Satellite Plus: Neue Voicemail-Funktionen für Bezahlkunden

Seit Anfang des Jahres gibt es die Voicemail für satellite-Kunden. satellite ist das Mobilfunk-Produkt aus dem Hause sipgate und ermöglicht Telefonie mit eigener Rufnummer über das Internet. Die kostenlose Nutzung von satellite beeinhaltet monatliche 100 Freiminuten, wer mehr möchte, muss zur Flatrate für 4,99 Euro im Monat greifen. Darüber hinaus haben die satellite-Plus-Nutzer mit dem derzeitigen Update auch die Möglichkeit ihre Mailbox zu personalisieren.

Die Personalisierung der Voicemail hatte satellite bereits zu einem früheren Zeitpunkt angeteasert. Bezahlkunden, also Plus-Nutzer mit der 5-Euro-Flat, können nun eigene Ansagen für die Voicemail hochladen oder aber mittels Text-To-Speech ihre Bandansage, anhand einer Textvorlage, einsprechen lassen.

Auch über weitere Pläne in 2020 hat satellite bereits geplaudert, sofern ihr gespannt seid was euch dieses Jahr noch an neuen Features erwartet.

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Felix Frank

Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Student auf Lehramt. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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16 Kommentare

  1. Ergänzung / Tipp:

    In der Satellite-App können sämtliche Plus-Features ausprobiert bzw. benutzt werden – mit Ausnahme der Talk-Flatrate.

    Einstellungen > Beta > „beta Plus“ aktivieren

    https://i.imgur.com/5MfEbT9.jpg

  2. Zahlt hier jemand dafür?

    Wenn ich Mal im Ausland bin und jemanden anrufen muss, der nicht über WhatsApp Telegram und co. erreichbar ist Nutze ich eigentlich immer per SIP die Nummer die sowieso schon in den meisten Internet (+ Telefon) Verträgen rumliegt.

    Lasse mich aber gerne durch andere use cases inspirieren.

    • Der primär beworbene Use-Case lautet etwa wie folgt:

      1.: Eine Festnetznummer ist blöd. Die musst Du abgeben wenn Du umziehst. Auch als SIP, das sieht das deutsche Recht nun mal so vor.

      2.: Eine an eine SIM-Karte gekoppelte Nummer ist auch blöd. Wenn Dir im Urlaub das Volumen ausgeht und Dein Tarif keine sinnvolle Nachkaufoption hat oder Du Dir das Handy samt SIM-Karte klauen lässt kannst Du zwar in den nächsten Supermarkt gehen und Dir eine SIM-Karte kaufen, aber die hat dann halt erst mal eine andere Nummer.

      Das Versprechen ist also: Lebenslang die gleiche Nummer ohne Providerbindung (Fußnote: an einen Leitungsanbieter).

      Mit Punkt 1 ist der SIP-Account deines heimischen Festnetzanschlusses raus. Außerdem gibt es genügend Anbieter die den SIP-Account zum Internetanschluss nur aus den eigenen IP-Ranges erreichbar machen.

      Ein weiterer Aspekt ist das Thema Multi-SIM. Die gibt es in vielen Mobilfunktarifen schlicht nicht, weil die Netzbetreiber Dich mit diesem „Business-Feature“ in die teuren eigenen Verträge ziehen wollen. Ich habe ein Ersatzhandy mit zweiter SIM-Karte im Handschuhfach. Kann ja mal sein dass das Primärhandy ins Bier fällt. Zwei unabhängige Congstar-Verträge wären billiger statt einem Telekom mit Multi-SIM, hätten dann aber eben unterschiedliche Nummern.

      Wenn Du natürlich das Konzept der Festnetz- oder Mobilfunktelefonie grundsätzlich infrage stellst und stattdessen auf Whatsapp setzt — nachvollziehbar und auf einen Großteil der privaten Mobilfunkkunden wohl zutreffend — spielt das für Dich keine große Rolle.

      • Das ist doch alles eine Legende!

        „satellite“ ist nichts anderes als ein ganz normaler VoIP-Anschluss der Firma Sipgate, die sowas schon seit gefühlten 20 Jahren anbietet. Sie experimentieren seither mit unterschiedlichen Produkten, um etwas mehr vom Marktanteil zu gewinnen.

        Am Anfang gab es einen kostenlosen VoIP-Festnetzanschluss mit lokaler Festnetznummer. Den hatte ich und nutze ihn bis heute. Die App, die Sipgate mal dafür hatte, wurde nicht weiterentwickelt und aus den Appstores entfernt.

