Stiftung Warentest nimmt Banking-Apps unter die Lupe

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom nutzen 5 Millionen Deutsche eine App zum Erledigen Ihrer Banking-Geschäfte mobil, im Vergleich zu geschätzten 37 Millionen Onlinebanking-Nutzern eine überschaubare Zahl. Die Stiftung Warentest hat für einen Test insgesamt 38 Banking-Apps unter die Lupe genommen.

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Als Voraussetzung galt: die Apps sollen mindestens den Kontostand anzeigen, Überweisungen zulassen und zudem für Android oder iOS verfügbar sein. Nur sieben der getesteten Apps erreichte hierbei die Note „Gut“, in vielen Fällen stellte man „viel Luft nach oben“ fest, da viele Apps lediglich eine auf die kleinere Ansicht des Onlinebankings setzen würden, zudem seien die Apps für iOS oft nutzerfreundlicher  als die, die man auf der Android-Plattform vorfindet.

Ein Gewinner des Tests war die Outbank-App auf der iOS-Plattform (gerade für ein Jahr kostenlos, sofern ihr Telekom-Kunde seid) und die Sparkassen-Apps – diese konnten auch auf der Android-Plattform überzeugen. VR Banking und ING-Diba Banking + Brokerage (beide iOS) schnitten ebenfalls gut ab. Andere Apps waren lediglich befriedigend, die Numbrs-App musste sich sogar mit einem „Mangelhaft“ begnügen.

Getestet wurde wie folgt: Die Funktionen der App wurden mit 50 Prozent gewichtet, die Nutzerfreundlichkeit mit 30 Prozent und die Passwort- und Datenschutzbestimmungen machten 20 Prozent der Gewichtung aus. Nicht eingeflossen, aber getestet: das Datensendungsverhalten. Hierbei haben die Tester versucht, Informationen aus der Verbindung zu ziehen, die über SSL initiiert wurde. Wurde hierbei beispielsweise die eindeutige Gerätekennung gesendet, so wurde dies als kritisch gewichtet und in der Ergebnistabelle vermerkt.

Der kostenpflichtige Beitrag der Stiftung Warentest geht ferner auf die einzelnen Funktionen vieler Apps ein, so kritisiert man beispielsweise bei einigen Apps die nicht vorhandenen Filtermöglichkeiten oder die fehlende Möglichkeit, Aufträge als Vorlage zu speichern. Neben der Prüfung durch „Experten“ habe man die Apps auch in die Finger von geschulten Laien gelassen und geschaut, wie diese mit den Apps zurechtkamen. Mehr als die Hälfte der Tester hätte ihre Test-App nicht weiterempfohlen.

Sofern ihr den Beitrag in die Finger bekommen solltet: zwar testete man eine große Anzahl von Apps, doch die Apps, die im Mittelfeld liegen, die sind ganz nah beieinander. Die meisten werden als unkritisch in Sachen Datensendungsverhalten eingestuft, sodass in Sachen Funktion und Nutzerfreundlichkeit oftmals eh nur das eigene Verhalten und die Vorlieben entscheidend ist. Was mir persönlich im Test fehlte: Speichert die App die Zugangsdaten nur auf dem Gerät, oder ist eine Synchronisierung via Cloud eine Option – werden Daten vielleicht auf den Servern des App-Anbieters gespeichert? Wäre ja mal was für den neuen Test.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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56 Kommentare

  1. Ich hab mal ne Frage: Wenn die Stiftung Warentest Vibratoren testet, ist dann „befriedigend“ gut?

  2. Ich nutze 1-2-3 Banking seit Jahren und bin sehr zufrieden. Würde mich mal interessieren wie diese abgeschnitten hat. Tja da muss ich wohl die neue Zeitschrift mir besorgen

  3. Schön dass der Test meinen Eindruck bestätigt und Outbank zum Gewinner gekürt hat, obwohl die Kommentare zb. hier im Blog immer etwas anderes vermuten lassen. Ich mache mein komplettes Banking über Outbank mit 4 Konten und ich bin sehr zufrieden. Besonders komfortable ist es, wenn die Banken einem die TAN per SMS schicken, dann brauche ich nicht dieses blöde TAN-Erzeugungs-Gerät und muss noch nicht einmal die App verlassen um die Überweisung abzuschließen. Überweisungen sind zudem blitzschnell erstellt, weil man über die Suchfunktion auf bereits genutzte Bankdaten zugreifen kann bzw. einfach eine alte Überweisung als Vorlage nehmen kann. Auch Daueraufträge sind schnell eingerichtet.
    Zudem handelt es sich um eine deutsche Firma, die keine Bankdaten speichert und in Sachen Verschlüsselung wohl einen guten Job machen soll.

