Targobank: Ablösung der girocard durch Visa-Debitkarte

Bild: Targobank

Immer mehr Banken streichen die girocard oder bieten sie nur noch als zusätzliche Option an. Geschehen ist dies ja beispielsweise bereits bei Comdirect oder der DKB. Auch die Targobank ist tätig geworden. Dort ersetzt nun die Visa-Debitkarte die bisherige girocard.

So spricht die Targobank bei ihrer Kontenübersicht dann auch in den aktuellen Beschreibungstexten eindeutig davon, dass die Debitkarte die Ablösung der girocard sei.

Wie findet ihr diese Entwicklung? Begrüßt ihr die Umstellung auf die Visa-Debitkarten oder würdet ihr lieber bei der girocard bleiben?

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137 Kommentare

  1. Hab nix dagegen, dass alle jetzt anstatt VISA Debit anstatt Girocard ausgeben. Dadurch wird auch meine VISA Credit mehr akzeptiert 🙂 *räusper Bäcker der nur Girocard und nur ab 10 Euro akzeptiert*

    • Besser wäre wohl Girocard mit Visa Debit als Co-Badge, so wie es zB die Sparkassen einführen. Dies wird dann ab Sommer auch mit Apple Pay möglich sein.

      • Was meinst du mit ab Sommer auch bei Apple Pay?
        Girocard und Apple Pay gehen ja via Apple Pay. Visa und Sparkasse nicht via Apple Pay?

        • Girocard geht bei den Sparkassen schon über 1 Jahr bei Apple pay

        • Es gibt derzeit auf der Plastikkarte immer ein Co-Badge, auf der Girocard in Apple Pay jedoch nicht. Bedeutet dass diese Apple Pay Nutzer außerhalb von Deutschland damit nix anfangen können. Ab Sommer kann man dann die Apple Pay Girocard über das Co-Badge Verfahren automatisch auf einen internationalen Anbieter zurückgreifen, wenn Girocard nicht geht, d. h. Auf Mallorca greift dann automatisch zB Mastercard Debit.

            • Admin1234, du hast wohl nicht verstanden worum es geht. Dein Link bestätigt meine Aussage.. „lässt sich die Girocard der Sparkasse per Apple Pay nicht im Ausland nutzen .“

          • Auf Mallorca geht auch Girocard, da über Maestro Co Badged. Mit maestro können Sie bei spanischen Banken am ATM Geld holen und auch in den Geschäften einkaufen. Ähnlich in Holland und Österreich

            • Martin Deger says:

              Girocard und Maestro haben nichts miteinander zu tun. Es gibt viele Karten, die nur eine der beiden Funktionen haben. Maestro läuft übrigens aus.

            • Klaudia, ja, eine Plastik Girocard hat immer ein Co-Badge, derzeit oft das alte Maestro bzw. Vpay und immer öfter Mastercard Debit oder Visa Debit. Auf Mallorca greift dann eben z.B. Maestro, wenn du mit der physischen Plastikkarte bezahlst. Außerhalb Europas stehst du jedoch dumm dar, da Maestro hauptsächlich in Euro verbreitet ist, zukünftig kannst du dann mit dem neuen Co-Badge Mastercard Debit oder Visa Debit sogar weltweit mit deiner „EC-Karte“ bezahlen. Die Umstellung wird aber Jahre dauern. Und jetzt zu Apple Pay… da gibt es auch die Girocard, diese hat jedoch bisher kein Co-Badge, bedeutet dass man mit dieser reinen Girocard in Apple Pay nur in Deutschland bezahlen kann. Bald gibt es jedoch auch dafür das neue Co-Badge (MC/Visa) für Girocard in Apple Pay.

              • @HO, kannst du zu deinen Aussagen eine Quelle nennen? Das die Sparkassen jetzt auch Visa Debit und Giro ein Co Badge einführen scheint an mir vorbei gegangen zu sein.

    • Wie hast du das geschafft? Soll ich jetzt meiner Apotheke und dem Kneipenwirt die Bank auf den Hals hetzen?

    • Dann gehen Sie mal in Metropolen wie Berlin am Hackeschen Markt oder Boxhagener Platz, wo viele Retaurants und Cafes sind, die von Touristen leben.

      -> Nur Girocard und das ab 15 Euro Mindestumsatz. Sonst nur Cash 😉

      Asiatische oder schwedischer Touristen fallen immer aus allen Wolken wie rückständig man hier ist….

      • Ich weiß sogar von jedem, der hat 50 Euro Mindestumsatz.
        Eigentlich ein Witz. Aber dort gehe ich aus anderen Gründen sowieso nicht hin.
        Bei unserem Fotografen im Ort stand noch 2017 (gut das ist jetzt schon wieder 5 Jahre her, ich weiß nicht ob das heute immernoch so ist, ich brauche damals Passfotos) ein Schild, das nur Bargeld akzeptiert wird.
        Ich fand das damals von unendlich peinlich, wie man sich so als Techniklegasteniker und Hinterweltler outen kann.

        • Bargeld ist gesetzliches Zahlungsmittel. Niemand hat den Anspruch dass Kartenzahlungen akzeptiert werden. Mit Bargeld kann ich überall zahlen, bin gern gesehener Kunde – Bares ist Wahres – und hinterlasse keine Datenspuren . Gute alte Welt – nur weil „§digital“ draufsteht ist etwas nicht per se besser oder notwendig. Ja, ich bin für Auswahl – aber ich möchte auch gern wählen mein Kaufverhalten nicht tracken zu lassen. Und ja: darum führe ich keine Kundenkarten und sammel kein Payback.

          • Bergmilch says:

            Dann gehen Sie mal mit 1 EUR in Cent und zwei Cent Münzen zum Bezahlen. Rollende Augen sind das mindeste was Sie erleben, bis zu das nehmen wir nicht an.
            Soviel zu gesetzlichen Zahlungsmittel.

          • Ok Boomer

          • Admin 1234 says:

            Bargeldannahme ist nicht Pflicht. Es besteht Vertragsrecht und keine Annahmepflicht.

            Und erzählen Sie kein Blödsinn, die Kosten für Kartenzahlung sind in Europa gedeckelt.

            Die teuerste Karte ist Amex mit 1,9 Prozent vom Umsatz.

            Als wenn du beim Bargeld keine Kosten hast für Abholung, Abrechnung, Kassenschluss, Versicherung, Falschgeldrisiko, Abtransport, Einzahlungsgebühren und den Mitarbeiter, der dafür abgestellt werden muss.

