Smart Meter bringen nicht den erhofften Spareffekt

3,5 Jahre lief das Pilotprojekt des schweizerischen Energieversorgers CKW. 1.000 intelligente Stromzähler wurden in Haushalten untergebracht, 600 davon in Haushalten, die kein Interesse daran bekundeten. Die Ergebnisse sind ernüchternd, zeigen aber auch, dass ein intelligentes Messgerät eben nicht ausreicht, um Energie zu sparen. Denn selbst, wenn es Potential gibt, den Energieverbrauch zu senken, muss immer noch der Nutzer aktiv werden, um die Maßnahme einzusetzen. Diese Hürde scheint selbst für interessierte Nutzer zu hoch.

Stromzaehler

Das Fazit des Pilotprojekts zeigt deutlich, wie wenig so ein Smart Meter bringt. Maximal 3% Einsparung erreichten die Interessierten an diesem Projekt, während die Menschen mit Smart Meter, aber ohne Interesse daran, kaum Einsparungen zeigten. Logisch, ein Zähler kann noch so intelligent sein, er zählt halt trotzdem nur.

Während der 3,5 Jahre fiel das Interesse an den gesammelten Daten um 50% bei den Nutzern. Während anfänglich noch häufig kontrolliert wurde, wie viel Strom verbraucht wurde, ebbte dieser Drang nach Information ab. Eine Umfrage unter 180 der Pilto-Projektler bestätigt dies. Nach einem Jahr zeigten 50% der Befragten kein Interesse mehr daran. Immerhin ein Drittel verbringen pro Monat mehr als 30 Minuten mit der Analyse ihres Stromverbrauchs.

Die Ergebnisse zeigen sehr schön, dass es allein mit der Kontrolle des Energieverbrauchs nicht getan ist. Und hier kommen dann Firmen wie Nest (jetzt Google) ins Spiel. Also Produkte, die nicht nur messen, sondern auch aktiv am Energieverbrauch beteiligt sein können. Der Nutzer muss dann nicht mehr selbst aktiv werden, sondern überlässt das Energiesparen den intelligenten Haushaltshelfern. Für diesen Fall muss dann auch kein Interesse beim Nutzer vorhanden sein, da er nicht selbst aktiv werden muss.

Bei den Einsparungen, die ein Smart Meter bringen kann, sollte man zudem beachten, dass auch die Anschaffungskosten noch recht hoch sind. In diesem Fall kostete ein Smart Meter 400 Franken, in Deutschland gibt es ähnliche Systeme für rund 400 Euro. Bei einer jährlichen Einsparung von unter 50 Euro müsste so ein Smart Meter etliche Jahre im Einsatz sein, um eine finanzielle Ersparnis herbeizuführen. Abgesehen von der finanziellen Ersparnis ist es natürlich immer gut, wenn weniger Energie verbraucht wird, die meisten Nutzer werden aber wohl den finanziellen Aspekt im Vordergrund sehen.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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57 Kommentare

  1. Einfach den Preis für Energie noch mal verdoppeln – kommt mit der EEG ja eh – dann interessieren sich die Leute auch für’s Stromsparen.

  2. Die einzigen, die Interesse an so einem „intelligenten Stromzähler“ mit automatischer Ablesung und Netzverbindung haben, sind die Netzbetreiber und Versorger. Denn so können sukzessive variable Preise eingeführt werden. Dann kostet die KWh Strom an einem Winterabend eben doppelt oder drei mal so viel wie an einem Sommertag. Das ganze gepaart mit der Augenwischerei um die „Energiewende“ ist eine tolle Rechtfertigung. Wer Strom sparen will, braucht dazu keinen „Smart Meter“.

  3. Sparen kann aber auch teuer werden. Wenn wir alle unsere Stromkosten halbieren, dann werden die Kosten für Strom drastisch steigen und wir Zahlen drauf weil die Energie Lieferanten nicht mehr so viel Einnehme.

  4. Sparen ist eh Schwachsinn. Energiewende gibts eh nicht. Kohlekraftwerke werden in Betrieb genommen. Wir rüsten auf LED und Sparen im ersten Jahr. Und dann wird’s wieder teurer. Je weniger Energie wir umwandeln, desto teurer wird’s. Vattenfall und Co wollen ja nicht weniger verdienen, sondern mehr und damit wir doch wieder mehr Strom umwandeln verkaufen sie uns RWE smarthome quatsch

  5. naja eines der Probleme ist auch – Strom sit nicht teuer, im vergleich zu den anderen kosten.
    Wenn ich mir anschaue, dass ich in einem Neubau 2010 für Heizung doppelt soviel bezahle wie für Strom (trotz drei Fernseher, 2 nas, 2 Konsolen, trockner, Waschmaschine, 3 Laptops, 1 tablet, 1 sehr stromfressenden Desktop, 1 sehr große anlagen und diversen Haushaltsgeräten) und das obwohl man nur im winter für 2-3 Monate heizt. DAnn ist Heizkosten um ein vielfaches teurer, als Strom.

  6. „Strom sparen“ war ja nur der Vorwand der Stromfirmen, um die Überwachung zu implementieren. Ist doch logisch, dass eine Stromfirma kein Interesse daran hat, dass der Kunde weniger Umsatz macht.

  7. Ich habe noch keinen Smartmeter vom E-Werk, aber ich habe mir mal den ESA 2000 gekauft, um den Gesamtstrom im Auge zu behalten. Diesen habe ich an meinem Hausautomations-Server Fhem angeschlossen. Hierbei kann man gut erkennen, wo und wann der meiste Strom fließt. Bei mir also beim morgendlichen Duschen und ggf. Mittags oder Abends beim Kochen. Auch kann man so den „Ruheverbrauch“ sehen, und etwaige Stromdiebe (mit hoher Last) würde man erkennen. Ich habe damals mal darüber gebloggt. http://blog.moneybag.de/die-stromkosten-im-blick-mit-der-energiesparampel-ein-erfahrungsbericht/

  8. Das Sparen ist ein Kampf gegen Windmühlen. Das was man auf der einen Seite mühsam einspart, wird auf der anderen Seite wieder doppelt abgezogen durch Preiserhöhungen. Am Ende bleibt nur noch komplett den Strom abzustellen, aber selbst da wird noch eine Rechnung kommen. Es gibt sogar Stromüberschuss der dann ans Ausland verschenkt wird. Hauptsache der Michel zahlt dafür. Nee, echt.
    Wo man nur noch abgezockt wird ist sparen die falsche Antwort für eine Lösung.

  9. Stromsparen wo denn, soll ich jetzt nicht mehr Kochen oder weniger TV sehen oder vielleicht doch Kerzen anstatt Lampen?
    Und woher weiß ich denn wann ich wofür wie viel verbraucht habe, wie viel Stunden Pro Tag muss ich das Analysieren? Habe meine Energiesparlampen gegen LED Lampen getauscht (ca. 12 Stk.) und was habe ich gespart? Nix, die ersten drei sind nach ca. 1 Jahr schon defekt, Super Ersparnis. Achso uns soll ich meinem Sohn die XBox verbieten, die Verbraucht ja Strom, und da ich T-Entertain nutze, habe ich Samsung, Panasonic, Lg und Telekom angeschrieben, Sie möchten Entertain direkt im TV Integrieren weil ja der Receiver auch extra Strom verbraucht wenn ich Tv sehe.

