REWE führt bundesweit das Mehrwegfrischenetz ein

Schaut man sich die Supermärkte heute an, dann ist das schon irgendwie komisch. Es gibt Möglichkeiten, Verpackungen bereits dort abzugeben, auf der anderen Seite gibt es vorgeschältes Gemüse und Obst in Plastik, der Gipfel der Plastik-Perversion sind dann einzeln abgepackte Bananen und Äpfel. Nimmt man loses Obst, dann gibt es da die bekannten Plastikbeutelchen. Diese sollen wohl in Sachen Umweltverträglichkeit besonders schlimm wiegen, denn sie werden in Massen verbraucht, dies aber nur kurz. Diverse Händler bieten deswegen Alternativen an, so auch REWE nun bundesweit mit dem Mehrwegfrischenetz.

Der Einführung vorausgegangen war im Oktober und November 2017 ein siebenwöchiger Test in mehr als 100 REWE-Märkten, bei dem ein Vorgängermodell angeboten wurde, so REWE in einer Pressemitteilung. Auf Basis der Testergebnisse habe REWE über Monate daran gearbeitet, wie sich das Mehrwegfrischenetz, seine Praxistauglichkeit für die Kunden und Marktmitarbeiter sowie die Form seiner Präsentation im Markt und damit die Akzeptanz beim Verbraucher weiter verbessern lassen.

Die Mehrwegfrischenetze kosten im Zweierpack 1,49 Euro und werden zusätzlich zu den Knotenbeuteln angeboten, so REWE. Der Kunde hat somit die Wahl. Wer sich für die Mehrwegalternative entscheidet, kann das Netz immer wieder zum Obst- und Gemüse-Einkauf in allen REWE-Märkten verwenden. Beim Abwiegen an der Kasse wird die entsprechende Tara des Netzes automatisch vom Warengewicht abgezogen. Dafür ist am Netz ein Barcode-Etikett fest angenäht, das vom Kunden deshalb auch nicht entfernt oder unkenntlich gemacht werden sollte.

REWE schaffte bereits 2016 die Plastiktragetasche ab und begann damit, bestimmtes Obst via Laser zu kennzeichnen, sodass keine separate Verpackung benötigt wird. In Sachen der Plastiktüte wurde dann viel gelobt, aber es gab auch Kritik, da die Ökobilanz der Papiertüte nicht zwingend besser ausfallen muss.

Ob das Mehrwegfrischenetz nun besonders häufig genutzt wird? Tja, wünschenswert wäre es wohl, mir fehlt aber der Glaube.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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93 Kommentare

  1. An sich eine gute Idee nur sehe ich bei dem Preis keine Chance. Die meisten Leute werden weiterhin das kostenlose Plastetütchen nehmen. Ich nutze schon jetzt so wenig wie mögliche diese Tüten. Bananen z.B. nehme ich grundsätzlich ohne.
    Man sollte wie du schon erwähnt hast lieber diesen Schwachsinn verbieten den natürlichen Schutzmantel von Ananas, Orange etc. zu entfernen um das Obst dann in einer Plasteschale zu verkaufen. Das ist einfach nur noch krank.

    • Das ist nur solange krank, wie es ausschließlich an gesunde Menschen gerichtet ist… kauft ein alleinstehender, an Parkinson erkrankter Mensch ein, kann man ihm als Umweltschützer gerne erklären, wieso Ananas, Orangen etc. nicht mehr fertig zubereitet angeboten werden 😉

      • An ähnliche Betroffene muss man auch bei den Strohhalmen denken. Ich hoffe den meisten Umweltschützern ist nicht bewusst, wie sehr sie mit vielen Forderungen und Aktionen diese Gruppen diskrimieren.

        Letztens bei einer Bekannten im Rollstuhl an der Uni erlebt. Damit die Leute mehr die Treppen benutzen wurden die Fahrstühle zu gestellt und mit entsprechenden Werbeanzeigen vom Hochschulsport beklebt.