  4. @Hansi
    Es gibt da auch einen moderneren und schnelleren Weg… einfach über deren Webseite den Artikel runterladen. 2 Euro.

  5. @Caschy
    Ich nehme an, du hast den Artikel gekauft. Ist da Werbung drin? Frage nur interessehalber. Weil 2,-€ für den einen Artikel ist schon eine Ansage. Manche Zeitschriften mit mehr Inhalt kosten etwas mehr als das doppelte, auch wenn da gefühlt die Hälfte Werbung ist.

  6. Outbank war nie technisch schleicht. Schlecht war immer nur das Geschäftsgebahren dieser Firma – in meinen Augen ganz klar unseriös! Sie verkauften eine Software und nach einer Weile verkauften sie eine neue Version, ohne dass die Kinderkrankheiten der alten beseitigt waren oder wurden. Das machten sie mehrmals, weshalb viele Nutzer richtig sauer auf diese Firma sind und nun schon gar nicht bereit sind, für so etwas jetzt auch noch zusätzlich eine Abo abzuschleißen. Schließlich haben sie Outbank bereits mehrfach gekauft.

  7. @HO: 95% der negativen Kommentare zu Outbank beziehen sich auf das Abo-Modell.

    Manche Kommentatoren haben geradezu einen missionarischen Eifer entwickelt, bei jeder neuen Version von Outbank ihren Unmut über die regelmäßigen Kosten mit starken Worten zu äußern und kostenlose Apps als Alternative zu empfehlen. Den seltsamsten Beitrag dazu habe ich mal ein einer iTunes Rezension gelesen: „Der Hersteller macht die häufigen Updates ja nur, damit die negativen Rezensionen in iTunes verschwinden“….

    Daher freut mich, dass Outbank im Test inhaltlich gut weg kommt.

  8. @icancompute: Sind 5 werbefreie Seiten, davon 1 mit Ergebnissen und 1, die Tan-Verfahren erläuert

  9. Ich nutze Banking 4 für Windows und IOS. Sicherlich nicht das hübscheste, dafür aber einmal bezahlen und alle Updates bekommen. Nicht so wie bei Starmoney etc. Zudem gibt es auch nicht viele Lösungen wo man die Daten mit dem Handy synchronisieren kann.

  10. Habe gerade den Artikel gekauft … mein Rat: Spart es Euch! Der ist wirklich nicht gut! Dort wurde bspw. total vernachlässigt, dass einige Apps wie bspw. Finanzblick alle Daten auf einem eigenen Server (in dem Fall von Buhl-Data) speichern. Andere Apps haben bspw. die Möglichkeit eine Cloud Synchronisation bspw. via Dropbox einzurichten. Dort wäre die Frage zu klären, in wieweit die Daten wirklich sicher verschlüsselt abgelegt werden.

  11. Die Stiftung Warentest hat sich ja zuletzt nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Offenbar falsche Behauptungen im Fall Ritter Sport und sehr schlechte Tests bzgl. Smartphones und Streaming-Angeboten. Generell oft etwas zu weit von der Praxis entfernt.

    Ich persönlich nutze die Banking-Apps eigentlich nur, um den Kontostand abzufragen und um zu prüfen ob Zahlungseingänge bzw. Abbuchungen vorliegen.
    Überweisungen tätigen u.v.m. ist mir dann doch zu nervig, was vor allem an den wahnsinnig tollen IBAN-Nummern liegt. Die Copy/Paste ich doch lieber komfortabel im Browser auf dem Desktop-PC oder gebe sie über eine vollwertige Tastatur ein.

  12. @Stefan: davor warnte ich dich im letzten Absatz.

