Telefónica Deutschland droht Bußgeld wegen mangelnden Netzausbaus

Telefónica Deutschland ist, sagen wir es mal wohlwollend, nicht unbedingt für seine gute Netzqualität bzw. Reichweite bekannt. So rangiert das Unternehmen, zu dem unter anderem die Marke O2 gehört, in den Netzanbieter-Tests stets hinter der Deutschen Telekom und Vodafone. Man wird allerdings nicht müde zu betonen, wie arg man beim Ausbau hinterher sei. Offenbar reicht das aber nicht aus, denn Telefónica Deutschland drohen nächstes Jahr Bußgelder wegen des langsamen Ausbaus.

So will das Handelsblatt Dokumente erhalten haben, welche unterstreichen, dass der Mobilfunkanbieter derzeit nur 80 % der Bevölkerung mit mobilen Breitbandverbindungen versorgen könne. In manchen Bundesländern rangiere man gar bei weniger als 70 %. Demnach verletze Telefónica die Versorgungsauflagen der Bundesnetzagentur, die seit 2015 gelten. Bis Anfang 2020 habe das Unternehmen zwar noch Zeit, doch es werde extrem schwierig noch aufzuholen. Das Ergebnis könnte dann eben eine Strafe für den Anbieter sein.

Das macht natürlich auch wenig Mut für den kommenden 5G-Ausbau, bei dem Telefónica Deutschland ebenfalls mitmischen möchte. Problem: Für Netzbetreiber ist es natürlich besonders lukrativ in Ballungszentren gut aufgestellt zu sein. Auf dem Land, wo man nur wenige Kunden erreicht, zaudern die Anbieter deswegen gerne. Dort kostet der Ausbau, betrachtet man die potentielle Kundenbasis, unverhältnismäßig viel Geld. Doch auch dort soll natürlich eine Versorgung gewährleistet sein. Ab 2015 erlegte die Bundesnetzagentur den Unternehmen daher die Vorgabe auf, dass bis Anfang 2020 98 % aller deutschen Haushalte mit mobilem Breitband versorgt sein müssten. In einzelnen Bundesländern sollten mindestens 97 % erreicht sein.

Zudem wollte man eine vollständige Versorgung von Autobahnen und ICE-Strecken erzielen, wenn das rechtlich bzw. praktisch umsetzbar sei. Man setzte dabei an den Masten mindestens 50 Mbit/s als Download-Geschwindigkeit voraus. Da hat Telefónica Deutschland aber noch viel zu tun. In Brandenburg etwa erreiche das Unternehmen beispielsweise nur 55 % der Einwohner. In Rheinland-Pfalz seien es 62 % und in Mecklenburg-Vorpommern 64 %. Zum Vergleich die Konkurrenz: Der beste Anbieter, namentlich nicht genannt, aber wer es ist, könnt ihr euch denken, erreicht in keinem Bundesland weniger als 94 %.

Dabei zweifeln viele Politiker ohnehin an den Zahlen zur Netzabdeckung, da jene generell noch Schönfärberei seien. Im Alltag sehe es schlechter aus, als auf dem Papier. Die Netzagentur übernehme unkommentiert die Daten der Betreiber, obwohl sie nicht glaubhaft seien. Telefónica Deutschland lässt sich davon aber nicht beeindrucken. Man sei zuversichtlich die Versorgungsauflagen zu erfüllen.

Sollte der Plan scheitern, dann müsste der Anbieter mit einem Zwangsgeld von bis zu 500.000 Euro und einem Bußgeld von bis zu 100.000 Euro rechnen. Letzteres könnte auch mehrfach verhängt werden, wenn Telefónica Deutschland weiter nicht zu Potte käme. Maßnahmen zur Durchsetzung der Vorgaben könnte die Bundesnetzagentur dann ebenfalls anordnen. Theoretisch könnte die Behörde sogar Frequenzen wieder einfordern, das ist aber mehr eine theoretische Maßnahme und dürfte in der Praxis keinesfalls passieren, weil darunter auch die Kunden zu leiden hätten.

Nun heißt es also abwarten: Ein gutes Zeichen ist es aber nicht, dass Telefónica Deutschland schon mit den Auflagen von 2015 hadert, wenn es bald an den 5G-Ausbau geht. Oder wie seht ihr das?

Update: Telefónica Deutschland hat uns gegenüber zur Thematik noch ein Statement abgegeben

Derzeit versorgen wir nach unserer Berechnung über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit LTE, in den größten deutschen Städten sind es nahezu 100 Prozent. Das schließt auch die von der BNetzA geforderten mindestens 50 Mbit/s pro Antennensektor mit ein. Die mobile Breitbandversorgung (3G/4G) liegt bei rund 95 Prozent der deutschen Bevölkerung.

