Umfrage Juni 2021: Zahlst du für mehr Speicherplatz bei Google Fotos?

Google Fotos war lange Zeit für viele Nutzer, insbesondere natürlich unter Android, der Dienst der Wahl um Fotos en masse ohne große Verluste zu sichern. Allerdings bietet die Plattform seit dem 1. Juni 2021 nun keinen unbegrenzten Speicherplatz für Bilder mehr an. Das nehme ich dann mal zum Anlass, euch im Rahmen der monatlichen Blog-Umfrage zu fragen: Zahlt ihr in Zukunft für mehr Speicherplatz bei Google Fotos?

Als Reinholer: Schon im November 2020 gab Google bekannt, dass ab dem 1. Juni 2021 Google Fotos keinen Speicherplatz mehr für unbegrenzt viele Fotos bieten würde. Nun ist der Stichtag verstrichen und mancher wird es bemerkt haben: Alle neuen Fotos und Videos, die ihr hochladet, werden nun auf den kostenlosen Speicherplatz von 15 GB, der mit jedem Google-Konto geliefert wird, angerechnet. Solltet ihr zusätzliche Kapazität über Google One gebucht haben, dann wird das auch damit verrechnet.

Vorher lief es anders: Zumindest komprimierte Fotos zählten bisher nicht auf den Speicher, Fotos und Videos in Originalqualität allerdings schon. Was euch noch bleibt: Fotos und Videos in hoher Qualität und Express-Qualität, die vor dem 1. Juni 2021 gesichert wurden, werden nicht auf den Speicherplatz angerechnet. Hat euer belegter Speicherplatz schon die Grenze überschritten, dann könnt ihr keine weiteren Fotos und Videos mehr sichern, bis ihr aufräumt.

Oder, das ist eben die Alternative und auch Stein des Anstoßes für unsere Umfrage, ihr bucht eben Kontingent dazu. Der Speicherplatz, den ihr bucht, kann dann nicht nur für Google Fotos genutzt werden, sondern auch für Drive und Gmail. 100 GB kosten entweder 1,99 Euro im Monat oder 19,99 Euro im Jahr. Dieser Platz ist auch in der Familiengruppe nutzbar.

Tja, also wie handelt ihr fortan? Bucht ihr mehr Speicherplatz dazu, räumt ihr bei Google Fotos auf oder wechselt ihr vielleicht sogar den Anbieter? Ich freue mich auf rege Teilnahme an der Umfrage!

Google Fotos: Zahlst du für mehr Speicherplatz?

  • Nein, ich sichere meine Fotos bei einem anderen Anbieter. (30%, 1.294 Votes)
  • Nein, ich sichere generell keine Bilder in der Cloud. (24%, 1.016 Votes)
  • Ja, ich habe bereits zusätzlichen Speicherplatz gebucht. (15%, 658 Votes)
  • Nein, ich miste lieber bei Google Fotos aus. (13%, 578 Votes)
  • Ich bin noch unsicher. (7%, 318 Votes)
  • Ja, aber nur, weil ich den Speicher auch für Gmail und Drive brauche. (6%, 242 Votes)
  • Ja, ich stocke bald auf. (5%, 196 Votes)

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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74 Kommentare

  1. Office 365 mit 1TB Speicher ist derzeit mein Mittel der Wahl

    • War bei mir auch Jahre so. „Damals“ noch in Kombi mit Windows Phone. Aber mit Android ist immer mehr zu Google gewandert. Gmail, Drive, Fotos. Google Fotos ist mMn wirklich eine der besten Apps. Gerade wenn man Alben teilt. Ich könnte mir das ganze ohne Live-Alben gar nicht mehr vorstellen… Daher habe habe ich letztes zu O365 noch 200GB GDrive gebucht und ist das ist inzwischen mein Favorit und wird primär genutzt.

