Steam für Linux in der offenen Beta gestartet

Für alle Linux-Benutzer gibt es heute ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk, denn seit heute kann jeder Steam für Linux (genauer ab Ubuntu 12.04) in der offenen Beta herunterladen. Bereits Mitte Juli haben wir euch von den Plänen bei Valve berichtet, nun verkündete man das Ende der geschlossenen Beta-Phase. Zum Start müsst ihr euch die aktuelle Installations-Datei herunterladen und euch dann wie gewohnt mit euren Accountdaten einloggen.

Steam for Linux Open Beta

Bisher werden hauptsächlich kleinere Spiele unterstützt, die ihr eventuell aus den Humble Bundles kennt. Eine komplette Liste gibt es hier. Falls wer bereits eine frühere Version in der Beta genutzt hatte, sollte dennoch das aktuelle Paket installieren, da man das Repository für zukünftige Updates gewechselt hat.

Ich habe es bereits seit etwa einem Monat genutzt und es funktioniert unter Ubuntu ziemlich reibungslos, wie ihr es auch unter Windows gewohnt seid. Valve hat noch einiges vor, z.B. eine eigene Konsole, da könnte Steam für Linux ein großer Schritt in diese Richtung sein. [via]

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Der Gastautor ist ein toller Autor. Denn er ist das Alter Ego derjenigen, die hier ab und zu für frischen Wind sorgen. Unregelmäßig, oftmals nur 1x. Der Gastautor eben.

9 Kommentare

  1. Jack The Tipper says:

    Ich hatte die vorherige Version bereits unter Debian 7 installiert, hatte aber leider noch Probleme beim Starten von TF2. Beim starten des Spiels blieb der Bildschrim dauerhaft schwarz, Sound wurde aber abggespielt. Mal schauen ob dieser Fehler vlt. mit der neuen Version schon behoben ist 🙂

  2. Da ich kein Windows habe, kann mir jemand mal in zwei Sätzen erklären, warum ich Steam haben sollte? Für mich sieht Steam aus wie eine Linzverwaltungssoftware, mit der ich dann auch die zugehörigen Spiele runterladen kann. Aber das geht doch auch ohne Steam?

  3. Sebastian Schumacher says:

    @Kurt-Georg:
    im prinzip hast du recht. mit steam kannst du spiele kaufen und runterladen. du bekommst auch spezielle steam-keys für die spiele die nur dort funktioinieren. die meisten spiele bekommst du auch ohne steam (denke alles auf der HalfLife (2) Engine muss per steam gekauft werden). hast halt den vorteil dass es dort oft günstige angebote und bundles gibt. nachteil ist, dass du die spiele nicht oder nur über umwege weiterverkaufen kannst.
    für linux ist das ein novum, da die spiele für die halflife 2 engine auch auf linux laufen sollen. daher eigentlich ganz chic.

  4. @Kurt-Georg
    Neben den schon von Sebastian erwähnten Vor- aber auch Nachteilen bietet Steam diverse Community-Features wie bspw. eine Freundesliste (auch ingame) oder die sogenannten Hubs (Diskussionen und Beiträge der Community zu den einzelnen Steam-Titeln). Des weiteren gibt es zu einigen Spielen eine Art Mod-Datenbank namens Workshop. Dort können Modifikationen oder auch zusätzliche Maps etc. hoch- bzw. heruntergeladen und kommentiert werden. Insgesamt bietet meiner Meinung nach Steam dem Nutzer schon einiges. Jeder muss dann für sich selbst entscheiden, ob die Vorteile die Nachteile überwiegen.

  5. Spiele einfach nicht bei Release kaufen, sondern auf die Feiertags- und Eventangebote warten und fertig.

    Spart man einiges und wird mit jedermenge Spielspaß versorgt.

  6. Dankeschön!

  7. Lief auf einem meiner Gentoo-Systeme wunderbar.

    Allerdings nervt es mich tierisch, dass ich dafür eine optisch total deplazierte Application installieren soll. Ein paar APIs wären viel sinnvoller, dann könnte man es einfach in die (diversen) Paketmanager einhängen.

    Ich hab’s jedenfalls wieder runtergeschmissen und bleibe vorerst bei Native-Games und WINE, hab keine Lust auf dieses DRM-Gerotze.

  8. Dann hab ich ja neben der Installation von Win8 dieses Wochenende noch was anderes zu tun 🙂
    Tolle Sache, dass es Steam jetzt auch auf Linux gibt. Damit sollten einige Spiele es auch auf Linux schaffen.
    Ich persönlich nutze Steam unter Windows nun schon einige Jahre und mit der Zeit hat sich durch Humble Bundles und verschiedene Steam Sales einiges angesammelt. Natürlich ist es nicht toll, dass ein Weiterverkauf von (genutzten) Spielen nicht bzw. nur schwer möglich ist und einige haben vermutlich auch lieber eine DVD im Regal stehen als viele GB über das Internet herunterzuladen. Meiner Meinung nach überwiegen aber die Vorteile. So hat man alle Spiele übersichtlich aufgelistet, auch wenn man sie gerade nicht installiert hat, muss nicht wegen eines Kopierschutzes eine DVD rauskramen und man wird jederzeit mit den neusten Updates versorgt. Außerdem kriegt man bei den Steam Sales (auch neue) Spiele oft wesentlich günstiger als bei diversen Online- und Einzelhändlern (z.B. gibt es gerade das gesamte Stronghold-Franchise für 7€) 😉