Samsung bringt QLED-Gaming-Monitore mit HDR und AMD FreeSync 2

Über die QLED-TVs von Samsung habe ich im Blog ja schon zu Genüge berichtet – vom ersten First Look auf der CES, über die Bekanntgabe der Preise bis hin zu weiteren Eindrücken auf der Roadshow. Ihr habt die Fernseher in den Kommentaren oft sehr gespalten diskutiert und besonders die Preisgestaltung seitens Samsung bemängelt. Mal sehen, ob euch die Südkoreaner nun neuen Zunder liefern: Samsung hat nämlich nun auch zwei QLED-Gaming-Monitore angekündigt, die CHG90 und CHG70.

Die beiden Gaming-Monitore bieten HDR und protzen zudem auch mit ihrer Größe: Der Samsung QLED CHG90 trumpft mit 49 Zoll Diagonale auf, was man zumindest in den Dimensionen eher im TV-Segment erwarten würde. Sowohl der CHG90 als auch der CHG70 bieten AMD FreeSync 2. Der CGH90 fällt zusätzlich auch noch durch sein Format auf, denn er arbeitet mit einem Seitenverhältnis von 32:9 und einer nativen Auflösung von 3.480 x 1.080 Bildpunkte, was Samsung als Doppel-Full-HD bezeichnet. Auf den Bildern sieht das ganze fast schon comicartig aus, aber seht selbst.

Der Samusung CHG900 legt einen Wölbungradius von 1.800 mm an und operiert mit für Spiele nützlichen 144 Hz sowie einer Reaktionszeit von 1 ms. Logisch, dass Samsung den Monitor entsprechend vor allem Gamern schmackhaft machen möchte. Dank der Quantum-Dot-Technik soll eine Farbraumabdeckung von 125 % (sRGB) bzw. 95 % (DCI-P3) erreicht werden. 1.499 Euro soll der Spaß übrigens kosten.

Der  CHG70 geht es etwas kleiner an und spielt mit Diagonalen von wahlweise 27 bzw. 31,5 Zoll in einem gewohnteren Rahmen. Die Auflösung liegt bei 2.560 x 1.440 Pixeln, während abermals HDR, 144 Hz und AMD FreeSync 2 an Bord sind. Außerdem nennt Samsung eine maximale Helligkeit von 600 cd/m2, einen Wölbungsradius von 1.800 mm und erneut eine Reaktionszeit von 1 ms. Auch die Farbraumabdeckungen sind zum großen Bruder identisch. Als Preise nennt Samsung in diesem Fall 799 Euro für den QLED-Monitor mit 32 Zoll und 699 Euro für das Pendant mit 27 Zoll.

Als Anschlüsse sollen die Samsung CHG90 und CHG70 DisplayPort, Mini-DisplayPort (nur CHG90), zweimal HDMI 2.0, Audio-In, Kopfhörer und einen USB-Hub bieten. Die Modelle sollen auch neig- und schwenkbkar sowie höhenverstellbar sein. Die CHG70 bieten auch eine Pivot-Funktion. Dafür ist der CHG90 dann doch eine Ecke zu breit. Erscheinen werden die Samsung QLED-Gaming-Monitore CHG90 und CHG70 im dritten Quartal 2017 in Deutschland.

Wie sieht es bei auch aus? Ist das Interesse an den QLED-Monitoren geweckt oder sind euch die Preise zu heftig?

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Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

6 Kommentare

  1. Deliberation says:

    Was haltet ihr denn von der Unterstützung von Freesync? Als nVIdia-Nutzer habe ich immer den Eindruck, diese Monitore seien dann nichts für mich. Klar, man kann einen guten Monitor auch nutzen, ohne die Unterstützung von Freesync zu haben. Aber irgendwie habe ich dann das Gefühl, nicht den richtigen Monitor zu haben oder für etwas zu zahlen, was ich gar nicht nutzen kann.

    Geht es euch auch so oder ist euch das egal?

  2. Wenn man sich die gebotene Leistung von AMD (ausgenommen Ryzen) und die Treiber bzw. Treiberunterstützung anguckt und zwar der letzten Jahre. Dann zieht AMD grundsätzlich den kürzeren, fehlerhafte GPU Treiber, die selbst ordentlich CPU Leistung verschlingen (ziemlich absurdes Phänomen) und das wichtigste: Kaum Partnerschaften in der Gamingbranche, beinahe überall erscheint das Nvdida Logo.
    Dadurch laufen die Spiele stets besser als auf AMD GPUs.