            Beim elektronischen Pos den Knopf und es ist abgerechnet sowie die passende Software in verbindung mit der Buchhaltungssoftware, dann ist alles automatisch übertragen. Wenn dann noch gekoppelt mit einem Waren System, dann ist fast alles automatisiert..

            • Hallo Admin „Als wenn du beim Bargeld keine Kosten hast für Abholung, Abrechnung, Kassenschluss, Versicherung, Falschgeldrisiko, Abtransport, Einzahlungsgebühren und den Mitarbeiter, der dafür abgestellt werden muss.“ das sind aber keine _neuen_, also zusätzlichen Kosten : die waren schon immer da. Die Kosten für POS mit kartenzahlung , für die Zahlungsabwicklung von Karten- oder Zahlungen mit Telefon _kommen obendrauf_, denn das Bargeld wird ja weiter mit angenommen. Das wird sich kein Laden leisten können und wollen kein Bargeld mehr anzunehmen. Und von wegen Vertragsfreiheit: wenn ich über ein gesetzliches Zahlungsmittel verfüge und das dem Händler zur Verfügung stelle kann er nicht sagen „das nehme ich nicht“ so er die technische Möglichkeit dazu hat. Und die Möglichkeit Bargeld anzunehmen und zu wechseln hat jeder sogar der fischhändler auf dem Wochenmarkt. Von wegen Vertragsfreiheit: ich habe ein Recht auf einkauf ohne Datenspuren zu hinterlassen. 1984 und alle machen mit . Und freuen sich noch über die tolle „Digitalisierung des Bezahlens im Laden“. Das von Dir skizzierte buchungs-, Abrechnungs- und Warenwirtschaftssystem weiß z. B. daß ich dreimal in der woche mit meiner karte ne Flasche Billigskorn kaufe, nur mal so als Beispiel. Will ich das wenn ich sowas tun würde ? Will ich daß das irgendwo wieder auftaucht wo ich gar nicht damit rechne ? Oder willst Du daß „nachtbar rosita “ 500 Euro in deinen Kontoauszügen auftaucht? Die „Damen“ wissen schon warum sie Bargeld nehmen .

              • Martin Deger says:

                Das ist falsch; niemand muss Bargeld annehmen, wenn er das von Anfang an ausschließt. Also reicht ein Schild an der Tür, auf dem „kein Bargeld, nur Kartenzahlung“ steht.

              • Du solltest Dich mal eine Runde über die Realität informieren: Ein Händler kann selbstverständlich die Annahme von Bargeld verweigern, er muss seine Kunden lediglich vorab deutlich darauf hinweisen. Ein gut sichtbarer Aushang im Geschäft reicht dafür aus. Stichwort Vertragsfreiheit. Er kann auch die Annahme bestimmte Scheine verweigern („keine 100€ und 200€ Scheine“).

              • Admin 1234 says:

                Dann kommt der Vertrag durch Angebot und Annahme nicht zu Stande, wenn sich der Händler weigert deinen 200 Euro Schein anzunehmen. Dazu ist er nicht verpflichtet dein Bargeld anzunehmen. Ich rate dir mal im BGB nachschlagen zum Thema Kaufvertrag und Angebot und Annahme. Es besteht keine Pflicht zur Annahme von Bargeld. Das ist gerichtlich bestätigt. Genauso die öffentliche Hand muss nicht Bargeld annehmen (Siehe Finanzamt etc.), wenn der technische Aufwand zu hoch ist oder nur in dem Ausnahmefall, dass der Betroffene kein Girokonto bekommt. Dies ist aber nicht gegeben, da jeder einen Rechtsanspruch auf ein P-Konto hat.

                https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/kaufen-reklamieren/haendler-muss-kein-bargeld-annehmen

              • Schauen Sie mal die Kosten und Nachteile der Bargeldzahlung an, die sie offensichtlich verkennen:

                https://www.bezahlexperten.de/ratgeber/bargeldhandling-versus-kartenzahlung/

          • Viel Spaß morgens in der Bäckerei mit einem 50 Euro oder gar 100 Euro Schein den der Automat so rausgeworfen hat.

            • Ich kann, bei den mir zur Verfügung stehenden Geldautomaten, ganz genau die Scheine auswählen, wie ich das möchte. Noch nicht ein einziges Mal war da ein Schein, größer als zwanzig Euro dabei.

              • Ja genau mit einer Kreditkarte am Sparkassenenautomat 5 Euro bezahlen um sich dann 50 Euro Schein für den Bäcker zu holen und dann die 2 Körner Brötchen für 1 Euro zu bezahlen. Alles klar. Manch einer lebt im parralel Universum hinterm Berg.

                • Mit meiner Bankkarte hole ich am Automaten Bargeld. Welche Karte mir meine Bank dazu gibt, um Geld abzuholen ist mir schnuppe. Da kann ich, gerne wiederhole ich mich, die Größe der Scheine auswählen. Ja, auch 5-Euro-Scheine. Warum sollte ich dann nicht mit einem 5-Euro-Schein beim Bäcker bezahlen? Bitte um Aufklärung. P.S. Habe aber auch ApplePay.

                  • Adina Fechter says:

                    Etwas vom Thema Bargeld getriggert?

                    Wozu soll ein normal denkender Kunde erst zur Bank / Automaten rennen, um 5 Euro abzuheben, wenn er/sie die Möglichkeit hat beim Bäcker mit Karte, Smartphone oder Smartwatche bequem zu bezahlen?

                    Zu viel Zeit im Leben?

          • Janus Fredo says:

            Anbieter müssen gängige Zahlungsmethode kostenlos zur Verfügung stellen

            https://www.it-recht-kanzlei.de/pflicht-zahlungsarten-online-shop.html

            Und ich glaube kaum, dass es eine Bargeld Pflicht gibt oder wie bezahlen sie bei Amazon, Ebay und Co? Bargeld per Brief in die USA schicken?

        • Einfach bei den Banken melden, sollen einfach straffen zahlen weil die gegen Bedingungen verstoßen
          Die dürfen kein Mindestumsatz verlangen laut Vertrag

      • Nicht nur dort. Auch am Savygni Platz und bei gewissen italienischen Restaurants in der Friedrich Straße sowie vielen Hipster Cafés in Friedrichshain Kreuzberg wird nur Cash oder Giro mit Mindestunsatz verlangt. Das sind aber keine Cafés mit 1 Euro der Kaffee, weich das noch verstehen könnte aufgrund der betriebswirtschaftlichen Kalkulation. Dort kostet der Kaffee ab 5 Euro aufwärts. Da kann mir keiner erzählen, dass da die 5 Cent fur Kartenzahlung an den Terminalanbieter nicht drin sind.

