Verschlüsselung: Cryptomator jetzt auch als iOS-App

cryptEs gibt diverse Programme um auf diversen Plattformen Container anzulegen, deren Inhalt bei Bedarf unverschlüsselt dargestellt wird. Das hat bei vielen damals TrueCrypt gemacht, aber man darf hier sicherlich auch Dinge wie BoxCryptor oder auch VeraCrypt einwerfen. Aber auch seit einiger Zeit auf der OS X-Plattform zuhause (auch Windows und Linux!) und frisch aus der Beta: Cryptomator. Eine Open Source-Lösung um eben verschlüsselte (AES 256) Container anzulegen, deren Inhalt sich nach Eingabe eines Passwortes zeigt. Realisiert haben die App Sebastian Stenzel und Tobias Hagemann und heute ist dann auch die iOS-Ausgabe der App erschienen.

cryptomator

Während die OS X-Variante kostenlose Open Source-Software ist (man darf aber zahlen, was man möchte), wird man für die iOS-App von Cryptomator direkt zur Kasse gebeten. 1,99 Euro werden fällig, wenn man auf verschlüsselte Container zugreifen will, die man in der Cloud (iCloud, Dropbox, Google Drive und OneDrive – später sollen weitere Provider folgen) lagert.

Cryptomator
Cryptomator
Preis: 5,49 €
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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

27 Kommentare

  1. als Ergänzung sei vielleicht noch erwähnt, dass Cryptomator auch für Windows und Linux zur Verfügung steht.
    https://cryptomator.org/downloads

  2. Der Artikel klingt etwas so, als wenn es das Programm nur für MacOS geben würde. Nur um es nochmal deutlich zu sagen, es gibt auch Windows und Linux-Versionen, auch wenn diese noch als Beta eingestuft werden. Eine Android-App scheint in der Mache zu sein.

  3. Und schon wieder zu langsam

  4. @just me: passiert den Besten 😉

  5. Nur als Anmerkung: Es wird kein Container wie bei Truecrypt erstellt sondern jede Datei wird einzeln verschlüsselt, so dass bei Änderungen nicht der gesamte Container hochgeladen werden muss, sondern nur die geänderte Datei.

  6. Ohne es weiter gecheckt zu haben, schreiben sie auf ihrer Homepage: „Cryptomator is a free and open source software licensed under the MIT / X Consortium License.“

    Wenn das so ist, ist das auch äußerst erwähnenswert!

    Allerdings sehe ich die Alternative für VeraCrypt / Truecrypt nicht, es ist eher eine Alternative für BoxCryptor, oder sehe ich da etwas falsch?

  7. @Frank
    Theoretisch muss auch nicht der gesamte Container ausgetauscht werden, wenn man Veracrypt verwendet, wenn die Cloud-Lösung differenzielle Synchronisation erlaubt.

    Ich kenne bislang aber nur einen, der das vernünftig unterstützt, und das ist der Klassiker: Dropbox.

  8. @saujunge
    ja, würde ich auch sagen. Es ist eher eine Open Source Boxcryptor-Alternative, da nicht mit Containern gearbeitet wird.

  9. So ganz raffe ich noch nicht, warum ich für Software, die unter der MIT-Lizenz steht, 1,99 im Store zahlen soll… Da spende ich doch lieber über deren Webseit. Da bieten sie aber nur PayPal an… Mist.

  10. @saujunge
    Du hast natürlich recht, dass nicht der gesamte Container hochgeladen werden muss, sofern der Clouddienst es vernünftig handhabt, aber wie du selber sagtest, das tun nur die wenigsten.

  11. Dafür gebe ich doch gerne Geld aus! Hört sich 100 mal besser an als Boxcryptor!

  12. @saujunge
    Nicht nur dropbox macht Deltasync von Truecrypt/Veracrypt Container auch https://www.pcloud.com/de/ macht dies. Aktuell gibt es dort 50GB free wenn man darin Onedrive aktiviert (kann man gleich wieder deaktivieren).
    Über nachfolgenden Reflink gibts 5GB nochmal mehr 😉
    https://my.pcloud.com/#page=register&invite=K8qhZpeDIjV

  13. @Max
    Bleibt man denn bei den 50GB, oder gibt es die nur auf Zeit?

