Sony Alpha 7R IV: Vollformat-Kamera mit 61 Megapixeln für 3.999 Euro

Sony hat mit der Alpha 7R IV eine neue Vollformat-Kamera mit 61 Megapixeln vorgestellt. Es handelt sich um ein spiegelloses Modell mit dem rückwärtig belichteten Sensor Exmor R CMOS 35 mm. Der Preis hat sich allerdings gewaschen, denn die Kamera kommt für 3.999 Euro in den Handel.

Sie basiert auf dem Bildprozessor BIONZ X. Als Features nennt Sony etwa einen Echtzeit-Fokus mit Augenerkennung für Foto- und Videoaufnahmen und einen APS-C-Zuschnitt bei immer noch 26,2 Megapixeln. Recht nett ist auch, dass die Kamera direkt nicht nur Wi-Fi mit 2,4 und 5 GHz, sondern auch die drahtlose PC-Remotevernetzung, drahtlose FTP-Übertragung oder USB-Datenübertragung (3.2) unterstützt.

Neben Fotos zeichnet die Kamera auch 4K-Videos ohne Pixel-Binning mit bis zu 30 fps auf und unterstützt S-Log 3 für HDR-Workflows. Externe Mikrofone und auch Headsets lassen sich natürlich auch anschließen. Laut Sony solle die Alpha 7R IV aufgrund ihres rückwärtig belichteten Sensors mit 61 MP nur äußerst wenig Rauschen zeigen. Darüber hinaus bietet die Kamera einen Dynamikumfang von 15 Stufen. Ein 5-Achsen-Bildstabilisator ist ebenfalls an Bord. Für den elektronischen OLED-Sucher nennen die Japaner eine UXGA-Auflösung.

Das Fokussiersystem der Alpha 7R IV umfasst 567 AF-Phasendetektionspunkte sowie 425 AF-Kontrastpunkte für zusätzliche Genauigkeit und Zuverlässigkeit bei schwachem Licht. Was Videos betrifft, so sollte noch erwähnt werden, dass auch hier mit HDR bzw. ganz genau HLG (Hybrid Log-Gamma) gearbeitet werden kann. Dank Staub und Spritzwasserschutz ist die Kamera auch für Outdoor-Aufnahmen bei schlechtem Wetter geeignet.

Fotos und Videos lassen sich auf Medien in gleich zwei UHS-II-kompatiblen Steckplätzen speichern. Fast alle Kameraeinstellungen, bis zu 10 Kombinationen, lassen sich nun auch extern auf der Speicherkarte sichern und von dieser laden. Bis zu 670 Fotos sollt ihr im Übrigen mit einer Akkuladung fabrizieren können. Als optionales Zubehör zur Kamera erscheinen auch noch der Vertikalgriff VG-C4EM, das ECM-B1M Shotgun-Mikrofon, das XLR-Adapter-Kit und die passenden Speicherkarten der SF-M Serie TOUGH.

Alle weiteren Infos zur neuen Sony Alpha 7 RIV findet ihr auch direkt hier. Im deutschen Handel wird die Vollformat-Kamera ab Ende August 2019 für 3.999 Euro zu haben sein. Der Griff VG-C4EM folgt im September für 449 Euro, das Mikrofon ECM-B1M ebenfalls im September für 379 Euro und das Adapter-Kit XLR-K3M von Sony schließlich im Oktober für 649 Euro.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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24 Kommentare

  1. Der Preis hat sich gewaschen? Ernsthaft?
    Naja, es ist keine billige Kamera für jeden von uns, das ist klar. Was aber der „gewaschenen“ Aussage folgt ist eine Auflistung absoluter Höchstwerte. Diese Kamera ist – von den Daten her – ganz vorne dabei und das mit einem Kleinbild-Sensor. Verglichen mit dem, was andere für ihre High-End-Kameras mit APS-C oder MFT verlangen, kann der Preis durchaus als normal oder gar moderat empfunden werden. (Die Canon 5DsR kam 2015 mit 50 MPixeln für um $3800 (zzgl. Steuern) auf den Markt, dSLR, weniger Video-Funktionen, keine 10fps bei voller Auflösung und so weiter)