        • 5 Cent.. das ich nicht lache. Du machst dir keine Gedanken. Gebühr für Transaktion, Mietgebühr für Kartenleser, Grundgebühr, Gebühr für Service Clearing…. Gebühr an Kreditkartenfirmen (ja, das ist nochmal extra)… Für kleine Betriebe ist das schon eine ordentliche Belastung.

          • Ich weiß ja nicht woher du deine Behauptungen nimmst, aber da ist nix mehr mit „ja das ist nochmal extra“. SumUp nimmt aktuell 1,9% Gebühr all-inklusive, d.h. bei dem Beispiel von oben mit 5€ für nen Kaffee, wären das 1ß Cent Gebühren und du bist als Händler durch damit.

            Alternativ als „etablierter“ Zahlungsabwickler die VR Payment, dort bekommst du für 19,90€ Gebühr dann 1.500€ Flat, was ca 1,3% Gebühren entspricht.

            • Und wann habe ich dann als Verkäufer das Geld in meinen Händen?

              • Am folgenden Tag nach Kassenschnitt.

                Bei Bargeld, wenn Sie Ihre Einzahlung bei der Bank gebucht haben. Also auch nicht anders….

                • Laut SumUP dauert die Gutschrift des Geldes zwei bis drei Werktage. Das Geld, welches mein Eigentum ist, möchte ich natürlich (k)einem Finanzdienstleister anvertrauen. Was ist, wenn die von heute auf Morgen die „Grätsche“machen?

                  • Tut nix zur Sache says:

                    Was ist wenn sie aus Geiz keinen Geldbotendienst in Anspruch nehmen und einen Mitarbeiter oder selbst zur Bank schicken. Der kann mit den Tageseinnahmen durchbrennen oder bestohlen werden.

                    Vom Risiko des Falschgeld etc. erst gar nicht zu sprechen. Da werden Zahlungsabwickler wie worldline oder der Sparkassen sicherlich nicht pleite gehen…. das ist eine Erzählung im Reich der Verschwörung, um sachliche Argumente zu diskreditieren.

                    • Ich bezahle selbst unsere Neuwagen beim Händler selbst und in bar.

                    • Tut nix zur Sache says:

                      @Torsten, haben sie noch ein Argument aus der Mottenkiste?

                      Selbst Autohändler nehmen heute keine Bargeldsummen von 20.000 Euro und mehr für Golf und Co. an. Entweder per Überweisung vorab oder per Kartenzahlung.

                    • Meine Händler machen das. Kommt halt auf das Verhältnis zwischen Verkäufer u. Kunden an. 🙂

            • Na gut, das erklärt so einiges bei den ganzen Argumentationen hier. Man rechnet sich das einfach schön…
              1,9% von 5 Euro sind 9,5 Cent, nicht 1 Cent. Also knapp das doppelte der 5 Cent die ich als lachhaft empfunden habe und das knapp 10fache(!) dessen wovon du ausgehst. So falsch lag ich da ja nicht.
              Danke.

              • PS: Sehe gerade du hast 1ß Cent geschrieben…also vermutlich ein Tippfehler? Dann entschuldige ich mich hiermit für die Anzweiflung deiner Rechenkünste. Bleibe aber dabei das die Einschätzungen, was es den Händler am Ende des Tages kostet, Kartenzahlungen anzubieten, unterschätzt werden. 10 Cent sind schon mal doppelt so viel wie 5 Cent.
                Kein Händler bei Verstand lässt sich Umsatz entgehen, es sei den die Kosten zehren den Gewinn auf. Und, wie hier mancher andeutet, nicht jeder kleine Gastronom ist ein Steuerbetrüger…

          • Ja, für kleine Butzen, wo der Inhaber nicht rechnen kann oder die eigene Zeit als „eh da“ gerechnet wird. Bargeld muss am Ende des Tages gezählt werden, zur Bank gebracht werden, es muss ggf. Kleingeld bei der Bank abgeholt werden, damit der Bestand an Wechselgeld in der Kasse gegeben ist (beides macht eigentlich keine Bank mehr ohne extra Gebühren dafür zu erheben).

            Gerade bei der Gastronomie kann man natürlich boshaft unterstellen, dass da oft gar keine Kartenzahlung gewollt ist, weil man da nicht so einfach das Finanzamt beschei*en kann wie beim Bargeld.

            • Cranberry says:

              So sieht es aus, dass das nichtanbieten eventuell Kunden und Umsatz kostet, weil ausländische Touristen eher kein Bargeld tauschen vorher oder junge Menschen eher weniger mit Bargeld zahlen, daran denken Krämerhändler oder Cafés / Restaurants nicht.

              Was meinen Sie warum Drogerie Müller sogar Wechat aus China als Bezahlmöglichkeit anbietet?

              Weil chinesische Touristen in Deutschland gerne Kosmetik kaufen und sich Müller keine zahlungskräftigen Kunden durch die Lappen gehen lassen will.

      • Ein Freund aus Katalonien fand es schon 2014 in Berlin komisch, dass er 1 Bier nicht mit Karte zahlen konnte. Dass das in DE immer noch so ist.
        Wohne seit 4 Jahren in Spanien, hier geht Immer überall für alles Karte.
        Denke nicht nur Schweden finden das komisch in Berlin, sondern so gut wie ALLE, egal woher.

        • In Schweden können Sie sogar in der Kirche elektronisch in die Kollekte einzahlen oder das Stille Örtchen per Karte öffnen ohne lästiges Kleingeld haben zu müssen oder den Parkautomat bedienen. Nur in Deutschland kann man das nicht…

      • gregorius says:

        oh weh, man will Bargeld. Diese armen Touristen sollte man schnellstmöglich aus dieser Hölle evakuieren.

        • Ich halte deine Ansicht für engstirnig und äußert weltfremd.. Deutschland ist einfach rückständig

        • Sie wissen aber schon, dass in Großstädten wie München Berlin und Hamburg in manchen Einkaufsstraßen Touristen 50 Prozent des Umsatzes im Einzelhandel ausmacht? Und Russen, Chinesen oder aus dem Arabischen Raum werden sicherlich eher mit Visa, Master, Amex und Co. zahlen anstatt mit der Schubkarre Bargeld durch die Gegend schieben oder am Bahnhof zur Wechselstube gehen, wenn sie spontan shoppen?