        Diskriminierung wird irgendwie wieder vom der Gesellschaft akzeptiert und das ist erschreckend und bestätigt leider auch entsprechende Wahlergebnisse, die vom Hass gegenüber Anderen geprägt sind.

        • Ganz sicher wollte niemand der Verantwortlichen Menschen im Rollstuhl diskriminieren. Das ist eher ein Fall von gut gemeint und schlecht gemacht.

        • Ja, so manches Wahlergebnis der Grünen lässt das glauben. Schlimm.

        • Was für ein Unsinn. Man kann nicht an alle denken bzw. muß es dann andere Lösungen z.B. Hilfssdienste. Aber die Umwelt zu verschmutzen nur um Ausnahmen gerecht zu werden ist falsch. Und ich habe Parkinsonkranke im Freundeskreis.
          Aber wenn Du Diskriminierung anbringst, warum zahlen Krankenkassen nicht mehr Brillen, auch wenn man ohne nicht am Berufsleben teilnehmen könnte, wohl aber Brustvergrößerungen?

    • „Plaste“
      Wann werdet ihr es endlich lernen: Es heißt „Plastik“.
      „Plaste“ war ein DDR-Begriff den man heutzutage nicht mehr verwendet.

      • Und warum stört dich das jetzt genau? Auch ich als Wessi verstehe, was gemeint ist.

        • Na ist doch klar, weil die Wiedervereinigung schuld ist. Seit die Ossis zu den Wessis gekommen sind haben wir Arbeitslosigkeit, Niedriglöhne, grüner Pfeil, Kita, Frauen wollen/müssen arbeiten, Flüchtlinge kommen zu uns, die Renten sind nicht mehr sicher, es regnet nicht mehr richtig und keiner wählt mehr die CSU. Daran sind nur die Ossis schuld und das kumuliert darin, dass man sagt „Plaste“ ist ein doofes Wort.

  2. gibt’s da irgendwo einen versteckten zusammenhang zu „Smart Home, Software, Hardware, Mobile Computing & Co“ oder ist das einfach nur (nicht gekennzeichnete) werbung für rewe?

  3. Tolle Sache. REWE ist ja auch der Markt, der älteres Obst wie Bananne hat braue Flecken günstig abverkauft. Kaufe gerne für 9ct noch ne Banane die noch gut in Schuss ist und nur kleine braune Stelle hat. Konkurrenz Edeka schmeißt das Zeugs ja gleich weg.
    Bin ja gespannt, wenn REWE auch Behindertes also Fehlgeformtes Gemüse/Obst verkauft. In Frankreich läuft das ja wie geschmiert und ist besser als wegwerfen geschweige Bauern bleiben drauf sitzen.
    > https://www.focus.de/panorama/welt/krumme-dinger-frankreich-macht-obst-und-gemuese-mit-macken-zum-verkaufs-hit_id_4108578.html

    • Hab ich tatsächlich auch neulich bei uns gesehen. Wobei ich da aufgrund der Entfernung weniger einkaufe.

    • Scheint aber je nach Franchise-Nehmer unterschiedlich zu sein. Hier ist Edeka besser und reduziert bald ablaufende Produkte. Bei Rewe sind die einfach „weg“.

    • Hier läuft es so:
      Obst und Gemüse was gammlig, ich meine gammlig und nicht nur ne druckstelle, wird zum gleichen Preis verkauft wie wäre ohne Mängel. Aber diese gibt es in der rewe hier nicht. So ist also alles gammlig.
      Gleiches Bild bei marktkauf – rüttelt man bspw am Korb mit den exotischen Früchten, egal wann, kommt einem eine ganze Armada Obstfliegen entgegen…. Ansprechen nützt nix. Gammeln ist dort Programm.