    Ich bin kein Sony-Fan und wünschte mir auch günstigere Kameras mit solchen Fähigkeiten – wirklich übertrieben finde ich den Preis deshalb aber nicht

  2. Für mich ist das eher das allgemein bekannte Kleinbildformat und nicht irgendein „Vollformat“!

    • Korinthenkackerei. „Vollformat“ ist absolut in Ordnung und allgemein ein Begriff. So wie man auch „Fullframe“ auf englsich sagt. Ich mag diese Fachwort-Überheblichkeit nirgendwo, egal auf welchem Gebiet.

      Also ich fotografiere seit der 5D 1 im digitalen Vollformat 😉 Meine Vollformat-6D habe ich aber kürzlich verkauft, da bei mir diess Jahr der Systemwechsel hin zu Sony anstehehen wird, auf ein Vollformatsystem, versteht sich 🙂 Nach 22 Jahren Canon-Spiegelreflex-Fotografie – meine erste gab’s mit 10 Jahren vom Opa 🙂

      Die Kamera oben wäre mein absoluter Traum, mit nem UWW-zoom im Bereich des Canon 17-40 und etwas im Bereich 24-105, scheitert es bei mir leider an der momentanen Liquidität 🙁 Werde daher wohl etwas kleineres von Sony mit Vollformat hernehmen. Einzig die Haptik empfinde ich bei Sony als sehr gewöhnungsbedürftig. 🙁

  3. 35mm Kleinbild Vollformat. In der Amateurfotografie beziehen sich technische Angaben in der Regel auf das Kleinbildformat 24×36 mm . Der große Teil der Digitalkameras arbeitet aber mit weitaus kleineren Sensoren, deshalb ist das hier Vollformat. Was Du im Hinterkopf hast, sind Mittelformate wie 6×6 oder 6×9 die aus dem alten Rollfilmformat stammen.

  4. Kann mir bitte jemand der Erfahrung hat eine aktuelle Spiegelreflexkamera empfehlen die zwischen 500 und 1000 euro liegt und die aber auch über WLAN angebunden direkt aus zb. Lightroom angesteuert werden kann? Oder sollte man heute schon besser nur mehr auf spiegellose Kameras setzen?

    • Beschäftige dich mit den Vor und Nachteilen von Spiegel/losen Kameras.
      Um den Preis wirst du es mit APS-C Sensoren zu tun bekommen was einen Cropfaktor bei den Objektiven in der Regel von 1,5-1,6 hat je nach Modell. Das bedeutet du verlierst etwas an Weitwinkeln, gewinnst aber Vorsprung im Zoom. Hat eben wie alles Vor und Nachteile.
      Dazu noch on du etwas großes in der Hand haben willst oder doch lieber was kleineres leichtes (dann hast du noch mher Crop von glaub 2).
      W-Lan ist nice, hab ich aber nie wirklich vermisst. Ich steck die Karten aus und im Lappi rein zum auslesen, dazu wenn man manchmal mehr filmt braucht man teils 2te Karte (meine sind max 16GB ist nicht mehr die neueste Cam). Das kann gar Sinnvoll sein um z.B. in meinem Fall Sportspiele auseinander zu halten… ehe ne Organisationssache.
      Moderne Cams schlucken da riesige Karten, man sollte aber schon auf 4K gehen und 30fps ist da für Sport teils schon zu wenig. Meine kann nur FullHD aber dafür 60fps was vorteilhaft ist da man schnelle Bewegungen des Balles sehr gut nachverfolgen kann.
      Man sollte dann auch entsprechend schnelle und kompatible Speicherkarte(n) dazu kaufen + 2te oder gar 3t Akku je nach Einsatzgebiet/Dauer.