      • Das hat rein gar nichts mit rückständig zu tun. Das ist eine Frage der Kosten! Guck MaK was eine ec-Kartenzahlung kostet und was eine Visa Zahlung kostet. Aber wenn du bereit bist auch noch diese Preissteigerung zu zahlen: bitte!

        • Die GEbühren sidn bei Girocard auf 0,2 Prozent begrenzt und bei Kreditkarten (Visa Master) auf 0,3 Prozent des Umsatzes. Ausgenommen sind Anbieter wie AMEX, die bis max. 1,9 Prozent vom Umsatz nehmen. Und nun erzahlen Sie mir nicht, dass Bargeld mit sämtlichen Nebenkosten preiswerter ist. Das ist nämlich Blödsinn. Der einzige Grund für Bargeld ist Schwarzgeld. Und denken sie nicht, dass Finanzämter dumm sind. Sollte Kartenzahlung keinen gewöhnlichen Anteil im Restaurant haben, dann wird Ihr Gewinn geschätzt vom Finanzamt mit vergleichbaren Restaurants und Cafes.

          • In Mannheim nehmen selbst Apotheken erst ab 10 Euro Kartenzahlungen an. Unterstellst Du also z.B. den Apotheken, dass sie Schwarzgeschäfte machen? Ist nur eine Frage.

            • Markus Willert says:

              Restaurants und Cafés die nur Bargeld annehmen oder durch hohe Zahlungshürden (ab 10 oder 15 Euro Mindesunsatz) wird bei der Betriebsprüfung durch Finanzamt/Zoll erhöhte Anfälligkeit zum Schwarzgeldverkehr vermutet und einer genaueren Prüfung unterzogen.

              Auch Apotheken können Schwarzgeld mit Rezept freien Medikamente oder anderen Dingen Gewinn an der Kasse vorbei machen.

              • Auch bei der Barzahlung in der Apotheke erhalte ich einen Kassenbeleg. Das Annehmen von Kartenzahlungen ab einem bestimmten Betrag rechtfertigt, meiner Meinung nach, nicht den Anfangsverdacht einer Steuerhinterziehung.

          • Martin Deger says:

            Das sind allerdings nur die maximalen Interchange Fees von Visa und Mastercard Credit. Es gibt ja auch noch andere, die verdienen möchten. Aber 2% ist selbst für sehr wenige Transaktionen drin (SumUp z.B. 1,9%), bei vielen Transaktionen deutlich weniger. Der Nachteil im Vergleich zu Bargeld ist aber eben, dass man dann auf den gesamten Umsatz Steuern zahlen muss.

            • Umsatzsteuer ist beim Händler nur ein Durchlaufposten, den nur der Endkunde zu begleichen hat. Was sie meinen ist das etwaige Schwarzgeld aus verdeckten Gewinnnen. Dies werden ihnen dann die Betriebsprüfer des Finanzamtes schon mitteilen und im Notfall den Gewinn ordentlich schätzen.

              Und zu der Barzahlerfraktion. Es besteht für den Händler keine Annahmepflicht von Bargeld. Selbst nicht bei der öffentlichen Hand.

              https://www.verbraucherzentrale-niedersachsen.de/themen/kaufen-reklamieren/haendler-muss-kein-bargeld-annehmen

              Und wenn es kein Strom gibt, dann funktioniert auch die elektronische Barkasse und der Geldautomat nicht ;D

          • der klaus says:

            In Restaurants ist das Problem eher ein zu viel an Bargeld.
            Gaanz viele Gäste, die enorme Mengen sehr sehr teures Essen mit enormen Mengen Bargeld bezahlen. Das wird alles ganz regulär versteuert und schwups ist aus schwarzem Bargeld versteuertes weißes Vermögen geworden.

      • Samson are Forever says:

        Lasst es alle. Deutschland ist ein hillbilly Land. Sachen wie Tempolimit, Kartenzahlung, Tech Industrie, Erneuerbare Energien und Fortschritt werden hier mit Mistforken und Montagsdemos bekämpft.

        • Yep, sieht man inner wieder bei den Diskussionen hier bei Cashy wenn es um Elektroauto, Kartenzahlung, etc geht

    • Einfach bei Visa melden.
      Die Geschäftsbedingungen verbieten solche mindest Kaufbeiträge. Der Bäcker bekommt ne straffe und wird das nicht mehr machen wenn doch wird ihm die Möglichkeit Visa anzunehmen komplett gesperrt

    • Sehe ich ganz genauso.

  2. Martin Deger says:

    Ich begrüße es, denn Girocard geht nicht mit Google Pay. Allerdings hoffe ich auch, dass bald mehr Händler mitziehen. Denn es gibt durchaus noch einige, die nur Girocard unterstützen.

    • Man kann aber davon ausgehen, dass diese Händler dann bald nachziehen. Denn die haben die haben auch Verträge mit ihren Banken oder Zahlungsdienstleistern, die auslaufen und zu neuen Konditionen verlängert und angepasst werden.
      Wenn es in zwei drei Jahren keine Girokarten mehr gibt, spätestens dann werden alle umgestellt haben müssen.

  3. Cloudworks says:

    Es gibt leider immer noch Orte auf dieser Welt, wo man nur mit Girocard zahlen kann. Namentlich das Parkhaus, das ich häufig nutze. Der Automat nimmt nur cash oder Girocard. Daran wird sich wohl mittelfristig auch nichts ändern. Ansonsten ist es mir persönlich egal, ob Girocard oder Visa-Debit oder Mastercard-Debit.

    • Ich würde mal sagen, es ist ein typisches Henne-Ei Problem.
      Solange alle ein Girocard haben, sagen die Händler und andere Zahlungsempfänger: Warum ändern, läuft doch? Und solange es läuft, braucht man ja auch keine Debitcard unterstützen.
      Das ist aber nur die rein deutsche Perspektive, denn außerhalb von DE nützt einem die Girocard ohnehin nichts, sie wird schlicht nicht akzeptiert*

      Das jetzt einige Banken auf Debitcard von Visa oder Mastercard als einzige Karte umsteigen, soll vermutlich auch den Druck auf die Händler erhöhen. Denn die allgemeine Akzeptanz von Debitkarten ist auch in DE mittlerweile recht gut und wenn demnächst immer mehr Kunden maulen, weil ein Bäcker die Debitcard nicht akzeptieren will (meiner tut es schon seit 3 oder 4 Jahren!), überlegt er sich vielleicht doch auch mal, einen zeitgemäßen Vertrag mit seinem Zahlungsabwickler zu machen und Debit/Kreditkarten zu akzeptieren.