  10. Bei smart meters geht es um Lastverschiebungen, nicht um Einsparungen — das ist ein Mißverständnis. Meine Waschmaschine soll laufen, wenn genug Strom im Netz ist. Sparen tue ich, wenn die Maschine weniger läuft oder ich eine sparsamere kaufe — beides hat mit smart meters nicht direkt zu tun.

  11. @mini: Wenn sie nicht mit Strom heizen, dann machen sie sowieso etwas grundlegendes falsch. Stromsparen bringt nichts wenn man zum heizen Öl verbrennt.

  12. Ein Smart Meter war bzw. ist auch nicht dazu gedacht unbedingt Strom zu sparen. Letztlich ist das der erste Schritt hin zu einem intelligente Messsystem, zumindest in Deutschland und dieses wiederum soll hauptsächlich dafür verwendet werden das Smarte Netz zu steuern. Durch die dezentrale Erzeugung wird das für die Netzbetreiber notwendig. Ein Nebeneffekt und der Nutzen für den Kunden ist das er seinen Verbrauch überwachen kann, allerdings hat sich, schon wie beschrieben, das nicht wirklich bewehrt und nur wenige sind daran interessiert. Die Energiewende ist allerdings etwas mehr als das nur die Atomkraftwerke abgeschalten werden, eigentlich soll ganz Deutschland kommt automatisiert werden. Das fängt beim Elektroauto an, geht über Kühlhäuser bis hin zur Waschmaschine die dann wäscht wenn der Strom gerade Günstig ist weil zum viel Strom im Netz ist. Von daher finde sollte man das Gesamtkonzept betrachten. Und für die Energiewende hat sich ganz Deutschland entschieden, Letzt wird diese aber durch die Bürger klappen oder scheitern.

  13. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Wer glaubt ein Smart Meter diene lediglich dem Kunden, um Energie zu sparen, liegt schon weit daneben. Mit der angestrebten Energiewende und dem Ausbau der Erneuerbaren Energien ändert sich die Energieversorgung drastisch. In Zukunft wird Energie dezentral erzeugt, weitergeleitet oder auch direkt vor Ort wieder „verbraucht“. Smart Meter sind dafür ein wichtiger Baustein um ein smart Grid aufzubauen. Und damit die großen Stromanbieter eben nicht einfach die Preise erhöhen und damit die Erngiewende auf Kosten des Kunden austragen ist es unabdinglich das sich etwas am Marktsystem ändern muss hin zu Versorgungssicherheitsverträgen oder ähnlichen.
    Fakt ist auf jeden Fall, egal wie sehr ich mich für smart Meter interessiere, früher oder später hängt bei jedem einer.

  14. Ich kann nicht mehr Sparen, sonst geht die Lebensqualität verloren und meine Stromrechnung steigt dennoch von Jahr zu Jahr. Mir ist mittlerweile egal ob es auch ein Atommeiler tut, die Energie muss billiger werden. (Und wegen eines Problem mit den Atomkraftwerken, es gibt tausende davon auf der ganzen Welt und niemanden stört es weiter)

  15. Wir habe seit einem halben Jahr einen Smart-Meter und zahlen somit abends und am Wochenende weniger.
    Dadurch sparen wir ca 10-15 Prozent.
    Spülmaschine, Waschmaschine & Trockner werden auf die günstigeren Zeiten verschoben.
    Netter Nebeneffekt ist auch den Überblick zu behalten und eventuelle Stromfresser aufzuspüren.

  16. @Phil: Und dafür braucht man ein Smart-Meter, um Zeitlich Unabhängige Verbraucher, auf andere Zeiten zu verlegen?
    Braucht man heute wirklich Geräte die einem sagen wann man was machen sollte?
    Bei mir kostet der Strom immer gleich viel, also zu jeder Tageszeit, also warum soll ich Nachts waschen wenn es Nachmittags genau so viel Kostet?
    Und bin ich den Versichert wenn ich meine Waschmaschine unbeaufsichtigt einen Wasserschaden verursacht.
    Jetzt muss ich nur noch meiner Familie erklären das nur noch nachts gekocht werden darf weil es dann günstiger ist, ach und der Kühlschrank darf auch nur Nachts eingeschaltet werden.

  17. Vielleicht sehe ich das zu verbissen aber der Einzelhandel hat dann auch nur nachts und am WE geöffnet weil es günstiger ist (Stromkosten).
    @Caschy: Du solltest dann auch nur noch nachts und am WE arbeiten, ist ja Kostengünstiger.
    Ich rege mich gerade voll auf. . .

  18. @dirk

    Wieso regst du dich auf? Wenn jetzt alle Nachts ihren Strom verbraten, weils ja günstiger ist, bedeutet das im umkehrschluss ja das sich die günstigen Strompreise wieder auf den Tag zubewegen 😉

    Im Endeffekt werden wir alle eh von vorn bis hinten beschi……

  19. Smartmeter werden den Strom nicht billiger machen. Allein durch die unübersichtlichen Zeittarife könnten Preiserhöhungen wunderbar versteckt werden. Nett fände ich allerdings den nur Nachts laufenden Kühlschrank. Mit eingebauten Kühlakkus wäre das vielleicht möglich. So könnte man eine Lastverschiebung in die Nachtstunden relativ einfach schaffen.

  20. Lastverschiebung bei Endverbrauchern setzt sich nicht durch, weil der Strompreis 24/7 der gleiche ist. Auch diese „Nachtstrom“-Tarife sind für den Endverbraucher nicht wirklich lukrativ, solange man nicht gerade ein Altbauhaus mit Strom-Nachtspeicherheizung besitzt.

    Aber im Zuge der Erneuerbaren Energien (Wind / Stom) würde eine Lastverschiebung durchaus Sinn machen. Aber das würde nur funktionieren, wenn eswneben smarten Stromzählern auch smarte Verbraucher und entsprechende Strompreise geben würde.

    Sprich: An einem sonnigen und windreichen Nachmittag ist ein enormer Energieüberschuss da. Der Energieversorger senkt den Preis und meine smarte Waschmaschiene springt an, wenn ich diese schon gefüllt habe.

    Man könnte sogar noch viel mehr machen. Z.B. im Keller 2-3 Pufferbatterien haben, die dann in sochen günstigen Zeiten geladen werden. Mit dieser „gepufferten“ Energie könnten dann Kleinverbraucher wie Beleuchtung oder TV-Geräte (die ja oft schon bei ~30-40 Watt (32″-40″) liegen) versorgt werden.

    Aber warum sollte man soetwas machen, wen ich als Endverbraucher nicht spraren kann?! Solange ich 24/7 den gleichen Preis zahle, ist es mir Latte wann ich meine Geräte laufen habe und ob der Energieversorger jonglieren muss!