  13. Ich nutze Outbank auf dem iPhone. Das läuft zwar alles soweit – aber wenn das wirklich die beste Bankingapp darstellen soll, dann ist nur eines klar, nämlich dass es in diesem Segment noch sehr viel Luft nach oben gibt. Und damit meine ich in erster Linie die Bedienung.

    Man sieht den gegenwärtigen Bankingapps immer noch sehr stark an, dass ihre DNA auf 90er-Jahre-Banksoftware mittelständischer EDV-Häuser der prä-Internet-Ära zurückzuführen ist. Die Bedienung ist alles andere als Intuitiv. Es gibt „Umsatzregeln“, die uniaktiv sind – wenn man versucht, diese zu aktivieren, verliert man die Lust. Bei der Cloud-Unterstütung bleibt völlig unklar, was diese überhaupt leisten soll. Nur ein Backup? Oder kann ich auf dem Desktoprechner ebenfalls auf die Auswertungen zugreifen?= Waum gibt es noch „Datensicherung“ unter „Dokumente“? Was für Dokumente überhaupt??? Das ist Software, für die man noch eine Anleitung braucht.

    Dass solche Apps 2015 noch erfolgreich sein können liegt wohl nur daran, dass die Banken – deren ureigenste Aufgabe es wäre, komfortable Banking-Apps herauszugeben – noch sehr viel hoffnungsloser veraltet sind. Die Commerzbank hat neulich in einer Stellenanzeige Fortran-Programmierer gesucht. Sicherlich nicht, um diese Probleme zu lösen.

    Mal sehen, was neue Startups wie Numer26 hinbekommen. Das sieht jedenfalls alles schon sehr viel ansprechender aus.

  14. Randnotiz says:

    Ich persönlich lese Stiftung Warentest-Tests nur wenns um Waschmaschinen, Toaster oder Babywindeln geht. Wer beim Thema Apps und Smartphones was auf deren Meinung gibt, gesteht denen wahrscheinlich auch eine Expertise beim Thema Finanzen zu. Spätestens da kanns dann richtig teuer werden, die als Experten für alles und jedes anzunehmen. Der Deutsche mag aber halt ein „Volks-„Irgendwas, um sich die komplexe heutige Welt übersichtlicher zu gestalten.

  15. @Caschy
    Danke! Auch dafür, dass du den Artikel gekauft und hier zusammen gefasst hast.
    Jetzt bin ich allerdings schon neugierig, was eine Zeitschrift bei vergleichbarem redaktionellen Inhalten (meinetwegen Stern, c’t, AutoBILD, etc.) ohne Werbung kosten würde. Vielleicht täte den entsprechenden Verlagen da etwas Transparenz gut. Dann hätten sicherlich auch Paywalls mehr Erfolg.

  16. Nutze Banking 4 für Windows und Android. Bin soweit sehr zufrieden.

  17. Warnende Worte says:

    @HO
    Hast du keine Bedenken, wenn du die App auf demselben Gerät benutzt, zu dem deine mTANs geschickt werden?
    Sollte dir da irgendne Malware die Kohle wegüberweisen, dann viel Spaß, wenn du deiner Bank erklären musst, wie das passieren konnte. Das wsl bei allen Banken über die AGB verboten.

  18. Die Stiftung (!) Warentest schaltet gar keine Anzeigen, finanziert sich nur durch den Verkauf von Druckerzeugnissen und eben digitalen Inhalten. Für den Werbeverzicht bekommen sie außerdem ca. 10% ihres Ertrags vom Bund.
    Und man kann wohl davon ausgehen, daß die Windeltester nicht die sind, die Banking-Apps testen…

  19. @Janina: du hast die wichtigste Geldquelle vergessen: Spenden der gut getesteten Hersteller – Ritter Sport kann ein lied davon singen…
    Und ja: die halten zig Experten für verschiedste Produktkategorien vor, alle unabhängig, da Angstellte der Stiftung mit festem Einkommen. So wie die TV-Sender mit den Experten für Lifestyle, Terrosrismus, Royals, Militär, Geheimdienst, Urlaub – oder was sich sonst so verkauft und gebraucht wird.