      Für den Bankkunden hätte man den Vorteil, das Debitkarten grundsätzlich weltweit akzeptiert werden. Für die Bank ebenso – sie braucht keine Zweikartenlösung nur für DE.

      *Girokarten werden nur deshalb in einigen europäischen (!) Ländern akzeptiert, da sie in der Regel ein Co-Branding von Maestro (Mastercard) oder V-Pay (Visa) haben. Ohne dieses wären sie auch im europäischen Raum nutzlos und nur in DE nutzbar. Allerdings ist Maestro schon abgekündigt und ein Auslaufmodell, V-Pay wird vermutlich folgen

  4. Ich konnte bereits mehrmals bei kleineren Geschäften nicht mit der comdirect-Debitkarte zahlen, wahrscheinlich wg. fehlender EC-Funktion? Vorher 30 Jahre lang keine solchen Probleme bei der Deutschen Bank (EC-Karte) gehabt. Jetzt nehme ich sicherheitshalber doch wieder Bargeld mit.

    Danke für NICHTS, comdirect!

    • Willi, die EC Karte gibt es schon seit 2002 nicht mehr.
      Die wurde durch die Girocard abgelöst.
      Der Bezahlvoqrgang läuft dabei wie Maestro (Mastercard) oder Vpay (Visa).
      Diese beiden Systeme werden aber auch abgeschaltet.

      Ich sehe das Problem eher bei den Händlern, welche noch mit Technik aus der Kreidezeit arbeiten.

    • Warum verwenden Sie dann nicht einfach die Girocard der comdirect statt der Visa-Debitkarte?
      Es ist ja nicht so, dass diese bei der comdirect weggefallen wäre. Ich habe immer noch eine (sogar eine recht neue) und verwende diese regelmäßig ohne Probleme. Auf der Seite der comdirect ist sie auch immernoch als Betandteil des kostenlosen Kontos angegeben. Ich kann ihre Aufregung daher nicht so recht nachvollziehen.

      • Dito. Ich habe zwar noch meine alte Girocard von der comdirect, die läuft halt erst Ende des Jahres ab, aber defacto gibt es bei der comdirect (wie auch bei der DKB) aktuell immer noch eine Girocard dazu. Im Gegensatz zur ING auch kostenlos.
        Wurde btw. auch sehr transparent von der comdirect kommuniziert, dass die neue Debit VISA nicht die Girocard ablöst, sondern das Konto ergänzt. Auch, um eben die Apple Pay Funktion ohne „echte“ Kreditkarte für das Konto anzubieten.

        • Sebastian says:

          Für Neukunden ist die Girocard bei der DKB nicht mehr kostenlos, sondern fällt mit 99 ct/Monat zu Buche. Die Gebühr ist für ein ganzes Jahr im Voraus zu entrichten, also 11,88 € pro Jahr. Ich finde das hält sich noch in Grenzen, wenn man über die Gebühren anderer (Filial-)Banken nachdenkt, vor allem weil die DKB keine anderen Kontoführungsgebühren erhebt. Und wenn man die Karte nicht benötigt, ist das Konto ja auch komplett kostenfrei.
          Bestandskunden behalten ihre Girocard ohne dafür zu bezahlen.

    • Da reagiere ich anders. Bleibt der Einkauf halt in dem kleinen Geschäft liegen und ich kaufe woanders ein.
      Girocard ist ein rein deutsches Ding, im Ausland, auch innerhalb der EU lief es schon immer über Visa/Mastercard mittels Maestros und vPay.
      Und ja, früher waren Girocard-Zahlungen für den Händler billiger. Heute macht es aber kein Unterschied mehr. Und wenn der Händler seine Konditionen bei seinem Zahlungsanbieter nicht prüft und noch auf dem Altvertrag „reitet“, kauf ich halt woanders ein. Ich habe keinen Bock mehr, mir ständig irgendwo Bargeld besorgen zu müssen.

    • Das wird eher an fehlendem V-Pay oder Masteo Co Branding liegen, dafür kann die Bank nichts, das bieten Visa und Mastercard nicht mehr an.

      • @blu
        Das Co Branding wird bei der Girocard noch angeboten. Nur MasterCard hat bereits angekündigt zukünftig Maestro nicht mehr zu vermarkten. Die Banken können wenn sie die Girocard weiter anbieten wollen einfach eine MasterCard Debit oder Visa debit mit drauf machen oder eine Girocard ohne Co Branding die dann aber auch nur in Deutschland funktioniert und da dann sicher nicht überall.

  5. buntklicker.de says:

    Ich sehe den Untergang des Girocard-Systems mit Sorge, da damit das letzte europäisches Gegengewicht zum amerikanisch geprägten VISA-Kosmos verloren geht. Aber ich glaube, die Girocard ist nicht mehr zu retten. Das ist tot, bloß noch nicht umgefallen.

    • Girocard war nie eine europäische Lösung.
      Das ist eine rein deutsche Lösung und war deswegen schon immer zum scheitern verurteilt.

      • Sommerpustel says:

        > Girocard war nie eine europäische Lösung.

        Richtig. SEPA ist eine europäische Lösung, die Girocard kennt man nur in Deutschland. Daher weine ich ihr auch keine Träne nach. Im Gegenteil, die Girocard war im Vergleich zu den Visa/Mastercard-Debit-Karten immer ein Risiko, denn bei der Girocard haftet der Besitzer bei Missbrauch, bei den anderen Karten die Bank.

        • SEPA nichts mit Karten zu schaffen.
          SEPA ist zwar bestand der PSD2 steht aber für eine „EU Überweisung“.

          • SEPA heißt nichts anderes als „Single Euro Payments Area“ und soll den innereuropäischen Zahlungsverkehr vereinheitliche. Was Du meinst ist eine SEPA-Überweisung, die Teil davon ist.

        • Eben. Fast alle EU Ländern setzen seit Jahren schon auf Visa/MC Debit. Und überall wo das so ist, ist die allgemeine Kartenakzeptanz 20 Jahre weiter als in DE.

      • Kevin allein zu Hause says:

        Er sie meinen sicherlich die EPI

        https://www.epicompany.eu/

    • Bergmilch says:

      Die Europäischen Banken bringen es seit Jahren nicht zustande soetwas wie ViSA oder Mastercard aufzustellen. Also bleiben nur Ausländer.

