Anzeige

Google Fotos: Bald kein kostenloser Speicherplatz mehr!

Oha! Google Fotos wird von vielen Anwendern als der beste Google-Dienst bezeichnet – logo – ohne viel Verlust kann man da unfassbar viele Fotos sichern und betrachten. Und wer Video- und Fotoqualität ohne Ende möchte, der zahlt ein paar Euro. Nun gibt es große Änderungen!

Ab dem 1. Juni 2021 werden alle neuen Fotos und Videos, die Nutzer hochladen, auf den kostenlosen Speicherplatz von 15 GB, der mit jedem Google-Konto geliefert wird, oder auf den zusätzlichen Speicherplatz, den Anwender als Google-One-Mitglied erworben haben, angerechnet. Der Speicher des Google-Kontos wird von Drive, Google Mail und Fotos gemeinsam genutzt. (Erinnerung: Komprimierte Fotos zählten nicht auf den Speicher, Fotos und Videos in Originalqualität eh schon immer)

Diese Änderung ermöglicht es Google laut eigener Aussagen, mit der wachsenden Nachfrage nach Speicherplatz Schritt zu halten.

Alle Fotos oder Videos, die Nutzer vor dem 1. Juni 2021 in hoher Qualität hochgeladen haben, werden nicht auf die 15 GB kostenlosen Speicherplatz angerechnet. Das bedeutet, dass Fotos und Videos, die vor dem 1. Juni 2021 gesichert wurden, weiterhin als kostenlos gelten und von der Speicherbegrenzung ausgenommen sind. Nutzer können ihre Backup-Qualität jederzeit in der Fotos-Anwendung überprüfen, indem sie unter Einstellungen auf Backup & Synchronisierung gehen.

Wenn Anwender ein Pixel 1-5 haben, werden von diesem Gerät hochgeladene Fotos nicht beeinträchtigt. Fotos und Videos, die in hoher Qualität (das ist komprimiert und nicht die Originalqualität) von diesem Gerät hochgeladen wurden, sind auch nach dem 1. Juni 2021 weiterhin von dieser Änderung ausgenommen.

Im Juni 2021 können Anwender auf ein neues kostenloses Tool in der Fotos-App zugreifen, mit dem sie Ihre gesicherten Fotos und Videos einfach verwalten können. Dieses Tool soll Anwendern helfen, die Fotos, die sie behalten möchten, zu überprüfen und gleichzeitig Aufnahmen, die sie vielleicht lieber löschen möchten, aufzuspüren.

In diesem Artikel sind Amazon-Links enthalten. Durch einen Klick darauf ge­lan­gt ihr direkt zum Anbieter. Solltet ihr euch dort für einen Kauf entscheiden, erhalten wir ei­ne kleine Provision. Für euch ändert sich am Preis nichts.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Neueste Beiträge

Mit dem Absenden eines Kommentars stimmst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

174 Kommentare

  1. GSuite beruflich mit (nahezu) unendlich Speicherplatz und Privat nen normalen Google Account.

    Jetzt ist der Salat da. Warum sollte ich privat und beruflich doppelt und dreifach zahlen?

  2. Wichtig für alle Pixel-User, diese sind davon nicht betroffen.

    • Ist dieses Feature nicht mit den Modellen ab Pixel 4 gestorben?

      • Nur das erste Pixel hatte unendlich Speicher in höchster Qualität. War schon nicht mehr mit dem Pixel 2 vorhanden. Dort war es nur zeitlich auf, meine 2 Jahre begrenzt.

    • Die Pixel Handys wurden tatsächlich von der Originalqualität ausgeschlossen.
      Auf der Google Hilfe Seite steht allerdings:
      […] Wichtig: Wenn Sie ein Pixel 5 oder eine ältere Version haben, erhalten Sie weiterhin kostenlosen unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos, die von Ihren Pixel-Geräten gesichert werden. […]

      D.h. die „Hohe Qualität“ ist dann kostenlos weiterhin möglich.

  3. Na toll… war klar, dass das irgendwann enden muss…

  4. „Alle Fotos oder Videos, die Nutzer vor dem 1. Juni 2021 in hoher Qualität hochgeladen haben, werden nicht auf die 15 GB kostenlosen Speicherplatz angerechnet“

    Hä? Die Fotos in hoher Qualität wurden doch schon immer gegen den Speicher gerechnet? Nur komprimiert war bislang kostenlos

    • Nein. In „hoher Qualität“ ist das bei Google komprimierte, das was du meinst, ist die Originalqualität. Ist verwirrend, heißt aber nun mal so.

      • Mir ist auch auch so, dass das Foto Backup in unkomprimierter Qualität schon früher Geld gekostet hat. Nun habe ich bei mir nochmal nachgeschaut und da steht jetzt, dass die ersten 19 GB in Originalqualität (unkomprimiert) frei sind und danach kostenpflichtig ist. Das ist bei mir auf jeden Fall neu, früher stand da immer kostenpflichtig, ohne 19 GB frei. Mir persönlich reicht aber auch die komprimierte Variante, sehe da keine großen Unterschiede.

