrauch reichen mir 2Tb dicke.
    Seagates Ruf ist irgendwie den Bach runter seit dem die bei Backblaze so hohe Ausfallraten haben. Mag sein das die neuen Platten von denen jetzt besser sind aber der Ruf ist erstmal hin.

  16. Etwas OT:
    Wie nutzen denn die Leute mit WD Red ihre Platten im NAS?
    Ich habe mir damals zwei Green ins NAS gesteckt, weil von vornherein klar war, dass die Maschine auch recht häufig in den Standby gehen wird. Das erhöht ja die Aktivität der Köpfe, was wiederum bei den Red doch schlecht ist. Oder hat WD da mittlerweile was getan? Platten, die für den 24/7 Gebrauch ausgelegt sind, dann nicht 24/7 im Betrieb zu haben, war mir nicht geheuer.

  17. @Icancompute:
    Die WD Red sind mE noch die stabilsten Platten überhaupt. Ich denke das Thema LCC und Aktivität der Köpfe wird etwas zu sehr diskutiert.
    Wenn man es gescheit macht, dann richtet man sich sein NAS so ein, dass es nach einiger Zeit automatisch in den Standby geht und per WakeOnLan in 30Sek. wieder Online ist. Spart auch Strom und schont – in der Masse betrachtet – die Umwelt.

    Ganz wichtig:
    Murphy’s Gesetz beachten: Alles was passieren kann, wird auch irgendwann passieren, und das zum blödesten Zeitpunkt.
    Daher vorbeugend Murphy’s erschlagen:
    Ein NAS-Raid ist kein Backup, sondern nur Verfügbarkeits-Sicherheit. Immer ein halbwegs aktuelles Backup auf einen externen Datenträger machen. Wenn das eigene Heim abbrennt oder ausgeraubt wird, dann ist auch das Backup weg. Daher das Backup auch extern lagern (z.B. Verschlüsselt in der Arbeit im verschlossenen Spind). Dann ist es auch ziemlich sicher, wenn eine WD Red den LCC Tod stirbt. Manche Privat-User schwören gar auf 2 Backups (bei Familienfotos der letzten 40 Jahre).

  18. @Icancompute: Ich hatte meine beiden 2TB red in der My Cloud Mirror zunächst so eingestellt das die Platten in den Standby gehen, das Gerät aber weiter läuft. Das hatte zur folge das der Start/Stop Count in recht kurzer Zeit deutlich stieg weil die App von WD Handybilder direkt auf das NAS sichert wenn man im eigenen WLAN ist.
    Also lass ich die Kiste einfach laufen. Die Mirror braucht im idle nur 12 Watt, da kann man gut mit leben.
    @PAPPL: LLC ist bei den RED die ich hab überhaupt kein Thema. Da gibt es null Auffälligkeiten. Start/Stop Count liegt bei 2827 und LLC bei 2815. Die Köpfe werden also nur geparkt wenn die Platte im Standby oder ganz aus ist.

    Btw: Ich gehöre auch zu den Leuten die auf RAID1 setzen und 2 zusätzliche Backups haben. Wenn einem bei RAID5 der Controller abraucht kanns eng werden mit den Daten, RAID1 kann ich im Falle WD mit jedem Linux lesen oder sogar beide Platten wieder als RAID1 mounten…

  19. @ PAPPL: Dann muss man die Platte aber wöchentlich oder seltener/häufiger mit nach Hause nehmen und das nächste Backup machen. Auch irgendwie umständlich.

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