  6. Ich finde es bedenklich, wenn zwei (mit Paypal drei) US-Unternehmen fast den gesamten weltweiten Zahlungsverkehr abwickeln.

    Ich bin auch nicht so häufig im Ausland, als das es mir Vorteile gegenüber der girocard bringt. Zum Glück bin ich nicht bei der Targobank.

  7. Ich bin wirklich froh, dass die deutsche Insellösung ausläuft.
    Ich nutze inzwischen keine 20 Euro Bargeld im Monat und die Girokarte (obwohl ich auf dem Land lebe) kommt bei mir nicht zum Einsatz, sondern fristet ein Dasein in der Schublade.

    Und Händler, die vermeintlich denken Bargeld sei billiger oder besser, und nur „Girocard-only“ und/oder Mindestumsatz haben, unterstütze ich schon lange nicht mehr. Dann kaufe ich lieber online oder beim Wettbewerber. Und das ist auch nicht verwerflich.

  8. sebastian says:

    Leider akzeptieren Bürgerämter (zumindest in Berlin) nur Girocard. Ist tatsächlich auch der einzige Grund, weswegen ich sie immer noch habe.

  9. Letztlich begrüße ich das, da dies die Akzeptanz von Kreditkarten im Handel eigentlich nur stärken kann. Mittlerweile gehen bei unserem Bäcker und der Metzgerei Google Pay, Bargeld und meine DKB-Giro-Bestandskundencard muss ich nur noch selten zücken.

    • Youssef Amin says:

      Dito mit Corona kann ich inzwischen sogar beim kleinen Bäcker (keine Filialbäckerei) mit Amex zahlen. Amex bietet kleinen Händlern inzwischen die Möglichkeit extra an einem Programm für kleine Shops teilzunehmen. Dazu kommt, dass alle Discounter inzwischen Amex akzeptieren.

  10. > Immer mehr Banken streichen die girocard oder bieten sie nur noch als zusätzliche Option an. Geschehen ist dies ja beispielsweise bereits bei Comdirect oder der DKB

    Ist hier vielleicht die ING statt der comdirect gemeint? Letztere bietet (noch?) eine kostenlose girocard zu jedem Girokonto. Das ist keine zusätzliche (kostenpflichtige) Option wie bei der DKB und ING.

    • André Westphal says:

      Steht doch auch so da? Die Girocard ist aber auch „nur noch“ eine Option bei comdirect – zwar eine kostenlose, aber man kann bei der Kontoerstellung auch darauf verzichten mittlerweile.

    • Ulf Becker says:

      Bei der ING kostet die Girocard 0,99 €/Monat.

  11. Solange der Kartenhorizont hierzulande oft bei der „EC-Karte“ endet, ist der erzwungene Kartentausch keine wirkliche Option. Auch die DKB ist nach dem Lobpreisen einer universellen Debitkarte inzwischen etwas kleinlauter in der Kommunikation. Der Unterschied Debit / Kreditkarte ist dann eine weitere Baustelle…

  12. Eine VISA Debitkarte ist keine Girocard, Sie ist aber auch keine Kreditkarte, verhält sich nur so ähnlich,
    wird aber nicht als vollwertige Kreditkarte akzeptiert, im Gegenteil, die Buchungen werden dem Konto gleich belastet, nicht erst am Monatsanfang. Für die Händler ist es auch nicht einfach, die haben meist nur einen POS Vertrag, für die Debitkarte, Google- bzw. Apple Pay oder Kreditkarten bedeutet das jeweils einen eigenen POS Vertrag und Gebühren. Da wundert es mich nicht, dass oft nur Girocard im Handel geht. Sorry ich würde eine VISA Debitkarte nie akzeptieren, da Wechsel ich eher die Bank.

    • Dann sind die Händler halt von Vorgestern.
      Wer noch solche seltsame Verträge hat sollte sich schnellstens neue besorgen oder halt leider pleite gehen.
      Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit …

      • Hallo Gregor, vielleicht hat ein Händler besseres zu tun als mit jeder Mode mitzugehen? Zum Beispiel gute Waren einzukaufen, zu fairen Preisen und personal gut zu entlohnen und vernünftige Arbeitsbedingungen zu schaffen? meinetwegen kann er dann mit Geldcasette und Bargeld only wirtschaften und mit nem Abacus rechnen. Ein blinkendes Cash-Terminal macht noch keinen guten einkauf. Alles Bling-Bling-Argumente . In der Schlachterei die es hier glücllicherweise seit über 40 Jahren gibt kann ich immer noch mit Bargeld zahlen und die machen sogar warmen Mittagstisch noch richtig mit Fleisch und so ohne Vgi-Kram und ich kann bar zahlen wie früher . Und es schmeckt . Und ich werde gut bedient , mit namen angesprochen weil Stammkunde. So sieht gutes einkaufen und gutes leben aus. Da kann ich auf XXY-Pay verzichten.

        • Ja klar Bargeldloses bezahlen ist eine totale Mode.
          Ob sich das jemals durchsetzen wird …

          • Glaub nicht, genau so wie dieses internet oder smartphones. Immer diese kurzen hypes die dann in 2 jahren keiner mehr kennt

          • @gregor das ist Teufelszeug! Manche kommen mir hier im Forum immer vor wie Amish People, nur aus Deutschland

  13. Habe seit 3 Jahren keine girocard mehr und zahle praktisch nie bar. Hatte in der Zeit nur bei einem Restaurant Probleme, das ausschließlich girocard akzeptiert hat. Seitdem hat es mich als Besucher verloren.

    • Ich gehe in ein Restaurant wegen dem Essen und nicht der Art, wie man dort bezahlen kann.

      • Richtig, aber wenn das Essen da so gut ist, dass es sich lohnen würde, erst Bargeld zu besorgen, ist es meist auch so gut, dass sie alle Karten nehmen.

        Meine Beobachtung ist ehr die, dass das Essen zwar schmeckt aber nichts Besonderes ist. Meist der Italiener oder Grieche der seine Buchhaltung auch gerne optimiert. Und diese sind vom Angebot und der Qualität schon fast alle gleich. Und die, die richtig gut sind und sich auch vom Essen her abheben, haben bisher auch alle Karten genommen.

        • Bei uns genau das Gegenteil. Super-Italiener mit Super-Essen und er nimmt sein über 35 Jahren nur Bargeld. Darum: er bekommt bis an mein Lebensende Bargeld, wenn er das wünscht. Und, der Lade. Ist jeden Tag / Abend voll!