        • Es war auch früher erst kostenpflichtig, wenn dein Kontingent belegt war. Entscheidend war, dass die Speicherung in Original-Qualität von deinem zur Verfügung stehenden Speicher abgezogen wurde. Grundsätzlich kriegt ja jeder erst mal 15 GB, die vier zusätzlichen GB dürften bei dir aus einer zusätzlichen Aktion stammen, wie es bei mir auch der Fall ist.

      • Im dashboard sehe ich nur die anzahl der fotos.
        Weiß jmd wo die Größe steht?

    • „Fotos in hoher Qualität“ => kein Speicherplatz
      „Fotos in original Qualität“ => braucht Speicherplatz

      So funktioniert Marketing 😀

    • Nein, mit hoher Qualität bezeichnet Google die komprimierten Fotos; diese werden aktuell noch nicht angerechnet. Die Qualität „Original“ wird aktuell auf dem Speicher angerechnet.

  5. Oha, das trifft mich tatsächlich an einem wunden Punkt. Und dann? Na das kann was werden.

    • 100gb kosten 20€ im Jahr, 200GB kosten 30€ im Jahr.
      Ganz ehrlich: Das ist es mir wert. Auch wenn ich ein Microsoft 365 Abo und damit 1 TB Onedrive Speicher habe, möchte ich nicht wieder zurück zu Fotos in Ordnern und umständlicher Verwaltung.
      Ein Bier im Monat – das ist es mir wert.

      • Bis es dann 2 Bier und dann drei und dann irgendwann 30 im Monat sind. Dann werden die Bilder eben wieder auf dem NAS gespeichert.

      • Sorry, da muss ich mal einhaken. Ich hänge nämlich – ganz bewusst – genau in dieser Ordnerstruktur, weil ich nur so einen Überblick über die Bilder habe. Erste Verzeichnisebene Jahr, Unterverzeichnisse nach Thema (Familie, Band etc.).

        In einer flachen Struktur – auch bei der guten Suchfunktion – finde ich das ziemlich chaotisch.

        Wo siehst Du den Vorteil? Bin sonst ein Google-Heavyuser, aber mit Google Fotos bin ich nie warm geworden 🙁

        • Na die Suchfunktionen sind doch richtig geil bei Google Fotos: du kannst nach Datum suchen, nach Orten, nach Personen (mit Gesichtserkennung) oder nach Inhalten auf den Fotos (Garten, Fahrrad, Hund, etc.)

          • Leider schafft es Google Fotos nicht, meine Töchter auseinanderzuhalten (nein, es sind keine Zwillinge).
            Da man derzeit nur falsche Zuordnungen löschen aber keine neuen anlegen kann, ist das leider sehr schwierig, wenn ich gezielt nach einer Tochter suchen möchte.

          • Hmmm, aber ich suche meist nicht ein bestimmtes Foto, sondern will mir z. B. noch einmal Bilder eines bestimmten Konzerts anschauen. Wenn ich nicht mehr weiß, wann genau das war und man öfter Konzerte besucht ist das schwierig, wenn man kein entsprechendes Unterverzeichnis dafür hat. Denke ich jedenfalls mal…

            • Um Bilder zusammenzufassen, kann man sie in ein Album packen.
              Ich nutze das aktuell viel zusammen mit der Familie, weil dann jeder seine Bilder zu dem Ereignis dort hineinpacken kann.
              Klar sowas geht auch auf dem NAS aber mit Google Photos war das einfacher.
              Aber wenn ich nun dafür zahlen muss, dann werden wir wohl wieder auf die eh vorhandene Cloud zugreifen.
              Kostet es dann eigentlich für jedes einzelne Familienmitglied, oder gibt es ein Family Abo?

          • Genau das ist DER Grund warum ich Google Fotos für nahezu alle meine Fotos nutze. Die absolut geniale und beeindruckend gut funktionierende Suchfunktion und Gesichtererkennung. Da kann selbst Lightroom und Co einpacken dagegen.

        • Mein Reden!

          Plus — die Suchfunktion von Google ist zwar wirklich technisch toll, letztlich finde ich aber nie wirklich, was ich will. Entweder zu viel oder zu wenig.

          Suche ich nach „Goslar“, finde ich den kompletten Urlaub, weil das eben auch ein Landkreis ist — obwohl wir in der Stadt nur einen Tag waren. Technisch korrekt, inhaltlich aber Blödsinn für einen 2wöchigen Urlaub in Clausthal.

          Suche ich nach „Freilichtmuseum am Kiekeberg“, finde ich Bilder von 2 Tagen. Wir sind da aber 6mal gewesen (Bei mir geht kein Bild in die Sammlung, wo die GPS-Daten fehlen, notfalls pflege ich die manuell)

          Suche nach „Köhlbrand“: Ja, findet alles Bilder von dem Elbarm in Hamburg, und von der Brücke, und… einen Haufen Hochzeitsfotos!?! Das Standesamt Altona und das Restaurant ist halt Luftlinie 2km entfernt, auch wenn man mit dem Auto 25 Minuten durch den Elbtunnel braucht, um da hinzukommen.

