Redmi Note 9 und Redmi Note 9 Pro: Zwei neue Smartphones für Europa

Wer in den Kommentaren immer wieder die Flut neuer Smartphones aus dem Hause Xiaomi / Redmi bemängelt, der muss nun ganz stark sein: Denn es wurden die neuen Redmi Note 9 und Redmi Note 9 Pro vorgestellt. Wer nun denkt: „Huch, ich dachte das Redmi Note 9S ist die internationale Version des chinesischen Redmi Note 9 Pro?“ – das dachte ich bisher auch. Und tatsächlich unterscheidet sich dann auch das internationale Redmi Note 9 Pro von beiden Modellen, um die Verwirrung komplett zu machen.

So mischt das internationale Redmi Note 9 Pro quasi die technischen Daten des chinesischen Redmi Note 9 Pro (bei uns Redmi Note 9S) und des chinesischen Redmi Note 9 Pro Max durcheinander. Da kann man keinem Kunden die Verwirrung verdenken. Am besten ich erzähle ich also fortan einfach nur noch, was das Smartphone bietet. So handelt es sich hier um ein Modell, mit einem LC-Display mit 6,67 Zoll und einem Punch-Hole in der Mitte, in dem die Frontkamera mit 16 Megapixeln ruht. Der Bildschirm nutzt eine Auflösung von FHD+

Im Inneren findet ihr, wie beim Redmi Note 9S, den Qualcomm Snapdragon 720G. Er wird begleitet von 6 GByte RAM plus wahlweise 64 bzw. 128 GByte Speicherplatz – erweiterbar via microSD um bis zu 512 GByte. Der Akku des Redmi Note 9 Pro kommt auf 5.020 mAh und lässt sich mit 30 Watt wieder aufladen. Der Fingerabdruckscanner sitzt beim Redmi Note 9 Pro an der Seite. Was die Farben betrifft, so habt ihr die Wahl aus Grau, Weiß und Grün – die Rückseite des Smartphones besteht aus Glas.

Das Redmi Note 9 Pro misst 165,75 x 76,68 x 8,8 mm bei einem Gewicht von 209 Gramm. Ein Upgrade gegenüber dem Redmi Note 9S ist die Quad-Hauptkamera, welche nun auf 64 (Weitwinkel, f/1.89) + 8 (Ultra-Weitwinkel, f/2.2) + 5 (Makro, f/2.2) Megapixel plus einen Tiefensensor kommt. Als Schnittstellen bringt das Smartphone 4G LTE (natürlich mit Band 20), 3,5-mm-Audio, Infrarot, Bluetooth 5.0, Wi-Fi 802.11 ac, microSD, GPS, NFC und USB Typ-C mit. Erwähnenswert ist, dass das Redmi Note 9 Pro ein Triple-Slot-Design verwendet.

Dann hätten wir da aber auch noch das Redmi Note 9 – ohne weitere Zusätze. Dieses Smartphone kommt mit 6,53 Zoll Diagonale und einer Punch-Hole-Frontkamera (13 MP) am linken Bildschirmrand daher. Das LC-Display erreicht 2.340 x 1.080 Pixel als Auflösung. Im Inneren steckt hier der MediaTek Helio G85 mit acht Kernen. Ihr könnt euch entscheiden zwischen einer Version mit 3 GByte RAM + 64 GByte Kapazität oder aber 4 GByte RAM und 128 GByte Speicherplatz. In beiden Fällen ist die Erweiterung des Speicherplatzes via microSD um bis zu 512 GByte möglich.

Für den Akku des Redmi Note 9 sind 5.020 mAh angegeben – er lässt sich mit 18 Watt wieder aufladen. Die Quad-Hauptkamera bietet 48 (Weitwinkel, f/1.79) + 8 (Ultra-Weitwinkel, f/2.2) + 2 (Makro) + 2 (Tiefensensor) Megapixel. Den Fingerabdruckscanner hat man bei diesem Modell an die Rückseite geschoben. Im Handel wird es das Redmi Note 9 in den Farben Grau, Grün und Weiß geben. Als Maße sind 162,3 x 77,2 x 8,9 mm bei einem Gewicht von 199 Gramm zu nennen. Schnittstellen? NFC, 3,5-mm-Audio, 4G LTE (mit Band 20), Infrarot, USB Typ-C, Wi-Fi 802.11 ac und GPS sind an Bord. Auch das Redmi Note 9 nutzt ein Triple-Slot-Design zur parallelen Verwendung von zwei SIM-Karten plus microSD.