  20. @warnende worte
    nein, habe keine bedenken. ich habe ein iphone. ohne jetzt den fanboy raushängen zu lassen, kann man wohl das iphone als sicherstes internet-device bezeichnen. keine viren, keine malware. ich halte es für sehr viel sicherer als onlinebanking auf dem computer.
    es gab zwar schon mal sicherheitslücken, aber da musste der user auch immer selber tätig werden um aus einer theoretischen gefahr eine tatsächliche gefahr werden zu lassen. zudem wurden diese lücken immer sehr schnell geschlossen.

    außrdem… soweit ich weiß verbieten die agb meiner sparkasse es nicht die sms-tan auf dem gleichen zu gerät zu empfangen, über die ich das onlinebanking betreibe… oder weiß es jemand besser?
    bei der volksbank funktioniert es nicht, da kann man sms-tan nur nutzen, wenn man am computer die überweisung tätigt…. deshalb nutze ich das konto kaum noch.

  21. @adrian
    also ich kann nur von meiner erfahrung sprechen. ich habe für eine relativ kleine inhabergeführte firma gearbeitet, die mit ihrem produkt dort mal testsieger war. bis kurz vor erscheinen des tests, war dem chef nicht bekannt dass das produkt getestet wurde. erst als das alles gelaufen war, konnten wir uns von denen die rechte kaufen, um das „testsieger“ logo auf die produkte drucken zu lassen.

  22. @HO: du hast ein Eier-Phone und fühlst dich daher sicher? Nicht dein Ernst, oder? Ich hab ja schon ne Menge Bullshit von dir hier gelesen, aber das ist dann auch mir mal ein Kommentar wert.

  23. Ich nutze ebenfalls seit Jahren Banking 4 und bin sehr zufrieden. Mit den gebrandeten Apps der Banken habe ich nicht so gute Erfahrungen gemacht.

  24. @frank
    ich bin offen für argumente, die etwas anderes beweisen. von dir kommt jetzt also nix, außer „bullshit“?

    kennst du malware und viren, die auf iphones ihr unwesen treiben?
    kennst du generell derzeit sicherheitslücken auf dem iphone?
    kennst du schwachstellen bzw sicherheitsprobleme von outbank?

  25. Ich habe seit ca. 1974 ein Abo von „Stiftung Warentest“. Mir sind dabei nicht so sehr die Test-Ergebnisse wichtig, sondern die Tipps „rund um“ die getesteten Produkte, d.h. nach welchen Kriterien hat man getestet, was sollte man beachten, etc. Damals hat das Abo 20 DMchen gekostet. Es gab nie Werbung (außer Eigenwerbung) in den Heften.
    Zum Online-Banking: Ich betreibe dies seit Jahren via Firefox am PC und lasse mir die mTANs auf mein Android-SmartPhone schicken. Speichern muss ich als Privatperson nichts. Das Wichtige (für die Steuer) drucke ich aus (dann vergesse ich auch Nichts). Übrigens stehen jede Menge Tipps und Tricks in den Heften – nicht nur Warentests!

  26. Und jetzt mal ohne PR-Gelaber: Man findet immer wieder neue gravierende Sicherheitslücken und Schwachstellen im iPhone-Banking. Wird hier im Blog nur leider kaum erwähnt.

    Oft bessern dann die Hersteller nach und geloben, dass nun alles wirklich sicher sei. Zumindest bis nur nächsten aufgedeckten Sicherheitslücke.

    Z. B. heise Security hat die beliebtesten multibankfähigen iPhone-Apps für Online-Banking speziell auf Sicherheit getestet. Dabei fanden sich immer wieder gravierende Sicherheitsprobleme, die letztlich zur Kompromittierung von Kontodaten und sogar TANs führen können.

  27. Interessant ist, dass die identische App unter Android und iOS (Banking4i bzw. Banking4A) in der Kategorie Nutzerfreundlichkeit fast eine komplette Note unterschiedlich bewertet wird. Ob da wohl ein wenig die Subjektive Meinung der Tester mit reinspielt? 0,9 Unterschied ist schon heftig.