          Suche ich hingegen nach „Hochzeit“ finde ich die Fotos nicht, die unter „Köhlbrand“ noch auftauchten, obwohl die lokal in einem Ordner „Hochzeit“ lagen. Stattdessen Bilder von meiner Tochter, als Gespenst verkleidet. Schöne Hochzeit.

          Ich habe den Eindruck, Google Photos ist was für Leute, die halt irgendwas da reinkübeln und mit „so la la“ zufrieden sind. 40 Fotos von der Party reingekippt, und die Suche nach „Omas 90ster“ findet 30 Fotos, reicht, alles super.

          Das ist mir zu wenig. Ich mache mir lieber Arbeit, und was hingen rauskommt ist 200%ig.

        • Dürfte ich nach einer Alternative fragen? Was ich auch bei Google Fotos immer vermisst habe, die fehlende Ordnerstruktur

      • Das ist es mir auch wert, ich zahle aktuell schon für ein Google One Abo, aber die Speicherpreise sind im Vergleich zum Wettbewerb schon recht hoch.
        Besonders wenn man mehr als die 200 GB haben möchte (z.B. 1 TB) ist man direkt mit 10 Euro pro Monat (bzw. 99 Euro pro Jahr) sehr teuer unterwegs. Hier wäre eine Preisanpassung an den Wettbewerb wünschenswert. Bei Microsoft bekommt man für unter 50 Euro 1 TB OneDrive Speicher und Office noch „gratis“ dazu.

  6. Ehrlich gesagt: Verständlich !15 GB ist eine gewaltige Hausnummer, die in der Summer aller Anwender auch einen Giga-Konzern wie Google richtig Geld und Ressourcen kostet. Ausgesprochen fair finde ich die lange Vorlaufzeit. Respekt.

    • 15GB ist eine gewaltige Hausnummer!
      Häh? 15 GB sind Peanuts und kosten Cent Beträge.

      • @ Ralph: Bitte GENAU lesen. Ich schrieb bewusst „in der Summe aller Anwender“. Und schon sind wir raus aus den Cent-Beträgen. Einfach mal über die eigene Nasenspitze hinausschauen.

        • @Beobachter: pro Nase bleibt es bei Cent! Die Daten die ich Google über die JAhre liefere dürften weit aus mehr wert sein.
          Und meine Nasenspitze ist mir die Nächste. Daher jucken andere mich herzlich wenig.

          • Ist das wirklich so, dass deine Daten mehr wert sind? Da macht es die Masse, ein einzelner Datensatz bringt sicher keinen nennenswerten Betrag ein.

            • Du kannst dir ja mal die Google App „Google Umfrage App“ installieren. In der beantwortest Du persönliche Fragen und bekommst dafür Playstore-Guthaben.

              Fragen wie „Ich war gestern bei Shell tanken“ bringen ohne weiteres 40 Cent. Fragen wie „Ich bin fest angestellt, verheiratet und 1 Kind“ auch. „Mein Kind ist zwischen 8 und 14 Jahre alt“ bringen so um die 10 Cent.
              Das ist, wie gesagt, nicht der WERT dieser Daten, sondern nur das, was Google dir dafür gibt.

              Mailadressen werden so um 3 Euro das Stück gehandelt.

              Wenn Du nur für eine Newsletterbestellung in Onlineshops Rabatte von 10% auf eine 100-Euro-Hose bekommst, dann wird die Dimension des Ganzen erst so richtig deutlich.

              So. Und Google Photos hat von mir eine komplette Dokumentation meines Privatlebens samt Geokoordinaten bekommen, von Essensfotos über die Familie, die Wohnung, das Auto und der Welt da draussen. Ich hätte im Vergleich zu obigen Preisen überhaupt nicht den Mut, den finanziellen Wert dieser Daten zu schätzen.

              Was aber wirklich ausnehmend *dämlich* von Google ist, ist folgendes:

              Wir haben alle geglaubt, das ist Googles „New Economy“-Geschäftsmodell: Daten gegen Service. Was Google hier gerade tut ist ein deutlicher Ausblick, wo die Reise hingeht: Kostenpflichtige Dienste. Geld für GMail. Geld für Docs und Sheets. Geld für Maps. Und irgendwann: Geld für die Websuche.

              Angesichts dieses Ausblicks wäre ich doch jetzt bescheuert, in irgendeine von deren Technologien noch tiefer einzusteigen. Und ich würde auch nicht davon ausgehen, dass es „Takeout“ ewig geben wird.

      • Man Ralph, mach doch mal dein Hirn an. 15GB mal ~ 1. Millarde aktive Nutzer (Stand 07/19).
        Ja richtig. Das sind 15 * 10³ PetaByte. oder 15.000.000.000 GB… cent Beträge…

        Wenn du ganz günstig rechnest und sagen wir mal 10TB für 200€ verbaust. Das wird nicht der Fall sein. In Rechenzentren werden eher SAS Platten verbaut, dann kostet dich der Spass (nur die Hardware):

        Tada… 300.000.000 € und das sind nur die Hardwarekosten. Ohne Datacenter…. Netzwerk… Personal… Kühlkosten… Wartung… Strom… Telefon… SL1 SL2 SL3 Support… etc. etc. etc.