      Empfehlung: Wenn du schon Objektive hast oder Freunde mit denen du tauschen/ausleihen kannst dann überlege eine Cam zu kaufen auf die diese Nativ ohne Adapter darauf passen.
      Persönlich bin ich mit meiner Sony a57 sehr gut bedient, hab ich alles vom Cam, Speicherkarte (speed), PC/Lappi, Bildschirm auf FullHD ausgerichtet (Verein Primär Videoaufnahmen für Analysen, Sekudär Fotografie, Privat genau anders herum).
      Bei 4k sollte mann dann wohl alles auf 4k auslegen, sprich Bildschirm, Power PC/Lappi, Speicherkarte, achso ja die Programme aber die sind meist schneller Fit als die User 😉

      Sind nur ein paar kleine Überlegungen und Hilfestellungen denn du hast außer Preis und W-Lan nicht wirklich was dazu geschrieben über den Einsatzzweck. Es gibt immer ein paar feinheiten, denn Fotografieren und Videos können alle, wie gut und vor allem wie groß die Unterschiede sind???

      • ja, sorry, Details fehlen, hier noch ein paar nachträglich (danke schonmal für die aktuellen Infos):

        ich brauche die Kamera für Produktfotografie und da ist es einfach ein Vorteil gleich die Übertragung auf den Rechner zu haben, bzw. auch gleich vom Rechner aus fotografieren zu können, wenn man schon ständig das Produkt drehen und austauschen muss und dann noch kontrollieren muss ob alles passt und dann auslösen, über den Rechner erspart man sich Bewegung der Kamera, kann auf grösserem Bildschirm kontrollieren, ist insgesamt einfach effizienter.

        Ich hatte eine Sony alpha 350, die mittlerweile nicht mehr funktioniert und ich Ersatz benötige, aber es ist auch kein ernsthaftes Objektiv vorhanden dafür, also im Prinzip freie Auswahl möglich, mit Einschränkung des Preises, da mir klar ist, dass es immer etwas besseres gibt, aber das für meine Zwecke ganz einfach nicht notwendig ist.
        Mir gehts nur hauptsächlich darum ab jetzt auch gleich auf die richtige Kamera zu setzen um dann eben in Zukunft die richtigen Objektive zu haben die ich dann auch für die nächste Kamera mitnehmen kann.

        Zum Thema Spiegel oder nicht, mit den Vor – und Nachteilen habe ich mich in der Theorie bereits beschäftigt, die Meinungen dazu scheinen auch in die Richtung zu gehen, dass Spiegellos eher die Zukunft sein dürfte!?

        • Soll dies Hobbymäßig von statten gehen? Große Mengen an Fotos? Denke so an eBay & Co?
          Wenn ja dann ehe eine gute USB Cam mit nem Drehteller für deine Produkte + rundum ein weißen Hintergrund. Falls das die Idee war.
          Wenn du aber eine Cam brauchst die du auch mitnimmst dann ist die Frage ob die a350 ne Compakte war ohne objektive??? Wenn nicht hast vielleicht das ein oder andere Objektiv das du weiter verwenden kannst auf andere Sonys mit Alpha Bayonett wie meine a57. A58 war kein echter Nachfolger, der war auch vom Preis und Leistung eine Stufe drunter. Was aktuell ist… einfach gucken falls bei Sony bleiben möchtest. Es gibt ja von Sigma (hab ich auch was ein 70-300 Tele), von Tamron (nicht ganz so Wertig laut einigen Meinungen wie Sigma, also nur etwas dahinter) und vielleicht noch alte Minoltas die alle AUCH Alpha Bayonett haben (IMMER VOR DEM KAUF GUCKEN WELCHE BAYONETTVERSCHLUSS nicht das du das falsche Objectiv für die Cam kaufst, die Hersteller haben teils für viele Hersteller anpassungen…)
          Was du Brauchst ist ein ordentliches Stativ, falls du von weiterem fotografieren möchtest. Auch für Langzeitbelichtungen ebenfalls gleiches. Für Tisch (empfehle ich nur mit Timer zu fotografieren wegen verwacklung am Tisch/Stativ) muss ein ordentliches kein wabbliges sonst verstärkt der Mist nur noch die Vibrationen, Fernauslösung auch möglich.
          Kleiner Trick da manchmal in manchen Sehenswürdigkeiten keine Stative verwendet werden dürfen, ein Säckchen/Täschchen (Neopren ist da gut) gefüllt mit Sand oder Langkornreis (damit sich diese etwas verhacken und nicht leicht nachgeben) unter der Cam und schon kannst diese in gewünschte Position platzieren gar über unebenheiten und mit Langzeitbelichtung kleine Wunder vollziehen (und über die mit Handys schmuntzeln und die mit Tablets auslachen).