    Was ich bei dem Test vermisse ist, dass auf die einzelnen Apps mal genauer eingegangen wird. Es wird nur eine Marktübersicht beschrieben und wie viele App diese und jene Funktion haben oder nicht haben. Manchmal wird dabei nichtmal genannt, WELCHE Apps jetzt ein Feature vermissen lässt.

    Insgesamt also ein typischer Stiftung Warentest Test, mit dem man eigentlich nix anfangen kann. Eine Entscheidung treffen, welche App man nun benutzen soll eh nicht.

    Nur am Rande: Ich nutze seit Jahren (irgendwann mit der Windows Mobile Version angefangen) die Banking4 Produkte. Augenblicklich für Android und Windows und bin damit sehr zufrieden. Besonders die Synchronisierungsmöglichkeiten sind sehr gut.

  28. @lentille: 2010. rly?

  29. Interessant wie unterschiedlich die Stiftung Warentest die quasi gleiche Bedienung (Nutzerfreundlichkeit) der Banking4-Apps für verschiedene Plattformen bewertet. 😀

  30. @lentille
    falls du noch was findest, was nicht 5 hjahre alt ist, dann her damit.

    bezogen auf diesen alten artikel….
    1. wenn daten über ein unsicheres wlan angefangen werden:
    man sollte nie in einem öffentlichen wlan onlinebanking machen, auch wenn das mittlerweile alles verschlüsselt läuft bei outbank.
    2. wenn mein iphone geklaut wird:
    derzeit gibt es keinen jailbreak, das iOS ist also nicht zu knacken. außerdem hätten diebe nur wenig zeit, da ich es fernlöschen würde per „find my iphone“. und selbst wenn, müssen das schon gute hacker sein, die auch noch outbank knacken.
    3. die dort angegeben sicherheitslücken bezogen auf outbank existieren nicht mehr.

  31. @caschy: rly? Keine Lust zum selber recherchieren? Dafür müsste man ja die eigene Apple-Filterblase verlassen.

    Es gibt immer wieder neue Sicherheitslücken in iOS-Banking-Apps, z. B. laut einer Untersuchung von 2014:

    A report from security-assessment firm IOActive suggests that most mobile banking apps for iPhone and iPad are full of security flaws:

    http://www.tomsguide.com/us/mobile-banking-app-flaws,news-18195.html

  32. @Lentille: ich befinde mich eig. in keiner Filterblase. Aber danke mal wieder. Und Ende.

  33. Friedrich Nietzsche says:

    @Adrian „du hast die wichtigste Geldquelle vergessen: Spenden der gut getesteten Hersteller – Ritter Sport kann ein lied davon singen…“

    Das ist schlicht falsch. Die Stiftung Warentest finanziert sich über das Stiftungskapital, über Beiträge vom Bund, über den Verkauf ihrer Publikationen und den Einnahmen durch ihre Testsiegel, die von den Herstellern nicht unentgeltlich geführt werden dürfen. Mit Spenden ist da nix.

  34. @lentille
    ok, 1 jahr alt lassen wir mal gerade noch durchgehen.
    aber dort werden keine iphone-sicherheitslücken genannt, sondern die probleme sind wieder, wie die daten von den apps auf den servern gepeichert und übertragen werden…. und da soll ja outbank keine probleme mit haben.
    im großen und ganzen unterscheidet sich das nicht von dem heise artikel.

    also es bleibt dabei: derzeit ist mir kein sicherer weg bekannt, als mit dem iphone und outbank übers mobilfunknetz onlinebanking zu betreiben.

  35. @Jensemann: Dann lebst du in einer Blase. Soll ich jetzt wirklich ALLE Links raussuchen, wenn wir über Sicherheitslücken berichtet haben? Und ganz ehrlich? Wir sitzen hier mit 3 Mann und nicht mit einem X-köpfigen Team. Es ist von der Manpower nicht machbar alles zu bloggen, selbst wenn wir Bock drauf hätten und wollten. Ist dein Vergleich vielleicht Bewerbung? Kannst gerne zu Security im Allgemeinen zu uns stoßen 😉

  36. Gerade überall ein heißes Thema, leider nur nicht hier:

    „Apples Schutzmechanismen sind nahezu wirkungslos

    Weder die in Apples OS X integrierten Schutzmechanismen noch Antivirensoftware verhindern effektiv die Installation oder Ausführung von Malware. Das demonstrierte ein IT-Sicherheitsexperte.