  7. Na klar, nachdem sie den Sync von Cloud auf PC abgeschafft haben, wollen sie jetzt für ihren halbgaren Service auch noch Geld haben.

    Hab eh Microsoft 365 und unendlich Foto-Speicher mit Amazon Prime (und die App hat sich wirklich gemacht), das ist dann halt der nächste Punkt, wo ich von Google weg bin. Bis jetzt hab ich ja das kleinste One-Abo, aber das spare ich mir dann auch.

  8. „Important: If you have a Pixel 5 or an earlier device, you’ll continue to receive free unlimited storage for photos and videos backed up from your Pixel devices.“

    Heißt das im Umkehrschluss, für Pixel Phone Nutzer ändert sich nichts?

    • „Wichtig: Wenn Sie ein Pixel 5-Gerät oder ein früheres Gerät haben, erhalten Sie weiterhin unbegrenzten Speicherplatz für Fotos und Videos, die von Ihren Pixel-Geräten gesichert wurden.“….klingt für mich so. Ich hatte schon öfter eine Sonderaktion für Pixel Geräte, die dann aber irgendwann auch ausläuft. ….heißt kurzfristig ändert sich erst mal nichts, so wie ich das verstehe. Bei einem Pixel und bei einem Chromebook hatte ich jeweils schon einmal ein Jahr zusätzlich 100GB gratis bekommen. Das es nichts völlig umsonst gibt ist mir klar. Ich erwarte ja schließlich auch das Google meine Daten vor Diebstahl schützt. Mir ist der Zugriff auf meine Daten unabhängig vom Gerät schon wichtig….quasi auch als Sicherung. …aber da hat ja jeder so seine Prioritäten.

  9. 15 GB ist in der heutigen zeit fast nix… speichere alle fotos immer in high end, kommen alleine im urlaub locker fast ne festplatte zusammen.

    • Jupp das kenne ich. Wenn man aber ehrlich zu sich selbst ist schaut man sich doch selten mehr als ein paar alte Bilder an. Man müsste eigentlich nur Mal konsequent ausmisten. Vielleicht ist jetzt der Zeitpunkt dafür erreicht 😉

    • Ja, aber nur, weil man heute jeden Mist (mehrfach) fotografiert, um es sich mehrheitlich nie wieder anzuschauen. 😉

  10. Wird dann für mich Zeit alles in die iCloud umzuziehen.
    Vertraue da Apple auch mehr, da deren Geschäftsmodell nicht auf Benutzerdaten basiert.

    • jo das werde ich genau so machen..
      Werde Google Fotos vermissen..

    • „da deren Geschäftsmodell nicht auf Benutzerdaten basiert“

      Ha haa haaa haaaa *röchel*

    • Überlege ich jetzt auch… ist wohl die sinnvollste Alternative. Dann aber gleich die 200 GB um auch mit der Familie teilen zu können.

      + dann ist auch genügend Platz für alle Backups

      @ Cashy, bitte in nächster Zeit mal ein pasr interessante Alternativen vorstellen.

    • Zu einen Anbieter wechseln, der Geld kostet weil der bisherige Anbieter nun Geld verlangt und sein Geschäftsmodell in kleinen Schritten wandelt/wandeln muss.
      Verstehe ich nicht.

    • Ich hatte bisher Google Fotos als Backup, da wurde nie etwas gelöscht, das war der Safe für alles, was ich jemals aufgenommen habe. iCloud nutze ich dann sortiert, dort wird also nur gespeichert, was ich wirklich ganz sicher aufheben möchte. Und sollte mir doch mal einfallen, dass ich was anderes brauche: Tadaaa! Es ist noch bei Google Fotos zu finden…
      Gut, in Zukunft dann also da bald auch nicht mehr, also wird es dann ab Ende 2021 irgendwann eine sehr gepflegte Photothek in der iCloud.

  11. Weiß zufällig jemand wie man herausfindet wie viel Speicherplatz bisher circa belegt ist? Da der nicht angerechnet wird, sehe ich das nicht. Und wenn man das wüsste könnte man schätzen wie viel Speicherplatz ich zukünftig brauchen werde.

    Danke!

    • In dem im Artikel verlinkten Google-Text ist ein Link zu deiner persönlichen Einschätzung, wie lange dein Speicherplatz wohl noch reichen wird („You can also get an estimate on how long your storage may last based on how often you back up photos, videos, files and other content to your Google Account.“)

      Bei mir sind es demnach noch gut 4 Jahre, insofern kann ich mich halbwegs entspannt zurücklehnen.

      • Mittlerweile wird es auf der Startseite von Google Fotos erläutert – samt persönlicher Laufzeiteinschätzung…

      • Die Einschätzung der Laufzeit beruht nach meinem Ermessen auf den, das Kontigent belastenden Speicher vs. Gesamtspeicher.
        Wenn es demnächst keinen kostenlosen Speicher mehr gibt, ist der Speicher wesentlich schneller voll.

    • Du kannst beim Google Datenexport dir ausschließlich die Daten aus Google Fotos exportieren dann siehst du wie viel GB du benutzt.