        • Soll dies Hobbymäßig von statten gehen? Große Mengen an Fotos? Denke so an eBay & Co?
          Wenn ja dann ehe eine gute USB Cam mit nem Drehteller für deine Produkte + rundum ein weißen Hintergrund. Falls das die Idee war.
          Wenn du aber eine Cam brauchst die du auch mitnimmst dann ist die Frage ob die a350 ne Compakte war ohne objektive??? Wenn nicht hast vielleicht das ein oder andere Objektiv das du weiter verwenden kannst auf andere Sonys mit Alpha Bayonett wie meine a57. A58 war kein echter Nachfolger, der war auch vom Preis und Leistung eine Stufe drunter. Was aktuell ist… einfach gucken falls bei Sony bleiben möchtest. Es gibt ja von Sigma (hab ich auch was ein 70-300 Tele), von Tamron (nicht ganz so Wertig laut einigen Meinungen wie Sigma, also nur etwas dahinter) und vielleicht noch alte Minoltas die alle AUCH Alpha Bayonett haben (IMMER VOR DEM KAUF GUCKEN WELCHE BAYONETTVERSCHLUSS nicht das du das falsche Objectiv für die Cam kaufst, die Hersteller haben teils für viele Hersteller anpassungen…)
          Was du Brauchst ist ein ordentliches Stativ, falls du von weiterem fotografieren möchtest. Auch für Langzeitbelichtungen ebenfalls gleiches. Für Tisch (empfehle ich nur mit Timer zu fotografieren wegen verwacklung am Tisch/Stativ) muss ein ordentliches kein wabbliges sonst verstärkt der Mist nur noch die Vibrationen, Fernauslösung auch möglich.
          Kleiner Trick da manchmal in manchen Sehenswürdigkeiten keine Stative verwendet werden dürfen, ein Säckchen/Täschchen (Neopren ist da gut) gefüllt mit Sand oder Langkornreis (damit sich diese etwas verhacken und nicht leicht nachgeben) unter der Cam und schon kannst diese in gewünschte Position platzieren gar über unebenheiten und mit Langzeitbelichtung kleine Wunder vollziehen (und über die mit Handys schmuntzeln und die mit Tablets auslachen).

          1. Post wird mir nicht angezeigt.
          2. Sorry also wenn sich dieser wiederholt.

          • Meine Sony Alpha 350 war eine Einstiegskamera, aber im Angebot mit Objektiv gekauft das mich nicht daran hindern soll jetzt auf irgendeinen anderen Hersteller zu setzen – wie gesagt, ich habe grundsätzlich freie Auswahl, Produktfotografie solls für meinen Webshop werden, da war die Sony bereits ausreichend und die hat damals ca. 500 gekostet und das ist schon länger her. Deswegen ist mir klar, dass ich keine Kamera benötige die über 1000,- kostet, das wäre nur zuviel des Guten. Privat will ich die Kamera dann natürlich auch für diverses anderes verwenden.

