Telekom bietet Spotify auch für Festnetzverträge an

Neues von der Telekom, neues von Spotify. Die beiden Unternehmen machten schon vor ein paar Monaten von sich reden, da bekannt wurde, dass der Deal vorsah, dass Spotifys Musikvolumen nicht auf den Traffic eures Mobilfunkvertrags angerechnet wird. Heißt: statt offline speichern zuhause im WLAN könnt ihr bei der Telekom ohne Angst vor der Datendrosselung auch via UMTS und Co Spotify streamen – ohne Mehrkosten.

Dies rief Kritiker auf den Plan, die das Vorgehen als weiteren Schritt gegen die Netzneutralität sehen. Eben gab man seitens der Telekom via Twitter bekannt, dass man ab morgen eine Spotify-Zubuchoption bekommt, diese Option ist sowohl für Mobilfunk-, als auch für Festnetztarife gedacht. Weiterhin teilt man mit, dass die Option nicht nur für neue, sondern auch für Bestandsverträge gilt. Bin gespannt, was man morgen als Vorteil bei den Festnetzverträgen nennen will – denn der Datenvorteil wie bei der mobilen Variante dürfte wegfallen, ebenfalls bleibt der monatliche Spotify-Preis von 9.95 Euro für die Premium-Variante identisch. Einzig bei DSL via LTE hat man Vorteile.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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26 Kommentare

  1. „Bin gespannt, was man morgen als Vorteil bei den Festnetzverträgen nennen will“ – es gibt doch sicherlich noch laufende Festnetzverträge die mit Minutenabrechnung laufen, oder?

    Bin gespannt ob es eine Entertain-Spotify-App gibt.

  2. Wishu Kaiser says:

    Und dann bitte gleich noch eine YouTube-Option, für 5€ im Monat, damit ich ungedrosselt Videos schauen kann…

  3. Das ist eine Frechheit und gehört verboten.

  4. Ich als T-Mobile Kunde finde das natürlich super. Kürzlich noch geschimpft, dass es das nur mit einem bestimmten Vertrag gibt statt einfach als buchbare Zusatzoption.

  5. Es gibt ja durchaus Festnetz-Verträge, bei denen die Geschwindigkeit bei Überschreibung eines gewissen Datenvolumens ebenfalls gedrosselt wird. Vielleicht ist es für diese Kunden interessant…

  6. Das wäre das gleiche T-Entertain via SAT. Die stellen dir einen Telekom Receiver hin, den du an deine Sat-Anlage anschließt. Und dann darf man 5€/Monat zahlen für die gleichen Sachen, die man auch schon vorher gucken konnte! Toll!

  7. @Johannes: 100GB (das sind die mir bekannten üblichen DSL-Begrenzungen, wenn überhaupt eine besteht) mit Spotify? Viel Spaß! 😉

  8. @pworm: Entertain SAT bietet für viele Menschen Komfortfunktionen im Vergleich zum normalen SAT-Receiver. Das nicht jeder das benötigt und manche sich mit anderen Lösungen behelfen, ist ja kein Problem.
    @Rattap1: OK, gebe ich dir Recht. Warten wir mal, was verkündet wird…

  9. Es ist doch bei der Telekom so, dass man bei VDSL (25Mbit) ohne Entertain nur ein Datenvolumen von 100GB/Monat hat. Der Datenvorteil gilt hier also auch.

  10. (Zu lange mit dem Kommentieren gewartet..) Was Johannes sagt 🙂

  11. Telekom Spotify Add-on für 9,95,- Euro bietet unbegrenztes Datenvolumen und Spotify Premium Funktionalität? Sprich die 9,99,- Euro für Spotify Premium kommen nicht noch on-Top?

  12. Ich beantworte mir meine Frage mal selber: Wenn bei der Add-on Option für Bestandskunden im Mobilfunkbereich die gleichen Bedingungen wie beim Einzeltarif gelten (http://www.t-mobile.de/faq/1,1951,18-_,00.html?c=714&query#FAQ_5885), dann spart man bei Abschluss der Option im Vergleich zum Spotify Premium Abo ganze 4 Cent und bekommt überdies hinaus noch das unbegrenzte Volumen. Das nenn ich einen Deal!

  13. Wie caschy schon geschrieben hat – spannend wirds,wenn man LTE von der Telekom hat, so wie ich. Da greift die Begrenzung ab 10 GB / Monat. Wenn jetzt da Spotify nicht angerechnet werden würde – fänd ich schon toll….

  14. Und so wird die Netzneutralität langsam aufgeweicht. Und alle finden es auch noch toll, dass man „so günstige Zusatzoptionen“ hat, weil nur wenige die Konsequenzen davon verstehen.
    Sad world.