    • Martin Meier says:

      Speichertechnisch schon, leider sind dann die Fotos nicht in der Google Fotos App und die ist leider richtig gut. Also mach ich beiden, bei Google in „Hoher Qualität“ und bei Microsoft in voller Qualität

  2. Bei unserem Pixel 3a + 4a steht unter Kontospeicherplatz weiterhin „Fotos und Videos auf deinem Pixel 3/4a können unbegrenzt und kostenlos in hoher Qualität gesichert werden.
    Sollte dies irgendwann wegfallen, werde ich höchstwahrscheinlich zahlen. Kenne keinen Dienst, wo Fotos so gut durchsuchbar sind und so gut regelmäßig zur Ansicht vorgeschlagen werden.

  3. Eigener NAS-Server

  4. Brauche selbst nicht mehr Speicherplatz als die 15GB aktuell.
    Habe zusätzlich als doppelte Sicherung noch OneDrive mit 1TB aber die OneDrive-App hängt der Google Fotos App leider um Jahre hinterher 🙁

    • Thomas Höllriegl says:

      Dasselbe, aber ohne OneDrive. Ich hebe nicht so viele Fotos auf. Seien wir ehrlich, wie viele davon sieht man sich wirklich an?

      • Viele, wenn man einen Fotorahmen hat. Und selbst wenn man nur wenige Fotos pro Jahr aufhebt, nach einigen Jahrzehnten hat man automatisch so einiges angesammelt.

      • Wenige bis gar keine. So sieht es bei mir aus.
        Allerdings ist mir das Aufräumen, sprich Auswählen, viel zu zeitraubend. Also hebe ich fast alles auf.
        Das Einzige, was ich mache, ist unscharfe und offensichtlich unbrauchbare Fotos löschen und dann in Ordner verschieben.

      • Neben onedrive sichere ich zusätzlich noch bei Amazon. Die bieten auch gesichtserkennung…
        Die Amazon Fotos werden mit auf den Echos angezeigt und als Bildschirmschoner im fire tv. Seitdem sehe wir viele Fotos an… Vorher nur mal nen fotobuch und das wars…

      • Viel und oft. Zum einen, wenn man ein Kind großzieht, guckt man gerne mal zurück. Zum anderen mache ich viel Landschaftsaufnahmen, da schmeiss ich öfter mal ein Papierfoto aus dem Bilderrahmen und drucke mir in der Drogerie am Automaten ein neues.

        Zum dritten, ganz einfach gesagt: Eine monströs große Festplatte kostet keine 200 Euro, für Backup das gleiche nochmal. Da passt dann neben Fotios auch Software, Musik, Filme, alles mögliche noch drauf. Mit USB-3-Speed. Wenn die Cloud da preislich und mit Speed nicht mitkommt, ist das nicht mein Problem, ich sortiere und räume doch nicht stundenlang in meinen Fotos rum und schmeisse von „10x der gleiche Sonnenuntergang“ 9 Bilder weg, wenn eine anderer Technologie das problemlos wuppt.

  5. Eine Antwort fehlt in der Umfrage.
    Nein, so viel Speicherplatz brauche ich nicht. Ich komme mit dem Kostenlosen aus.

  6. icloud mit 50 GB ist derzeit meine primäre Wahl, Google Fotos ebenfalls aber dort miste ich dann bei Bedarf aus. Datensicherung lokal auf PC, NAS und externen Laufwerken obligatorisch.

  7. Hmm, habe schon lange eh mehr Speicherplatz gebucht. Und sichere zusätzlich noch in OneDrive

  8. Auf welchem Weg kann ich alle Fotos am einfachsten runterladen um sie woanders zu speichern?

  9. Christian R says:

    Ich habe auch lange überlegt was ich nutze. Habe ein NAS und könnte mir auch einen anderen Anbieter vorstellen.
    Bin aber nachher wegen der App und der guten Integration bei Google geblieben.
    Eine Funktion zum aufräumen von bereits gesicherten Bildern oder suchen habe ich sonst wo nicht gefunden.
    Ich teile den Speicher nun auch mit meiner Familie

  10. Hab meine Bilder von Google zu Apple umgezogen. Zahle lieber bei Apple 3€ im Monat und kann für meine Familie dort alle Bilder sichern.