Wir sind zuversichtlich, die Versorgungsauflagen zu erfüllen. Dafür treiben wir den LTE-Ausbau vor allem in der Fläche aktuell massiv voran und werden diesen in den kommenden Monaten weiter beschleunigen. Allein in diesem Jahr wollen wir etwa 10.000 LTE-Aufrüstungen vornehmen, um die Netzversorgung und LTE-Abdeckung in Deutschland deutlich zu verbessern. Darüber hinaus wurde das zur Flächenversorgung gut einsetzbare 700 MHz Spektrum bisher gar nicht komplett zugeteilt, da die ehemaligen DVB-T Frequenzen in einigen Bundesländern noch bis Mitte 2019 geräumt werden müssen. Die Zuteilung dieses Spektrums wird den LTE-Ausbau ebenfalls beschleunigen. Hinsichtlich des Netzausbaus sind wir regelmäßig mit der BNetzA in Gesprächen, kommentieren diese aber nicht öffentlich.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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51 Kommentare

  1. tja, die Gelder, die dann fällig wären, würden dann fehlen im Ausbau. Das klingt wie eine Schraube nach unten, Ende nicht sichtbar.
    Gut ist das nicht, da bin ich bei dir.

  2. Ich sag mal so früher schon E-Plus und jetzt O2, wenn man im Harz unterwegs ist gib´s meist nur „E“

    • Harz wäre ja nicht so wild… aber selbst im „Speckgürtel“ größerer Städte, z. B. Hamburg oder Bremen, muss man mit Edge oder weniger auskommen. Ortschaften mit 5.000 bis 40.000 Einwohner im 50-km-Radius. Also keine Kleckerdörfer. Sondern da wohnt auch durchaus zahlungskräftige potentielle Kundschaft. Von der Versorgung auf den wirklich kleinen Dörfern (bis 5.000 Einwohner) mal ganz zu schweigen. Hier kann man grundsätzlich nur Kunde vom rosa Riesen werden. Alles andere läuft dort nicht.

  3. Dafür sind die Tarife relativ günstig 😛

    Ich muss schon sagen, dass ich da mit der Telekom echt sehr zufrieden bin. Selbst im tiefsten Hunsrück-Hinterland fast durchgehend LTE ( meist Band 8, 20) verfügbar.

  4. Die Strafen sind doch lächerlich niedrig. Da muss nicht mal die Portokasse aufgemacht werden. Also kann Telefonica einfach so weitermachen. Selbst wenn die Summen mehrfach zu zahlen sind, ist das kein wirklicher Anreiz in den Netzausbau.

    • Stimmt, ist wahrscheinlich günstiger als großartig auszubauen.

      Aber die Bußgelder können wohl mehrfach festgesetzt werden was dann auf dauer schon teuer werden könnte.

    • elknipso says:

      Einen Effekt hätten solche Strafen nur wenn sie wirkliche Strafen wären und sich nicht auch noch wirtschaftlich am Ende des Tages für sie Anbieter lohnen.

    • Ich bin jetzt kein ausgewiesener Experte im Owi-Recht, aber im Grundsatz gilt:

      1. Zwangsgeld in die Zukunft gerichtet, muss so weh tun, dass derjenige die Handlung die er bisher vermieden hat doch noch vornimmt, kann mehrfach festgesetzt werden, bis die Handlung vollzogen wurde. Problem könnte die Frist sein, denn die muss für die Erfüllung der Handlung ausreichen. Also heute 500.000 und wenn Du nicht bis morgen Dein Netz ausgebaut hast, lege ich wieder 500.000 fest, dürfte schwierig werden.

      2. Owi ist Bestrafung einer rückwirkenden Handlung (oder hier eben Unterlassung) und die darf nur einmal erfolgen, es sei denn die Tat wird wieder verübt. Man darf auch nicht wegen einer Temposünde 3 mal bezahlen. Von daher höchstens rückwirkend, wenn noch ein Jahr nicht passiert ist, oder so.

      3. §29a Ordnungswidrigkeitsgesetz ermöglicht die Abschöpfung von dem erlangtem Vorteil. Wie gesagt, ich bin alles andere als Experte, aber wenn (gesponnen!!!) ich z.B. durch Unterlassen 3 Mrd. Ausbaukosten und 100.000 Mio Unterhaltskosten bei möglichen Mehreinnahmen durch Neukunden in den neuen Bereichen von 1,2 Mrd also in der Summe fast 2 Mrd Vorteil gehabt hätte, könnte man den zumindest in der reinen Lehre abschöpfen.

      • Nichts ist nutzloser (und gefährlicher) als juristisches Halbwissen.

        • Wenn Du es besser weißt, immer her damit. Sonst ist es arg destruktiv.

          Generell wäre es super, wenn bei Rechtsthemen auch die Rechtsgrundlage genannt würde, dann kann man es selber nachlesen, sonst bleibt es bei Spekulationen.

          • Vielleicht meint Eric auch nur das hier zitierte Handelsblatt und ich habe mich zu unrecht angegriffen gefühlt.
            Immerhin ist das Verbot mehrfacher Bestrafung sogar schon im Grundgesetz geregelt (Art. 103) und konkret im Ordnungswidrigkeitenrecht in Paragraph 84.