    Gatekeeper, XProtect, die Sandbox oder signierte Applikationen: Sie alle sind nahezu wirkungslos gegen Malware. Das demonstrierte der IT-Sicherheitsforscher Patrick Wardle in seinem Vortrag auf der RSA-Konferenz 2015 in San Francisco. Auch gängige Antivirensoftware für Mac OS X verhindert seinen Analysen zufolge keine Infektion. Nicht eine der von ihm überprüften Lösungen habe seine selbstprogrammierte Malware erkannt.“

    War das Thema hier zu heikel? Zu uninteressant war es sicher nicht.

  37. Jensemann says:

    Dafür erfährt man hier aber, dass es das iPhone bald in rosa gibt. 😉

  38. @Lentille: Wow, OS X kann mit Root-Rechten kompromittiert werden. Und ich bin kein Abfeierer von OS X Security:

    http://www.gfi.com/blog/most-vulnerable-operating-systems-and-applications-in-2014/

    Und auch @jensemann: (du kannst übrigens mit einem Namen kommentieren – zwei müssen hier nicht)

    https://www.google.de/search?q=Suche&sitesearch=stadt-bremerhaven.de&gws_rd=cr,ssl&ei=wkhbVZyIHoa3sQHCqYK4DQ#q=sicherheitsl%C3%BCcke+os+x+site:stadt-bremerhaven.de

    In diesem Sinne, schönen Abend noch.

  39. ich war vor jahren mal – rein aus anwendngssicht – ein sehr zufriedener outbank nutzer. so mitte der 2000er jahre. unter nokia symbian. damals schon eine der besten banking apps.

    und genau wie beschrieben bin ich damals schon in die falle getappt, dass ich ploetzlich fuer ein neues release nochmals zahlen musste. der entgueltige – und fuer meinen fall definitv dauerhafte – bruch kam dann, als stoeger it voellig unvermittelt verkuendet hat (wohl so um 2007/2008), ab sofort nur noch outbank fuers iphone zu machen.

    meine anfragen, so von wegen, wie das aussaehe fuer die symbian kunden, die bezahlt hatten und ja grundsaetzlich zufrieden waren, wurden abgeschmettert. aussage: KEIN outbank mehr fuer symbian. so quasi von heute auf morgen.

    was ich damals bemerkt habe war ganz einfach eine ziemliche geldgeilheit der macher.

    und eins ist fuer mich sicher: wenn outbank die einzige banking app der welt sein sollte, dann trag ich meine ueberweisungen wieder per papier zur bank.

    so geht man einfach nicht mit kunden um.

    tja, inzwischen auch schon wieder viele jahre her ;-). am modell der stoerger it scheint sich aber nichts geaendert zu haben ;-).

    btw. schon sehr lange zufriedenster banking4 nutzer…

  40. Dominik Conrads says:

    @Jensemann @lentille deswegen liest der gesunde Menschenverstand nicht nur bei einer News Quelle 😉

  41. @jensemann
    nein, nicht rosa, sondern rose-gold! 😉

    @lentille
    ich hatte das auch gelesen aber nicht so 100%ig verstanden. ich gehe davon aus, dass damit gemeint ist, dass infizierte software auf einem mac installiert werden kann, ohne dass eine schutz-software davor warnt.
    ok, kann sein, aber dafür muss ich erstmal die software nicht aus dem mac-appstore laden, sondern aus dem internet. zudem halt noch aus dubioser quelle, denn sonst würde wohl keine gefahr davon ausgehen.
    sobald ich dann diese software aus nicht-vertrauenswürdiger quelle installiere, werde ich erstmal gewarnt, dass ich vermutlich nicht signierte software installieren möchte. dann werde ich aufgefordert, mein sicherheitslevel zu ändern, damit es überhaupt möglich ist, diese software zu installieren (die standard-einstellung lässt das nicht zu). dann werde ich zudem noch nach meinem root-passwort gefragt.
    tja, wenn all das nicht verhindern konnte, dass ich den vorgang abbreche, dann hilft halt auch kein schutz-programm mehr. ein bisschen hirn braucht halt selbst ein mac-user 😉

  42. @goodoo
    also auch deine kritik bezieht sich nur auf die kosten und nicht die sicherheit bzw qualität von outbank.
    zum glück ist die lage jetzt eindeutig, man muss dauerhaft die software in einem abo-modell mieten. vielleicht hat die diskussion damit endlich mal ein ende. wem das geld dafür zu schade ist, der soll halt abstriche machen (laut testbericht) und eine kostenlose/günstigere app nehmen.

