So baust du die neuen Google+-Empfehlungen in deine Webseite ein

Gestern beschrieben wir hier, dass Google es den Lesern und den Betreibern mobiler Webseiten einfacher machen will. Betreiber von Webseiten können ihren Lesern ein automatisiertes Empfehlungs-Tool anbieten und die Leser erhalten so nützliche und lesenswerte Vorschläge. Wie ihr das Ganze für eure Leser realisiert, möchte ich kurz beschreiben. Voraussetzung ist, dass ihr eine Google+-Seite für euren Web-Auftritt habt.

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Seiten-Profile gibt es seit Ende 2011 und diese sind schnell eingerichtet. Beiträge auf dieser Seite könnt ihr natürlich von Hand einpflegen, wir lassen hier die Beiträge vollständig automatisiert zu Google+ transportieren, realisiert wird dies mittels Hootsuite, wie wir hier beschrieben.

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Ihr habt also eine Webseite, auf der regelmäßig Beiträge publiziert werden, dazu eine Google+-Seite, die ihr regelmäßig pflegt? Zu bedenken ist auch, dass ein mobiles Theme sinnvoll ist, da ansonsten die Empfehlungs-Leiste bei bestimmten Auflösungen witzlos ist, wie man hier sehen kann.

Schritt 1: Empfehlungen auf dieser Seite aktivieren.

Schritt 2: Eure Übersicht der Google+-Seiten aufrufen. Unter dem Punkt „Mehr“ der Seite einfach „Für ihre Webseite“ aktivieren.

g+ vorschläge

 

Schritt 3: Einmalige Einrichtung wählen:

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Schritt 4: Hier kann man auswählen, ob bestimmte Unterseiten keine Empfehlungen bekommen oder anzeigen sollen. Hier habe ich alles auf Standard gelassen. Auch kann hier ausgewählt werden, wann die Empfehlungs-Leiste angezeigt wird. Ich habe gewählt, dass sie bei Hochscrollen dem Leser angezeigt wird.

Bildschirmfoto 2013-05-14 um 10.27.51Schritt 5: Abschließend bekommt ihr euren Code. Diesen baut ihr jetzt in eure (mobile) Seite ein. Ich selber habe dieses in meinem mobilen Theme in der Datei header.php im Kopf eingebunden, wie von Google vorgeschlagen.

14.05.13_10_35-BildschirmkopieDanach kann es noch ein wenig dauern, bis die Änderung aktiv wird, aber es funktioniert definitiv, wie bei uns im Blog und im ersten Screenshot zu sehen. Ich habe den Spaß mal eingebunden und schaue, wie er angenommen wird. Könnt ihr ja auch mal ausprobieren. Und wenn ihr schon einmal dabei seid: habt ihr schon eine Google Currents-Ausgabe für euer Blog?

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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12 Kommentare

  1. Find ich ehrlich gesagt richtig nervig. Gerade auf dem Smartphone sollte keine Fläche mit sowas verschwendet werden, meiner Meinung nach.

  2. Wird auch nicht verschwendet, denn es taucht erst auf, wenn man HOCH scrollt, nicht aber, wenn man im Artikel runterscrollt (bekanntlich das ja die Leserichtung). Finde ich gut gelöst!

  3. Wie lange dauert es denn ungefähr, bis das ganze auch erscheint. Also nachdem man das aktiviert und im Theme abgespeichert hat? Bei mir ist selbst nach über einer halben Stunde nichts zu sehen.

  4. Ich finds relativ cool und hübsch, werde es auch mal testen 🙂

  5. Ich habe bei meinem WordPress Blog Jetpack aktiv und darüber wird das mobile Theme realisiert. Wie oder wo baue ich denn den Code Schnipsel da ein? Denn beim eigentlichen WordPress Theme scheint es nicht zu funktionieren.

  6. Ich habe gerade mal bei google nachgelesen:

    Der Blog braucht genügend +1’er, damit das Feature sichtbar wird:

    Low traffic sites might have few +1s, so there might not be enough available content to display. If you do not already use the +1 button, consider adding it to your pages.

  7. Oh coole Sache werde ich bei Zeit wohl auch mal reinbasteln !

  8. Finde ich persönlich auch eher nervig. Kostet nur unnötig mobilen Traffic und erhöht die Ladezeiten. Wenn ich was auf Google+ lesen möchte, dann geh ich auf Google+.

  9. Ben Mueller says:

    Danke Cashy für den wirklich guten Hinweis. Beschäftigt hatte ich mich geistig ja schon länger damit – aber ich denke ich werde es nun auch mal – dank deinen Hinweisen – in die Tat umsetzen…

  10. Danke für die Erklärung 🙂

  11. Interessant, dass Google die Einbindung in den Header empfiehlt und bei Page Speed dann doch wieder möglichst am Ende, um Ladezeiten zu verbessern…

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