            Abweichende Regelungen dazu habe ich im Telekommunikationsgesetz auch nicht gefunden.

            Aber es stimmt schon, einfach irgendwas zu Rechtsthemen wiederzukäuen ist nicht ungefährlich…

  5. FriedeFreudeEierkuchen says:

    Der mangelhafte Ausbau war für mich der Grund, zu einem doppelt so teuren Telekom Tarif zu wechseln. Bei uns gab es bis letztes Jahr kein LTE – in einer Uni-Stadt mit über 80T Einwohnern. Auch bei meinem persönlichen Dual-SIM Test über mehrere Wochen und quer durch den Süden schnitt O2 fast überall deutlich schlechter ab, als die Telekom. So wechselt man dann nach fast 20 Jahren den Anbieter…

    • Ich bin nach über ein dutzend Jahre wieder zurück zu O2 wegen eines Angebotes das nach 1GB LTE nur auf 1.000 statt wie bei bei allen üblich auf lausige 64kb zu drosseln. Ich hab, wo ich zumindest in der Masse bin min. H wenn nicht H+, währe aber auch egal selbst wenn es LTE währe da eh nur 1.000er Bandbreite. Dafür aber ohne weitere Beschränkung.
      Werde jedoch den Vertrag auch kündigen und auch Kabel Internet Daheim (ehemeals KD jetzt Vodafone) und dann ein 60€ O2 Mobilvertrag zu machen. Damit hab ich LTE ohne Limit weder Bandbreite (da ist nur der Empfang das Maß aller Dinge) noch Volumen. Dafür aber Mobil unterwegs, glaub 27GB im Monat auch im Ausland… Upload von meist über 20.000 (jetzt grad mal 2.000 im KD Daheim). Vorteil ist das ich das quasi Mobil hab, besser als das Jetzige Daheim mit Up & Down und Preislich ist da kaum ein unterschied zu den jetzigen 2 Verträgen (25,99 & 32,xx €).
      Man sollte aber natülich ideal davor wissen wo man sich meist mit seinen TechGeräten Aufhält und wie dort der Empfang ist. Ich hab diesen mit dem aktuellen O2 Vertrag weit über 1 Jahr getestet und find es ganz ok. Solange man keinen Server Daheim betreiben mag… zur not stell ich den bei den Eltern auf 😉

    • Das hört sich nach Konstanz an 😉

  6. Zieht das nicht auch mehr am Akku, wenn das Netz schlecht und schwach ist?

  7. Also ich kann das nicht bestätigen. Hier im Süden bin ich höchst zufrieden was den Empfang angeht. Überall wo ich mich regelmäßig aufhalte habe ich vollen LTE Empfang. Bekannte mit T-Mobile oder Vodafone meist nur 3G oder sogar langsamer.

  8. Es sollte ein Zeichen gesetzt werden. Eine Strafe muss sein. Die Bedingungen der Lizenzen waren von Anfang an klar:

  9. Von mir aus soll das nicht nur die Mobilfunk Verbindungen betreffen sondern auch DSL Anschlüsse.. Vor Jahren wurde uns gesagt, dass demnächst ausgebaut wird und bisher ist die Geschwindigkeit eher schlechter geworden mit zusätzlichen häufigen Netzaussetzern (die auch das Telefon lahm legen, wegen der tollen VoIP Technologie)…
    Ich fände es super, wenn den Konzernen harte Strafen auferlegt werden, sodass sie sich um den Netzausbau (sowohl mobil als auch DSL) mehr kümmern müssen. Gerne auch das Klagen der Kunden bei zu langsamen Internet erlauben und ermöglichen durch geeignete Gesetze. Es kann halt nicht sein, dass wir hier in einem so reichen Land so schlechtes Internet haben.

  10. Saujunge says:

    Das einzige, was ich bestätigen kann, ist, dass alles schöngefärbt ist. Ich selbst wechselte einst zu Vodafone, weil mir O2 damals nicht genug Abdeckung bot (Test mit Dualsim und vielen Konstellationen), beim gleichen Test vor ein paar Wochen gewann in meinem persönlichen Umfeld tatsächlich und vollkommen überraschend O2, in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit Vodafone, weit abgeschlagen dahinter (und vor ein paar Monaten noch dicht hinter Vodafone auf Platz 2) die Telekom. Ich wechsle gerade noch nicht, da mein Vertrag unwesentlich teurer ist als Aldi-Talk, meine Frau hat aber nun Aldi-Talk, also O2 mit LTE und ist sehr zufrieden.

    Also, das beste Netz, ich glaube inzwischen nicht mehr daran und o2 scheint inzwischen besser als ein Ruf.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Ich sehe das nichts so. Wer ein Dual-SIM Handy hat, kann es ja ganz einfach parallel testen. Gleiche Bedingungen für zwei Provider. Bei mir war der Unterschied in großen Teilen des süddeutschen Raumes *sehr* deutlich (O2 vs Telekom). Auch verschiedene Großtests (z.B, von connect) haben immer deutliche Unterschiede ergeben. Und wie der Artikel schon sagt: die Unterschiede sind wohl so deutlich, dass es jetzt Strafen gibt, weil auch die Abdeckung nicht stimmt.
      Aber vielleicht bist du nur im Ballungsraum unterwegs. Da kann es teilweise wenig Unterschied machen, welchen Provider man hat.

