Telekom: WLAN TO GO wird eingestellt

Es ist ein Abschied auf Raten, über den wir schon berichtet haben. Ende letzten Jahres sorgte ein Firmware-Update des Telekom-Routers Speedport Smart 3 für die Entfernung von WLAN TO GO. 2013 führte die Telekom WLAN TO GO ein, damals noch zusammen mit FON.

Mit einem WLAN-TO-GO-fähigen Router teilen Nutzer ungenutzte Bandbreite ihres DSL-Anschlusses daheim. Sie surfen daheim wie gewohnt. Sie surfen ohne zusätzliche Kosten an allen HotSpots der Telekom in Deutschland, an weltweit mehr als 22 Millionen Hotspots des Partners Fon sowie an allen HotSpots, die mit WLAN TO GO neu aufgebaut werden.

Ab Januar 2021 gab es keine Vermarktung des Produktes mehr. Ende April 2020 war WLAN TO GO schon nicht mehr für die Kunden voreingestellt aktiv. Seit diesem Monat ist es so, dass die Telekom Firmware-Updates verteilt, die die WLAN-TO-GO-Funktion auch aus weiteren Router-Modellen entfernt, sprich, diese sind dann kein HotSpot mehr. Bis Ende des Jahres will man den Dienst abgeschaltet haben, wie Mitarbeiter bestätigten und selbst die Telekom-Seite informiert schon zum Thema.

Vermutlich ein aus der Zeit gefallenes System, haben heutige Tarife doch oft genug Volumen – zudem ist die HotSpotFlat in den neueren MagentaMobil-Tarifen inklusiv.

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24 Kommentare

  1. Schade. Im Keller gibt es kein Mobilfunk (nicht mal Edge), das WLAN vom Nachbarn strahlt aber runter und das reicht dann, um beim Basteln mal schnell was nachschlagen zu können. Wenn das wegfällt wäre schade, ein Kabel oder so kriege ich da nicht runter gezogen.

  2. Es lohnt sich ja auch nicht wirklich. Wen wollte man damit versorgen? Router sind eher so platziert das in der Wohnung das Signal optimal ist. Draußen ist man an dem Hotspot selbst zu Fuß schneller aus dem Bereich, als das man sich eingebucht hat.
    Und viele Geschäfte bieten eh schon kostenloses WLAN an. Das sich mein Smartphone in einem Telekom Hotspot anmelden ist in all den Jahren eher selten vorgekommen.
    Und natürlich sind heute die Datenvolumen deutlich größer und mit Magenta 1 Plus hat man auch eine echte Flatrate.

    • Ich weiß nicht, wie es bei der Telekom war, Unitimedia-Hotspots waren aber immer praktisch.

      Jetzt, wo man genug Datenvolumen hat und das eigene Haus eh fast nicht verlässt, ist es schon egal.

  3. Nooblucker says:

    Da hat man zu ner News aber kaum nachgelesen, die HotSpot Flat war damals schon drinnen und bringt mir bei WLAN TO GO kaum was, ich hab die Option ja auf dem Festnetzanschluss nicht mehr und die HotSpots im Ausland wo ich mich einloggen kann fallen gensauso weg wie tausende Spots in Deutschland.

  4. Hätte die Telekom ihre Kunden nicht entmündigt und von Anfang an mit ins Boot geholt wäre das evtl. anders ausgegangen.

  5. Kurt V. Onnegurt says:

    Die Seite der Telekom schreibt (Zitat aus dem Link im Artikel): Für bereits aktive Nutzer von WLAN TO Go ändert sich bis auf weiteres nichts.

    … das klingt nicht GANZ wie „Dienst wird eingestellt“, sondern eher wie „möglicherweise kommt da ein Ersatz“.

    Da ich in Deutschland lebe, habe ich mitnichten überall ausreichend (LTE-, aber auch einfaches Edge) Abdeckung. Die FON-Option, unterwegs problemlos verfügbare WLAN Spots zu nutzen, war ein Ausweg aus der typisch deutschen „wir kriegen rein gar nichts RICHTIG gebacken“ Situation der Netzabdeckung. Schade.
    Ja, in Großstädten oberhalb 500 Einwohnern mag das örtliche Shoppingcenter (aka „Bäcker“) ein öffentliches Netz anbieten – aber was tun denn wir arbeitenden Menschen in Ortschaften unterhalb dieser Zivilisationsdichte?