  11. Fotos in der Cloud war für mich ein nettes Feature, aber nur eine praktische Ergänzung zur lokalen Festplatte mit Ordnern. Cloud-only kommt eh nicht in Frage. 15GB knipse ich an einem Wochende voll..,. finde die Preise für Cloud-Space eh unverschämt.

    Habe mir als Backup nun eine weitere externe Festplatte gekauft und meinen Webserver auf 1,5TB upgegradet.

    Und leistungsmässig kommt eh kein Cloud-Dienst an Digikam&Co ran. Von Datenhoheit gar nicht erst zu reden.

    • Bei „Digicam&Co“ musst Du halt Metadaten erst einpflegen, dass Du danach suchen kannst. In Google Drive erledigt das die KI für Dich. Mir ist meine Lebenszeit mittlerweile einfach viel zu schade dafür, Stunden über Stunden vor dem Rechner mit Pflege der IPTC-Felder zu verbringen.

      • Welche Metadaten? Geokoordinaten sind eh drin, Gesichtserkennung werde ich sicher nicht Google machen lassen – und das war’s. Mehr brauche ich nicht.
        Was Google’s „KI“ an erkennung abliefert finde ich eigentlich eher lustig als praktisch. Käfer werden zu Glatzköpfen, Heissluftballons zu Tomaten. Aber, wie gesagt, Keywords brauche ich nicht.

        • Die Inhaltserkennung funktioniert bei meinen Bildern fabelhaft. Ich weiß auch nicht, wann Du Google das letzte Mal besucht hast, aber mittlerweile kann man z.B. eine Blume fotografieren und Google sagt einem den korrekten Namen bis hin zur Unterart. Für meine Fotos brauche ich das und ich kenne keine Alternative, die das auch nur annähernd kann.

          • Ich habe Google bis zum letzten Tag mit 1,5TB Fotos vollgepumpt, aber dein Beispiel erklärt ganz gut, warum wir unterschiedlich glücklich sind. Ich mache hauptsächlich Landschaftsfotos, da suche ich nicht nach Blume oder Baum, sondern meist nach Orten. Das klappt in anderen Programmen sogar besser als bei Google, weil die KI mal zu detailliert und mal zu grob „versteht“.

            So sind z.B. alle meine Hochzeitsfotos unter die Bilder der Industrie im Hamburger Freihafen gemischt, weil diese beiden „Welten“ halt Luftlinie nur 1km über die Elbe auseinanderliegen. Andererseits wird bei meinen Heidewanderungen ganz penibel zwischen Oberhaverbeck und Niederhaverbeck unterschieden, während Goslar und Clausthal-Zellerfeld zusammengeballert werden (Weil GS die Kreisstadt ist, zu der CLZ „gehört“, aber das interessiert wohl die KI mehr als mich…)

            Was ich hingegen sehr sehr selten mache, ist, nach „containerschiff“ oder „baum“ zu suchen. War schön, dass das ging, aber dafür zahl ich nix.

            Also, klar, jedem wie er’s braucht und nutzt, ich persönlich finde „Cloud“ sowieso eher schlechter als „lokal“, und wenn es dann zusätzlich noch langsamer und teurer ist, dann ist das gestorben.

    • 15 GB regelmäßig an einem Wochenende? Wie stellst du das an? Und was meinst du mit „leistungsmässig kommt eh kein Cloud-Dienst an Digikam&Co ran“? Gerade Google Fotos dürfte ausnahmslos jeder andere Lösung weit überlegen sein. Dabei stimme ich dir durchaus zu, dass die automatische Erkennung manchmal lustige Ergebnisse liefert, insgesamt aber liegt die Erkennungsrate deutlich über dem, was man anderswo bekommt.