      • jain, da Dual Sim nicht pauschal auch Dual LTE/überhaupt Internetanbindung bedeutet. Lediglich das 2 Sims im Gerät platz haben (dazu das nervende Hybrid was ich grundsätzlich ablehne). Dann mus das Handy auch noch beide im i-Net aktiv halten können (können nur sehr wenige Phones) dazu noch diese beiden wenn auch mit einem Telefoniert wird…
        Theoretisch müsste man durchgehend auf beide Testen bzw zumindest an einem Ort fest aufstellen und nacheinander Testen (selbst das kann die Wertung verfälschen). Da sind die Cars von Connekt, Chip & Co noch aussagekräftiger da mehreres gleichzeitig gemessen wird, jedoch eben NUR dort wo diese sind. Heißt 2m weiter kann alles auf dem Kopf stehen… schwer tatsächlich eine verläßliche Aussage über ein Bereich zu machen…
        z.B. Hatten wir über Monate probleme in einigen Bereichen früher bei D1 & D2 aber O2 lief, schleppend aber lief. Wenn was am Netz gemacht wird (Arbeiten jedwelche Art) kann das auch über Monate störungen im Gebiet verursachen was solche Aussagen wieder Zeitlich umkrempelt…

        • FriedeFreudeEierkuchen says:

          Zumindest mein Moto Z Play scheint keine Unterschiede zu machen. Die TKom Karte war sogar im zweiten (potentiell schlechteren) Slot. Aber du hast recht, bei manchen Geräten ist der zweite Slot eingeschränkt.
          Ich merke den Unterschied aber seit einem 3/4 Jahr in der Praxis. Ich habe jetzt ganz real deutlich besseres Netz, als vorher bei O2.

    • Komisch, dass man sowas gelegentlich in Kommentaren liest ich aber noch nie einen Menschen aus Fleisch und Blut getroffen habe, der das berichtet. Und auch unabhängige Tests das Gegenteil berichten. Und die Behörde sogar Strafen verhängen könnte, nicht gegen die Telekom.

      Sollte dein Erfahrungsbericht authentisch sein sage ich dazu nur: die Ausnahme bestätigt die Regel.

      • Vieleicht kommst nicht viel rum… ich hab seit meinem ersten Handy (98/99 rum) immer wieder je nach Gebiet diverse Empfangsschwächen für diverse Netzte ausgemacht. Klar, wo keine Antennen da auch kein Empfang. Aber ja D1 ist immer mal nicht zu gebrauchen gewesen wohingegen D2, E+ oder O2 je nachdem TOP liefen. Jeder sollte davor überprüfen wo seine primären Aufenthaltsgebiete sind und was man da auch Primär macht, ob da nur Tel nötig ist oder auch Internet. Dann kann man ehe entscheiden ob man nur 1 Karte braucht mit oder ohne iNet oder doch ehe zu einem Dual Sim wechseln muss.
        Persönlich hab ich noch D1 prepaid + O2 Vertrag (@ll Flat mit iNet 1GB LTE dannach immer noch 1.000er Bandbreite bis der Akku streikt). Mehr infos zu dem O2 Vertrag siehe weiter oben (oder suche nach DOT2010)…

  11. Die Netzbetzbetreiber vergessen scheinbar auch das der gemeine Stadtmensch am Wochenende oder an Feiertagen auch gerne mal aufs Land fährt. Oder, noch schlimmer, mal als Tourist in igendeins unserer schönen Mittelgebirge. Gerade für den Ausflug gibt es ja sehr viele schöne Apps und Dienste. Leider kann man viele davon nicht nutzen.

    • Wie einst glaub so in etwa ein früherer Manger eines Konsoleherstellers (MS oder Sony, weiß nicht mehr) wegen dem Onlinezwang dieser damals, „Zieh in die Stadt“. Ok das hat ihn damals sein Job gekostet, zurecht ;), aber irgendwie lustig wo die Menschen überall dauernd Netz haben wollen. Demnächst wird man sauer weil man auf der Hochseejacht nicht mehr Netflix glotzen kann… oder auf der Mondmission kein Sounddings mehr konsumieren kann…
      In den Bergen will man entspannen, wandern… da ist doch der Mensche ehe froh wenn er net dauernd abgelenkt wird oder gar vom Arbeitgeber erreicht wird.
      Aber ok ich versteh auch was du meinst 😉 wollte es nur mal mit dem Satz etwas auf die Spitze treiben und mal überlegen was man so an Forderungen hat… vergesst nicht D ist eben ein sehr Flächig bebautes Land, das ist nun mal nicht ohne solch ein Gebiet abzudecken. Da tut man sich mit andere Länder leichter, dort mault auch keiner sonder ist froh wenn man überhaupt Tel hat.