  21. Bitte an den Autor: Vorher informieren wofür Smart Meter eigentlich gedacht sind (wie hier in manchen Comments auch schon richtig erkannt wurde). Es geht um Lastverschiebung und nicht um Einsparungen. Wenn kein Wissen über Energiehandel und Energiesystemtechnik vorhanden ist, würde ich von der Berichterstattung über solche Themen lieber absehen.

  22. Sascha Ostermaier says:

    @ASD: Ich habe selbst einen im Einsatz, ich weiß was er kann und ich weiß als was er beworben wurde. 😉

    Edit: Hier guck, ein Smart Meter. Das erste, was der Kunde sieht: 25% Ersparnis… http://cloogy.egrr.de/

  23. Der smart meter Zähler (intelligentes messsystem) kommt für viele Haushalte in naher Zukunft verpflichtend.

    Der Gesetzgeber und die anderen beteiligten Instanzen stützen sich unter anderem auf die letztes Jahr veröffentliche KNA http://www.bmwi.de/BMWi/Redaktion/PDF/Publikationen/Studien/kosten-nutzen-analyse-fuer-flaechendeckenden-einsatz-intelligenterzaehler,property=pdf,bereich=bmwi2012,sprache=de,rwb=true.pdf

    Vom Gefühl kann ich mir vorstellen, dass es darauf hinausläuft sämtliche Haushalte mit mehr oder minder Intelligenten Systemen auszustatten. Die Finanzierung erfolgt daher über eine Erhöhung des Zähler-Grundpreises. Sowohl für intelligente als auch (zur Unterstützung) für die klassischen Ferraris-Zähler.
    Ich meine mich zu erinnern, dass hier über eine jährliche Erhöhung, auf 60€ oder 70€, die Rede war. Sämtliches Einsparpotential auf Seite der Energiekosten ist für die meisten von uns damit Erschöpft. In den meisten Fällen wohl auch überschritten.

  24. Vor allem nutzen Smartmeter dem Hersteller… Nett, dass sozusagen „von oben“ beschlossen wurde, diese Geräte überall einzubauen.
    Das Beispiel mit der Waschmaschine in Nebenzeit ist auch immer wieder schön… vor allem, weil ich dann entweder früher aufstehen darf, um sie noch leer zu machen oder aber, weil die feuchte Wäsche eben ein paar Stunden in der Maschine liegt bis ich von Arbeit komme. Jedenfalls will ich mir nicht komplett das Wochenende verderben und solche Sachen auf Sonnabend-Nacht verschieben.
    Ob die Smartmeter beim Smartgrid helfen, ist noch mal eine andere Frage. Wieso soll ich Tausende einzelne Zähler abfragen, wenn ich den den Lastfluß in/aus einem Gebiet auch anhand der dort hin führenden Leitungen ermitteln kann? Die einzelnen Werte nutzen an dieser Stelle erstmal nicht all zu viel (wenn überhaupt). Hier wäre eine Steuerungsmöglichkeit der Netzbetreiber über die Smartmeter nötig. Das würde aber bedeuten, dass mich dieser u.U. abschalten kann wenn eine Engpass herrscht?

    Und mal was aus der Verschwörungsecke:
    es ist schon gelungen, anhand der Daten eines Smartmeters zu ermitteln, welche TV-Sender geschaut wurde. (unterschiedlicher Stromverbrauch des TV bei hohem Schwarz – oder weißanteil) Hinzu kommen noch Dinge wie Manipulationsmöglichkeiten. Es war erst im Sommer 2013 als bekannt wurde, dass viele Steuerungsanlagen von Heizungen und/oder kleine Blockkraftwerken praktisch ungeschützt übers Internet erreichbar waren.
    Wer gern liest, dem empfehle ich mal das Buch „Blackout“, zwar ein beängstigendes Szenario aber durchaus möglich und technisch überwiegend korrekt dargelegt (soweit ich das beurteilen kann – und zumindest bestimmten Bereichen kann ich das).

  25. porscheproletos says:

    Der Kommentar von ASD ist schon korrekt. Es geht um Lastenverschiebung. Im Grunde geht es darum, dass die Guten und Edlen Menschen ums Verrecken nicht einsehen wollen, dass Ihre vorsintflutlichen Stromproduktionstechniken weder massentauglich sind, noch preiswert und schon gar keine Industrienation versorgen können. Also muss auf Planwirtschaft,wie in Diktaturen üblich, umgestellt werden. Der Genossen Parteisekretär klärt das Volk auf, wie es ideologisch korrekt, zu leben hat. Während Liesl Müller den Strom in naher Zukunft tagsüber nicht mehr bezahlen kann, und durch diese künstliche Verteuerung gezwungen wird, bestimmte Dinge im Leben gar nicht mehr zu nutzen, oder eben die Wäsche erst in einer Woche in der Nacht waschen zu können, haben natürlich die korrekten Vorreiter dieser Welle keine Probleme dieser Art. Als der bessere Teil der Menschheit leben sie in der Regel von Steuergeld und lassen sich wie einst die Fürsten aufs köstliche vom Volk mästen.

    Der perfekte Ausdruck dieser totalitären Weltverbesserer ist der „intelligente“ Stromzähler. Nicht nur das man damit die Menschen kontrollieren kann, es geht einzig um Zwang, man kann sie auch noch wunderbar überwachen. Ich weiß wann Du zu Hause bist und was Du dann machst. Das ganze wird hinter Kaskaden wunderbarer Sprüche verborgen, Bei den Kommunisten stand auch immer der Durchbruch zum realen Arbeiterparadies kurz bevor. Die Realität? Das Leben für die normalen Menschen wird unbezahlbar. Damals wie heute.

    Aber natürlich dürfen auch die eigenen Interessen nicht fehlen. Es geht nicht nur ums kontrollieren und steuern, von Freiheit war hier ohnehin nie die Rede, es geht auch ums Geschäft. Der ökologisch soziale Komplex zögert keine Sekunde, wenns um seine Milliarden geht, dass Land samt Natur zu ruinieren. Umweltschutz? Scheiss der Hund drauf. Wieviel Menschen wissen das die tollen Biogasanlagen bakteriologische Keimschleudern sind und das in ihrem Umfeld entsprechende Erkrankungen steigen? Man schaue sich die „Vermaisung“ unserer Felder an? Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern über Monokulturen! Im hier und jetzt erzeuge ich propagandistisch korrekt Ökobenzin mit Monomaiskulturen. Und die Vogelschräderanlagen, auch genannt Windkrafträder..auch so eine tolle Erfolgsgeschichte der Ökomafia. Sie dürfen Wäsche waschen wenn sich unsere Räder drehen, weil das nicht funktioniert, erhöhen wir die Preise bis sie funktionieren. Vom Lärmaspekt dieser Technik einmal abgesehen, vom Töten tausender Vögel durch diese Dinger abgesehen, von der Tatsache abgesehem, dass es ernst zu nehmende Hinweise gibt, dass großflächige Anlagen das Mikroklima vor Ort beeinflussen….hat sich noch nie einer gefragt warum man den Bau dieser Teile nie sieht? Die stehen in der Regel quasi über Nacht einfach da. Der Grund? Es werden gigantische Betonfundamente mitten in die Natur gegossen. Großflächig werden dabei Acker und Naturflächen versiegelt. Abermillionen Kubikmeter an Beton mitten in Wälder und Naturschutzgebiete gepumpt. Wer entsorgt das dereinst? Wer kommt für die Schäden am Grundwasser durch Versiegelung auf? Völlig egal, Hauptsache die Milliarden der Ökomafia rollen. Ein wenig Blabla in Form von s.g. Umweltpropaganda und ein dicker Fingerzeig auf all die, die günstig Strom produzieren, und der Rubel rollt. Dieses ganze System ist komplett von hochkorrupten Gestalten durchseucht die ohne mit der Wimper zu zucken das normale Volk ausplündern und dabei ganz nebenbei noch ein totalitäres System installieren auf das die Geldströme ewig fließen.

