Spotify startet in den USA den direkten Verkauf von Konzertkarten

Spotify experimentiert in den USA damit, Konzertkarten direkt an interessierte Besucher zu verkaufen. Zwar bietet man ja über die App bereits die Chance, Tourdaten von Künstlern einzusehen und auch zum Kauf der Tickets weitergeleitet zu werden, das läuft dann aber immer noch über abgekoppelte Anbieter. Anders eben bei dem neuen Test, der quasi die Mittelsmänner herausnimmt.

Derzeit ist das Angebot noch überschaubar und es gab auch keine große Ankündigung zu Spotify Tickets. Offenbar will sich der Streaming-Anbieter ein bisschen ausprobieren und das Potenzial ausloten. Unter anderem bietet Spotify da Karten für Gigs von Limbeck, Annie DiRusso, Dirty Honey, Crows, TOKiMONSTA, Four Year Strong und Osees an.

Bei Spotify Tickets läuft es ähnlich wie bei anderen Anbietern: Die Veranstalter legen die Preise fest, Spotify verkauft die Tickets dann im Namen dieser und genehmigt sich selbst eine Verkaufsgebühr. Potenzial sehe ich da vor allem für nicht ganz so bekannte Indie-Künstler, die hier vielleicht mit dem direkten Verkauf von Konzertkarten über Spotify auf sich aufmerksam machen könnten.

Letzten Endes darf man Spotify Tickets aber aktuell als Experiment ansehen. Es bleibt abzuwarten, ob die ganze Sache später auch noch im größeren Stil bzw. in weiteren Ländern startet, oder ob man die Angelegenheit genauso still wieder einstellt, wie sie begonnen hat.

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4 Kommentare

  1. In den USA könnte Spotify damit durchaus Erfolg haben, sofern sie die Tickets ohne versteckte kosten anbieten. So wie ich das in meiner Reddit Bubble mitbekomme haben die Leute drüben keinen Bock mehr auf das quasi Monopol von Ticketmaster

  2. Ich finde man merkt schon stark, dass Spotify Geld braucht. Ich werde quasi fast immer gebeten mich für Family oder Duo statt des 9,99€ Tarifs zu begeistern, Podcasts bringen der Plattform auch mehr Profit als User die die teure Musik hören und Hifi als Option war interessant für Spotify bis die Konkurrenz es kurz darauf Gratis anbot. Jetzt also Konzertkarten verkaufen und demnächst vermutlich auch Merchstores direkt in Spotify. Allsowas macht den Dienst profitabler.

    Das angekündigte Hifi hingegen schweigt man Tod. Vermutlich weil man eher Angst vor negativ PR hat und abwandernden Abonnenten.

    • Hektor Rottweiler says:

      Wollte gerade fragen ob es mittlerweile HiFi gibt. Bin mit Tidal aber eigentlich sehr zufrieden und es ist va im Unterschied zu Apple Music auch immer nachvollziehbar, wenn die HiFi- Option läuft.

  3. Frank Segebade says:

    Nach Podcast‘s jetzt Tickets . Ich sage nur „ Schuster bleib bei Deinen Leisten“

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