      • Hallo DOT2010 , Mobilfunkempfang zu haben ist gerade bei Outdooraktivitäten abseits von belebten Gegenden wichtig : es kann immer Gelegenheiten geben Hilfe herbeizurufen , für sich oder andere. Klar hatten wir vor 30 Jahren auch nicht , aber das ist kein Argument. Wenn es möglich ist sollte es gemacht werden , ist ein Teil der Daseinsvorsorge. So wie heute jede Wohnung ein WC hat – das gabs vor 100 Jahren auch nicht. Ob es wirklich mehrere 100 mBit sein müssen stelle ich aber auch in Frage : 10 oder 20 reichen für das Notwendige incl. mal ein Foto oder video versenden aus. Das dann aber echt flächendeckend, nicht nur auf Haushalte oder Wohnorte bezogen. Dafür lieber weniger Top-Speed – wer braucht ernsthaft 500 mBit ? Ich weiß shared Media aber das ist einfach: Up-und Downlload pro Gerät auf z. B. 20 mBit max. begrenzen dann haben mehr Leute was von der Zellenbandbreite.

  12. Alle drei Sätze zusammen hintereinander in einem Absatz sollen vermutlich suggerieren, dass die drei Aussagen in den drei Sätzen zu jeder Zeit an jedem Ort zutreffen…

    – „Derzeit versorgen wir nach unserer Berechnung über 90 Prozent der deutschen Bevölkerung mit LTE, in den größten deutschen Städten sind es nahezu 100 Prozent.“
    Mag in diesem Satz für sich genommen stimmen.

    – „Das schließt auch die von der BNetzA geforderten mindestens 50 Mbit/s pro Antennensektor mit ein.“
    Mag in diesem Satz für sich genommen stimmen.

    – „Die mobile Breitbandversorgung (3G/4G) liegt bei rund 95 Prozent der deutschen Bevölkerung.“
    Mag in diesem Satz für sich genommen stimmen.

    Die Kapazitäten sind bei O2 gefühlt nur so verdammt knapp kalkuliert, dass eine Zelle schon bei fünf Leuten aufgrund mehrfacher Timeouts der Mess-App überlastet war.

    • FriedeFreudeEierkuchen says:

      Oder es gibt irgendwo den Alibi LTE-Mast. Ich habe auch erst nach meinem Wechsel von O2 weg entdeckt, dass sie tatsächlich einen Mast besetzt haben. Nur liegt der außerhalb der Stadt und bestrahlt nur ein ganz kleines Gebiet, so dass ich in der Praxis nie LTE_Empfang hatte. Und – wie du schon sagst – zu oft hatte ich volle Signalstärke, aber kein Internet oder Gespräche kamen nicht durch.
      Freue mich, dass es endlich mal Strafen gibt.

  13. Blacklight says:

    Meine Erfahrung nach vielen vielen Jahren O2:
    – LTE ist bei weitem noch nicht in ausreichendem Maße verfügbar
    – Komplette Bahnstrecken sind oft ohne nutzbare Versorgung (z.B. Berlin -> Hannover: Netz gibt es erst ab Wolfsburg wieder)
    – Selbst wenn LTE auf dem Papier da ist: die Geschwindigkeit ist oft sehr langsam oder bei größeren Menschenansammlungen gibt es 0 Durchsatz mehr: der backbone ist verstopft, nichts geht mehr
    – Ohne LTE gibt es oft nur EDGE in der Fläche: EDGE bei O2 heißt aber de facto keine Verbindung. Bei Congstar im Telekomnetz tröpfelte immerhin was durch, bei O2 kann WhatsApp noch nicht mal eine Verbindung aufbauen.

    Vor der Zusammenlegung mit E-Plus war es schon mal wieder besser, aber seitdem schlimmer als vorher. Ich glaube den Papierdaten die Telefonica da vorlegt kein Stück weit. Ich werde daher wohl in ein D-Netz wechseln.

    • Kann nur wiedersprechen, aber das eben in den Gebieten wo ich bin. Mehr heirzu suche in den Comments nach DOT2010.
      Hab sogar über 50km Landstraße durch Dörflein, Täler… ein Busfahr gemacht über 1h und hatte nur 1 Verbindungsabbruch beim Online Spielen (WoW). 2 mal gabs für kurze Zeit etwas Laags, weiß nicht ob unter der Woche oder am WE, glaub letzteres.
      Es ist von Ort zu Ort eben anders, bei uns hab ich gute Tests machen können und auch LTE ist OK, nicht TOP aber OK. H und H+ (Vertrag ist 1GB LTE dannach 1.000er Bandbreite ohne Ende jedoch normal unterhalb von LTE Netz, sprich H/H+ oder zur not auch E).
      Klaro wer nur Messaging betreibt der merkts eh nicht, bei Fotos wirds dann interessant denn da merkt man wenn man nur E hat. Bei H aufwärts ist das auch nicht so ein Problem, da konnte ich auch Netflix gucken oder Spielen und Voicekommunikation, sogar am Berg, Tal…

