Tesla Bot: Entwicklung humanoider Roboter schreitet voran

Bereits im August 2021 gab Elon Musk die Entwicklung eigener humanoider Roboter unter dem Label Tesla Bot bekannt. Musk gilt als relativ KI-kritisch, da er viele Gefahren in künstlicher Intelligenz sieht. Laut ihm werde der Tesla Bot so gestaltet, dass die meisten Menschen ihm physisch entkommen und ihn überwältigen könnten. Als Codename gilt in der Firma aktuell „Optimus“. Als Gesicht dient ein Bildschirm. Konzipiert werden die humanoiden Roboter für Arbeiten, welche für Menschen entweder unsicher oder aber monoton und langweilig seien.

Nun gibt es ein erstes Update zum Entwicklungsstand der Roboter. Ein Video zeigt, wie sie ihre ersten größeren Gehversuche unternehmen und vor allem anhand ihrer Sensoren ihre Umwelt wahrnehmen, kartografieren und darauf reagieren. Ehrlich gesagt, entspricht meine persönliche Einstellung zu Robotern unter der „Herrschaft“ von Musk eher jener, die Will Smith zu Beginn von „I, Robot“ zeigte. Aber zugegeben: Das Konzept mit dem Weglaufen vor den Robotern könnte in Anbetracht der bisherigen Geschwindigkeit durchaus funktionieren.

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Nordlicht, Ehemann und Vater. Technik-verliebt und lebt fürs Bloggen. Außerdem: Mail: benjamin@caschys.blog / Mastodon

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17 Kommentare

  1. Peter Pantone says:

    Letztlich ist immer der Preis entscheidend. Womöglich ist ein dummer Mensch für stupide Arbeiten günstiger als ein Roboter.

  2. Skynet wäre schon was feines. Do it!

  3. Ich traue solchen Videos, grade von Tesla, überhaupt nicht.
    Woher weiß ich, aus wievielen hundert/tausend Versuchen das Video zusammengeschnitten ist,
    so das man denken soll: „Die Roboter funktionieren schon ganz gut“????

    Tesla hat damals auch Fahrtvideos seines Autopiloten veröffentlicht, die aus vielen hundert Stunden
    Material zusammengeschnitten waren, so das der Eindruck aufkam, das alles schon top funktioniert.
    Nicht gezeigt wurden natürlich die ganzen „Fails“ bis hin zu Unfällen der Fahrzeuge.

    Insofern: Abwarten wie und wann die Teile alltagstauglich sind.
    Solche Videos sind eher dafür da, die Fans bei Laune zu halten und den Investoren zu suggerieren,
    das sie ihr Geld nicht komplett zum Fenster rausgeworfen haben.

    • Vermutlich sind auch die einzigen drei Cybertrucks, die es bisher gibt, in dem Video 😉

      Der Tesla Bot läuft auf den ersten Blick nicht besser als ein Honda Asimo (im Jahr 2000 vorgestellt).

      Wandelbot trainiert ebenfalls (Industrie-) Roboter durch das Vorzeigen von Bewegungen. Viel mehr war jetzt im Video auch nicht zu sehen.

      Man muss die Leute halt mit Content füttern

  4. Die Roboter von Boston Dynamics machen irgendwie mehr her.

  5. Christian says:

    Die Teile laufen als hätten sie das Klo nicht mehr rechtzeitig erreicht oder haben Blasen an den Fußsohlen. Und mit Elon im Nacken sind die Teile direkt unsympathisch

  6. Am frühen Morgen kümmert sich Musk um Tesla.
    Am späten Vormittag um SpaceX.
    In der Mittagspause um Twitter.
    Am Nachmittag dann um Starlink.
    Abends sind jetzt also Roboter dran.
    Und wenn er Nachts mal wach wird, um so einen Kleinkram wie OpenAI, Neuralink und The Boring Company.

    Da könnte man schon fast meinen Musk ist selbst ein (ferngesteuerter) Roboter…

    • In jeder dieser Firmen gibt es Personal, das ihm die Entscheidungsmöglichkeiten vorlegt oder nach seinen Festlegungen handelt.

    • Zumindest ist klar, dass du nur Brieftauben züchtest oder Kleinkram verwurstest. Egal wie man zu Musk steht, ein Chef kümmert sich nicht um Kleinkram. Das machst du. Deswegen bist du kein Chef. Kapiert?