  26. Das Ergebnis wundert mich jetzt noch ansatzweise – die meisten Leute gucken einen schon wie ein Alien an, wenn man erwähnt, dass man Stromzähler ja auch zwischendurch ablesen könne, um dann bei der Abrechnung nicht völlig überrascht zu sein…

    Eine einfache Version so eines Zählers (mit Anzeige des Momentanverbrauchs) hab ich auch – da irgendwas drüber zu erkennen, ist aber schwer, wenn einem nicht beeinflussbare Verbraucher wie Heizung oder Kühlschrank dauernd dazwischen funken. Am Ende hab ich dann doch wieder das ganz normale Messgerät genommen (und prompt einen nutzlosen 4W-Dauerverbraucher gefunden).

  27. @Dirk k. ich kann auch ohne smart-meter meinen Stromverbrauch auf nachts verschieben nur habe ich dann nichts davon, und time ich meine Spülmaschine auf 20:00 und spare damit Geld (KEIN STROM). Des weiteren läuft zb. TV & Licht am Abend mehr als sonst, ohne dass ich meine Gewohnheiten umstellen muss. Ohne Smart-Meter, lassen sich keine (bzw. kaum kontrollierbare) nacht/wochenendpreise anbieten.

  28. @Phil: Es gibt so ein altes Tarifmodell, das heißt Nachtstrom. Wird kaum noch angeboten, entspricht aber der Annahme, dass die Industrie Tagsüber den Strom benötigt und Nachts die Kraftwerkskapazitäten brach liegen.

  29. Der „Denk“ Fehler liegt doch schon allein im Wort Smartmeter. Was bitte ist denn an einem Smartmeter Smart? Doch bitte nicht die regelemässige Messung? oder eventuell noch das regelmässige übertragen dessen?
    Smart wird das ganze erst, wenn es aktive Steuerungen/ Regelungen gibt. Zum Beispiel, dass die Wärmepumpe anläuft wenn gerade Strom im Überfluss gibt (12 Uhr Mittag..)
    Aber alles andere ist und bleibt illusorisch. Denn wer bitte will sich denn vorschreiben lassen, wann er kochen soll. Oder wann die Waschmaschine zu laufen hat?
    Dann zu sparen. Solange die Energie nichtmerklich teurer wird, werden wir keine Energie sparen bzw die vorhandene Energie effizienter einsetzen. Bisher haben etliche Studien gezeigt, dass es eine Illusion ist das gespart wird. oder wenn, dann nur viel weniger als „errechnet“. Es kam sogar dazu, dass mehr Energie verbraucht wurde, als vor „Umrüstmassnahme“. Wie kommts? Nun der Kühlschrank wird etwas grösser (verbraucht ja weniger) gleiches gilt für TV uswff

  30. Leider muss ich sagen, dass hier viel halbgares gesagt wird. SmartMeter haben weder was mit Energiesparen noch mit der Energiewende zu tun. Er wird durch die Energiewende nur nötiger.
    Strom muss produziert werden, wenn er verbraucht wird. Im Gegensatz zum Gas-Netz gibt es keine Möglichkeit Strom im Netz zu speichern. Im Gas-Netz habe ich durch Druckerhöhung in den Rohren die Möglichkeit der Speicherung im Netz. Auch ist die Vorhersage im GAS-Bereich aufgrund mittlerweile guter Wettervorhersagen gut.
    Das funktioniert im Strommarkt nicht mehr. Ein Stromlieferant muss heute für morgen bekanntgeben, wie viel Strom seine Kunden verbrauchen werden. Haben seine Kunden in der Summe weniger oder mehr Strom verbraucht als vorhergesagt, muss er dafür Gebühren zahlen. Er und damit auch wir haben ein Interesse das seine Vorhersage möglichst gut ist.
    Jahrzehntelang war die Vorhersage basierend auf sogenannter Lastprofile sicher und gut. Diese sind aber nicht mehr geeignet zur Vorhersage. Der Versuch aktualisierter Lastprofile hat nur leidlich funktioniert. Unser Stromverbrauch hat sich zu stark verändert und ist von Haushalt zu unterschiedlich als das es sich in ein oder mehrere Lastprofile drängen lässt.
    Obwohl wir in Deutschland 7 Atomeiler abgeschaltet haben, sind wir Europameister im Strom-Export. Ursächlich aufgrund der Energiewende und dem dadurch bedingten Zubau an regenerativen Energiegewinnung (z.B. Photovoltaik, Windernergie). Da die Produktion von Ökostrom nur bedingt vorhersagbar ist, muss durch konventionellen Strom die Grundlast des Stromnetzes sichergestellt werden. Diese konventionellen Kraftwerke lassen sich aber nicht einfach innerhalb von Sekunden starten oder stoppen wie ein Auto. Übers ganze Jahr gibt es dadurch nahezu permanent Überkapazitäten, die aus dem Stromnetz abgeführt sprich exportiert werden müssen. Diese Überkapazitäten werden an der Strombörse in Leipzig teilweise sogar mit negativen Preisen gehandelt. Es wird also jemand dafür bezahlt, dass er Strom verbraucht. Das ist auch eine Ursache für Preissteigerungen, die aber gerne verschwiegen wird.
    Hier kommt jetzt der SmartMeter ins Spiel. Dieser übermittelt alle 15 Minuten den aktuellen Verbrauch an den Netzbetreiber/ Lieferant und ermöglicht zu sagen wieviel Strom aktuell verbraucht wird. Dadurch ist es wesentlich einfacher nur den Strom zu produzieren, der auch benötigt wird. Das Verfahren wird bei Industriekunden schon seit Ewigkeiten angewandt und funktioniert gut. SmartMeter ist in Italien schon flächendeckend ausgerollt und hat dazu geführt, dass zumindest das Stromnetz in Italien stabil ist.
    Ich habe in meinem Haus schon einem SmartMeter und er hat mir ziemlich schnell gezeigt, dass in meinem Haus etwas nicht stimmt. Obwohl alle mir bekannten Stromverbraucher vom Netz getrennt waren, hatte ich noch immer eine Last von 400W/h. Die Ursache war schnell gefunden: es war die Heizungspumpe, die nicht nur unnötigerweise 24/7 lief, sondern mit gut 100W auch noch sehr viel Strom verbrauchte. Sie lief sogar im Sommer, wenn die Heizung ausgeschaltet war. Pumpe ausgetauscht und gut ist. Diese Verbraucht jetzt nur noch 25W und läuft nicht mehr 24/7. Bei einer Investition von gut €300 spare ich nun mindestens 650kW/h pro Jahr.
    SmartMeter ist beschlossen und es wird kommen. Dass dies Preiserhöhungen zur Folge haben wird, glaube ich nicht.

