Spotify Plus: Experimente mit neuem Abonnement für 99 Cent

Spotify hat Experimente mit einem neuen Abonnement gestartet, das sozusagen als Zwischenstufe zwischen dem kostenlosen Free-Angebot und dem kostenpflichtigen Premium-Tarif für 9,99 Euro im Monat fungiert. Dabei soll der neue Tarif namens Spotify Plus nur 99 Cent im Monat kosten. Allerdings läuft der Test derzeit nur mit einem ausgewählten Nutzerkreis.

Werbung soll es bei Spotify Plus immer noch geben, das hat der Tarif somit mit der Free-Stufe gemeinsam. Allerdings ist es hier nun möglich, unbeschränkt Songs zu überspringen, was wiederum sonst Premium vorbehalten blieb. Auch können Abonnenten von Spotify Plus gezielt Lieder anwählen, statt sich auf Alben und Playlists zu beschränken.

Spotify weist aber darauf hin, dass man noch nicht wisse, ob Spotify Plus am Ende wirklich breit eingeführt werde. Man werde sich da am Ende des Experiments die Ergebnisse anschauen und darauf basierend eine Entscheidung treffen. Im Gegensatz zu YouTube Premium Lite scheint mir persönlich Spotify Plus ein recht attraktives Angebot zu sein: Mit Werbung könnten sicherlich viele Nutzer zu diesem Preis leben, wenn sie dann gezielt Songs anhören könnten.

Es sieht aber danach aus, als ob etwa die Download-Option, zum Offline-Hören von Musik und Podcasts, weiterhin Premium-Usern vorbehalten bleiben würde. Wäre Spotify Plus für euch interessant?

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden.

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21 Kommentare

  1. Lieder Skippen für 99ct wäre top. Download von Playlist wäre auch schön, auch für 2,99€ oder so.
    Aber der definitiv richtigere Weg als YouTube Lite

  2. Werden Discover Weekly und Release Radar mit diesem Abo auch zur Verfügung stehen? Ist der einzige Grund, weshalb ich das Premiumabo habe.

  3. Einfach den Familien Account mit erweiterter Familie teilen und das ganze Premium Paket für 2,50€/Mo haben. Und bevor wieder jemand meckert: die Künstler bekommen eh zu wenig bei Spotify. Wenn ich reichweitenstarke höre, dann haben die genug Kohle, wenn ich kleine höre unterstütze ich die mit CD Käufen oder Tickets.

  4. Wie kommt man denn in diesen „ausgewählten Nutzerkreis“?

  5. Ich mach mir selten Gedanken über die Tantiemen von Künstlern. Für weniger als 1€/Monat könnte ich mich für das Angebot von Spotify durchaus erwärmen. Die Werbeunterbrechungen sind zu verschmerzen und wichtiger wäre mir die direkte Titelanwahl und das unlimitierte skippen. Tonträger habe ich schon lange nicht mehr gekauft.

  6. Wer hat’s denn außer Studenten so nötig jeden Euro umzudrehen und sich Werbung anzutun. Für die gibt’s Spotify Premium für 5 Euro im Monat ermäßigt.
    Irgendwann wird’s lächerlich mit dem Knausern. Die sollen einfach das Premium-Abonnement möglichst stabil bei knapp 10 Euro halten und gut.

    • Nein.

    • Nö, das hat nichts mit Knausern zu tun. Gibt genug Leute, die jeden Euro zweimal umdrehen müssen. Insofern ist sicher eine Nachfrage vorhanden.

    • Es geht ja nicht um die 10 Euro, sondern um die Gesamtsumme an Ausgaben für die Medienunterhaltung.

      Und da ist man mittlerweile mit ein bisschen Musik Streaming hier, Filme und Serien da, schon nahe an den 100 Euro – jeden Monat.

      Irgendwo ist dann auch mal gut.

      • + GEZ… 1000e€ nur für Digitalkonsum.

        • Die GEZ ist in der Praxis einfach so etwas wie eine Steuer. .. das hat nichts mit Unterhaltung zu tun & ist vollkommen entkoppelt vom Konsum der öffentlich-rechtlichen.

          Deshalb gehört GEZ nicht zum Unterhaltungsbudget sondern zu den Steuern und Abgaben. ..halt mit fancy Begründung.

    • Das hat jeder nötig, dessen Geld nicht auf dem Baum wächst. Und anzunehmen, dass der gemeine Student per se über wenig Geld verfügt, entspricht schon lange nicht mehr unbedingt der Realität, genauso, wie die, die keine Studenten (mehr) sind, auch nicht zwangsläufig jeden Monat einen hohen Geldeingang auf ihrem Konto verzeichnen können. Und nicht zuletzt ist so eine Ausgabe ja auch nur eine von vielen.

    • Es geht mir da weniger drum den Euro mehrfach umzudrehen oder zu „knausern“. Es geht darum was einem persönlich so ein Streamingdienstabo wert ist und was man persönlich dafür bereit wäre zu investieren. Ich habe zeitweise auch zähneknirschend die 9,99€ für Spotify gelöhnt und mich dann geärgert das ich es nicht ausreichend nutzen konnte. Weniger als 1€/Monat und Werbeunterbrechung wären das was meinem Nutzungsverhalten am nächsten kommt.

    • Wenn es bei dir so locker sitzt, Zahl doch meine Abos noch mit. Ist doch keine große Sache, oder?

      Das wär echt top! Ich würd dann einfach mit dem Geld das du mir sparst meine Sparquote erhöhen.

  7. Herr Günni says:

    Ich habe ja noch das gute alte Spotify unlimited kostet in der Schweiz immer noch 6.45 Chf (6€) damit kann ich skippen ,offline hören und es ist werbefrei. Unterschied ist glaub die Streamingrate aber die ist mir latte weil ich eh meist voBT Kopfhörern, im Auto oder auf keinen BT Boxen höre.
    Befürchte aber das sie irgendwann zum umstieg zwingen werden.

  8. Mich würde eher das Gegenteil interessieren. Statt Werbung mit Skippen und gezielter Track-Anwahl hätte ich lieber keine Werbung und würde dafür auf das Skippen und Direktwahl verzichten. So eine Art personalisiertes Radio ohne Werbung.

    Ich höre nicht so viel Spotify, dass sich für mich ein 10-Euro-Abo lohnen würde. Aber wenn, dann möchte ich einfach ruhig Musik nach meinem Geschmack hören, ohne dass plötzlich Werbung reinplärrt.

  9. „Wäre Spotify Plus für euch interessant?“

    Nö, kein Offline hören…Werbung…..da ist Apple One doch eher die bessere Wahl.

  10. Ja wenn die drei ??? damit in der richtigen Track-Reihenfolge laufen.
    (Btw. immer noch keine Folge 210 auf Spotify.)

  11. Das Beste aus zwei Welten: Mit Werbung zugeschüttet werden und dafür noch Geld ausgeben. Ist eine Idee, in der ich so gar keinen Sinn für mich sehe. Aber wenn es eine Nachfrage dafür gibt, ist es natürlich toll wenn sie bedient wird.

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