      • Wenn das Kind am Strand spielt, kommen etliche Videos dazu. Ich schneide da nicht dran rum. Und ich wüsste mit der heutigen Technik nicht, warum ich mich beim fotografieren eines Sonnenunterganges auf 10 Bilder beschränken soll – warum? Kostet nix, und ich habe oft genug erlebt, dass von 50 Bildern ein einziges so richtig super ist. Plus, ich knipse in RAW + JPG.

        Gut lass es nicht 15GB sein, auf jeden Fall aber mehrere GB pro Wochenende.

        Ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht, wo bei Google Fotos die „Leistung“ sein soll? BIs auf die Suche nach „Tomate“, die ich nicht so wirklich benötige, ist Google Photos eine extrem kaputt-vereinfachte Basisversion – praktisch für Leute, die da nur blind reinkübeln. Da ziehe ich die seitenlangen detaillierten und komplexen Optionen einer lokalen Bildverwaltung immer vor. So ganz grundlegende Sachen wie „Dateidatum anpassen“, wenn ich ein altes Papierfotos nochmal abknipse, oder die Anpassung von GPS-Koordinaten ohne Änderung des Dateidatums, oder RAW-Daten griffbereit in einem Unterordner zu haben, ohne dass die auch angezeigt werden, oder Suche nach dem Ordnernamen statt irgendwelcher Metadaten, oder die Datei direkt aus dem Viewer in die Bildbearbeitung ziehen zu können und und und…

        Dazu kommt, dass ich als Softwareentwickler durchaus auch mal die interne Datenbank mit Sqlite aufmache, oder mit 3rd-party-Applikationen so Sachen mache wie „Mappe mir die Geokoordnieten aus dieser GPX-Datei hier auf alle Bilder in diesem Ordner, oder mir selbst eine Heatmap meiner Bewegungsdaten programmiere…

        Ich würde nie, nie, nie die „Master“-Variante meiner Dateien ausserhalb eines Filesystems lagern, auf dass ich VOLLEN Zugriff habe.

        • Sicher muss man sich nicht auf wenige Bilder beschränken bei den Aufnahmen, die aber hinterher alle aufzubewahren, ist doch genau das, was Du bei anderen oben bemängelst, nämlich „blind reinkübeln“. 😉

          • Und davon abgesehen, ob es platztechnisch Sinn macht.
            Irgendwann schaut man sich die Bilder ja auch an, bzw. zeigt sie anderen.
            Ob es dann so aufregend für den Zuschauer ist, sich vom Mallorca Urlaub 2003 Bilder anzuschauen, von denen 250 Dubletten (gleiches Motiv, minimal anders) sind, Zweifel ich wage an.

            Die Verantwortlichkeit, den besten Shot einer Serie zu selektieren und den Rest zu löschen sollte man vielleicht, dem Zuschauern zuliebe, übernehmen.:)

            • Da hast Du dir jetzt was „zusammenfantasiert“ :-). Ich wüsste nicht, warum ich meine Bilder irgendwem zeigen sollte, das interessiert doch niemanden.
              Mal ernsthaft, Diashow-nach-dem-Urlaub, macht das heutzutage noch irgendwer? Und wenn ja, wie kommst Du auf die Idee, dass man nicht dann, aber eben wirklich erst dann, die schönsten 30 Bilder raussucht?

              • Tatsächlich macht man Fotos in erster Linie (mehr oder weniger bewusst) für andere. Man selbst schaut die sich noch am seltensten an, die schönsten Erinnerungen hat man im Kopf. 🙂 Und man sucht sich die schönstens Bilder nicht erst raus, wenn man vorhat, sie anderen zu zeigen, weil man das in aller Regel nicht plant, sondern sich das meist ergibt, wenn man bspw. gerade Besuch hat und man davon spricht.