  12. Ich werde Google sicher kein Geld für den Fotoservice bezahlen und andere Wege finden. Andere Weg heißt ja nicht, dass ich nicht doch bereit bin etwas zu bezahlen … aber halt sicher nicht an die Datenkleptomanen von Google.

  13. „Kostenlos“ waren die 90er. Jetzt wird Kasse gemacht.

  14. Schon seit Jahren Drive Abo und Fotos werden in Originalgröße abgelegt. Ist sein Geld wert. 🙂

  15. Da bin ich ja froh, dass ich mir gerade das Pixel 4a 5G gekauft habe.

    • Das ist in der Tat ein nicht unwichtiger Grund, auch in Zukunft bei den Pixel-Geräten zu bleiben. Google Photos ist schon ein super wichtiger Dienst für mich.

  16. Google wird immer uninteressanter.
    Datenauswertung und noch dafür zahlen ist eins zuviel.
    Dann einstellen einiger nützlicher Dinge wie Cloud Print ohne Alternative, vieles half-baked wie Google Auto, Sicherheitsupdates, …

    Da kann ich gleich zu Ape wechseln. Die fahren mir auch ins Geldbörserl, aber da läuft alles rund und meine Daten werden nicht so umfangreich ausgeschlachtet.

    • Wo werden da Daten aus persönlichen Fotos ausgewertet? Google Cloud Print ist sicher nicht der Dienst der Massen. Entweder Drucker direkt anschließen per Kabel oder Drucker via Lan / Wlan ins Netz und dann kann man auch drucken. Gibt wenige Privatmenschen die von ausserhalb des eigenen Netzwerks auf den Drucker daheim drucken müssen.

      • Kindchen, wir sprechen von Google. Google ist die Definition der Datenauswertung. Was ist denn das bitte für eine naive und dümmliche Frage.

  17. joshuabeny1999 says:

    Mich selbst lässt die Meldung kalt. Habe seit eh und je ein 2TB Google One Abo. Ist aber schade für alle, denen ich Google Fotos gerade wegen dem kostenlosen Backup empfohlen habe. In der Famile kann ich mir allenfalls überlegen den Speicherplatz zu teilen. Oder was mit dem Synology einrichten.

    Ich selbst zahle schon seit Jahren weil ihc Originalqualität will und auch meine editierten DSLR Fotos als JPEG backupe. Habe seit 2014 erst 210GB genutzt für Fotos (Habe aber auch in den letzten 3 Jahren ein Pixel gehabt)

    Nutze den freien Speicherplatz derzeit amer zusätzlidh für verschlüsselte Backups

  18. Hätte nie gedacht, dass der Kamera-Ordner von Onedrive sich irgendwann mal lohnen würde. ;o)

  19. Was ich persönlich bei Google Fotos sehr charmant finde ist die Möglichkeit, aus der App heraus alle Fotos und Videos vom Gerät löschen zu können, die in der Cloud gesichert sind. Im Grunde gehören Speicherplatzprobleme damit der Vergangenheit an. Gibt es einen anderen Dienst, der so etwas bietet? Für mich wäre wahrscheinlich das allein Grund genug, bei Google Fotos zu bleiben, schaue mir aber natürlich gerne auch was anderes an.

    • Fotos vom Gerät zu löschen ohne ein lokales von mir kontrollierte Backup zu haben ist für mich ein „NO GO“. Solange wie alles über Drive noch automatisch auf meinen Rechner gesichert wurde war es ja ok. Aber als das gestrichen wurde, habe ich mich von dieser Funktion verabschiedet.

      • Für mich ist allein schon „vom Handy in die Cloud“ ein No-Go. Ich will das erstmal am Rechner sichten und sortieren. Da sind ja auch mal Fotos dabei, die nicht in fremde Handy gehören oder schlicht Schrott sind.

        Die Fotos gehen vom Handy erst auf den Rechner, und dann auf die Foto-Festplatte, und erst dann werden sie auf dem Handy gelöscht. Von der Foto-Festplatte gehen sie in meinen Webspace, und erst dann werden sie auf dem Rechner gelöscht. Es gibt diese Fotos auf während des Prozesses immer an mindestens 2 Orten.

        Zusätzlich habe ich einen App auf dem Handy, die im WLAN meine Fotos auf meinen Webserver sync’t.

  20. Meiner Meinung nach ist Google Fotos sowieso kompletter Schrott. Die Grundidee, Bilder nicht per Hand in Ereignisse zu sortieren, sondern das per KI zu erledigen, führt einfach nur zu einer riesigen Müllhalde.

    Ich synce meine manuell sortierten Foto-Ordner als Backup zu Google hoch, das war’s aber auch. Ordnung entsteht da nicht.

    Fotos gehören in Ordner, sortiert ins Dateisystem, und dann ein ordnerbasiertes Tool wie Digikam oben drauf, das die Metadaten liest.

    Fazit: Es war nett, ein kostenloses Backup zu haben, aber zahlen werde ich für diesen Müllstrudel sicher nicht.

