TikTok führt „Begleitenden Modus“ für Eltern ein

TikTok führt einen sogenannten „Begleitenden Modus“ für Eltern ein, der ihnen mehr Transparenz und Einsichten in die Nutzung der Sprösslinge gewähren soll. So lässt sich dieser Modus innerhalb der App der Videoplattform aktivieren und erlaubt es dann, Bildschirmzeit, Kontaktmöglichkeiten und Filterung des „For You“-Feeds einzustellen.

Eltern können aus Datenschutzgründen aber wirklich nur die genannten Einstellungen vornehmen – im Idealfall gemeinsam mit den Kids. Sie können also nicht einsehen, welche Inhalte ihre Kinder sich ansehen oder welche Nachrichten und Kommentare sie erhalten und senden. Um den begleitenden Modus zu verwenden, muss TikTok sowohl auf dem Smartphone der Jugendlichen als auch dem der Eltern installiert sein.

Zu finden ist dieser Modus in den „Digital Wellbeing“-Einstellungen unter „Privatsphäre und Einstellungen“. Mit dem Gerät des Nachwuchses wird dann ein QR-Code eingescannt, der auf dem Smartphone der Eltern angezeigt wird. Das steht für die Einwilligung, dass ihre Eltern die Nutzung nachverfolgen dürfen.

Wenn Eltern die Nutzungszeit vorgeben, können sie zwischen 40, 60, 90 und 120 Minuten pro Tag wählen. Ist die Zeit aufgebraucht, kann die Nutzung nur durch eine Passworteingabe verlängert werden. Außerdem können die Eltern einrichten, dass den Kindern z. B. nur Freunde private Nachrichten schicken können. Die Messages lassen sich alternativ sogar komplett abschalten.

Dann gibt es auch noch den eingeschränkten Modus, der Inhalte für Erwachsene herausfiltert. Wie gut das funktioniert, muss man natürlich erst einmal sehen – bei YouTube Kids etwa gab es da in der Vergangenheit ja immer wieder Probleme. TikTok bietet ergänzend zu den neuen Einstellungsmöglichkeiten an dieser Stelle auch noch einen Leitfaden für Eltern und Jugendliche zur Navigation digitaler Medien an. Das Dokument wird fortlaufend aktualisiert.

Meine persönliche Meinung? Ich hatte TikTok kurzzeitig mal installiert, hielt es dort aber keine 5 Minuten aus. Bei Jugendlichen ist die Plattform aber, ähnlich wie Snapchat, immer beliebter. Insofern ist es zumindest sinnig, Eltern da einige Werkzeuge an die Hand zu geben.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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