          • Martin Deger says:

            Nur mit Bargeld zahlen zu können, hat halt immer auch das Gschmäckle, dass es nicht nur um die Transaktionsgebühren geht. Oft bekommt man dann statt einer Rechnung eine „Informations-Rechnung“ und den Rest darf man sich denken.

      • Ich kann leider in einem Restaurant nicht essen gehen, das noch Muscheln für das bezahlen verlangt,

  14. Werden dann die Gebühren für die Händler auf das Niveau der normalen Visa Card gehoben. Dann wäre das eine eklatante Verschlechterung für beide Beteiligten. Es gibt viele Händler die nur deshalb keine CC akzeptieren da die Gebühren wesentlich höher sind als bei der Girocard und man selber muss gleich zahlen anstatt nur einmal im Monat (ok bei 0% Zinsen egal).

    • Die Gebühren sind mittlerweile gleich und ohnehin in den Produktpreisen schon drin. (Beim Brötchen also 0.x%). Der Grund ist schlicht „Steueroptimierung“ und je nach Betreiberklientel und Geschäft Geldwäsche.

      Das Problem der Girocard ist die mangelnde Akzeptanz. Online kaum nutzbar, im Ausland fast überhaupt nicht mehr.

      Wenn Deutschland, Österreich und die Schweiz zusammen ein Kreditkartensystem etablieren würden, hätten sie eine Chance.

      Ist ja nicht verboten, eine Kreditkarte rauszugeben.

      • Nein Sumup z.B. macht einen Unterschied zwischen CC und allen anderen Zahlungsmethoden. 1,9% bei CC und sonst 0,9%. Das ist aber meines Wissens nach schon immer so gewesen, dass man mit CC mehr bezahlt.

  15. RollinCHK says:

    Nix gegen das gute alte Bargeld. Ich persönlich mag es, wenn ich am Ende nicht mehr jeden Dönerkauf auch noch 5 Jahre später auf den Auszügen nachvollziehen kann. Das gibt so ein Gefühl von Freiheit, vor allem wenn man das iPhone auch mal zu Hause lässt. Dennoch sind Kartenzahlungen, Apple Pay usw. sehr komfortabel. Die Girocard hab ich z. B. auch nur noch, weil unser Bürgeramt während der Pandemie meinte, kein Bargeld mehr zu akzeptieren und stattdessen auf die „EC-Karte“ verwiesen hat… Ja, sie haben in den Terminbestätigungen EC-Karte geschrieben…

  16. Bevor hier weiter auf die achso rückständigen Händler eingeschlagen wird, die ’nur‘ Girocard akzeptieren, schaut euch mal die Gebühren für den Händler an. Neben der meist identischen Transaktionsgebühr (bei uns 5ct) egal für welche Karte machen die ZUSÄTZLICH fälligen prozentualen Gebühren den Unterschied und die gehen tatsächlich ins Geld. Bei Girocard max. 0,3% fallen bei Debit/CC mindestens 1% und bei den meisten ca. 3% des Zahlbetrages an. Wir suchen seit Jahren nach akzeptablen Konditionen für CC. Bisher ohne Erfolg. So bleibt es wie seit 25Jahren bei Girocard. Also bitte um Info welcher Anbieter bietet die (in etwa) gleichen Konditionen wie bisher für Girocard???

    • Martin Deger says:

      Ca. 1 % ist doch völlig ok. Kreditkarte halte ich nicht für ein Muss, wenn man Debitkarten akzeptiert. Du hast ja auch Kosten für die Bargeldverwaltung. Stell Dir vor, wie viel Aufwand man sich sparen könnte, wenn man keine Barzahlung mehr anbieten würde. In seltenen Fällen gibt es das ja schon.

      • Klaus Henting says:

        Ca. 1% ist halt eine über 300% Steigerung zur girocard. Und man kann nicht einfach Kreditkarte nicht akzeptieren, oder wie will man dem Kunden am Eingang erklären, dass das MC & Visa-Logo nur für Debit-Karten gilt? Mit Maestro und V-Pay war das noch einfacher.
        Die meisten Leute hier sind leider so kurzsichtig und merken gar nicht, wie man den Ast absägt, auf dem man sitzt. Man kann doch froh sein, über ein nationales Kartensystem, alleine schon als Fallback, so wie in anderen Ländern auch. Im Ausland kann ich gerne mit MC & Visa bezahlen. In Deutschland habe ich keine Probleme die girocard zu nehmen. Ich verstehe das grundsätzliche Problem nicht.
        Lieber schränken sich die Leute hier ein und führen am besten noch eine Liste mit Händlern, bei denen sie nicht mehr kaufen dürfen, da sie nur die girocard nehmen, als einfach mit Bargeld oder girocard zu zahlen

        • Martin Deger says:

          Siehst Du nicht den Widerspruch in Deiner Aussage? „Im Ausland kann ich gerne mit MasterCard Zahlen, aber hier habe ich keine Probleme, Girocard zu nehmen.“ Und was machen die Ausländer dann hier?

    • Wo sind 1% von Kaufpreis das große Problem. Das kalkuliert man als Händler halt mit ein. Ist man dazu nicht fähig, sollte man vielleicht noch einmal überdenken, ob man des Führens eines Geschäfts fähig ist.
      Klingt hart, ist aber so.
      Da tun 1% bei „kleinen Beträgen“ nicht weh, wenn ich halt 5% bei den großen Waren draufschlage, wo dann eh keiner merkt, ob es nun 45 oder 50 Euro kostet.

      Und das viele Händler nach wie vor auf Bargeld (also nicht einmal die Girocard!) bestehen, ist halt genauso lächerlich, weil die Bargeldverwaltung mit Garantie teurer und der Aufwand enorm ist. Mal abgesehen vom Sicherheitsrisiko, den eine „prall gefüllte“ Kasse letztlich IMMER darstellt.

      • Ok auf dem Niveau brauchen wir nicht diskutieren. Vermutl. bist du eher nicht selbständig unterwegs, weil 1% mehr oder weniger (ohne Mehrwert) macht ja nix aus und das Thema gesetzl Zahlungsmittel kann man ja auch völlig ausblenden. Ironie aus. Bin weg.

        • Mein Gott was sind sie für ein Händler? Leiber lassen sie sich Umsatz von Kreditkarteninhabern entgehen, obwohl diese in der Regel eine höhere Bonität haben, anstatt 1 Prozent des Umsatzes auf die Preise aufzuschlagen? Machen Sie bei Preisen bis 50 Euro wenige rund bei Dingen ab 500 Euro eben 10 Euro mehr. Vin Mischkalkulation noch nichts gehört?

