Störungen im Zusammenspiel Deutsche Telekom und Google-Dienste

Das Zusammenspiel zwischen Google und dem Netz der Deutschen Telekom scheint gestört. Nutzer im Netz der Deutschen Telekom können teils langsam, teils gar nicht auf Google-Dienste wie YouTube oder Gmail zugreifen, teilweise laden auch Seiten nicht, die die Google-Fonts-API benutzen. Die Nutzer können auch Googles DNS 8.8.8.8 nicht erreichen, bei Twitter findet man Nutzer, die aussagen, dass ein Wechsel auf Cloudflares DNS 1.1.1.1 Abhilfe schafft – aber dies geht auch eben nicht bei allen. Solltet ihr also Kunde der Deutschen Telekom sein – oder Kunde eines Anbieters, der auf das Netz aufsetzt (Kollege Ostermaier hat Probleme mit Google-Diensten, erreicht 8.8.8.8 nicht und ist bei 1&1) und Störungen haben, dann seid ihr nicht alleine. Bei Twitter findet man zahlreiche Meldungen, teilweise schon seit gestern Abend, das Problem scheint (Stand 10:00 Uhr) aber immer noch zu bestehen. Seitens Telekom oder Google gibt es bislang keine Aussagen.

Gefällt dir der Artikel? Dann teile ihn mit deinen Freunden.

caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

Das könnte dir auch gefallen…

Mit dem Absenden eines Kommentars willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.

38 Kommentare

  1. Habe gerade die Tage bei meinen Geräten den Cloudflare DNS fest eingestellt – welch ein guter Zufall 😉

    Habe auch keinerlei Probleme mit den Google Diensten im Telekom-Netz

  2. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Wie komme ich denn eigentlich an die Geräte im Heimnetz – also zb. 192.168.1.55 oder ähnlich wenn der DNS nicht mehr mein Router ist sondern 1.1.1.1 oder 8.8.8.8? Was müsste man da machen?

    • Die interne IP ist doch weiterhin identisch?

    • Bei der IP Adresse ist das irrelevant, das funktioniert auch mit externem DNS, da hier nichts aufgelöst werden muss.

      Probleme gibts nur bei sowas wie „speedport.ip“, „fritz.box“, „diskstation“,… also wenn man die Geräte per Hostname anspricht.
      Da hilft es nur die Hostnamen manuell in die hosts-Datei einzupflegen, oder wie ich mit eigener Domain, die (Sub)Domain auf die lokale IP verweisen, wenn es der Anbieter zulässt.

      • Das wird doch nicht nach außen gerootet. Wenn mein Router fritz.box auflösen kann tut er das, und erst wenn er damit nichts anfangen könnte, versucht er es über einen externen DNS Dienst.

        • Wenn man bsplw. im Browser oder als VPN DNS über https konfiguriert, klappt das leider nicht.

          • Bei einem VPN ja auch völlig logisch, da man ja über ein „anderes“ Netz surft. Da muss man Ausnahmen im VPN erstellen.

            • Nein, das ist was anderes. VPN DNS Lösungen beinhalten in der Regel trotz ihres Namens kein VPN.

              Schau dir z.B. im Google Play Store die App 1.1.1.1 an. Das ist so eine VPN DNS Lösung. Die Idee ist, eine lokale App als DNS Server für Android einzurichten. Dieser filtert allerdings bloß den DNS traffic, blockiert ihn und führt stattdessen eine verschlüsselte DNS Abfrage durch. Der Rest des Traffics geht ganz gewöhnlich über deinen Provider, VPN frei.

              Ab Android 9 braucht man solche Lösungen nicht mehr. Denn da gibts DNS über https soweit ich weiß von Haus aus systemweit.

    • Geh in deine Router-Einstellungen und ändere die DNS-IP auf 1.1.1.1 sowie auf 1.1.0.0

    • Denkfehler! Im Internen Netz ist dein Router nach wie vor der DNS-Server, nur nach außen hin löst der Router die Adressen über 1.1.1.1 oder was auch immer du da im Router angegeben hast auf. Wenn du von außen auf dein Heimnetz zugreifen möchtest, baust du am besten einen VPN-Tunnel ins Heimnetz auf.

      • Nicht unbedingt im Internen Netz ist der Router der DNS-Server, bei mir ist der Pi (mit pihole) der DNS-Server!

        • …und an welchem Gerät setzt Du den zentralen Verweis auf den Pi? In der FritzBox hoffentlich, die Dein Heimnetzwerk orchestriert. Die verweist auf Deinen Pi und gut.
          D.h. Deine Fritte tritt immer noch als zentraler DNS-Server im Netzwerk auf, holt sich aber die Infos nicht beim DNS-Server Deines ISP sondern beim Pi. Und der Pi geht dann raus zu 8.8.8.8…
          Ganz wie Mats zuvor schon sagte.

          • Kann man so machen wie du beschreibst, aber besser ist es den DHCP-Server (im dem Fall auch die Fritzbox) den lokalen DNS-Server (pi.hole) an die clients zu anouncen. Dann geht der DNS Verkehr komplett an der Fritzbox vorbei. Der in der Fritzbox eingestellte DNS Server wird dann nur noch fürs Gastnetz und ankommende VPN Verbindungen benutzt.