    • Genau dieses Vorgehen, Fotos in Ordner zu sortieren, habe ich schon vor Jahren eingestellt. Die Sortierung steht und fällt m.E. mit ordentlich gepflegten Metadaten, gerade bei einer größeren Menge, und bisher habe ich das nicht bereut. Ich habe das natürlich früher auch nicht anders gemacht, aber nur, weil etwas viele Jahre gut war, muss das nicht auch noch in den nächsten Jahren eine gute oder gar die beste Lösung sein. 😉

      • Meine Metadaten sind tiptop gepflegt. Das ändert aber nichts daran, das die Gruppierung in „Ereignisse“ etwas ist, was nur der Fotograf leisten kann.

        Ein Beispiel: Ich mache mit den Kids eine Schnitzeljagd, und dabei entstehen zahlreiche Fotos. Zwischendurch knipse ich aber auch: Einen Schwarm Gänse am Himmel. Ein Plakat für eine Veranstaltung, die mich interessiert. Einen lustig geformten Pilz im Stadtpark.

        Nichts und niemand kann mir die Arbeit abnehmen: Die Schnitzeljagd ist ein Ordner. Der Pilz und die Gänse kommen in meinen Ordner „Naturfotos & Fundstücke“. Und das Veranstaltungsplakat wird in einen Kalendereintrag konvertiert und gelöscht.

        Google Fotos guckt hier auf Ort und Zeit und fasst alles zusammen. Das meinte ich mit Müllhalde: Kinder, Pilze, Plakate — alles eins.

        Früher habe ich meine Fotos in „iPhoto“ organisiert. Da braucht man auch keine Ordner. Dann stellte Apple das Programm ein, der Nachfolger gefiel mir nicht, und ich stand saublöd da, weil die ganze Logik halt nur in iPhoto vorlag.

        Glücklicherweise bin ich selbst Softwareentwickler. Ich habe eine unfassbare Menge Zeit darin investiert, die sqlite-Datenbanken von iPhoto zu analysieren und mir meine Fotos in „Ereignisse als Ordner im Dateisystem“ konvertieren zu lassen.

        Seitdem habe ich die „Ordnung“ per Dateisystem hergestellt, und die Metadaten pflege ich in in den Fotos, nicht im Verwaltungsprogramm. Genau deswegen nutze ich Digikam: Es kann genau diese Struktur lesen und darstellen. Ich habe durchsuchbare Metadaten, sortierte Ereignisse — und wenn ich nächste Woche auf eine andere Software wechseln würde, dann hätte ich nichts, aber auch gar nichts verloren. Das Verwaltungstool ist ja nur ein lesendes, suchendes Programm ohne „proprietären Metadaten-Mehrwert“. Es ist alles in den Dateien.

        Genau das werden jetzt diejenige merken, die ihre Fotos aus Google Photos rausholen wollen: Ihr habt einen fetten Ordner mit ggf. sogar runter-gerechneten Bildern ohne Ordnung.

        • Sicher, die Trennung nach verschiedenen Ereignissen muss manuell erfolgen, da bin ich durchaus bei dir. Nur ich mache das eben über Alben, nicht über Ordner im Dateisystem. Ob das zukünftig anders läuft, muss ich noch sehen. Ansonsten hat natürlich auch jeder seine eigene Art, damit zu arbeiten. Möglichkeiten gibt es ja einige.

        • Das stimmt. Wenn man die Bilder aus Google herunterlädt, hat man alle Ordnung verloren. Allerdings sehe ich in dem Aufwand, die Metadaten von Hand zu pflegen, keinen Sinn. Für mich wäre das verlorene Lebenszeit. Seit zehn Jahren speichere ich Fotos in Google Fotos. Und wenn ich heute nach einem Bild mit einer vietnamesischen Suppe namens „Pho“ suche, liefert mir Google tatsächlich die passenden Fotos. Da kann ich noch so viele Metadaten in den IPTC-Datenfeldern ablegen, und Wochen, ja Monate oder sogar Jahre mit präemptiver Arbeit verbringen. Alleine der Google-Algorithmus ist deutlich effektiver und erlaubt mir den Zugriff auf Motive eines Bildes, die mir beim Verschlagworten wahrscheinlich oft nicht eingefallen wären. Insofern ist Google mir das Geld wert. Ich speichere aber seit je her in Originalqualität. Insofern ändert sich für mich nichts.

        • Bei Googles Takeouts sind doch die Fotos in Ordner mit Datum gespeichert und somit zumindest dahingehend sortiert. Oder verstehe ich dich jetzt falsch?

          • Es geht nicht um Takeout. Es geht darum, dass ich manuelle Alben brauche, und nicht Google Automatismus. Bei iPhoto hiess das „Ereignisse“. Nur weil ich 30 Fotos innerhalb von 10 Minuten am gleichen Ort geschossen habe, ist das nicht unbedingt das gleiche Thema.