                • Sehe ich auch so, daher meine „Phantasien“ 😉
                  Aber das muss ja nicht für andere gelten. In meinem Leben gibt es viele Situationen, wo ich mich mit Menschen über Themen unterhalte und dann der Punkt kommt “ Ach hier, so hab ich das damals gemacht“ und Bilder vom Holz-Terrassenbau rausholen.
                  Auch an Weinabenden, wo man über Urlaubsziele spricht und die Situation „Ach, da waren wir auch schon. Kennst Du den kleinen Italiener an der Ecke?“ aufkommt. Dann ist es schön, wenn man das Bild mit „Luigi“ parat hat und man gemeinsam an die schöne Zeit dort denkt.
                  Von langweiligen 3h-Dia-Abenden ist das weit entfernt.:-)
                  Aber, jeder wie er mag.

                • > Tatsächlich macht man Fotos in erster Linie (mehr oder weniger bewusst)
                  > für andere. Man selbst schaut die sich noch am seltensten an, die schönsten
                  > Erinnerungen hat man im Kopf.

                  Das mag bei dir so sein, aber ich würde dir da überhaupt nicht zustimmen.

                  Meine Fotos mache ich für mich. Es ist eine Ausnahme, dass ich mal im Urlaub ein Selfie in den Firmenchat poste, aber ich wüsste nicht, wen ich ansonsten mit meinen Heide-Ostsee-Wald-Elbe-Fotos nerven sollte. Für andere sind die einfach langweilig.

                  Klar gibt es Situationen, wo ein Kollege fragt „Du wanderst doch viel, kannst Du mir im Harz was empfehlen?“, aber selbst da würde ich eher mit ihm auf Komoot gucken statt in meiner eigenen Sammlung rumzuwühlen.

          • „blind reinkübeln“ heisst für mich: „Ich war auf der Party bei dem Dingsda, der, egal, jedenfalls, dieser Typ da, keine Ahnung wie der heisst, der war dermaßen breit, hab‘ ich gleich mal 20 Bilder gemacht, wie der weggepennt ist… ich klatsch das alles bei Google rein, die sortieren das weg…“

            20 Bilder vom Sonnenuntergang behalten heisst für mich: „Ach Mensch, das hier passt besser zum Rahmen, aber das haben wir auch schon mal im Kalender für Oma und Opa verwendet… aber irgendwie hat DAS hier ja auch was… und dies hier, das sieht total strange aus, grad WEIL es verwackelt ist… hach, ist das SCHWER….“

            Kurz gesagt: Ja, ich gucke meine 20 Bilder später wieder an. Und wieder.

  12. Schon geil, da krallt sich Google alles was sie vom User bekommen können und verdienen damit massenweise Geld. Und was machen die Leute: Sie zahlen noch zusätzlich Geld dafür. Kannste dir nicht ausdenken.

    • Dann erzähl doch mal, wie genau macht denn Google mit meinem Bildern „massenweise Geld?

      • Ihre KI füttern, und alle Android-Nutzer regelmässig bitten, die Fotos für POIs in Maps freizugeben.

        Ich würde mal sagen, wir können fest damit rechnen, dass der größte Bilderhoster der Welt und anerkannter KI-Experte mit Sicherheit aus dieser Verbindung Kapital schlagen kann.

        • Thomas Höllriegl says:

          Und dass du die Vorteile von KIs ebenfalls kostenlos nutzen kannst, zählt nichts? Jede Suche, jede Route, so vieles wird durch KI unterstützt. Nehmen ja, geben nein? So funktioniert das aber nicht.

          • > Und dass du die Vorteile von KIs ebenfalls kostenlos
            > nutzen kannst, zählt nichts?

            Kannst Du ja eben nicht mehr kostenlos.