  7. Ich finde es gut daß es Lösungen geben soll Menschn nicht mehr in gefährlichen Umgebungen arbeiten zu lassen oder ihnen zumindest mechanische Assistenten zur Seite zu stellen. Der eine Kommentar der hier davon spricht daß „dumme Menschen“ u. U.günstiger seien als Roboter stößt mir sauer auf. heißt es doch Menschen die nicht kognitiv mit den Cracks mithalten können sind gut genug für langweilige, monotone oder geisttötende Aufgaben und man muß sie auch nicht gut entlohnen – direkter Weg zu den schlechten Arbeitsbedingungen und der skandalös niedrigen Entlohnung in Werkstätten für Behinderte. Nein danke – dann lieber diesen Menschen ein unbedingtes Grundeinkommen zubilligen, von dem sie leben können und sie z. B. künstlerisch oder anders Dinge tun lassen zu denen sie Lust haben die aber kein Geld erwirtschaften müssen. Das BGE dürfen dann gern – auch für mich – Roboter erwirtschaften. Ich habe auch ohne Erwerbsarbeit keine langeweile und genügend dinge die mich ausfüllen.

    • „Das BGE dürfen dann gern – auch für mich – Roboter erwirtschaften. Ich habe auch ohne Erwerbsarbeit keine langeweile und genügend dinge die mich ausfüllen.“ In einem anderen Kontext würde man das als Sklaverei bezeichnen. Die Zukunft wird spannend, soviel ist sicher.

      • Hallo Weberli, „In einem anderen Kontext würde man das als Sklaverei bezeichnen. “ stimmt, aber Maschinen sind keine Menschen und haben keine menschenrechte. Darum darf man das denken und schreiben. Da hat der Export von Arbeit in sog. Billiglohnländer jetzt schon mehr den Charackter von Sklaverei. Oder die Arbeitsbedingungen in Großschlachtbetrieben: vielleicht wird das auch irgendwann voll mechanisiert. Geht niccht ? Behaupteten Landwirte zu anfang auch vom maschinellen Melken …

  8. Erstmal ist es wie immer bei Musk: Die Videos sind keine Werbung, sondern sollen entsprechende Fachkräfte für die Technologie begeistern und zur Bewerbung animieren.
    Die Entwicklung geht wahnsinnig schnell: Start der Entwicklung war 2022 und nun laufen die Teile schon durch die Gegend und können manuelle Arbeitsschritte nachvollziehen. (Vergleich mit Boston Dynamics hinkt angesichts der Entwicklungszeit drastisch.)
    Zudem nutzt man die KI-Erfahrung mit dem Autopilot und wird hier rasend schnell weitere Fortschritte machen.
    Erste Einsätze gibt es schon in den Tesla-Fabriken und hier wird die ersten Jahre der Haupt-Einsatzzweck sein. Musk selbst sagt, das Potential ist noch größer als das der Autos und mit etwas Überlegung kann man das durchaus nachvollziehen.

    • Rasend schnell …. bis so ein Roboter mir die Fenster putzen kann werden noch Jahrzehnte vergehen. Abgesehen vom Preis.
      Wie immer geht es bei solchen Sachen in erster Linie darum den Menschen zu ersetzen um Personalkosten zu sparen. Das wird uns in der Zukunft noch böse aufstoßen und viele Menschen arbeitslos machen. Gerade in Zeiten von KI. Vor allem die untere Schicht wird es treffen und die Schrere wird immer immer größer. Für mich ist Musk ein Spinner.
      Klar, braucht die Welt auch Spinner um Sachen voran zu bringen, aber selbstfahrende Autos?
      Spätestens wenn mal ein Kind hinter einem parkenden Auto von den Sensoren nicht erfasst wird hört es auf. Vielleicht mit zusätzlichen Wärebild und Infrarotkameras, ist das irgendwann denkbar. Aber auch da sind wir im Stadtverkehr auch noch Jahrzehnte von entfernt. Und zum Mars … klar … vielleicht um Rohstoffe abzubauen die es hier (nicht/mehr) gibt. Wenn es sich geldlich denn lohnt. Leben ergibt dort keinen Sinn, also eher ein geldverbrennendes Hobby. Mit solchen Ideen werden wir die Erde nicht retten können. Aber ich glaube das will Musk auch nicht. Er will sich einfach nur selbst feiern. Und die ganzen blinden Anhänger werden irgendwann auch noch wach. lol

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