  14. also privat nutze ich seit 15 jahren O2. nicht wegen des famosen netzes sondern wegen des preises ;-). und obwohl der grosskundenvertrieb von O2 seit jahren baggert: never ever im unternehmen als mobilfunkanbieter ;-).

    denn hier muss ich erst mal 25 km fahren, wenn ich O2 mit LTE empfangen moechte. selbst fuer ne grosse kreisstadt erzaehlt mir der O2 vertrieb seit 2 jahren „jetzt kommt aber dann bald LTE.“, denn bisher gibts hier nur ein mieses H+.

    es ist aber ueberhaupt kein problem, hier 30 km ueber land zu fahren und mit O2 ausschliesslich EDGE zu empfangen ;-)! region ulm-bodensee – eine der wirtschaftlich potentesten gegenden in D. da will ich mir gar nicht vorstellen wie es in anderen regionen aussieht.

    die angaben die O2 da macht sind absolute phantasieangaben. diese werte kann ich hier in einem radius von 150 km nicht mal ansatzweise bestaetigen.

    fuer meine private nutzung reicht das aber. telefonieren kann ich ueberall ;-). und ansonsten gibts heut oft wlan. wer aber wirklich ein gutes netz benoetigt mit bestmoeglicher sprach- und datenversorgung, der muss einfach mehr zahlen und zur telekom gehen ;-).

    • Blacklight says:

      Korrekt, auch das Fazit: der einzige Grund warum überhaupt so viele Millionen bei O2 sind ist der Preis. Ich sage bewusst nicht Preisleistungsverhältnis, denn Leistung gibt es oft eben nicht. 😉

      Es bleibt nur: etwas (oder viel) mehr ausgeben und ins D-Netz wechseln. Die Diskussion dass Mobilfunkpreise in Deutschland generell zu hoch sind sollten wir hier gar nicht erst lostreten. 😉

      • dann moecht ich das auch nochmals konkretiesieren:

        wer den mobilfunk (sprache und daten) beruflich/geschaeftlich als verlaessliche arbeitsgrundlage benoetigt, fuer den duerfte O2 sowohl was die versorgungsdichte als auch was die versorgungsqualitaet angeht keine ernsthafte option sein.

        wer diesbezueglich verlaesslich unterwegs sein will, der muss ganz klar ein netz wie das der telekom waehlen – zur not auch noch VF.

        wer aber vor allem einen konkurzenzlos guenstigen preis fuer seinen tarif will (all-net-flats mit 2 bis 3 GB daten fuer um die 10 euro bei einem monat laufzeit), der wird im netz von O2 fuendig. der „preis“ der dafuer zu bezahlen ist, ist der eines auffallend miesen (daten-) netzes. aber auch das sprachnetz hinkt dem der telekom weit hinterher… zum beispiel was die erfolgreichen verbindungsaufbauten angeht.

        aber gerade bei der privaten nutzung gibt es IMHO „…das beste netz…“ nicht wirklich. es macht in dem fall sinn, zu checken, wie die tatsaechliche netzversorgung an den orten, die einem wichtig sind, ist.

        so komme ich an einem mir wichtigen aufenthaltsort auf ein O2 LTE mit rund 50 mbits down und 30-40 mbits up – was meinen anspruechen mehr als genuegt ;-). vor dem hintergrund stimmt fuer mich dann auch das preis-leistungsverhaeltnis.

        • Pauschal auch nicht Richtig. Kumpel ist häufig Beruflich unterwegs zu Kunden, mit D1 war das, naja nicht immer dolle wenn man im Auto telefonieren musste. Als die Firma auf D2 umstieg gings auf einigen dieser Strecken wesentlich schlechter, die Abbrüche namen zu. Mit O2 war kein einziger Abbruch auf den Strecken (100km+). Komisch oder? Soviel zu den hoch gelobten D1 & D2. Kann gut ausgehen, muss aber nicht…

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            Das muss dann aber eine absolute Glücksfallgegend sein. Wo war das? Ich habe noch nie gehört, das O2 auf einer größeren Fläche (als nicht auf eine Stadt/Gemeinde beschränkt) die D-Netze übertrumpft hat.

          • FriedeFreudeEierkuchen says:

            Das muss dann aber eine absolute Glücksfallgegend sein. Wo war das? Ich habe noch nie gehört, das O2 auf einer größeren Fläche (also nicht auf eine Stadt/Gemeinde beschränkt) die D-Netze übertrumpft hat.

      • Du muss halt vergleichen.

        Ich habe seit Jahren super günstige Datentarife mit Telekom Sim und schaffe es gar nicht die 20 GB auszuschöpfen. Im Dual Sim Handy ist getrennt davon eine zweite Prepaid Sim, ebenfalls von der Telekom, für Telefonie. Smartphones kaufe ich natürlich selbst.

        Wer entsprechende Blogs und Foren nutzt kann richtig preiswert bei Telekom oder Vodafone mobil sein.