  4. Interessant wäre aber mal, aus welchem Material die Netze sind? Das geht irgendwie nicht aus dem Artikel hervor und auch aus der Pressemitteilung, oder hab ich was übersehen?
    Sollten sie z.B. aus Baumwolle oder ähnlichem sein wäre das für mich ok. Aber wenn die auch aus Plastik sind, ist es schon wieder nur halb durchdacht und erneut unnötiger Müll, wenn auch weniger…

  5. Nutze schon seit langem den Rewe-Mehrweg-Einkaufsbeutel. Der lässt sich klein wie ein Schlüsselbund zusammenfalten, hab ich also immer in der Jackentasche (kann man auch an den Schlüsselbund hängen). Hat mich auch nur 1,49€ gekostet und hat unzählige Plastiktüten ersetzt. Das Einkaufsnetz könnte eine sinnvolle Ergänzung sein, für Gemüse, was gerne durch die Gegend kullert (wie Tomaten). Da hab ich immer Angst, dass das in der Kassenhektik zu viel für den armen Kassierer ist; ebenso, dass es in der Tasche dann an komische Orte rutscht und zerdrückt wird.

  6. Und was soll das dann bringen? Es ist doch viel sinnvoller Stoffbeutel zu nutzen, die halten ewig, kann man/Frau waschen und sind stabil.
    Also warum bewirbt Rewe das nicht deutlicher, anstelle eines Netzes nur für Obst und Gemüse…versteh ich nicht.

  7. Dazu fand ich die Schlagzeile der Deutschen Welle ganz witzig. Die dünnen Tüten haben keine schlechtere Umweltbilanz als andere Materialien. Aber so hat REWE eine zusätzliche Umsatzeinheit. Am Umweltbewusstsein kann man was verdienen. Plastikmüll im Ozean ist ja ständig in den Medien. In Deutschland landen diese Tüten aber auf dem Müll und nicht unkontrolliert in die Umwelt.

    https://www.dw.com/de/einzelhandel-testet-plastik-statt-plastik/a-41259037

    • Am deutschen Wesen ect.

    • Warum darf Rewe nicht auch daran verdienen?
      Die Tüten lassen sich nicht recyceln, weil sie sehr wenig Masse ubd Volumen haben, sprich Stecknadelkopf…. Die mogeln sich überall durch und landen irgendwann auch im Meer.

      • Mike Fedders says:

        Nein, die landen dann höchstens in der Müllverbrennung (wenn im Gelben Sack gesammelt) – wie alles übrigens, was bei einem Rotationssieb mit d=80mm rausfällt…sogar viele Joghurtbecher.

        • Peter Brülls says:

          Es ist besser geworden im Vergleich zu früher, aber solche Tüten landen immer noch in der Natur. Und dann dem Gefälle folgend im Meer. 🙂

          Bei offenen Mülltonnen holen da die Krähen alles raus.

          • Es muss wirklich murphys law sein. Die verdammten Mülltüten finden selbst aus dem Müllschlucker unseres Hochhauses beständig ihren Weg ins Urlaubsparadies. Selbst bei den Holländern, die zum Großteil UNTER dem Meeresspiegel leben, strebt aller Müll nach oben. Manchmal noch kurz vor dem Verberennungsofen – und wusch, ab ins Meer.

          • Krähen sind unglaublich schlau.
            Ich konnte mal beobachten, wie sich zwei Krähen gegenseitig den Biotonnendeckel hochgehalten haben, Erst hielt die eine und die andere guckte rein, dann das ganze umgekehrt.

    • Peter Brülls says:

      Ja, ich sehe diese Tüten gerne mal im Biomüll. Und entsprechend landen sie dann auf den Kompoststellen.

  8. Sind die Leute nicht mehr in der Lage ,loses Obst oder was auch immer, in einen von zu Hause mitgebrachten Beutel zur Kasse zu tragen?

    Außer Geldmacherei kann ich an so Konzepten nichts erkennen.

    • Wenn Du anschließend die Biochampingnons nicht einzeln auf das Förderband legst, zahlst du bei jedem Einkauf Deine mitgebrachte Tüte über die Waage mit.