  43. @Thomas: Bitte was habe ich denn mit der Diskussion zu tun? oO

    Du siehst ja selbst, dass hier ausgewogen Pro und Kontra von den Beteiligten angebracht wird. Mit manchen Menschen kommuniziere ich nicht mehr.

    Lentille zB hat eine Mail von mir bekommen vor zwei Wochen, nachdem die Laberei mir zu persönlich wurden – und dann muss man halt damit leben, wenn ein Blogger einer solchen Person einen Arschtritt gibt. Die darf dann gerne auch unter dem dritten oder vierten Namen kommentieren, wie auch andere hier im Thread. Ich habe da keine Lust mehr drauf und werde mit dem großen Wischer durchgehen, damit die Trolle wieder Zensur rufen dürfen.

  44. Dafür dass du mit der Diskussion nix zu tun haben willst, hast du dich aber ausgiebig beteiligt. Schade!

    • @Thomas: nicht zum konkreten Thema. Aber schau noch mal auf die von mir geposteten Links über die gebloggten Sicherheitslücken.

  45. Ok, aber dann lass doch das Kommentieren dieser Personen besser ganz. So kam es eher wie ein inhaltlicher Angriffs der Position von lentille rüber und zu dem Schwachsinn von HO schweigst du ganz. Deine Privatfehde mit lentille ist ja nicht jedem geläufig;-)

  46. @thomas
    von diesen sicherheitsproblemen habe ich doch gesprochen… es gibt sie selten und die gefahr ist relativ theoretisch. in diesem fall wurde der schwachpunkt von den sicherheitsforschen gar nicht richtig veröffentlicht, damit das von hackern nicht ausgenutzt werden kann. die apps wurden dann wohl relativ zügig einem update unterzogen(!?).
    von einem echten schaden, den hacker verursacht haben, wird in diesem fall also nirgendwo berichtet, oder?

  47. Das spielt doch keine Rolle. Entscheidend ist, dass auch die App von Outbank davon betroffen sein kann und generell die Aussage Quatsch ist, ich mache aus Sicherheitsgründen alles übers iPhone.

  48. Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie sich die App „Centralway Numbers“ für iOS finanziert – nicht nur das die App kostenlos ist, die machen dafür auch nocht gewaltig TV-Werbung – wovon bitte ? Hab meinen Account bei denen heute endgültig gelöscht, nicht nur weil ich die App eh mies finde, auch aus datenschutzrechtlichen Bedenken. Bei mir läuft die App von der Sparkassen, die kann alles und funktioniert wunderbar. Für unterwegs mal den Kontostand abrufen oder bei Bedarf eine Überweisung machen, reicht das vollkommen, für alles andere Nutze ich eine Onlinebanking-Software auf dem PC

  49. @thomas
    ich habe ja nicht gesagt dass es niemals sicherheitslücken gibt, diese sind aber halt immer nur theoretische gefahren (wie auch in dem fall, den du verlinkt hast). diese lücken werden meist nicht durch ausnutzen von hackern gefunden, sondern durch solche dicherheitsforscher, die diese lücke dann aber niicht vollständig veröffentlichen. apple oder die app-anbieter brieten eigentlich immer recht schnell ein update an, damit das behoben wird.
    generell hat es halt einen vorteil, dass ich bei apple bzw. iOS in einem goldenen käfig sitze. es gibt bzw braucht hier keinen virenscanner bzw firewall.
    und da jeder pc und mac wesentlich offener ist, wird es darüber niemals sicherer sein onlinebanking zu betreiben.
    konkret gibt es halt noch keinen vorfall unter iOS, bei dem datendiebe ein konto leer geräumt haben, zumindest ist mir keiner bekannt.

