Rocket: Tool bringt Dock und genutzte Apps auf die Touch Bar

aertikel_rocketMit TouchSwitcher stellte ich Euch bereits eine kleine App für die Touch Bar des neuen MacBook Pro vor, welche die zuletzt genutzten Programme per Fingertipp verfügbar macht. Eigentlich eine Funktion, die ich „out of the box“ erwartet hätte, da sie doch sehr naheliegend ist. Einen Schritt weiter geht eine weitere App, genannt Rocket. Mit ihr kann man sich nicht nur die aktuell geöffneten Apps anzeigen lassen, sondern auch das komplette Dock auf die Touch Bar bringen. Allerdings sitzt Rocket nach dem Start nicht fest in der Touch Bar, sondern muss per Shortcut aktiviert werden.

rocket_touchbar

Aktiviert wird Rocket über cmd + <, daraufhin erscheinen die aktuell geöffneten Programme in der Touch Bar. Möchte man Zugriff auf die Dock-Apps, muss man nur noch das Dock-Symbol antippen und sie werden fein säuberlich aufgereiht angezeigt. Bonus: Geöffnete Programme der Touch Bar sind grau hinterlegt, allerdings fehlt auch hier die Badge-Anzeige für Benachrichtigungen.

Während in der Funktionsweise eine gewisse Ähnlichkeit zu TouchSwitcher zu erkennen ist, kann Rocket unter Umständen nützlicher sein, auch wenn man das Tool erst über den Shortcuts aktivieren muss. Beide Tools sind durchaus praktisch, aktuell kann ich noch nicht sagen, auf welches ich dauerhaft setzen werde, bei meiner Nutzungsweise reicht mir TouchSwitcher eigentlich aus, der Zugriff auf das Dock ist allerdings auch nicht zu verachten.

Rocket könnt Ihr kostenlos auf der Seite des Entwicklers laden, das Tool ist noch als Beta gekennzeichnet, sollte man bei Nutzung bedenken, bevor man sich aufregt, dass etwas vielleicht einmal nicht funktioniert. Nutzt Ihr eines der beiden Tools? Welches ist Euer Favorit oder benötigt Ihr keine App-Übersicht in der Touch Bar?

(via 9to5Mac)

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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3 Kommentare

  1. Schon blöd, dass MacBooks keinen richtigen Touchscreen besitzen. Es ist halt nur eine Krücke, wenn man sich das Dock erst umständlich per cmd + < auf die Tastatur holen muss. Das klingt wie einer dieser typischen Lösungen für Probleme, die man ohne die Einschränkungen von Apple nicht hätte.

  2. Wie du ergonomisch mit einem Touchscreen arbeiten willst, würde ich zu gern mal sehen. Mir reicht es schon beim EC-Automaten, wenn ich zwischen Tastenfeld und Schirm hin her wechseln muss. Geschweige denn am Laptop, bei der beide Eingabegeräte dann auch noch fast rechtwinklig zueinander angebracht sind. Und ja, kann ich beurteilen: hatte bis vor kurzen Duells xps12 im Einsatz.

  3. @chris
    also diese lösung ermöglicht es, dass man das dock vom display verbannt und so mehr platz auf dem desktop hat… es würde also nix bringen, wenn es ein touchscreen wäre, da das dock ja nun mal nicht mehr vorhanden ist. und rocket muss man zwar blöderweise per tastenkombi aufrufen, jedoch gibt es auch eine andere lösung, die direkt über das touchpad eingeblendet werden kann.

    ich probiere öfters mal die windows touchpad modelle aus und ich erkenne da keinen wirklich sinn oder vorteil. erstens ist es irgendwie ermüdend, wenn ich die hand nun ausstrecken soll um das diplay zu berühren und zweitens kann eine oberfläche nur touch- oder maus-optimiert sein… beides geht irgendwie nicht. man sieht doch auch, wie schlecht sich touch-laptops verkaufen… zumindest erzählen mir das die verkäufer.

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