            Also nochmal die verkürzte Frage: Was ist aktuell das Beste was man sich zwischen 500 und 1000 kaufen kann, egal welche Marke, egal ob Spiegel oder nicht, aber mit Fernauslösung bzw. direkter Übertragung zum Rechner und auch Auslösung (nehme an, dass hier WLAN Standard ist) – was hat einfach das Beste Preis/Leistungsverhältnis aus der Sicht von jemandem mit Erfahrung

    • Ich würde heute nur noch eine Spiegellose kaufen. Der alte Klapperspiegel in DSLRs ist ein anachronistisches Relikt aus der Analogfilmzeit, das einige Nachteile mit sich bringt.

      • Wenn man die freie Wahl hat, mag das stimmen. Da ich viel „Nikon“ habe und seit fast fünf Jahren eine D750, ist das leider nicht so einfach. Die Z6 lacht mit schon an, aber mit nur einem Slot wäre das schon ein Rückschritt. Ich warte mindestens noch eine Generation. Preismäßig ist die D750 zur Zeit ein Schnäppchen mit den 200€ Cashback (wenn das Angebot noch gilt). Um noch ein Wort zu der Sony hier zu verlieren, 61Mpixel, Puh, den Rechner muss man auch haben der die Bilder in endlicher Zeit bearbeitet.

      • Sehe ich nicht so, die Möglichkeit optisch direkt durch das Objektiv zu schauen anstatt durch einen digitalen Sucher ist für mich nach wie vor ein großer Pluspunkt. Aßerdem finde ich die Bauweise von DSLRs ggü. den meisten Spiegellosen viel griffiger und praktischer.

        Diese Sony immitiert übrigens die Bauweise einer klassischen DSLR, da wo früher das Prisma war ist jetzt ein digitaler Sucher, sonst könnte man sie mit einer 40 Jahre alten DSLR verwechseln.

  5. Kurze Antwort: Canon Eos 200D, Nikon D5600 (Kits) für die 500 Euro Klasse. Nikon D7500, Canon D80 oder Sony Alpha 77II in der 1000 Euro Klasse.

    Welche Marke Du wählst liegt bei Dir. Ich würde da auch mein Umfeld in Betracht ziehen. Mein Vater hatte z.B. schon einen großen Park an Nikon-Kameras und vor allem Objektiven angesammelt. Da machte es für mich wenig Sinn mit Canon oder Sony einzusteigen. Nikon Kameras haben den Ruf, zumindest im höherpreisigen Bereich, sehr robust zu sein. Diese Erfahrung kann ich bestätigen.
    Als nächstes kommt es sehr darauf an was Du mit der Kamera vor hast. Wenn Outdoor dein Ding ist würde ich von den ganz billigen Kameras Abstand nehmen. Hintergrund: Diese sind in den seltensten Fällen Staub- und Spritzwassergeschützt, die Gehäuse sind i.d.R. komplett aus Kunststoff und nicht sehr robust. Bessere Modelle haben ein Grundgerüst aus z.B. einer Magnesiumlegierung und sind gegen Umwelteinflüsse geschützt. Auch sind hier die AF-Systeme leistungsfähiger und die Serienbildgeschwindigkeit höher (Sportfotografie). Ich nutze fast immer meine alte D300 (Neupreis damals ca 1900.-) wenn ich bei schlechtem Wetter unterwegs bin und hatte noch nie einen Ausfall zu beklagen.
    Allerdings solltest Du das Gewicht beachten. Wenn Du noch ein 70-200 f2.8 vorne dran hast und vielleicht noch einen Batteriegriff fühlt sich das Ding ganz schnell wie eine Hantel an. Im Studio (kontrollierbare Bedingungen) liegt der Schwerpunkt natürlich wieder etwas anders.