    • Sumup aktuell das einfachste Gerät 16€ bessere etwas mehr.
      Keine Grundgebühr, Debit 0,9% und CC 1,9%
      Ich verstehe nicht wo jetzt bis das Problem sein soll? Zumindest als Backup sollte jedes Kleinunternehmer sumup zumindest als Backup haben.
      Es gibt noch mehr Anbieter und auch welche mit einer Grundgebühr wo dann dafür andere Kosten günstiger werden. Was sich bei mehr Umsatz mit der Karte sicher lohnt.

    • SumUp bietet CC mit 1,9% an. Zwar immer noch 1% mehr als Giro aber bin mir recht sicher, dass es kein wirklicher Unterschied ist zur Verwaltung von Bargeld.

    • Wie machen es denn andere Händler in Deiner Branche? Vielleicht kompensieren sie die höheren Kosten durch mehr Umsatz mit mehr Kunden, die per KK zahlen?
      Bei meinem örtlichen Kiosk wäre es so. Da der gute Mann aber nur GC akzeptiert und die erst ab 10 €, setze ich die 60-80 € für Zigaretten im Monat eben an der Tanke um. Da geht denn auch noch mal ’ne Mars oder eine Bifi mit. Leider versteht er nicht, dass 80 € abzüglich 1,9 % immer noch mehr ist, als keine Gebühren auf 0 € Umsatz.

      • Jep Zeitungakiosk am Bahnhof auch. Meint Mindestengeldumsatz 10 Euro. Das die meisten aber nur eine Zeitschrift für bis 10 Euro oder Schachtel Zigaretten nehmen bemerkt er nicht. Gegenüber die Tankstelle nimmt ab dem 1 Euro. Kaufen die Kunden dann halt dort Zeitung und Zigaretten.

    • Meister Yoda says:

      Rückständig du bist doch. Mal google du nutzen sollst. Worldline, Sumup, Izetel, concardis du sollst schauen.

  17. Abseits von allem ist aber auch zu berücksichtigen, dass sich nur kleinere (Direkt-)Banken von der girocard verabschieden, was vom Marktanteil her gesehen nicht viel ausmacht. So lange die Großen wie die Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten bei der girocard bleiben wird der Handel nur über die Exoten ohne girocard lächeln.

  18. Giropay sterben zu lassen wäre unglaublich dämlich, dann können VISA und Mastercard das ganze System runterfahren wie in Russland.

  19. … oder nochmal Trump, der sich von z.B. Scholz‘ Herzlichkeit düpiert fühlt und einfach Mal den etwas härteren Hammer schwingen will.

    Lustige Antwort 🙂
    Als ob 0,08Mrd. Menschen in einem Land ohne Rohstoffe ernsthaft jemand interessieren würden (hier hilft dann tatsächlich die EU).

    Die Russen können momentan das Gas abdrehen, die Amerikaner alles andere.

    Ob dann das Girosystem die Rettung wäre, ist eine anderes Thema, aber es würde immerhin funktionieren.

  20. Also ich kann hierzu nur als im EU Ausland Lebender berichten. In Irland gibt es nur Visa Debit. Damit kann man hier ALLES bezahlen. Selbst im kleinsten Dorf nehmen die NUR Karte. Bargeld ist nicht gerne gesehen. Ist nur hören sagen, aber ich glaub die meisten zahlen auch keine Gebühren, da der Markt der Anbieter hier hart umkämpft ist.
    Dinge die die hier in den Kommentaren erwähnt wurden, wie Parkhaus, Maut (Ja gibts hier), Öffentliche Verkehrsmittel etc. gehen eh mit Token und werden abgebucht. Aber das ist ein anderes Thema. Neben Tracking zahlen in der Regel Touristen für alles 50 % mehr.
    Was ich auch gut finde, weiß aber nicht ob es meine Bank ist oder an der Karte liegt, ich kann „global“ kostenfrei Geld abheben. Warum „“? Ich denke nicht das ich in Nord Korea abheben darf.

    Meine Visa Debit wurde bisher in Deutschland ohne jegliche Beanstandung überall akzeptiert. Meines Wissens können das auch sehr alte Geräte. Kein Gerät in Deutschland hat jemals Probleme gemacht. Selbst wenn die aussehen wie aus der Kreidezeit. Aber es ist richtig, dass Bargeld was ich bei mir habe, habe ich in Deutschland abgehoben und werde es voraussichtlich auch erst da wieder verwenden.
    Einzige Problem hier sind die Mitarbeiter der Geschäfte die die Karte nicht kennen. Die sehen „Debit“ und das ist für die dann eine PrePay Visa Karte. Damit NoGo.

    Wo meine Karte mittlerweile mehrfach nicht ging, waren die Niederlande. Albert Heijn akzeptiert z.B. die Visa Debit nicht. Die wollen Cash, Visa Credit oder Giro. Die haben mich auch probieren lassen, Karte ging nicht. Sixt (Kleinwagen) meinte auch die nehmen die Karten nicht mehr. Haben meine vorab gebuchte und bezahlte Reservierung instant storniert. Des Wegen stand ich schonmal um 22 Uhr am Eindhoven Airport und wusste nicht wie ich nach Deutschland komme…
    Was ich sagen möchte, so international akzeptiert ist die nicht. Man sollte vorher immer schauen ob die da geht.

    • Albert Heijn ist in den Niederlanden schon ziemlich speziell, was die Kartenzahlung angeht (obwohl das dort die größte Supermarktkette ist). VISA Credit nehmen die übrigens auch nicht, außer in ganz wenigen Märkten, die ein stark internationales Publikum und hohen Konkurrenzdruck haben. Gleiches gilt für Mastercard und AmEx. Girocard mit VPay Co-Branding geht dagegen.

      In echt kleinen Läden, wo ich eigentlich nicht damit gerechnet hatte, hab ich in NL dagegen problemlos mit VISA via ApplePay bezahlen können.

      • Ja das war in der Nähe eines Flughafen, dass kann sein. War nur geschockt auch wie unfreundlich die das gesagt haben.

        Wusste ich nicht. Hatte mich nur drauf verlassen was die gesagt haben. Meinten halt niemand in NL nimmt diese Karten. Naja so sieht man wie weit deren Tellerrand ist 🙂 Aber gut zu wissen. Danke.

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