  15. Ich finde diesen Schritt richtig. Ein „Premiumanbieter“ muss sich doch
    in irgend einer Art und Weise von seinen „Billigkonkurrenten“ absetzen.
    Das schafft man nur mit Angeboten wie diesem.
    Jedem steht es frei einen Vertrag bei einem der großen Anbietern abzuschliessen.

  16. …war für mich noch nie wirklich ein Thema, seither. Bin auch Kunde beim rosa Riesen, aber um bissle Musik zu hören oder Filme zu sehen (Entertain, Sky…), zahle ich keine Euros extra.
    Mir geht es hier nicht um das Geld an sich, sondern darum, dass mittlerweile alle nur noch zocken wollen. Mich wundert es, wann die GEZ auch noch hierfür Geld will. Die krallen sich ja für jeden SchnickSchnack unser Geld.

    Meinereiner ist da voll „oldscooled“. Mir reicht mein Webradio. Ansonsten jag‘ ich den MP3-Player ins Auto. Fertig. Aus. Basta.

  17. Danke, caschy! Bin aktuell noch simfy Kunde, aber sobald mein Vertrag im März bei denen ausläuft, werde ich mich auch direkt mal nach Spotify umschauen. Irgendwie schade, dass das dt. Unternehmen Telekom nicht die Kölner von simfy unterstützt, aber die haben wohl so große Deals verpennt. Schade eigentlich! Aber wenn ich mir die Software von simfy so anschaue, dann wundert mich der Erfolg von Spotify nicht.

    Ich bleibe Stammleser und bin gespannt auf Updates.

    Grüße
    Marco

  18. Find ich als Rosa-Riese-Kundin und Spotify free – User natürlich klasse, weil ich nämlich evtl. upgraden will und keine Lust hab über Paypal oder Kreditkarte zu zahlen.

  19. Wo geht da bitte die Netzneutralität flöten?
    Laut meinem Vertrag habe ich eine Datenflat, Fullspeed bis 1 GB. Spotify wird hier nur nicht darauf angerechnet. Außer ich hab die 1 GB durch, dann entweder SpeedOn, oder kein Streaming mehr. Ich bin so oder so Spotify Kunde, jetzt bich ich es über die Telekom und muss meinen Speicher am Handy nicht dafür angreifen. Es wird zwar Temporär gespeichert, aber damit kann ich Leben, vor allem, wenn man keinen SD-Slot mehr hat. (Xperia S)

    Grüße

    • @Flix: Weißt du überhaupt was Netzneutralität ist? Ich denke nicht.
      Hier mal das Wikipediazitat, was in meinen Augen schon alles erklärt:
      „Netzneutralität bezeichnet die wertneutrale Datenübertragung im Internet. Netzneutrale Internetdienstanbieter (englisch internet service provider) senden alle Datenpakete unverändert und in gleicher Qualität von und an ihre Kunden, unabhängig davon, woher diese stammen, zu welchem Ziel sie transportiert werden sollen, was Inhalt der Pakete ist und welche Anwendung die Pakete generiert hat.“
      Ist der Tarif wertneutral? Sendet alle Datenpakete in gleicher Qualität, unabhängig woher sie kommen? Und Unabhängig davon, welche Anwendung die Pakete generiert hat? Spoiler: Die Antworten sind „Nein“, „Nein“ und „Nein“.
      Was hält die Telekom davon ab, einen Youtube Tarif anzubieten, der in den Kommentaren – ich bin nicht sicher, ob ernst gemeint – schon vorgeschlagen wurde? Was hält die Telekom DANN davon ab das Internet beliebig in verschiedene Zonen aufzuteilen, für deren Qualität man extra bezahlen muss? Du willst mehr als 5MB E-Mails verschicken? Dann buch die „Große Anhänge“-Option. Du willst auf Newsseite xyz unbegrenzt surfen? Die News-Option ist dein Freund.
      Das große Problem hier ist wie immer die Frage, wo man die Grenze zwischen unverschämt und angebracht ziehen will. Da gewinnorientierte Konzerne da bewiesenermaßen ganz besonders gut drin sind (Vorsicht Ironie), sollte man mit dieser Aufweichung gar nicht erst anfangen. Sonst schwappt es nämlich in mehrere Bereiche, wo dann auch unkritische Leute wie du eventuell mal die Problematik erkennen.
      Man sollte sich immer vor Augen halten, dass wir für Internet bezahlen, nicht für Internet bei einem bestimmten Dienst.

  20. @ m3adow: Es wird ja nur nicht vom Datenvolumen abgezogen, aber ansonsten tröpfeln ja die Daten genauso wie vorher auch rein?! Also ich zahle ja nur dafür, dass Spotify nicht auf mein Datenvolumen angerechnet wird. M.E. ist das genauso Neutral wie vorher.

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