    Es gibt aber noch gravierende Probleme zu lösen:
    – das Datenaufkommen für Netzbetreiber/ Lieferant wird explodieren. Bekamen diese pro Haushaltskunde bisher einen Wert pro Jahr, werden es in dann 35040 Werte pro Kunde und Jahr sein. Dafür muss erst einmal die Infrastruktur (hard- und softwareseitig vorhanden sein
    – den Sicherheitsbedenken bzgl. Fernauslesung der SmartMeter wurde Rechnung getragen und es wird momentan quasi ein „fortKnox“ um jeden SmartMeter entwickelt.
    – die Akzeptanz beim Kunden wird es erst geben, wenn es adäquate, überschaubare Tarife gibt. Entweder Zwei-Tarif-Modelle oder variable Termine und die Möglichkeit Stromverbraucher automatisch zu starten
    Der SmartMeter soll dem Kunden seinen aktuellen Stromverbrauch vor Augen führen und dafür Bewusstsein schaffen. Er ist auch ein erster Schritt zum SmartGrid also dem automatischen Anfahren von Stromerzeugung z.B. durch dezentrale Blockheizkraftwerke, die bei Bedarf innerhalb von Sekunden angefahren werden können bzw. dem Anfahren von Stromverbrauchern, wenn zu viel Strom im Netz ist. Da wird immer wieder von der Waschmaschine geredet, die nachts läuft. Das sehe ich auch nicht als realistisch an. Aber warum soll ich meine Warmwasserbereitung nicht auf Strom umstellen und das Waser wird erwähnt, wenn der Strom billig ist? Oder warum soll das Betanken meines E-Autos nicht starten, wenn der Strom billig ist.
    Ich habe bei SmartMeter nur ein Bedenken: der Zähler wird von extern abschaltbar sein und das sind konventionelle Stromzähler nicht. Selbst wenn ich meinen Strom längere Zeit nicht bezahlt habe, ist es eigentlich nur mit Gerichtsbeschluss möglich mich vom Stromnetz zu trennen.

  31. @christoph
    „…er SmartMeter soll dem Kunden seinen aktuellen Stromverbrauch vor Augen führen und dafür Bewusstsein schaffen….“ genau in diesem Punkt hat doch die Studie der Schweizer gezeigt, dass es keinen Interessiert.
    Bzgl der Datenmengen: Stichwort Big Data – kein Problem incl Auswertung.

  32. @Christoph:
    wenn der Smartmeter alle 15 Minuten den Verbrauch meldet, dann ist das der der vergangenen Zeit, von mir aus auch der momentane. Die Netzbetreiber wissen aber längst, wie der momentane Verbrauch ist. Es ist ja schließlich nicht so, dass an den Leitungen nicht gemessen wird.
    Entscheidender dürfte sein, was in naher Zukunft verbraucht wird um die Kraftwerke darauf einstellen zu können. Hinzu kommt: Geht man davon aus, dass die Smartmeter zum Netzbetreiber gehören, muß dieser dies erst den Kraftwerken weitermelden. Letztlich kauft man den Strom bei einem Erzeuger ein, die Netze sind hier nur Service-Dienste für die Übertragung.

  33. @Christoph

    Guter Beitrag! Nur in einem irrst du dich, nämlich das ein konventioneller Stromzähler nicht abgestellt werden kann. Bei uns im Haus kommt das mindestens einmal im Monat vor: Mieter zahlt seine Strom-Rechnung nicht … erst Mahnung … zweite Mahnung … Strom wird abgestellt .. Mieter zahlt noch am gleichen Tag. Solange die Heizung nicht über Strom läuft, ist dagegen ja auch nichts zu sagen. Strom ist nice to have aber ohne Strom geht es auch!

  34. @Oliver
    Das ist in der Tat gängige Praxis in Mietswohnungen. Irgendjemand hat dem Mitarbeiter des Netzbetreibers freiwillig zutritt zum Haus gewährt. Eventuell der Nachbar, der freundlich sein wollte. Zutritt zum Zähler muss man den Netzbetreiber nur einmal im Jahr gewähren und zwar zur Jahresablesung. Ansonsten benötigt er einen Gerichtsbeschluss, weil er Zutritt zu Privaträumen erlangen möchte. Die Mitarbeiter versuchen es aber immer auf die freundliche Art

  35. porscheproletos
    Vollständige Zustimmung

    oliver
    „Strom ist nice to have aber ohne Strom geht es auch!“
    Schwachsinn

  36. alte bzw. herkömmliche Zähler lassen sich wirklich abschalten. Zumindest war dazu ein extra Steuerteil nötig. So gab es ja die erwähnten Nachstromtarife, bei denen Nachtspeicheröfen über extra Zähler liefern oder heutzutage z.B. Wärmepumpen bei der Nutzung von Erdwärme. Die werden – zumindest hier – Mittags und Abends zu den Spitzenzeiten über die Extra-Zähler bzw. Steuerteile abgeschaltet.
    Das ist aber mehr ein Rundruf und nicht abnehmerspezifisch. Die „dem Strom“ aufmodulierten Signale erreichen praktisch alle Geräte, können aber nur von den o.g. ausgewertet werden. Eine gezielte Abschaltung eines Verbrauchers ist meines Wissens nicht möglich.

  37. Christoph: „den Sicherheitsbedenken bzgl. Fernauslesung der SmartMeter wurde Rechnung getragen und es wird momentan quasi ein “fortKnox” um jeden SmartMeter entwickelt.“

    Herrlich, Humor hast du. Klingt wie ein PR-Text xDDDDDDD

  38. @Christoph: Dein schönes Beispiel von der Strombörse zeigt doch nur die Absurdität eines solchen Handels. Wegen mir muß Stromerzeugung nicht planbar sein. Das ist nur für die 4 großen Stromkonzerne und ihre Profitmaximierung wichtig!
    Eine transparente Strompreispolitik und damit ein realistischer Strompreis wären mir viel lieber!

    Soll heißen: Stromkonzerne auflösen, Strompreis jede Stunde aktualisieren – je nachdem, woher der Strom gerade kommt.

    Das wäre etwas, was dem Bürger wirklich zugute kommen würde. Alles andere ist profitorientiert und damit per defintion nicht zum Vorteil des Bürgers.

    Tut mir leid, daß es hier im Techblog wieder politisch wird – aber ich mag das nicht erdulden, daß wir immer alles unter das Primat der Ökonomie stellen!

