Mastercard will euch per Biometrie bezahlen lassen

Gut lachen, auch wenn der Kaffee 7,50 Euro kostet.

Nie mehr nach dem Handy oder dem Portemonnaie suchen, wenn man alle Hände voll zu tun hat – die nächste Generation des Bezahlens im Geschäft braucht nur noch ein kurzes Lächeln oder ein Winken mit der Hand, wenn es nach Mastercard geht. Die Technologie, bei der das Gesicht oder der Fingerabdruck zum Entsperren des Smartphones genutzt wird, kann jetzt auch an der Kasse eingesetzt werden, um den Bezahlvorgang flotter zu machen. Mit dem neuen biometrischen Checkout-Programm von Mastercard braucht man nur noch sich selbst – was soll schon schiefgehen?

Das Programm, dessen weltweite Markteinführung heute angekündigt wurde, stellt erstmals einen technologischen Rahmen zu Verfügung, der dazu beitragen soll, Standards für neue Bezahlverfahren in Geschäften jeglicher Größe zu etablieren. Das Programm umfasse laut Mastercard eine Reihe von Standards, die von Banken, Handelsunternehmen und Technologieanbietern eingehalten werden müssen und dazu beitragen, die Sicherheit und den Schutz persönlicher Daten bei biometrischen Zahlungen zu gewährleisten.

Kunden, die am biometrischen Checkout-Programm von Mastercard teilnehmen möchten, können sich im Geschäft oder zu Hause über die App eines Händlers oder Identitätsanbieters anmelden. Nach der Registrierung können sie die biometrischen Kassenservices nutzen, sie müssen nicht mehr an der Kasse warten und ihre Taschen durchsuchen. Die Kunden müssen nur noch die Rechnung prüfen und in eine Kamera lächeln oder ihre Hand über ein Lesegerät bewegen, um zu bezahlen.

Mastercard arbeitet mit Partnern wie NEC, Payface, Aurus, PaybyFace, PopID und Fujitsu Limited zusammen, um die Einführung und die Verbreitung dieser Checkout-Funktionen weltweit mit einem allumfassenden Rahmen von Mindeststandards, Spezifikationen und Richtlinien zur Einhaltung der Sicherheit, der biometrischen Anforderungen und des Datenschutzes im Zusammenhang mit biometrischen Zahlungen in Geschäften sicherzustellen. Das biometrische Checkout-Programm unterliegt den Mastercard Grundsätzen der Datenverantwortung, wie das Unternehmen mitteilt.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Als Nerd sage ich: Geil!

  2. RollinCHK says:

    Wenn VISA so etwas auch anbietet hat man ein Problem. Wie wählt man die richtige Karte beim Bezahlen aus? Durch Kopfschütteln … :-)))

  3. In China schon lange Realität. Bei uns schwierig. Wenn man hingegen mit dem iPhone bezahlt sind die biometrischen Daten kryptisch auf dem iPhone gespeichert und nirgendwo anders.

  4. Black Mac says:

    Das wäre interessant, sofern nicht bereits eine Apple Watch getragen wird – dann ist der Zeit- und Komfortgewinn mehr als bescheiden.

    Aber was wird gespeichert? Die biometrischen Daten (kommt nicht in die Tüte!) oder nur ein Hash / eine mathematische Entsprechung, wie bei Face ID und Touch ID bei den iPhones? Bei Zweitem mache ich mit.

  5. Warum sollte ich MasterCard meine wertvollsten Daten anvertrauen.nicht auszudenken wenn die einmal kompromittiert werden und dann für allezeit unbrauchbar sind…

    Nicht ohne Grund leben die Fingerabdrücke/ Gesichter bei Google und Apple in einer sandbox nur auf dem device.

    • GooglePayFan says:

      Mastercard hat bereits meine Anschrift, Geburtsdatum und Handynummer kompromittieren lassen.
      Da macht mein Gesicht dann auch nichts mehr aus….

  6. It’s a trap! 😀

  7. Nur mit dem Gesicht? Jetzt wünsche ich mir einen reichen Zwillingsbruder 😀

    • Der reiche Zwilling hilft leider nicht weiter.
      Schöner Artikel, den auch Zweifelnde lesen sollten,,,
      https://www.psw-group.de/blog/biometrische-daten-und-sicherheit/8454

      • Danke für den Link, aber zumindest das Face-Tracking, welches bei Smartphones genutzt wird, würde hier halt nicht klappen. Da erfolgt ja kein Iris-Scan. Da wäre es wohl eher die Erkennung des Fingerabdrucks beim Winken in die Kamera – aber auch da wäre es dann entgegen des Satzes im Artikel nicht die Technik des Smartphones, sondern wohl schon deutlich fortgeschrittener.

  8. Nein danke.

  9. Klingt nicht so, als wenn man das haben möchte.

  10. Neulich hat Claudia Schiffer sich nicht geschmint und ist so an den Bankautomat mit Gesichtserkennung gegangen und hat das Konto von Inge Meysel leergeräumt … alter Witz aber fiel mir gerade ein zum thema „Gesichtserkennung“.

  11. Am besten ist noch die Bildunterschrift 🙂

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