        Wer in der Fußgängerzone Handyverträge schließt darf sich nicht über hohe Preise beklagen. Das ist da nicht anders als mit allem anderen. Mein kürzlich gekaufter Bräter aus emailliertem Gusseisen soll im Geschäft in der City 240€ kosten, identisches Produkt online gekauft kostete 74€ minus 10% Newsletter Gutscheincode.. all das Personal und die Räume vor Ort sind halt teurer. Wer unbedingt ein Gesicht zu seinem Mobilfunkvertrag will muss das halt bereit sein mit zu bezahlen.

      • bei mir ist die P/L bei O² ungefähr 5 mal so gut wie bei D1 oder D2 somit ist deine Aussage relativ schrott was mein Kundenverhalten angeht, wird wohl auch so auf sehr sehr viele zutreffen

        Dennoch ist deine Aussage was den Preis betrifft nicht ganz von der Hand zu weisen. Es kommt auf das eigene Nutzungsverhalten an, die Orte wo man was macht, welche Vertrag man hat… etliche Faktoren…

        Da ich weiß das in D zu 95%+ nur Dummdödel und 0-Checker rumlaufen wundert micht solche Aussagen auch nicht. Die meißten wissen nicht mal wie man sein Smartphone ausnutz und vieles vieles mehr nicht… die Meisten interessiert es einen scheiß sich mit irgend was auseiander zu setzen. Lesen 2 Sätze (wenn sie überhaupt 2 am Stück schaffen ohne das sich Desinteresse einstellt) und nehmen jedem Mist für bare Münze, leider…
        Von der Erwartung man solle mal selbst sich hinterfragen was wo wie am Besten für einen ist überfordert es schon die Meisten nur mit dem Zuhören dieser Forderung.

    • „region ulm-bodensee – eine der wirtschaftlich potentesten gegenden in D“
      Da musste ich anfangen zu lachen. Das sagt wohl jede Region von sich anscheinand…

  15. Es gibt aber auch noch eine andere Seite. Bei mir am Wohnort nahe zu meinem Haus wollte O2 einen Sender/Masten für LTE anbringen. Leider gab es eine Bürgerinitiative, die den halben Ort überzeugt hat, dass Mobilfunkstrahlen gesundheitsschädlich sind und der Mast auch nicht nötig ist. Der Bürgermeister und die Gemeindeverwaltung waren auch der Meinung und O2 hat nach über einem Jahr einfach aufgegeben, weil die Gemeinde den Standort nicht genehmigt hat und o2 hätte klagen müssen.

    Fazit: Ich telefoniere mit =2 nur auf dem Balkon, oder ganz hinten links im Garten. Im Haus habe ich keinem Empfang. Mobiles Internet, nicht mal mit 3G gibts hier im Umkreis von 700 Meter bis 1 km gar. #DankeAluhutträger

    • Die Trottel sind leider immer in der Mehrheit. Die checken es nicht das die Strahlintensität geringer ist je mehr von den Masten stehen. Dafür verstrahlt jeder der Trottel jetzt sein Kopf erheblichst im vergleich dazu wenn der Mast aufgestellt währe. Ok all das ist eh immer noch zu gering als womöglich Probleme auftreten würden.

    • Hallo Landei , ja das ist schlimm daß in Deutschland die angeblich berechtigten Interessen einzelner dem Gemeinwohl vorangestellt werden können. Hätten wir die überzogenen Umweltbestimmungen und Wehleidigkeitsschutzgesetze schon vor 200 oder 150 Jahren gehabt , gäbe es heute kein Eisenbannetz – Bewegung mit mehr als 30 km/h ist angeblich schädlich -, kein Stromnetz – Oberleitungen verschandeln die Landschaft und gefährden Vögelchen -, keinen rundfunk und kein Fernsehen – sind ja auch elektromagnitische Wellen ohn wie böse – und keinen Transrapid – ach nee den haben wir ja wirklich nicht . Deutsche Entwicklung , tot -Bedenkengeträgert , fährt jezt in china. Ich bin kein Freund von diktaturen, wünsche mir aber in Sachen Daseinsvorsorge – und dazu gehört eben auch technische Infrastruktur – ein bisschen mehr „durchregieren“ ohne das immer alles kaputt-Bevölkerungsbeteiligt wird. Denn telefonieren , mit der Bahn fahren und elektrisches Licht im Haus haben wollen alle. Aber die Dinge die dafür nötig sind und villeicht irgendwie störend wirken könnten bitte nicht vor der eigenen Haustür . Das ist Schizophren.

  16. De Mischa says:

    Ich kann mich bzgl. Empfang mit O2 nicht beklagen. Bisher hatten wir überall wo wir waren keine Probleme.
    Mit den Strafen ist das aber so eine Sache. Vor allem mit der aktuellen %G Auktion. Das ganze Geld, was die Netzbetreiber hier abdrücken müssen, fehlt beim Ausbau. Die Regierung hätte das vielleicht anders machen sollen. Beispielweise mit monatlichen Lizenzzahlungen.