  39. @dischue
    Es ist leider ein Trugschluss zu meinen, dass aufgrund der Einspeisemessungen des Netzbetreibers Rückschlüsse auf den Verbrauch geschlossen werden kann. Diese Einspeisungen sind keineswegs entsprechend dem aktuellen Bedarf, sondern basierend auf das was er geordert hat. Er hat beim Stromerzeuger Standardprodukte gekauft (Basegeschäfte für den Grundbedarf und Peakgeschäfte um Spitzen abzufangen) und die bekommt er geliefert. Dazu kommen noch unzählige PhotoVoltaik-Anlagen, die einfach und ungeregelt ins Netz einspeisen. Aktuell weiß der Netzbetreiber nie ganz genau wie viel Strom im Netz ist und was aktuell wahrscheinlich verbraucht wird. Er kann nur ragieren, wenn der Hertz-Wert steigt oder sinkt.

    Aufgrund der letzten Messwerte eines Smartmeters lassen sich daher die nötigen Vorraussagen auf die Zukunft machen.

    <"….Geht man davon aus, dass die Smartmeter zum Netzbetreiber gehören, …"
    Der SmartMeter wird dem Messdienstleister/ Messstellenbetreiber gehören. Das kann der örtliche Netzbetreiber sein, muss es aber nichts sein. Den wird man sich frei aussuchen können und es kann zum Wettbewerb kommen.

  40. @Guntram:
    Stromerzeugung muß planbar sein. Wird mehr produziert als verbraucht, geht die Frequenz nach oben, im umgekehrten Fall nach unten. Das kann ungünstige Folgen für elektronische Anlagen haben – dass eine Netzabhängige Uhr (nicht Funkuhr) dann stärker falsch geht, ist da noch das geringste Übel.

    Das Problem liegt meiner Meinung nach auch darin, dass zu viel versprochen wurde – z.B. an Subventionen für erneuerbaren Energien., Das führt mittlerweile dazu, dass nicht (nur) Öko-Aktivisten die Windparks bauen sondern große Konzerne oder Vermögensgesellschaften.
    Da letztere erkannt haben, was da zu verdienen ist, haben die massig gebaut. Viel mehr, als erwartet. Die Politik hat den Windparks, Solaranlagen etc. einen bestimmten Preis versprochen. Dieser liegt weit über dem, zu dem in herkömmlichen Kraftwerken Strom produziert wird. Dieses Versprechen war leicht zu machen da die Kosten dafür dem Endkunden auferlegt wurden. Der Witz ist, dass Windparks z.B. auch Geld bekommen, wenn sie nichts produzieren. Ist es ein windiger Tag und ist zu viel Strom im Netz, so wird der überschüssige Strom verschenkt oder es gibt Geld dazu. Natürlich nicht an Endverbraucher aber z.B. an Österreichische Pumpspeicherwerk-Betreiber. Kosten trägt der Endverbraucher. U.U. müssen sogar einige Windräder aus dem Wind gedreht werden. Der Anlagenbetreiber bekommt trotzdem Geld für das, was er hätte produzieren können – wird natürlich dem Endverbraucher auferlegt.
    Weht mal kein Wind und es ist bewölkt, fällt noch ein Kraftwerk aus, dann wird Strom importiert – z.B. aus Österreich. Allerdings ist der dann teuer – er wird ja auch dringend benötigt. Also egal, ob gerade zu wenig oder zu viel produziert wird, der Endverbraucher zahlt drauf.
    So – grob skizziert – sind die Regelungen in Deutschland.

    In anderen Ländern – das war irgendwo in Skandinavien – kommt man ohne Subventionen aus. Da wurde per Gestz festgelegt, dass bis zum Tag X 20% eines jeden Erzeugers aus regenerativen Energien stammen muss, zum Tag Y 30% (o.ä.) Wie der Erzeuger das Macht, ist seine Sache. Subventionen gibt es keine.
    Scheinbar gab es in Deutschland die bessere Lobby-Arbeit – jedenfalls aus Sicht der beteiligten Konzerne.

  41. @Christop:
    Der Netzbetreiber ordert überhaupt nichts außer evtl. ein wenig Regelleistung. Er leitet durch, was kommt.
    Dass er dabei die Frequenz im Auge hat, stimmt. Unter bestimmten Umständen darf der Netzbetreiber direkt Windparks (die ihm nicht gehören) herunterregeln.
    Die (herkömmlichen) Kraftwerke haben die Frequenz natürlich ebenfalls im Blick regeln u.a. danach die Turbinen.
    Die Verträge zur Lieferung werden in der Regel zw. Großabnehmer und Erzeuger/Kraftwerk geschlossen, dabei geht es aber gleich um Jahresmengen. Bei größeren Verbrauchern wird der tägliche Bedarf durchgestellt um Schalthandlungen abzustimmen bzw. die Kraftwerke und Netze darauf einzustimmen wenn z.B. ein großer Abnehmer seine Fabrik anläuft – oder wenn Betriebsferien sind.

    Dass der Netzbetreiber nicht weiß, was aktuell im Netz ist, ist korrekt, da z.B. private PV-Anlagen nicht in Echtzeit erfasst werden. Er weiß nur, was über seine Leitungen geht, zum tatsächlichen Verbrauch kommt natürlich die lokale Einspeisung hinzu.

    Ob Smartmeter bei der Vorhersage des künftigen Verbrauchs wirklich helfen, wage ich erst mal zu bezweifeln. Spitzen zur Mittags- und Arbeitszeit sind bekannt, wenn auch etwas flacher als noch vor Jahren. Entscheidender dürfte sein, was mit Großabnehmern und vor allem Großerzeugern ist. Hier weichen bei PV und Wind die Vorhersagen noch weit von den tatsächlichen Werten ab.
    Die Einspeise-Werte von Wind- und PV-Anlagen bekommen die Netzbetreiber allerdings schon in Echtzeit. Was fehlt, sind 100% Infos, dass in 5 Minuten der Wind plötzlich nachläßt und in 1 Stunde Wolken über sämtliche Solaranlagen ziehen.

  42. @Christoph: du beschreibst die Sache gut. Der Smartmeter wird wohl der erste Schritt sein, mit dem sie jedes Haus genau einordnen können.
    Das verschafft ihnen ein genaueres Bild und sie können besser reagieren, weniger „günstigen“ Strom produzieren, sondern selbst entscheiden, ob sie produzieren oder stoppen.
    Vielleicht führt das aber auch zu einer „künstlichen“ Verknappung. Wenn sich alle ausmachen, nur so viel zu produzieren, damit es gerade mal so „ausreicht“, dann sehe ich die großen Energieerzeuger öffentlich jammern, dass der Staat helfen muss, die Energiewende richtig einzuleiten.

