VirtualBox 7.0 veröffentlicht

Oracle hat VirtualBox 7.0 veröffentlicht. VirtualBox kann von euch genutzt werden, um andere Betriebssysteme in einer virtuellen Umgebung auf einem Computer zu installieren. So ist es möglich, verschiedene Betriebssysteme auf demselben Rechner nebeneinander und gleichzeitig zu nutzen. VirtualBox unterstützt Windows, macOS, Linux und Solaris.

Die Betaphase war verhältnismäßig kurz, die erste öffentliche Betaversion von VirtualBox gabs erst im August 2022 zu sehen. Im Changelog findet sich, dass man virtuelle TPM-1.2- und 2.0-Geräte hinzugefügt hat, ebenso lassen sich über die Kommandozeile virtuelle Maschinen nun komplett verschlüsseln.

Außerdem wurden in der Mac-Version bisher verwendete Oracle-eigene Kernel-Erweiterungen abgeschafft und das von Apple seit OS X 10.10 Yosemite entwickelte Hypervisor-Framework übernommen, Virtualisierung ist nur noch mit Hypervisor und Vmnet-Framework möglich.

Als Oracle im August die Betaversion von VirtualBox 7.0.0 veröffentlichte, veröffentlichte es auch eine mit Apple-Chips (Arm64) kompatible Beta-Version, aber es scheint, dass die Apple Silicon Mac-Version nicht offiziell veröffentlicht wurde – auf der Downloadseite von VirtualBox 7.0 fehlt sie noch.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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19 Kommentare

  1. Schönes Programm. Ich bin allerdings vor ein paar Jahren auf VMware Workstation Pro umgestiegen, das ist dann nochmal ne andere Welt (kostet aber halt auch entsprechend)

    • “Schönes Programm.”

      Bist du blind?! VirtualBox ist das exakte Gegenteil von “schön”! Das gehört neben KeyPass mit zum Hässlichsten, das man unter macOS überhaupt findet.

      Dann lieber alle drei bis vier Jahre Parallels Desktop kaufen. Denn von Parallels kann man halten, was man will: Der Umgang damit ist so angenehm, wie der Umgang mit Windows eben sein kann.

      • Blacky Forest says:

        Also, abgesehen davon, dass man „schön“ auch mit „gut“ o.ä. übersetzen kann, ist es nicht hässlich.
        Völlig ausreichend, dafür, dass man die Oberfläche ja praktisch nicht sieht. Eine gute Mischung aus Übersichtlichkeit und Tiefe für Experten.
        Das „Bist du blind?!“ sehe ich als unnötige Beleidigung.

      • Da kann ich nur zu stimmen. VB ist so das schrecklichste was man bauen konnte.

      • ich benutze virtual box täglich, sehe ich die GUI aber nie. Ich nutze es ausschließlich über CLI. Im GUI rumzuklicken würde viel zu lang dauern.

        • NanoPolymer says:

          Halte ich erst mal für eine Behauptung.

          Während ich nur wo draufklicke und fertig bin schreibst du noch

          • vagrant init debian64
            vagrant up
            10 Sekunden warten.
            vagrant ssh

            ich bin dann bereits in der virtuellen Instanz eingelogged per SSH. Vermutlich hast du bis dahin gerade mal das zu nutzende Image ausgewählt. Infos zu Vagrant von Hashicorp einfach googeln.

            • NanoPolymer says:

              Und das geht mit Windows 10?

              • Ich nutze kein Windows, ich entwickle auf meinem Mac nur für macOS und Linux – mein letztes Windows war Windows 2000 Professional – also etwas her. Aber ja, das geht auch für Windows 10 so.

                $> vagrant init gusztavvargadr/windows-10
                $> vagrant up
                $> rdesktop localhost 3389

                Danach ist das system per NAT Netzwerk direkt erreichbar mit einem port forward auf den RDP interface.
                Mehr auch: https://app.vagrantup.com/gusztavvargadr/boxes/windows-10

                Wie gesagt, einfach mal vagrant angucken… Vagrant gibt es übrigens auch für Windows selber, spricht aus der Powershell heraus ebenfalls das selbe Spiel für andere Gastsysteme.

      • Warum Menschen heut verbal immer gleich ausrasten müssen … Man kann auch eine andere Meinung haben, ohne die des Anderen zu diffamieren …
        Insofern: Das Beherrschen verstehendes Lesen vorausgesetzt, ist wohl klar, dass „schön“ hier wohl auch ein funktionales und kein optisches Attribut sein kann.

      • Sorry, ich hab vergessen das bei den Apple Fanboys alles klicki bunti sein muss statt funktional. Und wenn dich das so stört dann gehörst du eh nicht zu den Usern dieses Programms, denn die UI sieht man eher selten bis gar nicht

        • Irgendwie auch nicht besser: Nachdem sich hier alle Pro Deiner Aussage und Contra der „Bist du blind?“ Frotzeleien geäußert haben, siehst Du Dich nun motiviert nun verbal zurückzupampen … mit „Apple Fanboys alles klicki bunti“ … Definitiv dann das Niveau von „Black Mac“!

  2. Na ja … für manche ist halt eine schöne GUI wichtiger, als der funktionale Hintergrund.
    Würde mir zu denken geben, wenn man sich ernsthaft mit VM beschäftigt.
    Abgesehen davon ist es kostenlos und niemand wird gezwungen es zu nutzen.
    Ich finde es absolut löblich, dass Oracle das überhaupt macht.

  3. DancingBallmer says:

    Die Nachricht bezüglich einer ARM-Version freut mich sehr, Parallels braucht auf dem ARM-Macs unbedingt mehr Konkurrenz. Die VMWare-Beta hatte ich vor ein paar Monaten ausprobiert, die wirkte noch sehr unrund
    und ich hatte das Gefühl bis zu einer stabilen Version dauert das leider noch etwas länger. Mit UTM hatte ich auch Probleme, hat aber wohl beim letzten großen Versionssprung sich wohl deutlich verbessert.

    Bezüglich der VirtualBoxs GUI: Sie ist funktional und somit für diesen Anwendungsbereich absolut ausreichend, insbesondere da die meisten ihre VMs einmal einrichten und dann diese nur von der Liste aus starten.

    • Nein, die VM wird einmal eingerichtet und als Shortcut auf dem Desktop abgelegt, davon der Aufruftext kopiert und dieser bei Startup Applications eingetragen 😉

  4. Peter Silie says:

    Die ARM64 Version für den Mac gibt es (inzwischen) auch im Downloadbereich (als 7.0BETA4)
    Ein 32-Bit Debian Failed aber nach wie vor direkt nach dem „einschalten“ mit „Unsupported CPU“. Scheinbar werden bisher ausschließlich ARM-Guests unterstützt.

    • Natürlich muss du Debin dann auch als ARM64 Image nutzen. VBox ist eine reine Virtualisierungssoftware ohne Emulation

      • Peter Silie says:

        Man kann derzeit aber (ausser man wählt „other“) ausschließlich 32-Bit Versionen diverser Linuxe, Windows und ein paar Exoten auswählen. Irgendwie passt das alles noch nicht so recht zusammen. Die Mac Version würde ich derzeit eher als Alpha Version denn als Beta bezeichnen.

    • Eine Virtualisierungslösung wie Virtual Box kann nicht andere Prozessortypen emulieren. Dazu bedarf es einer Umgebung die Emulation beherrscht. In Frage käme hier qemu respektive UTM.

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