  50. Nutze Banking 4 und bin damit vollkommen zufrieden. Lange genug das schrottige StarMoney benutzt und jedes Jahr brav aufs Neue zur Kasse gebeten worden. Würde schon gerne erfahren was genau Stiftung Warentest zu Banking 4 zu erzählen hat, aber deren Meinung ist mir nun wirklich nicht 2€ wert.

  51. Banking App auf dem smartphon Nein danke ! Ich würde aus Sicherheitsgründen davon abraten! ! Aber es muss jeder für sich entscheiden ob er das Risiko eingehen möchte.

  52. @Patrick: Die Ergebnisse von Banking4 wurden heute von Subsembly (dem Hersteller) getwittert.

    https://twitter.com/subsembly/status/600633720882724864

  53. Fragwürdiger Artikel. Die meisten getesteten Apps sind nicht multibankenfähig. Heißt, die App ist von der Bank für ihre Kunden und sie kann eh kein anderer nutzen. Ein Test ist für alle andere Kunden irrelevant. Und der Artikel brüstet sich zwar mit Sicherheit, wenn aber Finanzblick die Daten über eine Cloudinfrastruktur abfragt, wird das nicht hinterfragt. Laut Hersteller ist Banking 4A (Android) und Banking 4i (iOS) nahezu identisch, trotzdem großer Wertungsunterschied. Wenn eine App so sicher ist, dass ihr Traffic nicht bewertet werden kann, geht das logischerweise nicht in die Wertung ein, aber lesbarer unnötiger Traffic wird nur im Extremfall bewertet. Dafür wurde die Automatensuche bewertet?

    Die Infobox zum Thema Sicherheit der verschiedenen Tan-Verfahren ist auch vollkommen lächerlich. Statt auf die verschiedenen Gefahren der verschiedenen Kanäle einzugehen wird nahezu alles als sicher bewertet. Ein Sicherheitsunterschied zwischen iTAN und mTAN ist nicht nachvollziehbar, insbesondere nachdem iTAN mit „Niedrige Sicherheit, weil die iTan nicht aus den Überweisungsdaten selbst erzeugt wird.“ bewertet wird, dass aber bei mTAN genauso zutrifft.

    Weil Banking 4A optional anbietet, das Banking-Passwort im verschlüsselten Tresor zu speichern, was sicherheitstechnisch kein Problem, aber für die AGBs eventuell eins ist, wird die ganze App runtergewertet, obwohl sie im Text noch wegen Verzicht auf Analytics gelobt wurde? Die eigene App von StarMoney wird deutlich schlechter bewertet als ihre gebrandete Version Sparkasse+ (Testsieger)?

    Nein, der Test ist mit der üblichen Willkür von Stiftung Warentest versehen und auch bietet man keinerlei nachvollziehbare Wertungsdetails an.

    Die getesteten Multibanking-Apps waren übrigens:
    – Android: Sparkasse+, Star Money, Online-Filiale+, Finanzblick, Banking 4A, 123Banking
    – iOS: Outbank DE, Sparkasse+, Star Money, Online-Filiale+, Finanzblick, Banking 4i, 123Banking, Centralway Numbrs

    Die Datensicherheit war nur bei Centralway Numbrs sehr kritisch und bei Sparkasse+ kritisch sowie einigen einzelnen Banken-Apps kritisch. Aber eigentlich haben die ja die Kundendaten eh schon.

    Ich kann nur jeden Raten, die Apps selbst zu testen und kein Geld in den wenig aussagekräftigen Artikel zu investieren.

  54. FriedeFreudeEierkuchen says:

    @geeg: danke für die Zusammenfassung. Ein erfreulicher Kommentar abseits von Fanboy- und Rechthaberei-Diskussionen 😉

    Zum Thema „Banking App“ und „mTAN“: meine Bank unterbindet den Online-Zugriff vom Smartphone, weil ich mTAN aktiviert habe. Banking und Autorisierung auf dem gleichen Gerät erhöht das Sicherheitsrisiko deutlich.

  55. @FriedeFreudeEierkuchen
    so generell kann man dies nicht sagen, denn pushTan hat gerade „Banking und Autorisierung auf dem gleichen Gerät“ 😉

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