    • Nooblucker says:

      Im Dorf mit weniger als 500 Einwohnern?

    • naja ich hab am Handy auch nur 500MB Datentarif, den ich so gut wie nie brauche … den egal wo ich bin habe ich freies WLAN: Zu Hause; bei der Arbeit, Im Supermarkt, beim Friseur, beim Physiotherapeuten; in der Stammkneipe, Im Restaurant, beim Arzt, im Kino, egal wo ich mich aufhalte gibt es WLAN! Und das auf dem Dorf! die mobile Daten brauch ich allenfalls mal wenn ich mit dem Auto unterwegs bin für den Verkehrstraffic.

      So schlecht ist da D also auch nicht!

      • Kommt darauf an wo man wohnt, bei uns in der Kleinstadt gibt es ein paar WLAN Hotspots in Geschäften mit sehr begrenzter Reichweite, man muss also schon direkt vor den Laden oder gleich rein. Daneben gibt es in der Innenstadt ein paar kommunale Hotspots mit mittelmäßigem Speed sowie proprietäre wie am T-Punkt. Ein Dorf knapp 50 km entfernt hingegen ist von aber dutzenden in der Praxis recht schnell angebundenen Freifunk Hotspots überzogen da kann ich mir das oben gesagte vorstellen. Bei uns in der Kleinstadt sind noch viele Haushalte nicht mit Anschlüssen ausreichender Bandbreite ausgestattet so das bei diesen selbst wenn der Wille zum Beispiel zu einem System für Freifunk gegeben wäre nicht immer genügend ungenutzte Bandbreite vorhanden ist.

      • Dann zieh mal in unsere Gegend, da gibt oft noch nicht mal Edge.. So viel zum Ausbau..
        Da war ich für Wlan2go richtig froh..

        In jedem Loch im Ausland gehts besser!

  6. Powerlan klappt über mehere Etagen und Phasen , bedauerlichere weise max. Störungen bei VDSL 250.
    Selbst erlebt und entsorgt.

    • Störungen bei allem. Bei mir hat zB die Elektronik der Heizungsanlage gestreikt als Powerline in Betrieb war. Stromkabel sind einfach keine Datenleitungen.

      • Das kommt aber wirklich sehr individuell auf die Situation an. In unserer alten Wohnung ging es auch überhaupt nicht, dafür funktioniert es im Neubau gänzlich ohne Probleme mit Geschwindigkeiten um die 440 bis 500 mbps. Also für 4k streamen vom 2.Stock bis in den Keller mehr als ausreichend!

    • Störungen lassen sich Problemlos filtern, den das ist das Problem bei PLC Lösungen: es wird als plug & play vermarktet was es eindeutig nicht ist. Nen Sauber vermessenes Stromnetz, passende Adapter mit entsprechender Filterung der Störquellen und PLC ist so stabil wie nen Lankabel!

      Nur wer läßt schon den Elektriker zur Netzanalyse kommen? Da wird gekauft ausgepackt, und gekotzt wenn es ned so tut wie man dachte … klar die Werbelügen verklickern einem das ja auch so! 99% wissen ja nicht mal was ne (Strom)Netzanalyse ist und das es da für jedes Problem Filter gibt. Scheiße halt auch neues Gerät in der Wohnung evtl. neu Filter notwendig, eben entgegen der Werbelüge kein plug & play!

      • Was für Filter?

      • Von den Störungen die man den Nachbarn aufbürdet ganz zu schweigen.

        Wer ein Powerline-Modem in seiner Wohnung einstöpselt ohne in die Hauseinspeisung einen Filter einzubauen, verpestet oft genug Quadrat-Kilometer drum rum den Äther und macht ihn unbenutzbar für Amateurfunker und Sonderanwendungen.

        Also wenn ich Funker wäre und bei mir in der Gegend würde jemand so einen Breitband-Störer einstöpseln, ich würde gnadenlos die Bundesnetzagentur rufen.

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