    Strom sparen wird den Erzeugern mehr bringen, als den Verbrauchern… ansonsten würden doch gerade Energieverkäufer, doch einem nicht dazu anraten.
    Und ob die Ersparniss dann dem Kunden zu Gute kommt, das wage ich zu bezweifeln. In Österreich, als Europaweit die Preise gesunken sind, hat das hier kein einziger Energieerzeuger weiter gegeben, ganz im Gegenteil sie wurden die großen Gewinner des Jahres mit maximalen Gewinneinnahmen. (vorletztes Jahr z.B. machte der Verbund über 30% Gewinn).

    im Endeffekt wird sich weniger Energieverbrauch/Energieerzeugung besser für die Umwelt aus,… finanziell, werden die großen schon nicht verlieren, keine Sorge 🙂

  43. Es wir d immer soviel produziert, wie gerade benötigt wird. Bei einer „künstlichen Verknappung“ würde die Frequenz fallen. Außerdem würde dann autom. Strom aus den Nachbarregionen/-Ländern in die Region mit dem zu knappen „Angebot“ fließen. Damit würde Polen, Österreich – wer auch immer, Geld verdienen – es sit ja ein europäisches Verbundnetz mit mehreren Regelzonen.
    Bei der Erzeugung ähnlich: es sitzen viele in einem Boot – nur ob sie gemeinsam rudern…? Es bringt ja nicht, wenn eine Betreiber sein Kraftwerk runter regelt, andere ihren Kraftwerke oder PV-anlagen-Betreiber, Windparks aber nicht (sofern Sonne scheint und Wind weht.
    Jammern tun Erzeuger jetzt schon. So sollten schon herkömmliche Kraftwerke wg. mangelnder Wirtschaftlichkeit abgeschaltet werden. Das hat aber die Politik untersagt da Ersatz da sein muß, wenn der Wind mal nicht weht…
    Wer das zahlt, muß wohl nicht weiter erklärt werden…

  44. Einen Praxistest mit Smart Metern gab es auch schon in Deutschland. Ergebnis dessen war, dass die Teilnehmer ihren Stromverbrauch im Schnitt (!) um drei Prozent gesenkt haben: http://www.energiesparclub.de/news-einzelansicht/article/1550/praxistest-mit-guten-resultaten/index.html

    Das Interessante daran ist das verwendete Energiesparkonto. Denn mit diesem Online-Tool lässt sich unter anderem auch der Heizenergieverbrauch überwachen. Und da liegt bekanntlich das deutlich größere Sparpotenzial.

  45. @dischue
    Wir sollten jetzt bei den div. Marktrollen nicht zu genau werden. Das könnte andere arg verwirren. Bis vor kurzem waren in Deutschland bei rund 800 Stadwerken Netzbetreiber und örtl. Lieferant identisch. Erst durch ein Anordnung der BNetzA mussten diese getrennt werden. Es sind aber vielfach noch die gleichen Leute im gleichen Büro.

    Entgegen Deiner Meinung bin ich sicher, dass SmartMeter bei der Vorhersage behilflich sein werden. Warum sollte etwas, was bei Großabnehmer funktioniert, nicht auch in der Summe für Kleinkunden funktionieren? Ob dadurch weniger Strom produziert werden muss oder kann, hängt von den Erzeugern ab, die schnell regelbare Karftwerke in Betrieb nehmen müssen….also investieren müssen.
    Aber solange die meisten Kleinkunden ihrem örtlichen Anbieter die Treue halten, wird sich da nicht viel tun. Der Gewinn ist noch so groß, dass es nicht weh tut, wenn ein Teil des Stromes auf dem Markt zu Schleuderpreisen verkauft wird. Wir können durch den Wechsel des Stromlieferanten Druck auf den Markt ausüben. Ich kann nur jedem raten, regelmäßig den Strom- und Gas-Anbieter zu wechseln. Der Preis wird sich dann analog zu den KFZ-Versicherungen nach unten bewegen.

    @Sergiu Longodor
    Ich bin auch Deiner Meinung, dass Geldsparen und Stromsparen nicht Gleiche sind. Das Schonen der Resourcen ist bei mir im Vordergrund.

    Bei den Strompreisen kommt noch hinzu, dass nur gut 10% des Stromes in Leipzig an der Börse gehandelt wird, aber die dort ermittelten Preise für alle Stromgeschäft gültig sind. Wenn nun in Leipzig viel Strom gekauft wird und damit die Nachfrage steigert, wird der Preis auch für alle außerbörslichen Geschäfte steigen. Ein Schelm wer jetzt denkt, dass könnte jemand absichtlich machen.

  46. letztlich wird es die Zukunft zeigen, ob sich Smartmeter in privaten Haushalten wirklich lohnen. Das Dumme daran ist nur, dass bis dahin die Industrie genau damit auch ihr Geschäft gemacht hat. Im Gegensatz zu diversen Diensten bin ich nicht der Meinung, dass man alles machen muß, was technisch möglich ist.
    Mal abgesehen davon, dass die Ersparnis an Geld und Energie wahrscheinlich eher gering ist, wird von beidem erst mal viel eingesetzt, um diese Geräte zu produzieren und einzubauen. Nicht zuletzt ist also der Smartmeter selbst u.U. erst mal ein Resourcen-Verschwender. Zumindest ist der geplante Einbau ein gewaltiges Konjunkturprogramm für die Industrie – bei X Millionen Haushalten in Deutschland. Vergleichbar vielleicht mit der Öko-Prämie für Autos vor einigen Jahren.

  47. @dischue: Klingt vernünftig.

    Wenn ich das richtig verstehe, ist Gas die einzige Technologie, die mehr oder minder problemfrei hoch und runter gefahren werden kann. Kohle und Atom können das nicht leisten. Trotzdem bauen wir in Deutschland derzeit mehrere Kohlekraftwerke – da stimmt doch was nicht?

    Zielrichtung kann doch nur sein: Gaskraftwerke auf keinen Fall für Grundlast, sondern zum Ausgleichen der Schwankungen der Erneuerbaren. So riesig wie von den Lobbyisten propagiert sind die nämlich auch gar nicht (naiv: Wenn die Sonne nicht scheint ist bestimmt Wind und andersrum) – erst Recht, wenn man europäisch oder gar international denken würde.

    Also Erneuerbare + Restkohle für die Grundlast und Gas zum Ausgleich der Schwankungen…

    Wie Christoph schon sagt: Es sollte eigentlich um Resourcen-Schonung und nicht um Geld gehen. Energie (Strom, Benzin, …) ist eh viel zu billig!

  48. ..zufällig hab ich vor kurzem das oben auch erwähnte „Blackout“ gelesen.. ein tolles Buch ! – das einem aber auch (mehr als nur) ein bißchen das Gruseln lehren kann….

    Ohne näher auf die Details einzugehen, die techn. Grundlagen in dem Roman sind recht nahe an der Realität, natürlich zugunsten der Story ein bißchen „angepasst“.

    Trotzdem, über den Satz „der Zähler ist ‚fort knox‘-mäßig gesichert“ kann ich auch nur lachen.. aber mit einer Gänsehaut !

    Davon mal ganz abgesehen: Schön wär’s wenn das alles wirklich zur Ressourcen und Umwelt-Schonung gemacht würde, allein daran kann ich nicht glauben, so gern ich das würde..

