Vivaldi 5.4: Neue Version des Browsers ist verfügbar

Der Browser Vivaldi geht in die nächste Runde: Die Desktop-Version 5.4 ist verfügbar. Zuletzt hatte uns da ja im Juni 2022 Version 5.3 beehrt. Was ist neu? Die Web Panels in der ausklappbaren Seitenleiste des Browsers erhalten die Möglichkeit, den Ton auszuschalten. Genauso könnt ihr auch Tabs stumm schalten. Das Artikelbild spielt dabei auf die sogenannten „Rocker Gestures“ an, ein Teil der Mausgesten-Funktionen, die erlauben es grundsätzlich, mit den Maustasten vorwärts und rückwärts zu navigieren (Klick rechts + links = zurück). Jetzt könnt ihr beiden Gesten beliebige Befehle zuweisen, sodass sie individuell angepasst werden können.

Auch jetzt dabei: „Link zum Markieren kopieren“. Damit könnt ihr einen bestimmten Teil einer Webseite schneller freigeben. Markiert z. B. einen speziellen Teil einer Wikipedia-Seite. Dafür klickt ihr mit der rechten Maustaste, wählt „Link zum Hervorheben kopieren“ und sendet diese URL an jeden, der einen Chromium-basierten Browser verwendet. Wenn die Seite geladen wird, wird sie direkt zu diesem Teil des Textes und nicht zum Anfang des Wikipedia-Artikels geleitet.

Vivaldi Mail, Calendar und der Feed Reader erreichen im Übrigen jetzt die neue Version 1.1. Alle Einzelheiten dazu und auch zur neuen Browserversion 5.4 schlüsselt Vivaldi auch in diesem Blog-Post auf.

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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13 Kommentare

  1. Seit Beginn begeistert und immer gerne mitgeholfen. Seit einiger Zeit werde ich das Gefühl nicht los, dass man sich nur noch um Kosmetik kümmert.
    Bestes Beispiel ist Click-to-call, das seit mehr als 2 Jahren nicht funktioniert und auch nicht gefixt wurde. Derzeit arbeitet nicht einmal jemand an dem Bug. Funktioniert in allen anderen Browsern und ist in der heutigen Zeit ein Dealbreaker.

    Ich würde zu gerne Vivaldi als Alltagsbrowser verwenden, aber alleine hier patzt er für mich inakzeptabel. Wirklich schade.

    P.S.: Ich habe bereits zu den Anfangszeiten von Opera gezahlt 😉

  2. Bei mir stürzt Vivaldi auf meinem Mac M1 immer wieder ab…. deswegen wieder gelöscht. Firefox läuft stabil ist Datenschutzfreundlich (mit den richtigen Eibstellungen)…..

  3. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Bei mir ist Vivaldi nach einiger Zeit auch wieder runter geflogen. Für mich als Massivhnutzer (viele offene Fenster, viele offene Tabs), war er einfach zu instabil. Wie oben schon gesagt: Für mich passt der Fokus schon lange nicht mehr. Während Sicherheitslücken zu lange nicht gefixed wurden (oft erst mit dem nächsten regulären Browser Release), hat man ständig kosmetischen Blingbling eingebaut (ein Spiel, Philips Hue Unterstützung (!!!), Themes, …). Für mich alles Dinge die einen Browser unnötig aufblähen und da mehr Code auch immer mehr Sicherheitslücken bedeutet, für mich der komplett falsch Fokus bei einem Browser.
    Die Integration des Mailclients macht für mich Vivaldi endgültig zum No-Go. Man hat sich zu Recht vor fast 20 Jahren von solchen monolithischen Ungetümen verabschiedet. Zu komplex, zu unsicher.
    Derzeit sind Brave und Firefox die Browser meiner Wahl.

    • Naja Brave kommt mit einer Crypto Wallet und dem Rewards Spam. Der ist nicht wirklich besser…

      • Crypto-Wallets und Rewards muss man aktivieren, wenn man diese Funktionen nutzen will. Spam ist ungewollt, hat damit also nichts zu tun.