      Insofern Du hast Recht, aus Sicht des Marktes ist das mit den Tara-Netzen, die auch noch zusätzliche Arbeit an der Kasse machen, wirklich kein Konzept. Lieber soll der Kunde seine mitgebrachte Tüte 100x bezahlen.

    • Genau das ist Sinn und Zweck dieses Beutels: Dass du einen hast, den du von zu Hause mitbringen und darin dein Obst zur Kasse tragen kannst. Und danach nach Hause.

    • Du hast recht, Dein Konzept ist aus Sicht der Supermarkthersteller viel attraktiver:
      Wenn Du die Champignons nicht einzeln aufs Förderband legen willst, wird Dein mitgebrachter Beutel jedes Mal gewogen und Du bezahlst sein Gewicht (bzw. vermutlich Gewicht mitgebrachter Beutel – Plastikbeutelchengewicht).

      Nur mal so gesponnen. Jeder kann hier ja Zahlen seiner Wahl einsetzen: Nehmen wir mal einen Obstpreis von 5 €/kg und ein Beutelgewicht von 50 g bei 500 Kunden mit jeweils 3 mal Obst, komme ich auf 375 Euro pro Werktag und noch ein paar Rollen Beutelchen gespart.

      So fehlt diese Einnahmequelle durch die Tarabeutelchen und die Kassierer müssen noch zusätzlich einen Code scannen. Wie gesagt, als Supermarktbetreiber wäre ich voll bei Dir.

  9. Man kann diese kleine Tüten ja dann zu Hause nochmal brauchen ich benutze die imer in dem kleine Mülleimer für meine Katzentoitoi….

  10. Nutze die Tüten ebenfalls als kleine Mülltüte, zB. für Kaffeesatz, Obst Reste usw.

    Da würde also kein Material gespart, wenn ich nun so ein Mehrwegnetz verwenden würde.

    • Biologische Abfälle in einer Kunststofftüte sammeln? Und an der Biotonne wird dann NATÜRLICH ordentlich getrennt, ja? Wir sind ja so umweltbewusst…

      • Es soll Wohnungen und gar Orte geben die besitzen keine Ach so tolle BioTonne sondern nur eine RestMülltonne für alle restlichen Abfälle die im Haushalt anfallen. Klingt zwar blöd, ist aber so.

        • die braune tonne ist doch reine augenwischerei. da schmeisst dann jemand dessen obst und gemüseeinkäufe in einen einzigen frischebeutel passen pro woche ne handvoll müll rein und klopft sich danach auf die schulter, wie sehr er doch heute wieder die welt gerettet hat. und dafür fährt dann extra ein eigener müllwagen quer durch die stadt.

          • richtig. und mit demselben ziel des gleichen verbrennungsofens. die ganze mülltrennung und der grüne punkt sind doch allseits- und altbekannte einschlafhilfen für heuchlerische gutmenschen

          • Peter Brülls says:

            Tja, nur gibt es mehr als Leute die nur Kaffee mit Fertigpizza zu sich nehmen. Braune Tonne kriegen meine Nachbarn mit Garten locker voll. Wir momentan nicht, weil wir jetzt Kompost anlegen, aber bei 3 Personen die selbst kochen und Obst und Gemüse vom Markt per Rad oder per Pedes kaufen, fiel auch schon einiges an.

  11. Deliberation says:

    Sicher, irgendwo muss man ja mal anfangen. Wenn ich dann aber immer sehe, wie Leute z.B. am Flughafen ihre Koffer in Folie einwickeln oder wie viel Plastikmist an einem einzigen Kindergeburtstag über den Geschenketisch geht, kommt mir dieses Geheule um Obsttüten wie eine Hexenjagd vor.