        Dann gab es Simquadrat. Anfangs und für Bestandskunden ohne monatliche Kosten. Neben der SIM-Karte konnte man früher auch die dazugehörigen VoIP-Logindaten bekommen. Sowas habe ich. Natürlich längst mit Anrufbeantworter, der mir die MP3 mit transkribierten Text der Nachricht per Mail zusendet.

        Nun satellite. Wie eine Kombination aus Sipgate basic und Simquadrat. Aber ohne SIM, jedoch mit App. Einzig neu: 100 Freiminuten. Ansonsten nichts weiter als ein klassischer VoIP-Anschluss. Nur dass die SIP-Zugangsdaten geheimgehalten werden und der Anschluss daher nur per App nutzbar ist. Aber technisch klassisches VoIP.

        Das soll keine Kritik sein. Alle drei sind super Produkte, ich nutze sie jeweils seit Anbeginn. Ich wundere mich bloß, dass das Marketing aufgeht und die Leute größtenteils tatsächlich nicht mitbekommen, dass hier eine 20 Jahre alte Technologie nur im neuen Kleid angeboten wird. Es ist schlicht nichts anderes als VoIP:

        Keine Datenverbindung = keine Telefonate.

        PS: Meine uralte Sipgate Festnetznummer musste ich nie wechseln. Die ist genauso lebenslang, wie die Mobil“funk“nummer von satellite. Wenn die Fa. Sipgate es sich anders überlegt oder Pleite geht, sind die Nummern weg.

        • Wenn du die lokale Rufnummer trotz Umzug weiter nutzt, ändert das nichts daran, dass das nach deutschem Recht nicht erlaubt ist. Daher ist das kein Konzept für offizielle Verwendung und Werbung dafür kann man auch kaum so machen. Als Leistungsmerkmal nicht zu verkaufen und an Firmen schon gar nicht. Also ist eine solche Nutzung wohl nur etwas für vereinzelte Fälle, wo der Kunde seinem Anbieter den Umzug verschweigt. Eher eine Nische also;)
          Technischer Unterschied zu normalen SIP-Apps folgt unten:
          „Ein konkreter Vorteil ist, dass satellite nicht permanent im Vordergrund aktiv sein muss, um eingehende Gespräche empfangen zu können. Stattdessen wird die App bei eingehenden Gesprächen per VoIP-Push geweckt und kommt dann erst wieder in den Vordergrund. Das spart massig viel Akku.“
          Sowas ähnliches hab ich zB bei Zoiper glaub neulich gesehen, da aber als kostenpflichtiges Abo-Feature. Andere SIP-Apps machen da schnell den Akku leer, wenn man permanent erreichbar sein will.

          Allgemein ist satellite die perfekte Lösung, wenn man öfters Verträge und SIM wechseln will. Das einzige Problem ist die fehlende SMS-Erreichbarkeit. Das wissen auch die Mobilfunkprovider und legen daher Sipgate an dem Punkt wohl so viele Steine in den Weg, wie sie können.

      • Herr Hauser says:

        zu 1: Wenn man innerhalb des selben Vorwahlbereichs umzieht, beim selben Anbieter bleibt, behält man in der Regel auch seine bisherige Festnetzrufnummer(n).

    • Und wenn man woanders hin zieht, kriegt im Grunde auch kein Hahn danach…

  3. Voicemail? Nutzt das überhaupt noch jemand? In den 90er waren Anrufbeantworter („AB“) der letzte Schrei und Statussybol, aber heute? Ich weiß nicht, wann ich das letzte mal auf so ein Ding gesprochen habe.

  4. Wenn das mit dem SMS Empfang irgendwann mal geregelt ist, werde ich nochmal überlegen, komplett darauf zu setzen und mir einfach nur einen günstigen Datentarif ohne Sprachtelefonie zu besorgen. So aber ist es irgendwie nichts halbes und nichts ganzes. Natürlich kann ich darüber günstig telefonieren, innerhalb der 100 Minuten auch kostenfrei, soweit Internet zur Verfügung steht. Das klappt auch im Ausland, das Problem ist aber, dass ich dann eine Nummer habe, die nicht meine Hauptrufnummer ist, die meine Kontakte kennen. Entsprechend bin ich dann für die meisten ein unbekannter Anrufer, wo viele auch schon mal gerne gar nicht erst rangehen.

  5. Ganz generell hat jeder Dienst von Sipgate irgendwo was für sich, aber keiner bietet alles zusammen. Ich würde mir eine Mischung aus Simquadrat und Satellite wünschen, also Telefonie, ein gewisses Kontingent an freien Minuten und Erreichbarkeit über eine Mobilfunk- und Festnetz-Nummer.

  6. Sollte für Alle gelten, die den „Beta-Button“ im Playstore bei Satellite aktiviert haben.

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