            • Die FritzBox als DHCP-Server laufen und den Pi als DNS announcen lassen. Check. Das meinte ich. (Internet=>Übersicht=>DNS-Server=IP_Pi-Hole)
              Aber den Pi-Hole neben dem Dasein als DNS-Sinkhole auch als DHCP-Server laufen zu lassen und die FB zu einem reinen Gateway zu degradieren, hat sich zumindestens bei mir im Alltag nicht bewährt. Und man muß ja auch immer die spätere Instandhaltung im Auge haben und die FB läuft einfach rock-solid.

              • Ja ich nutze auch den DHCP-SERVER von der Fritzbox. Das funktioniert gut. Aber um den Pi-Hole als lokalen DNS an die Clients kommunizieren zu lassen muss man unter
                Heimnetz -> Heimnetzübersicht -> Netzwerkeinstellungen -> IPV4-Adressen: Pi-Hole IP als DNS eintragen. Das gleiche noch für IPv6, falls man das im Heimnetz nutzt.

                • Aye. Ich irrte. Recht hast Du. Ich leite den Verkehr mit meinen Settings nur um und announce nicht. .. Hm. Da gehe ich noch mal bei mir ran. 😉

  3. Das Routing der Telekom ist schon seit langem eine Katastrophe.

    Immer wieder traurig ist z.B. die Anbindung zum CDN Fastly (reddit, Imgur, Online Games wie PUBG). Als Telekom Kunde einfach mal hier testen und mit der normalen Bandbreite vergleichen: https://cloudharmony.com/speedtest-for-fastly:cdn

    • Krass. Nur 70 Mbit/s, dabei habe ich doch 100!!11! Wie soll man da Memes durchklicken?
      Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich den test auf dem kleinen Rechner und via WLan gemacht habe…
      Oder Telekom-VDSL ist doch doof.
      😉

    • 46/10 bei 50/10 Leitung, bei mir ganz normal, Stadtrand Hamburg, 1.1.1.1 DNS.

    • hier auch Telekom. 89/33 von theoretischen 100/40. Läuft, würde ich sagen.

    • 236,52 Mbit/s mit einem Telekom-Supervervectoring-Anschluss. Scheint mir in Ordnung zu sein.

      • Ein solch riesiger Provider besitzt verschiedene Netzebenen und Teilnetze. Zusammen mit Geschäftskunden, Mobilfunkkunden und Kunden von Resellern, die auf dem DTAG Netz aufbauen, ist ja der Großteil der 80 Millionen Deutschen + Unternehmen über deren Netz angebunden. Es ist durchaus möglich, dass der eine Telekom Kunde im Peering mit X einen Flaschenhals erlebt, der andere nicht, insbesondere wenn beide Kunden aus verschiedenen Regionen kommen.

        Wenn das individuell auffällt einfach direkt beschweren, ein Provider hat durchaus Interesse darüber informiert zu werden und das zz beheben. Die meisten Leute motzen aber lieber gegenüber Dritten und wundern sich dann, wenn der Anbieter das Problem nicht behebt.

  4. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Ach so, ja DNS brauch ich ja nur für ‚Auflösung‘. Wenn es nur speedport.ip betrifft dann ist das verschmerzbar, geht ja auch direkt per IP

  5. Ich kann Probleme bestätigen, aus dem Netz der Telekom ist die 8.8.8.8 nicht erreichbar, aus dem Vodafone-Netz (Kabel) kein Problem. Zudem kann ich im Moment nicht auf Chrome Remote Desktop zugreifen

  6. Weiß einer ob das Problem nur IPv4 betrifft oder sind auch die IPv6 Dienste betroffen?

  7. Verstehe nicht wieso so viele überhaupt den Google DNS verwenden. Geschwindigkeitsvorteile gibt es dadurch nicht, zumindest nicht spürbar.

  8. Tja, da kommt man wohl mit der Schnüffelei nicht nach. Es werden ja nicht nur Verbindungsdaten widrig gespeichert von den Komikern.
    Handlanger ist man auch nicht nur für die Landespolentenversager, sondern auch auf Bundesebene.
    Dumm nur, wenn die erzeugte Datenmenge die Speichermöglichkeit übertrifft.

    Dafür kann jeder selbst sorgen und dafür gibt es auch schon Tools & Scripte:
    Usenet Binaries Leersaugen, wenn man ohnehin den Anschluss nicht saugt und alles gegen null leiten.
    Es gibt auch Spezialdateien mit Inhalten, welche Selektoren triggern. Für Up- wie Download.
    Interessant auch, wenn man die ganzen offenen WLANs mit seinem kleinen Kästchen in direkter Funknähe füttert.

    • Wenn du dich nächstes mal sachlicher und etwas weniger vulgär ausdrückst interessieren sich andere Nutzer vielleicht sogar dafür, was du zu sagen hast.

  9. Quad9 kann ich auch noch beisteuern .. funzt auch,

  10. Wenn man mir diese geniale Art von Tracking und Werbeblocker vertraglich zusichern wuerde,dann wuerde ich sofort zur Telekom wechseln.
    Dann koennte ich mir endlich den selbstentwickelten Google Blocker sparen und wuerde auch Geraete ohne Support fuer diesen abdecken.
    Eigentlich meine Wunschvorstellung.
    Macht das bitte mal nach,Vodafone 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung. Mit dem Absenden willigst du unserer Datenschutzerklärung und der Speicherung von dir angegebener, personenbezogener Daten zu.
Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessern. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.