  17. Viel wahres in den Kommentaren. Nach der Zusammenlegung von Eplus und O2 war es tatsächlich mal echt besser, jetzt wo die Eplus Masten teilweise wegfallen ist es hier eine Katastrophe. Wie schon geschrieben wurde, privat geht das alles noch. Als Selbstständiger der ab und an dann doch mal Internet braucht geht das nicht mehr. Und so werde ich beizeiten auch zuer Telekom wechseln und mal sehen was da so geht.

    • Geschäftskunden kann es scheiß egal sein was sie zahlen, die nehmen eben das Beste vor Ort. Schlecht ehe was Auswahl anget für diejenigen die ihr Geschäft quasi Unterwegs haben und nicht Fest an einem Ort. Dafür gibts ja dann auch die Möglichkeit für Kabel/DSL oder wie in einigen Orten Regionale anbieter die teils auch mal über Richtantennen Orte miteinander Verbinden außerhalb der großen Anbieternetze.

  18. Ich verstehe bis heute nicht, warum sich die Bundesnetzagentur nicht selbst um Bereitstellung und Ausbau der Infrastruktur kümmert und die jeweiligen Anbieter dann für die Nutzung eben eine Miete entrichten müssen – und zwar unabhängig von der Bandbreite sondern pro Basisstation pauschal (mit der Option, dass wenn sich mehrere Betreiber eine Basisstation teilen sich die Kosten aufteilen und es für alle günstiger wird und städtische Basisstationen verhältnismäßig teurer sind als ländliche). Das würde für eine einheitliche Netzabdeckung und Breitbandverfügbarkeit für alle Mobilfunknutzer sorgen, unabhängig vom jeweiligen Anbieter.

    Doch was passiert? Mein versteigert lieber wieder irgendwelche Frequenzblocks für ein einmaliges Steuergeschenk aus der Privatwirtschaft (was eigentlich eine Nullnummer ist weil die es wohl einfach als Betriebsausgabe ausweisen werden). Die können es ja angeblich besser. Sieht man ja, worum es geht: Profite oder flächendeckende Versorgung, was ist denen wohl wichtiger? Essentielle Infrastruktur – allgemein öffentliche Interessen – haben in privater Hand nichts verloren.

    • Klingt immer nach Enteignung, das mag der D nicht so hören. Klaro währe eine gemeinsame Gesellschaft sinnvoller für die Kunden, wenn die Anbieter quasi ihr Netz ausgliedern in einer einzigen gemeinsamen Gesellschaft die nur für die Masten zuständig sind und das Netz damit aufbauen. Dann könnte man Mastenanzahl im Gebiet redutieren, Kosten damit wohl auch, weniger Probleme da alle gleich gut Abgedeckt werden. Aber dann kommt wieder der Firmenmist hervor. Jeder will sein eigenen scheiß machen, siehe doch bei den Normungen diverser Dinge. USB Kabel erst nach drohung der EU aber Apple ist eben anders… nur eines von x-tausend anderen nicht erfolgten Normen. Jeder will sein scheiß damit es ja nicht mit anderen kompatibel ist damit man ja seinen Müll den Käufern verkauft und nicht der Konkurent der das Teil vielleicht Besser macht (z.B. Akkus in Handys, aber jeder hofft bei Autos das sich die Hersteller auf Tankzellen einigen damit diese in 30sek herausgenommen werden können und an Tankstellen gegen volle sofort ausgetauscht werden, ha ha, kommt eh noch was anderes Menschheitsgeiz woran es scheitert aber selbst wenn nicht scheitert es an die Hersteller…)

    • Hallo FS , 100 Prozent Zustimmung. Aber leider geht die Politik seit Jahrzehnten den umgekehrten Weg – nicht nur beim Mobilfunk: alles was einst der Gemeinschaft gehörte , von ihr finanziert (über Steuern) und aufgebaut wurde wurde privatisiert oder zerstört : Straßenbahnnetze mit vielen 100 km Streckenlänge wegen Vorrang des Autos , staatliches Wohnungseigentum wurde privatisiert, gleiches für Versorgungsinfrastruktur (Strom, Wasser, Fernwärme), das Schienennetz und die Bahnhöfe der DB / DR und schließlich das Teelefonnetz , Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen. Alles aus öffentlich kontrollierter Hand gegeben , statt Kostendeckung abgegeben an Finanzheuschrecken die Gewinne erwarten und nicht mit Kostendeckung zufrieden sind. Den Preis zahlen alle – Alte , Kranke und eben auch Telefonierer . Als es noch eine Deutsche Bundespost gab gab es eben Einheitstelefone – aber auf der Hallig bekam man genauso und zu gleichen Konditionen ein funktionsfähiges Telefon wie in Berlin (West) oder Hamburg. Seit es hier Aktiengesellschaftlich privat zugeht hat DSL nicht mehr den gleichen flächendeckenden gleichberechtigten Ausbau erhalten wie das klassische Telefonnetz. Von der Zerstörung der Bahn als potentem Verkehrsträger schreibe ich erst gar nicht , dann muß ich als nicht-Autofahrer nämlich weinen .

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