Signal mit neuer Unschärfe-Funktion für Gesichter

In der nahen Vergangenheit haben wir bereits über die Neuerungen beim Messenger Signal berichtet. Da hat man neulich ja erst einmal das PIN-Feature offiziell gemacht. Hiermit soll sich ein Signal-Profil einfacher wiederherstellen lassen – ein häufig angefragtes Feature. Nun hat man allerdings auch etwas anderes vorgestellt, von dem ich überrascht bin, dass man dies so platziert liefert. Gegenwärtig demonstrieren und protestieren Menschen auf der ganzen Welt, vor allem aber in den USA, gegen Rassismus und Polizeibrutalität. Aus diesem Grunde hat man nun im Bildeditor eine neue Unschärfefunktion eingeführt. Mit dieser Funktion kann man – ihr habt es euch sicherlich gedacht – Objekte unscharf machen. Im Editor von Signal kann man, nachdem man ein Foto geschossen hat, generell Dinge unkenntlich machen – oder man klickt „Blur faces“ an, woraufhin eben Gesichter automatisch erkannt und unscharf maskiert werden. Das habe ich eben getestet und das klappt richtig gut. Ein schönes, sympathisches Zeichen. Falls ihr Lust habt, Signal auszuprobieren, dann schaut einmal auf der Seite des Angebotes vorbei.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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10 Kommentare

  1. Wer ich mir nachher auch mal anschauen

  2. Gibt’s das ich schon für ANDROID? habs bis jetzt nur auf dem iPad gesehen….

  3. In der Desktopversion geht´s noch nicht.

  4. Wann bekommt Signal denn ENDLICH mal eine Backupfunktion für iOS?

  5. Das ist wie immer eine Psychofalle:

    Wenn die App Gesichter automatisch erkennen kann kann, dann kann sie auch biometrische Daten aus den Gesichtern auslesen – also das Verhältniss von Mund, Nase, Augen, Augenbraun, ect. zueinander! Diese Informationen sind einmalig und bei fast allen Menschen anders! Somit kann man – wer den Zugrif auf Gesichtsdatenbanken hat – auch Personen eindeutig identifizieren!

    Das ist das gleiche wie mit den selbstzerstörenden Nachrichten. Kling wie ein Sicherheitsfeature, heißt aber, dass eine Nachricht, die als selbstzerstörend verschickt wird, eine sehr wertvolle Information enthält, die der Absender nicht dauerhaft in der Welt lassen möchte. Für den Messengerdienst ist diese Info Gold wert.

    Signal wird von einem US-Fond finanziert, der der US-Regierung nahesteht – wer wissen will, wieviele Millionen Dollar dort schon geflossen sind, sucht einfachn nach „OpenTech Fund“.

    „Moxie Marlinspike“ ist übrigends ein Künstlername – wenn es ein Programmier nötig hat, einen Künstlernamen zu verwenden, dann kann er sich hinterher immer damit rausreden, dass er ja nur „Kunst“ erschaffen hat (aber niemals wirklich einen sicheren Messenger schreiben wollte). Somit fällt Signal eher unter die „künstlerische Freiheit“!

    Wer wirklich einen sicheren Messenger haben will, fällt nicht auf Messenger rein, die von der US-Regierung finanziert werden und mit Psychofallen arbeiten, sondern guckt mal auf ein neutrales Land in Europa. Von dort kommt ein Messenger, der für die ganze Familie keine 4 EUR kostet und wirklich sicher & unabhängig ist. Nennt sich Threema und über 10 Mio. schlaue Menschen nutzen ihn schon!

    • Du kannst dir einfach im Quellcode angucken, was mit den Bilddaten passiert. Kleiner Spoiler: Nichts was deinen haltlosen Kommentar auch nur in kleinster Weise unterstützt.

      > Für den Messengerdienst ist diese Info Gold wert.

      Mag stimmen, nur irgendwie scheinst du vergessen zu haben, dass der Dienst diese Information überhaupt gar nicht erhält. Genau wie bei den Gesichtsdaten kriegt der Server keine Information darüber, ob eine Nachricht selbstberstörend ist oder nicht.

      > dann kann er sich hinterher immer damit rausreden, dass er ja nur „Kunst“ erschaffen hat (aber niemals wirklich einen sicheren Messenger schreiben wollte).

      Absoluter Blödsinn. Erstmal bedeutet ein Künstlername nicht, dass man alles als Kunst abtun kann. Zweitens genießt Moxie einen ausgezeichneten Ruf in der IT-Sec Community. Den könnte er an den Nagel hängen – in einer Branche, in der der eigene Ruf alles wert ist.

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