    Spiegellose Sytemkameras haben einen Vorteil beim Gewicht, brauchen aber etwas mehr Energie wegen des Suchers.
    Das angezeigte Bild ist nie „pur“ sondern immer durch die Kameraelektronik „verfälscht“ und wird etwas Zeitverzögert angezeigt. Bei der SLR sitzt der Sucher i.d.R. auf einer Linie mit dem Objektiv und das Bild ist klarer und heller.
    Die Spiegellose kann Dir im Sucher schon eine Vorschau z.B. auf eingestellte (Software-)Filter oder Farbspielereien zeigen.
    Der AF liegt bei beiden Systemen mittlerweile gleichauf – in Geschwindigkeit und Genauigkeit.

    Mein Gefühl tendiert immer noch zur SLR aber Spiegellose haben auch ihre Vorteile.

    Ein Tip: IMMER (!!!!eins eins elf) ordentliche Objetive holen und keinen Billigmist. Eine High-End Kamera macht mit nem 200.- Euro 18-200mm F3.5-6.3 keine tollen Bilder und auch keinen Sinn. Ein günstiger Body kann aber von einer guten Optik sehr wohl profitieren.

    Natürlich ist mein Rat nicht völlig objektiv und es wird sicher auch andere Meinungen geben. Am Ende musst Du entscheiden was Du vor hast und was Du dafür brauchst.

    LG
    Mirko

  6. So so, der Preis für diese Kamera hat sich laut den Herren hier also gewaschen. Dann dürfte es also für euch ein leichtes sein, eine Kamera mit den gleichen Specs für einen Bruchteil des Preises zu empfehlen. Bin gespannt…

    • André Westphal says:

      Das ging mehr allgemein drum, dass das eine Menge Geld für eine Kamera ist (aus Sicht eines Privatanwenders, geht natürlich noch viel mehr nach oben)- nicht um das Preis- / Leistungsverhältnis :-).

    • Gibt ja auch viel Teuerere Cams die Zigtausende kosten. Oder nimm die Cam aus den neusten US Drohnen die die Auflösung mehrfach übertreffen die dürften schon im Millionen Bereich gehen nur was Cam betrifft, was AI dahinter steckt gar Milliarden…

  7. Der Preis ist extrem gut: sprich eine Kampfansage an Nikon und Canon.

    Mir ärgert schon eher, dass in den USA nur 3500 USD fällig werden (das sind schlappe 900 EUR weniger umgerechnet).

    • US Preise sind wie immer NUR Netto da jeder Staat teils abweichende Steuersätze hat. Aber nimm den US Preis streich $ weg, mach ein € dahinter und du hast den EU Preis inkl. MwSt. So in etwa kann man Rechnen. Manche machen es bissle billiger manche bissle teuerer in der EU je nachdem aber is ein guter Richtwert in den letzten Jahren im Techbereich.

      • Das stimmt nicht ganz. Manche Staaten verlangen keine Steuern (Delaware oder Montana z.Bsp.). Und an den Tax Free Days kostet es auch nix. Auf jeden Fall ist der Preis erheblich niedriger als in Europa, weil die Sales Tax deutlich niedriger ist im Schnitt. „Americans pay between 2.9% and 7.25% of the price of the goods they buy in the majority of states.“ Selbst bei im Schnitt 5% ist die Kamera noch 750 EUR billiger in den USA als bei uns. Da ist schon enorm finde ich.

        • Was sind „Tax Free Days“ … gibts Tage an denen du fürs importieren keine Steuer zahlen musst?

          Die Amerikaner haben definitiv sehr niedrige Steuersätze, bei meinem Aufenthalt in Florida habe ich mal gefragt ob die dort eigentlich Taxfree haben (was ja umgekehrt sehr interessant ist für Leute ausserhalb Europa die in Europa einkaufen), hatten sie nicht, kannten sie nicht mal und der Grund ist weil sich das bei denen einfach nicht mal rechnen würde – mit diesen kleinen Steuersätzen wäre die mögliche Steuerrückerstattung viel zu niedrig und würde die gesamten Bearbeitungskosten nicht rechtfertigen

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