  12. Ich glaube, manche haben den Sinn der Beutel noch nicht verstanden. Ein einfacher Baumwollbeutel kann die dünnen Obstbeutel nicht ersetzt
    en, da für den Kassierer nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist was sich in dem Stoffbeutel befindet. Daher jetzt die Idee mit den Mehrfachbeuteln, die durch ihre Netzstruktur nicht blickdicht sind.
    Mehrfach-Obstbeutel gibt es übrigens auch zuhauf bei Amazon aus Stoff. Leider sind diese aber sehr teuer und sind dann natürlich nicht mit dem EAN-Code bedruckt, um das korrekte Tara-Gewicht abzuziehen. Teilweise ist dieses jedoch numerisch auf den Beuteln aufgedruckt.

    Grundsätzlich finde ich den Ansatz übrigens sehr wohl sinnvoll und hoffe, dass sich die Mehrfachbeutel durchsetzen. Sicherlich gibt es größere Baustellen, aber irgendwo muss man anfangen.

  13. Der Ansatz mag ja nicht schlecht sein, aber so ganz bis zum Ende gedacht ist das auch nicht. Meistens kauft man ja nicht nur ein Gemüse oder Obst, sondern verschiedene Sachen. Man müsste also diverse Mehrwegbeutel in der Tasche haben. Kann mir nicht vorstellen, dass das viele machen.

    • So ist es. Für jede lose verkaufte Obstsorte muss aktuell ein eigener Beutel verwendet werden. Da kommen schon mal schnell 5-6 Beutelchen zusammen.

      • Man kann die verschiedenen Sorten übrigens auch in einen einzigen Beutel stecken und an der Kasse zum Wiegen entnehmen.

        • da kauft aber jemand obst und gemüse nur in sehr kleinen mengen.

          • Die Netze sind nicht gerade klein. Ich hab in sonem Ding schon 9 große Äpfel gehabt, und es ging noch was.
            Und man kann sich ja im Sinne der Umwelt auch 4 von den Netzen kaufen, wenn man so viel Gemüse mitnimmt. 1,5€ ist da nun wirklich kein Beinbruch.

  14. Gyros Peter says:

    Schlimm finde ich die fehlenden Plastiktüten im Kassenbereich.
    Die Alternativen, also Papiertüten (reissen schnell und sind sperrig) oder ikeastyle Tüten (zu teuer und vergisst man) sind leider keine…

    • Was ist daran schlimm?
      Ich weiß ja, dass ich einkaufen werde – und bereite mich entsprechend vor (entweder Beuten oder bei größeren Einkaufen Kisten bzw. Boxen.

      Schlimm finde ich eher, dass sich manche Leute für jeden Einkauf neue Tüten kaufen (und folglich nur einmal verwenden).

      • das ist wirklich sehr pöse

      • Wie verwendest du Papiertüten doppelt? Einmal gefaltet verlieren sie ihre Stabilität.
        Und die großen Beutel kann ich morgens nicht in meinen Rucksack stecken, damit ich sie nach der Arbeit beim Einkaufen nutzen kann.
        Hinweis: Nicht jeder hat ein Auto.
        Die alten Kunststofftüten habe ich 20-40 Mal genutzt, denn die konnte ich extrem kompakt falten. Die waren (bei mir) von der Umweltbilanz garantiert besser als Papierbeutel.

        • Peter Brülls says:

          Schön dass Du das gemacht hast. In der Praxis haben die Leute sich aber lieber eine neue Plastiktüte oder zwei mitgenommen. Da sind Papiertüten schon eine Verbesserung. Die taugen auch als Abfalltüten. Hier in der Firma kauft sich jemand immer sein Mittagessen im Supermarkt und läßt dann die Tüten liegen. Die Fakten ich wieder zusammen und nehme sie mit und verwende sie.

    • Die Papiertüten von Rewe reißen doch nicht leichter als die alten Plastetüten… zumindest nicht, so lange man keinen Eimer Wasser drüber schüttet.

  15. Hab die Netze neulich in unserem Rewe auch gesehen und sofort mitgenommen. Liegen jetzt immer im Auto und ich finde die toll!