Das Redmi Note 9 Pro kostet global 269 US-Dollar mit 6 GByte RAM und 64 GByte Speicherplatz. Wer die Kapazität verdoppeln will, muss 299 US-Dollar zahlen. Das Redmi Note 9 wiederum bringt es auf 199 US-Dollar bei 3 / 64 GByte und 249 US-Dollar bei 4 / 128 GByte. Verfügbar sein, sollen die Geräte noch im Mai 2020. Deutsche Preise reichen wir nach, sobald sie uns vorliegen. Laut Xiaomi Deutschland wird man sie erst später bekannt geben.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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21 Kommentare

  1. besser waere ein
    tabellarischer Vergleich:

    redmi
    note 9s versus note 9pro

    und

    redmi
    note 9s versus note 9

  2. Alles über 155mm und 180g ist automatisch raus bei mir

  3. Für uns Europäer sind die Geräte einfach zu groß. Da spiegelt sich wieder, dass die Geräte als aller erstes für den indischen und chinesischen Markt konzipiert sind. Nun – warum mögen die Inder das. Die meisten Inder haben nicht so viel Geld, dass sie sich ein zusätzliches Tablet kaufen oder gar einen Laptop haben. Dann leben sie oft in kleineren Lebensräumen zusammen. Sie nutzen daher ausschließlich ein Gerät und das muss dann zum Filme schauen, knipsen usw. herhalten. Und da ist ihnen ein größeres Display lieber.

    Mir gefallen die Handys vom Design her gut. Aber ich bin froh, dass ich mir vor paar Wochen noch das Redmi Note 8 Pro mit 161 mm Länge gekauft habe – und das war schon über meiner Grenze.

    • Ich hab das Mi9T das reicht mir aber auch größer will ich auch nicht mehr Wenn das Samsung S10e nicht dies blöde loch gehabt hätte dann hätt ich das glatt beehalten , aber war eben auch der Fs und die Wärmeentwicklung ein Fail

    • Selten so einen Schwachsinn gelesen ^^

      • Der liegt hier:

        „Für uns Europäer sind die Geräte einfach zu groß. Da spiegelt sich wieder, dass die Geräte als aller erstes für den indischen und chinesischen Markt konzipiert sind. Nun – warum mögen die Inder das. Die meisten Inder haben nicht so viel Geld, dass sie sich ein zusätzliches Tablet kaufen oder gar einen Laptop haben. Dann leben sie oft in kleineren Lebensräumen zusammen. Sie nutzen daher ausschließlich ein Gerät und das muss dann zum Filme schauen, knipsen usw. herhalten. Und da ist ihnen ein größeres Display lieber.

        Mir gefallen die Handys vom Design her gut. Aber ich bin froh, dass ich mir vor paar Wochen noch das Redmi Note 8 Pro mit 161 mm Länge gekauft habe – und das war schon über meiner Grenze.“

        Selten so einen Schmarn gelesen

        • Wolfgang D. says:

          @hismajesty „Was stimmt daran nicht“

          Weil auch bei uns der klassische PC vom Handy mit großem Display, oder durch ein Tablet/Notebook, immer häufiger ersetzt wird.

          Leicht lesbare Mails/WA, Googlesuche, nebenbei beim Fernsehen, ohne ins Computerzimmer gehen zu müssen.
          Kann die laut krakeelende kleine Gruppe der Kopfhörerbuchsen- und Winzdisplayfans vermutlich nicht nachvollziehen. Ich hab dagegen gestern jemandem genau deshalb ein 9.8″ Tablet einrichten dürfen, weil das Handydisplay zum Lesen und Herummalen mit dem Finger einfach zu klein war.

  4. Die haben bald mehr Modelle als Exemplare auf dem Markt 🙂

  5. Die spinnen, die Xiaomianer!

  6. Können die zwei neuen eigentlich Double-Tab-to-Wake ?

  7. Kann man für sowas nicht einfach mal Tabellen anbieten? Solch Dinge sind in einem Fließtext einfach unfassbar schwer zu lesen.

    Ist als Kritik zu werten, allerdings nicht böse gemeint.

  8. Aussendienst says:

    Interessiert sich tatsächlich jemand für die technischen Details, der in dieser Preisklasse unterwegs ist?

  9. Selbstverständlich
    großer Akku, NFC, in EU u. Deutschland nutzbar, DTtW, 3,5mm Buchse, Tripple-Slot vernünftige Kamera, lange Updates sind nicht einfach zu finden.
    Es gibt kaum noch schlechte Geräte, aber es fehlt meistens was

    • Wolfgang D. says:

      „es fehlt meistens was“
      Wie z.B. hier, der leicht von beiden Händen erreichbare Fingerscanner im Display auf der Vorderseite.

      Xiaomi baut halt auch für die Randgruppe der einhändigen Rechtshänder Geräte, toll!

  10. Die Höhe ist so in Ordnung. Mehr Breite wäre allerdings super – für 16:9 Videos gerne ca. 80mm oder mehr.

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