            Genau das wart ja der „Deal“ mit Google: Ich gebe euch meine Daten, ihr generiert daraus einen „croudsourced Service“, an dem ich kostenlos teilnehmen kann, GOTO 1. Leistung bezahlt mit Privacy.

            Wenn Google seine Leistungen nun verkauft, dann gucke ich mir die Mitbewerber an, die das gleiche tun. Normales Kundenverhalten. Feststellung: Für mich persönlich ist mir die Leistung den Preis nicht wert und wird ersatzlos gekündigt.

            • Thomas Höllriegl says:

              Doch, kann man kostenlos. Wo hast du das her, dass es nicht mehr so sein soll? Ich nutze ein breites Spektrum an Google Diensten völlig kostenlos.

              • Ich verstehe grad nicht, wie Du das meinst? Ich kann meine Fotos nicht mehr kostenlos hochladen, damit sie von der KI verarbeitet werden.

                In welchem Zusammenhang damit steht es denn jetzt damit, dass Gmail, Suche oder Docs kostenlos sind?

                • Thomas Höllriegl says:

                  Bis 15 GB ist und bleibt es kostenlos. Zumindest ich habe keine Probleme, alles wie gewohnt hochzuladen.

                  • Wenn Du JPG+RAW fotografierst, dann sind das 1000 Bilder. Das ist für mich eine Demoversion.

                    • Thomas Höllriegl says:

                      Profis nutzen im Regelfall auch keine kostenlosen CliudDienste für ihre RAW-Dateien.

                    • > Profis nutzen im Regelfall auch keine kostenlosen
                      > CliudDienste für ihre RAW-Dateien.

                      Jeder Billig-Androide kann seit Jahren RAW generieren. Warum sollte ich darauf verzichten? Bei schlechten Lichtverhältnissen etc. kann man da noch sehr viel rausholen.

                      Ich habe grad das Gefühl, dass hier, wie man so schön sagt, der Schwanz mit dem Hund wedelt. Wenn die Storagelösung nicht zu meinem Hobby passt, dann wähle ich doch eine andere Storagelösung, nicht ein anderes Hobby.

            • Dem letzten Absatz kann ich folgen. Aber welche Mitbewerber gibt es denn, die das Gleiche tun? Ich sehe da keine wirklich gleichwertige Alternative. Insofern interessiert mich Deine Meinung dazu tatsächlich, ich probiere ja auch gerne mal was anderes aus. Allerdings scheinst Du das in erster Linie auf die Möglichkeit zu beschränken, Fotos dort abzulegen, während ich die verschiedenen weiteren Features durchaus schätze, auch wenn bspw. die automatische Erkennung natürlich ihre Macken hat.

  13. Wenn es nur darum geht, Fotos abzulegen, gibt es etliche Alternativen, wenn man aber das, was Google Fotos darüber hinaus bietet, insbesondere die Suche und automatische Gruppierung nach Gesichtern, Orten und auch anderen Inhalten (bspw. Dokumente) ist es m.E. im Grunde alternativlos. Darum habe ich auch „Ich bin noch unsicher“ gewählt … 🙁

    • War ich zunächst auch. Aber mal ehrlich, selbst wenn es funktional eine Alternative gäbe, wäre sie wohl preislich ähnlich oder eher sogar noch teurer, als das Angebot von Google. Deshalb gibt es für mich hier nichts mehr zu überlegen.

  14. Ich nutze seit zwei Jahren ein IPhone und hatte es eine Zeit lang noch aus Bequemlichkeit bei Google gespeichert.

    Als letztes Jahr angekündigt wurde es kostenpflichtig zu machen bin ich komplett zu iCloud. Habe da sowieso seit jeher die 50 GB gebucht.

  15. Laut Google habe ich tatsächlich noch 4 Jahre Zeit. Ich sortiere aber meine Fotos immer schon.

    Hab also „stocke demnächst[^^] auf“ gewählt.