  14. Dauerhaft

  15. der vorteil zu boxcrypt sowie den synology-ordner-verschlüsselungen ist die vermeidung von pfadtiefenproblemen bei verzeichnisverschlüsselung

  16. @Max
    Also ich habe keine 50GB Speicher bekommen indem man OneDrive verknüpft. Aktion also wohl schon vorbei.

  17. Merkwürdig, naja viel falsch machen konnte ich dabei ja nicht. Entweder ist es vorbei, es dauert bis man den Speicher gutgeschrieben bekommt oder die mögen mich einfach nicht 😉

  18. BlueSpark says:

    Welches Verschlüsselungstool würdet ihr einem reinen Privatanwender empfehlen, der einige Daten auf einem eigenen NAS sicher ablegen möchte? TrueCrypt mit seinen Containern fand ich damals sehr gut, suche jedoch eine sichere Aktuelle Lösung zur Verwendung mit OsX und iOS sowie Synology NAS

    Würde mich über Tipps freuen

  19. Ulrich Eichhorn says:

    Hier handelt sich ganz klar um eine Boxcryptor Alternative, welche auch genau so arbeitet. Da ich meine Daten zu Hause auf einem NAS liegen habe, habe ich bisher ein verschlüsseltes Boxcryptor (kostenpflichtige Version) Backup auf Onedrive abgelegt. Im Falle eines Diebstahls oder Brands ist ein NAS zu Hause ohne Backup schon blöd. Cryptomator kann das genauso gut wie Boxcryptor und kostet halt nicht 36€/Jahr. Selbst eine Dateinamen- und Ordnernamenverschlüsselung ist inklusive. Von mir also Daumen hoch!

  20. Leider nichts für XP. „keine gültige 32bit Anwendung“ verwirrt etwas…

  21. Nur lokal auf der Festplatte wird das Programm nicht funktionieren, oder doch ?!
    Dadurch kann dem Boxcrypter Classic nicht gleich gestellt werden. Ich habe ein Test-Ordner unter Win7 ohne Cloud-Verbindung erzeugt und bekomme jetzt nach der Passangabe keine Verbindung. Nur endlose Sanduhr mit der „keine Verbindung“ Meldung. Schade eigentlich..

  22. @thf
    Ich könnte mir vorstellen, das dein Problem an der Firewall liegt, da ein Webdav Laufwerk eingebunden wird.

  23. @max,
    Firewall steht bei Cryptomator zwei mal markiert (erlaubt). Eine neue Version 1.0.1 hat nichts verbessert. Logdatei ist bei Hersteller. Mal sehen.. Kurios dabei, ich bekomme keine Verbindung nur nach dem Neustart des Systems. Davor, wenn ich die Ordner erstelle, kann ich sie endlos öffnen und schließen.
    Wie gesagt Win7 32b, Fritzbox dazwischen.

  24. und inzwischen kostet es 4,99 €

  25. Das Programm ist frei, nur die iOS-App kostet Geld – außerdem na und? Dafür ohne Abo-Modell auch mit OS X einsatzfähig, was bei Boxcryptor leider nicht mehr geht… Von mir Daumen hoch!

    Außerdem kann die iOS App sogar parallel mehrere Container handhaben. Dies ging mit Boxcryptor Classic noch nicht, dort musste man jedes Mal erst ausloggen und Container wechseln…

    Ein weiterer Grund für Google Drive Unlimited, nachdem Microsoft bei OneDrive eingeknickt ist und Dropbox mit üppigen 20 GB „for free“ als gemeinsamer USB-Stick (unverschlüsselt) ausreicht 🙂

  26. Moin!
    Also bei mir funktioniert gar nichts .
    Habe die Version 1.1 für 64 bit Windows heruntergeladen und auf win 7 installiert.
    Ein “ Tresor“ lässt sich anlegen, aber nur auf meiner Festplatte.
    Dann kann man allerdings nicht zugreifen. Meldung: siehe log, aber kein log zu finden.
    Was soll das ganze dann??