        • Trotzdem ist es im Browser enthalten und bläht diesen unnötig auf. Bei Vivaldi kann ich bei der Installation wählen was enthalten sein soll, bei Brave nicht. Zudem ist standardmäßig das Senden von Diagnoseberichten aktiviert, für einen Browser der Datenschutz angeblich groß schreibt ist das etwas peinlich…

          • Das ist nicht korrekt.

            Beim Vivaldi-Browser kann man vor der Installation keine Programmpakete abwählen. Die Auswahl der Programmelemente, die man nutzen will, erfolgt über eine Abfrage nach der Installation. Das macht Brave genauso und in beiden Fällen handelt es sich lediglich um eine Veränderung der Programmeinstellungen.

            Und das Argument des „Aufblähens“ kann ich auch sonst nicht nachvollziehen. Ich habe mir mal den Spaß gemacht und Vivaldi sowie Brave mit Protokollierung installiert. Auf der Platte belegt Vivaldi insgesamt 600,87 MB, Brave hingegen 606,52 MB. Das halte ich absolut für vergleichbar.

            Auch die RAM-Belastung ist nicht drastisch unterschiedlich. Vivaldi benötigt zirka 215 MB, Brave zirka 257 MB.

            Bei heutzutage mindestens 16 GB Arbeitsspeicher und 256 GB SSD sollte keiner der Browser irgendwelche fühlbaren Unterschiede aufweisen. Auch nicht wegen der Funktionen, die oben bemängelt wurden.

  4. Trotz der gefühlten ‚Clunkiness‘, ein Eindruck der mutmaßlich unter anderem von dem beworbenen Funktionsumfang herrührt, scheint Vivaldi laut diesem Test neben Chrome der effizienteste auf Windows 11 zu sein:
    https://www.neowin.net/news/guide-what-is-the-most-efficient-browser-for-windows/

    Als Pluspunkte sehe ich bei Vivaldi die Gestaltungsmöglichkeiten in bezug auf Menüs und Aussehen, die praktische Integration von Chronik und Downloads in einem Seitenpanel und lbnl die Android-Version, welche nicht nur zuverlässig mit dem Desktop-Programm synchronisiert, sondern auch u.a. wegen des Schnellwahlzugriffs, des insbesondere im Vergleich zum Android-Chrome, -Firefox und -Edge energiesparenden Verhalten und wegen des effizienten Adblockers mMn der beste Mobil-Browser ist.
    Zu kritisieren ist die oben erwähnte zeitweise schleppende Updatepolitik bei Sicherheitsupdates.

    • lustig, letztens hat sich noch jemand im Forum beschwert, warum Vivaldi Stable ihn „dauernd“ mit (Sicherheits)Updates nervt. Schleppende Sicherheitsupdates kann ich nicht nachvollziehen.

      • Das muss jemand anderes gewesen sein. Wie oben jemand geschrieben hat: Chromes große Versionsupdates, die Fixes für teils ernsthafte Lücken bereitstellen, erhält der Vivaldi-Nutzer mit Verzögerung, nämlich wenn das auf Funktionen ausgerichtete Major Release von V fertig ist.
        Gerade letztens erschien Chrome 104 am 2. August mit Sicherheitsfixes. Eine oder zwei Wochen ohne nötige Updates bedeutet für mich, Chrome zu benutzen. Ärgerlich.

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Bei Chromium Browsern sind verspätete Sicherheitsupdates das nicht einfach ärgerlich, sondern einfach gefährlich. bei der riesigen Installationsbasis ist die Motivation für Angriffe sehr, sehr hoch. Da müssen Sicherheitsupdates Priorität haben.

  5. Ein sehr schöner Browser, der einem die Möglichkeit gibt den Browser so anzupassen wie man ihn möchte/braucht … leider eben mehr wert auf BlinkBlink legt als auf Sicherheit und das ist in der heutigen Zeit leider ein absolutes NoGo! Sicherheit im Netz zu vernachlässigen und das auch nach Hinweisen darauf … da könnte man glatt den Verdacht der Kollaboration mit den Malwareautoren bekommen.

    Schade drum den ansonsten ist es ein feiner Browser, aber ohne Sicherheit geht da nix!

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