  16. Nein, eigener Nextcloud Server.

  17. Es fehlt die Antwort „Nein, ich habe ein Google Pixel und brauche keinen zusätzlichen Speicherplatz.“

  18. DamnitDan says:

    Ich bin zu Amazon Photos gewechselt. Habe erst im Laufe der Google Ankündigung mitbekommen, dass man als Prime Mitglied unbegrenzten Fotospeicherplatz hat.

    Damit ist YouTube der einzige Dienst den ich noch von Google nutze.

  19. Ich zahle für Google One die 20€ im Jahr für 100gb und werde das auch weiter bezahlen und nutzen. Für mich ist es die Bequemlichkeit das Fotos direkt bei Google Fotos gespeichert werden und in meinen Augen super gruppiert werden (das kann kein anderer Dienst) ich verstehe wenn Apple User für icloud bezahlen , aber ich verstehe nicht warum man dann weggeht von Google Drive wenn dieser Dienst jetzt kostenpflichtig wird: wo anders muss man auch Geld bezahlen. Wobei one Drive auch ziemlich ziemlich preiswert ist.

  20. Eigentlich ist der Speicher bei Google viel zu teuer, wenn man ihn mit dem unter 50 € im Jahr für 1 TB bei Microsoft vergleicht. Und hierbei gibt es quasi noch ein gratis Office Paket dazu.

    Dennoch zahle ich schon länger für den Google Speicherplatz da meine primäre private Mail Adresse eine Google Mail Adresse ist, ich die diversen Google Dienste gerne nutze, inkl. Google drive und Google Fotos. Primär wegen der – mit großem Abstand – konkurrenzlos guten Suchfunktion und Gesichtererkennung bei den Fotos.

    • Bilder die täglich durch Smartphones entstehen sind für mich eher wie ein Tagebuch.und daher sehr persönlich.
      Natürlich ist auch viel Schrott dabei, der dann gelöscht wird. Aber viele Bilder spiegeln persönliche Lebenssituationen wieder und haben damit in ihrer Gesamtheit eine große Aussagekraft über die Menschen, zu denen sie gehören.

      Aus diesem Grund würde ich mich sehr unwohl fühlen wenn auch nur die Gefahr bestünde, das eine, von wirtschaftlich denkenden Tech-Konzernen, programmierte KI diese in die Finger bekommt.
      Persönlich ist persönlich und gehört für mich nicht in eine Cloud, in der ich zum verstehen der AGBs einen Anwalt beauftragen muss . Period!

      • > Bilder die täglich durch Smartphones entstehen sind für mich
        > eher wie ein Tagebuch.und daher sehr persönlich.

        Danke! Das ist ein sehr, sehr guter Punkt!

        Meine Fotos zeigen meine meine Frau vor der Heirat, meine Tochter beim „großwerden“, tausende Kilometer Wanderstrecken, meine Oma, als sie noch lebte, längst verschrottete Autos, ehemalige Wohnungen und und und.

        Ich bin ein technisch sehr affiner Softwareentwickler und der digitalisierung und Cloud mit Sicherheit nicht abgeneigt. Mit 52 Jahren habe ich aber auch ein „Leben gelebt“, und in letzter Zeit merke ich beim Betrachten alter Fotos oft, dass inzwischen oft ganz andere Sachen auf den Bildern interessant sind, als man damals bewusst fotografiert hat: Die unaufgeräumte Studentenbude, der verstorbene Freund, lächerliche Klamotten, peinliche Frisuren, die Ex-Freundin, DM-Preise, grüne Polizeiautos.

        Da schmeisse ich doch nix von weg, nur weil sich die Technik gerade hier und heute in einer Übergangsphase befindet und die Cloud noch nicht so richtig geil läuft, während lokale Daten grad sterben. In ein paar Jahren krieg ich mehrere Terabyte für ein Trinkgeld, bis dahin hat das noch Zeit.

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