            • Warum erstellst du die Alben nicht in Google Photos?
              Hier mal ein Beispiel für meinen Google Photos-Workflow, der schneller ist als alles, was ich bisher mit Photoshop und Lightroom jemals hatte:
              1. Alle Fotos in Google Photos hochladen
              2. die Fotos des letzten Tages im Vollbild einmal im Schnelldurchlauf durchzappen und die „guten“ Fotos jeweils mit der x-Taste auf der Tastatur markieren.
              3. Die markierten Fotos mit einem Klick in ein neues Album packen, Album nach Belieben benennen (bei mir immer im Format „JJJJ.MM.TT – Eventname“
              4. Die ins Album sortierten Fotos bearbeiten (die Bearbeitungseinstellungen eines Fotos lassen sich mit strg+c und strg+v in Windeseile auf das nächste Foto übertragen und dann bei Bedarf manuell weiter anpassen)
              5. Alle Fotos, die nach Sortierung und Bearbeitung noch nicht den Qualitätsansprüchen genügen oder das gleiche Motiv zeigen mit einem Klick auf x aus dem Album entfernen (die sind dann nicht gelöscht, nur nicht mehr im Album)
              –> Dieser Workflow ist einfach genial, super schnell und man braucht keine zusätzliche Software. Den Fotostream nutze ich nur um nach Fotos zu suchen oder Auswahlen für die Alben zu erstellen. Wenn ich bestimmte Fotos ansehen möchte, ist es über die Alben am schönsten. Bei Bedarf kann man immer noch zu dem Zeitpunkt im Fotostream zurückkehren und ein neues Album mit einer geänderten Auswahl erstellen. Mache ich aber so gut wie nie…. Fotos löschen ist verschwendete Lebenszeit. Ich wähle einfach immer nur diejenigen Fotos für meine Alben aus, die mir gut gefallen. Alle anderen sind auch noch verfügbar, falls man sie mal braucht, werden aber nicht gelöscht. Spart viel Zeit und Nerven. Ich will nie wieder was andres als Google Photos und bin auch bereit etwas dafür zu bezahlen.

              • Bei mir:

                1. Den Ordner mit den Bildern auf mein Script ziehen.
                2. Anschliessend befinden sich alle Bilder in einem Ordner mit dem Namen “JJJJ_MM_TT__“, an den ich den Eventname anhänge.

                Fertig.

                Innerhalb dieser Ordner mit den befindet sich dann die Jpegs, Filme etc., und ein Unterordner „_misc“ mit den dazugehörigen RAW-Dateien (Ich knipse JPG+RAW) sowie, falls als Datei vorhanden war, den GPX-Dateien aus meiner Wandersoftware.

                Ich öffne Digicam. Hier gibt es nichts zu tun. Das Programm verwendet meine Struktur und saugt sich nur noch die Metadaten rein. Hier kann ich Suchen, Bilder auf Landkarten anzeigen etc. Per Filter habe ich mir die Dateitypen DNG, RAW, CRW exkludiert und muss die nicht sehen.

                Ich öffne ein zweites Script. Per rsync geht das so 1:1 hoch auf meinen Webserver, wo sich eine Webgalerie aus genau dieser Ordnerstruktur bedient.

                Ich öffne “Backup & Sync“, und das geht nochmal zu Google, in Zukunft dann halt nicht mehr.

                Worauf ich hinaus will: In Zukunft nervt mich vielleicht das Programm Digikam. Dann kaufe ich mir eine Lizenz für „MegaPhotoSorter Deluxe Premium Enterprise“, und ich verliere: Nix. Starten, Struktur ist da, Metadaten sind da.

                Niemals wieder werde ich, ob nun Fotos, Musik, Filme, Geodaten, Emails, WHATEVER, so organisieren, dass ich nicht ohne Datenverlust an einem regnerischen Sonntag umziehen kann zu einem anderen Anbieter, oder einer anderen Software.

                (Falls sich jemand wundert: Die RAW-Daten schleppe ich nur verwaltungstechnisch mit für den Fall, dass ich Bilder tatsächlich bearbeiten MUSS, um sie zu verwenden. Normalerweise reicht mir das Jpeg.)

              • @joey nutzt Du „Originalqualität“ oder „hohe Qualität“?

        • Diese Art und Weise Bilder zu archivieren erinnert mich an die späten 90er Jahre und wird meistens von Rentnern praktiziert, weil die genug Zeit haben alles hin und her zu schieben.

          Die moderne Art wie es Google und Apple handhaben ist deutlich übersichtlicher und statt in irgendwelchen Ereignissen umherzusuchen und sich durch die Ordner zu wälzen ist aus meiner Sicht nicht mehr praktikabel.

          Google und Co erlauben ja auch ein Anlegen von Ordnern und das Teilen von Ereignissen etc. schafft hier noch einen Mehrwert, den man fast nicht anderweitig kompensieren kann. Wer dann noch Lust hat, kann auch noch alles mit Schlagworten volltagen und dann sollte auch nichts mehr verloren gehen.

          • Ordnerstrukturen bieten halt einen klaren Mehrwert an Ordnung gegenüber dem KI-Bilderwirrwarr. Das sind mir meine Fotos dann auch wert.

            Kinderfotos, Hochzeitsfotos oder eigentlich triviale Fotos, auf denen Oma dann das letzte mal drauf ist — ist das jetzt alles keine Zeit mehr wert?