  16. Einen Riesenvorteil haben die Papiertüten gegenüber den Plastiktüten, sie sind biologisch abbaubar. Diese Netze braucht man nur, wenn man keinen Einkaufskorb hat. In einem Fall nehme ich allerdings immer die kleinen Plastiktüten: Petersiliesträußchen stehen im Wasser, damit die nicht alles andere im Korb vollsiffen, packe ich die ein.

  17. Mehrweg und Frische heben sich gegenseitig auf. Ein mehrfach genutztes Netz ist alles andere als frisch bzw. sauber. (oder gibt es für die 1,49.- noch eine Gebrauchsanleitung zum reinigen. Übrigens bei frischem Obst oder auch Backwaren dient die Tüte u.a. als Schutz vor nachfolgender Verunreinigung. Wer legt schon die Nahrung ungeschützt in den Einkaufswagen bzw. auf das Band bei der Kasse wo Hinz, Kunz u. Kind schon drauf gehustet, gekotzt oder sonst was haben. Absolut unhygienisch.
    Wie viel Deutsche wohnen eigentlich am Meer u. wie viel davon schmeißen ihre Plastiktüten dort hinein? Alles Umweltschutz Hysterie u. eine neue Art dem Kunden Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Ich habe einen großen Korb im Auto und einige Stoffsäcke in die ich meinen Einkauf (so wie er angeboten wird mit Tüte oder Verpackung) aus dem Einkaufswagen umlade. Alles was davon dann Zuhause als Müll endet kommt in die blaue, schwarze oder grüne Tonne. Und was da nicht rein darf kommt wohin? Genau: In den Gelben Sack (wieder eine Tüte mehr).
    Was danach mit dem Müll passiert ist dann nicht mehr meine Aufgabe, sondern die derer ich dafür bezahle meine Müll zu entsorgen. Somit ist meine Umwelt-Verantwortungs-Pflicht mehr als erfüllt. (ihr Säcke 😉

    • Was bedeutet ,- hinter den 1,49 ?

      • 1 Euro und 49 Cent. Wahrscheinlich schreibt man das seit dem neuen Duden anders, wenn du dich darüber wundern solltest. Ich bin eben in einer Zeit vor dem neuen Wahnsinn aufgewachsen.

        • Ich glaube das schrob man noch nie so. Der Trenner ist das eine Komma zwischen € und Ct und ein Strich würde das fehlen der Ct klar stellen. In keiner Zahl, nirgendwo im Universum, gibt es zwei Kommata.

          Ist aber auch vollkommen unwichtig-

    • Peter Brülls says:

      Frische Backwaren kommen doch in diese Papierbeutel. Und Obst und Gemüse wäscht man vor dem Verzehr. Grundsätzlich, selbst wenn es aus dem eigenen Garten kommt.

      • Beim Marktkauf gibt es für Backwaren nur Plastiktüten. Bei Lidl und Co. gibt es Papier mit Plastik-Durchsicht.
        Apropos Papier: Papier wird aus Holz hergestellt. Ich erinnere mich noch an das Gedöns bezgl. Waldabholzung.

    • Wie wäre es den natürlichen Schutzmantel am Obst zu lassen und erst vor Verzehr abzuwaschen? Reduziert auch Chemikalienverwendung.

  18. Ihr habt alle keine Kinder…

    Hier ist der große, blaue IKEA Beutel das Transportmittel der Stunde. Gerne auch zwei oder drei davon.

  19. Wie viel Deutsche wohnen eigentlich am Meer u. wie viel davon schmeißen ihre Plastiktüten dort hinein?

    Vollkommen naive Vorstellung.

    Und wenn es für die Umwelt gut ist, DARF dem Kunden ruhig Geld aus der Tasche gezogen werden.

    • jup, so isses hier. neulich konnte man lesen, dass der dt. steuerzahler bereits 170 mrd. euro in den ausbau der erneuerbaren energien versenkt hat, wovon 90% verpufft sind – u.a. wegen der noch immer nicht ausgebauten netze. viele haben ne meinung, aber keine ahnung und sollten mal damit einsteigen, den begriff reboundeffekt zu googeln.