  49. @Guntram
    <Kohle und Atom können das nicht leisten. Trotzdem bauen wir in Deutschland derzeit <mehrere Kohlekraftwerke – da stimmt doch was nicht?
    Ein Schelm wer jetzt denkt, dass es an der NRW-SPD-Ministerpräsidentin Frau Kraft liegt, die einen großen Teil ihrer Wähler im Bergbau findet 😉

  50. Jepp. Das Buch „Blackout“ zeigt glasklar, dass zu viel „intelligente“ Technik tödlich sein kann. Ist absolut kein unmögliches Szenario, sondern lediglich eine Frage der Zeit. Gewisse Bereiche sollten einfach nicht (zu stark) vernetzt sein.

    Aber auch so hab ich schon immer an „Smart Meter“ und ähnlichem gezweifelt. Ein gesunder Verstand bringt mehr als jedes technische Gerät.

    Energie sollte mMn. sowieso verstaatlicht werden. Nur so schafft man auf Dauer stabile Preise. Alle großen Energiekonzerne sind Aktienunternehmen, deren Aktionäre immerzu in den A* gef* werden müssen. Sprich, immer höhere Rendienten und Ausschüttungen präsentiert werden müssen. So wird wirds immer nur teurer, egal ob man Energie spart oder nicht. One-Way-Teufelskreis.

  51. Das Schlimme sind dabei ja hier die Stadtwerke, viele „Müssen“ solch einen Tarif anbieten. Ich habe es auch ein Jahr versucht und nun zum 1.1. wieder auf den klassischen Tarif gewechselt. Warum? Weil der Smart Tarif für mich sogar 15% teuerer ist. Auf NAchfrage bei den Stadtwerken beakm ich den Eindruck das sich dort eigentlich so niemand wirklich mit diesem „modermen Zeug“ beschäftigt. So ist selbst der Zugriff auf die Daten nur über ein pe Flash Plugin gesteuertes „Mittelalterliches“ Interface möglich. Die wirklichen Vorzüge die solche in System bieten könnte werden nicht einmal ansatzweise berührt.

    Sehr Sehr schade eigentlich.

  52. @Patrick:
    verstaatlichen….na ja, vorsichtig gesagt, bin ich der Meinung, dass Infrastruktur in staatliche Hände gehört da es dort keinen echten Wettbewerb geben kann. – Kann mich ja jemand vom Gegenteil überzeugen…
    Aber wie soll Konkurrenz bei Straße/Schiene/Gasleitung/Glasfaserleitung/Wasserleitung…. möglich sein? Durch mehrere Leitungen nebeneinander und ich nehme dann die billigste? Klappt wohl kaum.

    Allerdings sollte man auch dann nicht auf fallende Preise hoffen. Entsprechende Bereiche müssen einfach profitabel geführt werden, also Gewinn erwirtschaften. Und die Politk muss sich hüten, zum schönen von Statistiken zu viel Personal in solche Bereiche zu stecken. So etwas weckt Begehrlichkeiten.
    Das evtl anfallende Gewinne an Besitzer (dann der Staat) ausgeschüttet werden und dadurch andere Dinge „subventioniert“ oder besser ausgestattet werden können, ist ein anderes Thema.
    Es darf aber auch nicht vergessen werden, dass wir die derzeitigen Energiepreise (auch) der Politik zu verdanken haben – durch die Subventionszusagen und Preisgarantien an WP- oder PV-Betreiber, Abwälzen von Risiken auf den Endkunden (bei Errichtung/Anschluss von Offshore-Parks) und Ausnahmen von der Öko-Umlage für die Industrie, die im intern. Wettbewerb steht (angeblich, warum Hähnchenschlachter davon profitieren, ist mir ein Rätsel….)

  53. @dischue: Das ist ja auch der Punkt, der schon in vorangegangenen Kommentaren aufkam: Energie muß teurer werden – insbesondere für die Industrie (denn dort kann Energie-Effizienz entwickelt werden, die dann am Ende auch in den Privathaushalten landen kann).

    Vernünftig im Sinne der Bürger wäre doch ein vermögens-/einkommensgesteuerter Strompreis (wie Krankenkasse und Co.) – oder? 😉 Wäre auf jeden Fall mehrheitsfähig…

  54. @Guntram:
    …ein Teufelskreis… 😉 bei den vielen Gesetzen, Regeln und Ausnahmeregeln – wahrscheinlich noch ausnahmen von den Ausnahmen – sieht bloß langsam niemand mehr durch.
    Es gibt ja durchaus Unternehmen, die mit mehr oder wengier gewaltigem Aufwand ihren Energieverbrauch rapide gesenkt haben. Also das gemacht haben, was gefordert wird: in Energieeinsparung investieren, moderne Geräte, moderne Heizung usw.

    Die Folge:
    Die benötigte Energiemenge hat einen bestimmten Wert unterschritten – was eigentlich schön ist. Dummer Weise war man damit kein Großkunde mehr bzw. unterschritt einen bestimmte Wert – und verlor damit bestimmte Rabatte. Also viel Geld ausgegeben mit der Folge, dass die einzelne kWh für die Firma teurer wurde und sich die Energieeinsparung nicht positiv finanziell bemerkbar machte.
    Es ist ja sicher schön, wenn man Ressourcen einspart – aber wenn es sich so gar nicht lohnt und andere, die nicht investieren (mindestens) genau so gut fahren – dann kann das wohl schon entmutigen.

  55. @dischue
    <Das evtl anfallende Gewinne an Besitzer (dann der Staat) ausgeschüttet werden und <dadurch andere Dinge “subventioniert” oder besser ausgestattet werden können, ist ein <anderes Thema.

    Man sollte sich mal vor Augen führen, dass die gut 800 Stadtwerke in Deutschland den Namen nicht tragen, weill sie einem Privatier gehören. Es sind zum größten Teil Eigenbtriebe der Kommunen, die nur privatwirtschaftlich geführt werden, damit eine eventuelle Insolvenz nicht den kommunalen Haushalt in den Ruin treibt. Die Gewinne werden alljährlich an die Kommune oder andere Eigenbetriebe überwiesen. In Aachen waren es nach meinem Kenntnisstand in 2012 €19,4 Millionen die an Energieversorgungs-und Verkehrsgesellschaft mbH Aachen abgeführt wurden. Der Energieversorger sponsort also den Aachener Nahverkehr.

  56. Wichtig ist neben Smart Metern meiner Meinung nach auch eine übersichtliche Auswertung des Stromverbrauchs und eine kontinuierliche (!) Beratung und Erinnerung. Das scheint bei den Schweizern gefehlt zu haben. Bei unserem Energiesparkonto gibt es dagegen seit einiger Zeit einen monatlichen „Kontoauszug“. Der zeigt, wie sich der Verbrauch entwickelt hat (Vergleich mit Vorjahresmonat) und erinnert ans Eintragen/Prüfen der Zählerstände.

    Übrigens: Wer selbst mal Smart Meter oder ähnliche Messtechnik ausprobieren will, kann das jetzt kostenlos tun. Es gibt drei verschiedene Test-Pakete im Wert von 100 bis 220 Euro, die nach dem Test behalten werden dürfen. Bewerbungen sind bis zum 23. Februar 2014 möglich: http://www.die-stromsparinitiative.de/stromkosten/smart-meter-im-test/index.html.

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