            „Rentner“ finde ich jetzt lustig. „Wertigkeit“ kommt wieder total in Mode, nachdem die heutige Rentnergeneration -egal-hauptsache-billig auf alles geschi$$en hat, bei LIDL kauft und die Fotos ihres Lebens in einer Pappkiste zerwurstelt haben. Junge Hipster stricken, kochen, wandern wieder. Kurse für Pilzsuche sind komplett ausgebucht. Bewusst leben und so…

            Tellerrand, nech?

            • Ich denke, das hat nicht unbedingt etwas mit KI zu tun. Ich habe schon vor Google Fotos meine Bilder lediglich nach Jahren getrennt in Ordner gepackt. Alles andere ergibt sich aus den Metadaten. Und da ist es eben die Frage, wie gut diese oder jene Software damit umgehen kann. Ich jedenfalls habe noch alles in kurzer Zeit wiedergefunden. Allerdings arbeite ich auch nicht regelmäßig mit meinen Fotos, das mag auch noch etwas ausmachen.
              Ich bin der Meinung, dass man auch ohne Ordner sehr gut leben kann, ohne tatsächliche Einbußen im Alltag hinnehmen zu müssen, eher im Gegenteil. Das schließt aber natürlich nicht aus, dass in einer anderen Konstellation eine Ordnerstruktur nach wie vor eine gute Wahl ist.

          • Ich bin tatsächlich kurz davor, mich auf das „Abenteuer“ einzulassen und habe viele, viele Jahre an Fotos, schön sortiert in Verzeichnissen und Unterverzeichnissen.

            Die meisten Fotos habe ich für meine Familie freigegeben, was bei Ordner gut funktioniert. Wie soll ich sowas in Google Fotos machen?

            • Was Du Ordner nennst, sind bei Google einfach Alben. Markiere die Fotos, die Du teilen willst, erstelle ein neues Album, gib dies frei, fertig,

              • Ist halt ein Arschvoll Arbeit…ich habe ja bereits alles in Verzeichnissen und entsprechend berechtigt. Nach dem Import in Google Fotos müsste ich das mühevoll alles wieder kategorisieren.

                Viel schlimmer: ich habe fast alle Bilder in Google Fotos doppelt. Lt. kurzer Recherche kann Google Fotos ganz viel, aber keine Dubletten bereinigen. Uncool. Sehr uncool.

                • Naja, ich weiß ja nicht wie Deine Familie so drauf ist. Aber meine schaut sich maximal die Bilder vom letzten Event/Urlaub an. Sämtliche ältere Freigaben kann man doch meist vergessen, das schaut sich keiner mehr an.

                  Und woher kommen denn Deine „ganz vielen“ Dubletten? Ich wüsste nicht, wieso ich so etwas haben sollte? Insofern hatte ich noch nie das Bedürfnis, Dubletten zu bereinigen.

                  • Also, ich gucke mir ganz oft alte Fotos an, wo meine Tochter noch klein ist etc.

                    Bei meinem Workflow können bei Photos keine Dubletten entstehen, aber ich kenne das Problem von Google Music. Wenn man da nachträglich Stücke nochmal getagged oder umsortiert hat, dann kann Google damit gar nichts mehr anfangen. Entweder hat man das dann doppelt, oder, wenn man das bei Google löscht, geht es nicht wieder korrigiert hoch, weil es ja gelöscht war.

                    Das ist für mich fast der Hauptgrund für eine Ordnung per Dateisystem: Ohne große Magic und Erkennung und KI und sonstwas kann ich ganz gezielt hingehen, und eine Datei verschieben, löschen, geotaggen, umbenennen, ein Duplikat bearbeiten, und es passiert einfach 100% steuerbar genau das, was ich will. Ich muss maximal in meinem Viewer klicken auf „Ja, das Dateidatum hat sich NICHT verändert — lies die Metadaten trotzdem neu!“, und das war’s.

                    Das Bild ist nicht doppelt, nicht weg (ausser es soll), nicht auf dem alten Stand und immer Meta-aktuell.

                    —-

                    Und, vielleicht mal der EIGENTLICHE ganz zentrale Punkt: Ich fotografiere, weil ich die Bilder haben will, angucken will, behalten will. Das ist keine ARBEIT, das ist ein Hobby. Das soll schön sein. Das mag ineffizient sein wie kicken, stricken, Petunien pflanzen, aber es ist der SINN, das zu tun — und kein „Problem“, für das ich jemanden bezahle, damit er’s mir löst. Ich bezahle ja auch keinen für’s kicken, damit ich die Rennerei von der Backe habe.

                • @Matze
                  Wenn du einen Satz Bilder – sagen wir mal einen Ordner voll mit 100 Bildern – in Google Photos hochlädst, kannst du direkt nach dem Upload auswählen, ob dir Google aus diesen 100 Bildern ein Album erstellen soll. Ich finde diese Möglichkeit sehr praktisch.

    • kesslerpiano says:

      Exakt so sehe ich das auch. Entweder wieder iPhone kaufen und zu icloud (2TB-Abo) zurück oder die eigene Platte an die Fritzbox…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bevor du deinen Kommentar abschickst:
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen. Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte - gerne auch mit Humor.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.