    Mein Fazit nach den ganzen Jahren: Nvidia kann es und aufgrund dem Mangel an Konkurrenz leider zu enormen Preisen. AMD ist vergleichsweise billig, man bekommt aber auch die billigere Hardware-/Softwareleistung.

  3. PeterPanf says:

    Also ich habe hier sowohl einen PC mit NVIDIA als auch mit AMD Graka und der Nvida Treiber ist auch nicht gerade ein schönes Stück Software. AMD hingegen hat ja seinen Treiber kürzlich völlig neu geschrieben und ich bin davon wirklich begeistert. Sehr aufgeräumt, dennoch viele Einstellungen und performant. Klar hatte der am Anfang auch seine Kinderkrankheieten, aber die sind jetzt auch schon raus.

    Im HighEnd Bereich hat NVIDIA zwar durchaus die Nase vorn, aber für die meisten Gamer ist eher die Mittelklasse relevant und da sind imo beide gleich auf.

    Ich stimme dir allerdings auch völlig, dass AMD es etwas versäumt hat, Kooperationen einzugehen und so dafür zu sorgen, dass die ganzen Engines auch auf AMD Karten optimiert sind. Das ist tatsächlich wirklich oft ein Problem, dass in einem Spiel die Möglichkeiten einer AMD Karte gar nicht vollends genutzt werden und die Karte daher nicht so gut performt wie sie eigentlich könnte.

    Zu der Sace mit GSYNC und Freesync. Die Bei einem Monitor entstehenden Zusatzkosten durch Freesync sind eher marginal. Die Technologie selbst ist bei Freesync open source und es Fallen keinen lizenskosten an. Das Feature Hardwareseitig einzubauen ist auch eher weniger teuer. Daher findest du diese Feature auch bei so vielen Monitoren die Gamer adressieren. Es ist recht günstig hinzuzufügen und für gewisse Leute ist ein weiteres Argument sich für den Monitor zu entscheiden. Daher würde ich da jetzt nicht so viel drauf geben, falls du dieses Feature nicht nutzen kannst und den Monitor sonst ganz findest.

    Warum NVIDIA dennoch weiterhin kein Freesync unterstützt, obwohl das Softwareseitig leicht auch einzubauen wäre ist ja auch relativ einfach. Wenn man sich einen teuren GSYNC Monitor gekauft hat, dann wechselt man wahrscheinlich nicht zu AMD, weil man das Feature nicht mehr bräuchte

  4. NVidia scheint von den Monitorherstellern *erheblich* höhere Lizenzgebühren für GSync zu verlangen als es AMD für die Nutzung von FreeSync tut.

    Und so ist es kein Wunder, dass die Auswahl an FreeSync- Monitoren wesentlich größer ist als GSync-Monitoren.

    Manchmal gibt es in einer Monitor-Reihe auch beides, dann ist die GSync-Variante aber immer deutlich teurer als die FreSync-Version.

  5. @Karl O., wann hattest du den das letzte mal eine AMD-Grafikkarte genutzt? Ich hatte bisher noch nie Probleme mit den AMD-Grafikkarten (aktuell sind es Radeon R7 240 mit Intel Core i7 der vierten Generation beim Desktop PC und einen Radeon R5 420M (oder 430M?) mit einem Intel Core i5 6200U mit integrierten Intel HD 520 Grafikchip im Notebook) und den AMD-Treibern gehabt.

  6. Nach Jahren der Treue zu NVIDIA habe ich mit der RX400-Serie auf zwei neuen PCs zu AMD gewechselt und das ganz bewusst.
    Mit der Mantel API schont AMD die CPU, so dass ich in Zukunft noch länger bei Beibehaltung von CPU, Mainboard und RAM nur noch die GPU wechseln muss, um mein System aktuell zu halten.
    Das Preis-Leistungsverhältnis bei AMD ist besser als bei Nvidia und AMD bis zur oberen Mittelklasse schlicht zu bevorzugen.
    Ebenso ist der Linux-Treiber m.E. inzwischen besser.

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