    • Weiß nicht was bzw. wie du es meinst indem du meine Sätze wiederholst. Nur naiv ist daran höchstens, wer glaubt Deutsche würden das Meer mit Plastikmüll versauen. (Wir sind winzig u. in vielem Schlussleuchte.)
      Es gibt andere Länder die es nicht so dramatisch nehmen wie wir. Vielleicht sollte man die mal um Säuberung u. Geld bitten bevor man den Deutschen die Plastiktüte austreiben will indem man uns die Kohle aus der Tasche saugt (nur wegen dem guten Gewissen danach u. dem neuen Umsatz für die Firma die sich als Saubermann verkaufen will)

      • Gebe dir absolut Recht. Auf wirtschaftl. Ebene ist das Geld der Treiber für solche und ähnliche Ideen. Noch wichtiger ist mE aber der Effekt, der durch den Geltungsdrang auf sozialer Ebene dadurch entsteht, dass die einen die anderen mit ihrer Moral belämmern wollen, um sich dadurch besser oder überhaupt irgendwie zu fühlen. Und dann gibt es noch die Unternehmen wie REWE, die so’n Quatsch deswegen mitmachen, um sich von solchen Gutmenschen nix vorwerfen lassen zu müssen. Wenn du als Unternehmen in dieser Zeit nämlich nicht aufpasst, bist du von heut auf morgen als Hauptschuldiger für allerlei moralische Verbrechen medial an den Pranger gestellt.

  20. Ich finde die Idee hinter dem Mehrwegfrischenetz prinzipiell gut und kann mir auch vorstellen, die Netze als Alternative zu nutzen.
    Haken für mich: REWE-exklusiv (aktuell).
    Da ich je nach Lust und Laune in verschiedenen Märkten einkaufen gehe (Rewe, Netto, Penny Lidl …) möchte ich die Netze ÜBERALL nutzen können – und nicht eine Collection für alle Märkte aufbauen (Lidl-Netze, Rewe-Netze etc.).

    • In jedem anderen Markt, in dem man seine Ware selber abwiegt, kann man die Beutel doch auch nutzen.
      Wenn die Ware an der Kasse abgewogen wird, ist es evtl ein bisschen schwieriger, das Tara-Gewicht herauszurechnen, bzw. das Obst/Gemüse muss dann wieder entnommen werden.

      Bei Famila habe ich die Netze übrigens auch schon gesehen. Also nicht Rewe-exclusiv das Ganze

      • Das Frischenetz wiegt auf meiner Waage 14 Gramm. Da müsste man ja schon Steinpilze oder Trüffel kaufen wo das doll ins Gewicht fällt. Aber klar, eine übergreifende Lösung wäre schön. Oder noch was anderes was wir bisher nicht kennen.

  21. Solange das nur gegen Geld angeboten wird, ist das eine Fehlgeburt mit Ansage. Das kann man sicherlich kritisieren oder auch diskutieren, das wird aber nichts ändern.

  22. Ich war gestern in einer (Berliner) Rewe Filiale und habe das mal getestet: Die ‚Mehrfachfrischnetze‘ waren da zu finden wo es sonst die kleinen Plastiktütchen für das Gemüse gibt. Ich hab gleich eine der beiden Netze seiner Bestimmung zugeführt und mit Tomaten ‚befüllt‘. Da man nun nicht weiß, wer das Gemüse vor dem eigenen Kauf angefasst hat, nützt auch kein Plastikbeutel hinterher. Gemüse waschen hilft und sollte man vor dem Verzehr auch tun. Ob sich das mit den Netzen durchsetzt mag ich nicht beurteilen. Es ist ein Anfang. Vielleicht kommen mit der Zeit bessere Lösungen, wie es fast überall der Fall war. Wer von uns mag schon den ersten Computer in seinem Wohnzimmer stehen haben?

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