Raspberry Pi: Offizielle Maus und Tastatur sind ab sofort erhältlich

Den Raspberry Pi kennt ihr sicherlich: Auch als PC in Scheckkartengröße bekannt, nutzen viele User die kompakte Hardware mit oder ohne Gehäuse für unterschiedlichste Dinge. Ein Kumpel von mir hat sich damit etwa die Basis für eine umfangreiche Retro-Spielestation geschaffen, die jedes SNES Classic Mini oder Mega Drive Mini in den Schatten stellt. Nun gibt es zwei neue, offizielle Accessoires für die verschiedenen Raspberry Pi: eine Maus sowie eine Tastatur.

Muss man natürlich nicht nutzen, ihr könnt auch weiterhin Eingabegeräte anderer Hersteller anschließen. Aber vielleicht ist der ein oder andere von euch Fan des Produkts und möchte das Projekt gerne unterstützen bzw. Einheitlichkeit auf dem Schreibtisch. Die Preise sind ohnehin nicht besonders hoch gegriffen: Die Maus kostet in Deutschland beispielsweise ca. 8 Euro, während die Tastatur für etwa 17 Euro den Besitzer wechselt. Falls ihr euch um das Layout sorgt: Ja, die Tastatur gibt es mit dem regulären QWERTZ-Aufbau und entsprechenden Sondertasten für Deutschland.

Bei der Maus handelt es sich um eine kabelgebundene Variante mit drei Tasten sowie einem Mausrad. Man setzt auf Omron-Switches und eine Farbgebung, die zu den erhältlichen Gehäusen für die Raspberry Pi passt. Die ebenfalls kabelgebundene Tastatur bietet 78 Tasten und hat daher mehr mit Laptop-Keyboards als mit üppigeren Desktop-Tastaturen gemeinsam. Auch eine Hintergrundbeleuchtung ist vorhanden.

In die Tastatur ist auch ein USB-Hub integriert, wie ihr auf dem obigen Bild sehen könnt. An einen Raspberry Pi angeschlossen, soll automatisch erkannt werden, für welche Region die Tastatur gedacht ist, damit die Belegung auch passt. Falls ihr aus irgendeinem Grund keine für den deutschen Markt angepasste Tastatur wünscht, dann habt ihr auch die Möglichkeit Versionen mit abweichendem Layout für Großbritannien, die USA, Frankreich, Italien und Spanien zu erstehen. Weitere Varianten sollen noch folgen.

Falls ihr an der Tastatur Interesse habt, dann findet ihr sie hier auf der offiziellen Website mit Links zu verschiedenen Anbietern. Sie ist den den Farbkombinationen Rot/ Weiß bzw. Schwarz / Grau erhältlich. Diese beiden Farbvarianten gibt es auch für die Maus, damit ihr euch einheitlich ausrüsten könnt. Ihr findet die Maus hier.

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André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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15 Kommentare

  1. Ich fände die Switches der Tastatur ja viel interessanter als die der Maus. Wenn das so eine billige Plastiktastatur ist, wie sie aussieht, dann sind 17 Euro eher als unverschämt anzusehen.

  2. Wirklich Hintergrundbeleuchtung? Kann die Info nicht finden.

  3. Eigentlich ziemlich geil, ich finde das gut 🙂 Aber für den Pi tut’s halt auch die gute, alte Rii-Funktastatur mit eingebautem Touchpad. Die war allerdings genauso teuer, wie die Kombi hier – und diese Kombi passt so schön zum Pi! 🙂

  4. Nachdem mein Kodi PI am vergammeln war da mein neuer Sony alles integriert hat, habe ich doch tatsächlich Anfang der Woche mir Pi-Hole installiert. Wie geil ist das denn??? Werbung und Tracking Ade….. Ok, manchmal kommt immer noch etwas durch (wenn es von der original Seite selber kommt) aber so what. Ist sogar noch ein „alter“ B und kein B+. Ich finde die Dinger echt Klasse. Ich benutze übrigens auch die Rii Tastatur, aber nachdem der mal im Netz hängt, kann man eh alles remote über Putty vom Rechner aus machen und auf die Statistiken in Pi-hole greift man über das Webinterface zu.

    • Sparbrötchen says:

      PiHole läuft bereits auf einem Zero W rund. Unter DietPi sind dann noch 58% vom RAM frei und die CPU Auslastung ist völlig vernachlässigbar.
      Paßt im Originalgehäuse farblich gut zur 7590 Fritzbox, die ihn auch per USB mit Strom versorgt.
      Damit ist der WAF gesichert.

      • Prinzipiell hast du mit dem Zero recht, doch würde ich immer zur Variante mit Ethernet greifen. Kabel ziehe ich generell vor.

      • Das ist prinzipiell richtig, aber aufgrund der höheren Latenz und Störanfälligkeit halte ich einen per WLAN angebunden Server für ungeeignet um darauf einen DNS Dienst zu betreiben.

    • PI Hole ist schon eine sehr feine Sache, nutze ich für mein Netzwerk Zuhause auch.

      • Sparbrötchen says:

        Ich habe PH testweise eingerichtet, aber das reine domainbasierte Blocken stößt schon sichtbar an Grenzen, wenn ich es mit uBlock oder Adguard vergleiche. Besonders, wenn man damit auch die Bloatware von den Seiten blocken möchte, wie Empfehlungskästen, Autorenvorstellungen, Seitenfooter etc. oder Skripte die die ungefragte Weiterleitung auf die Home beim Overscrolling am Seitenende auslösen.
        Wahrscheinlich hilft nur das Ganze nochmal mit zusätzlich installiertem Privoxy zu probieren und einen 3er Pi dafür zu opfern, denn das wird den Zero sicher überfordern.

        • Der Pi Hole ist eine gute Ergänzung. Da wo es möglich ist (am PC/Notebook z.B.) ist es natürlich sinnvoll auch noch einen zusätzlichen Werbeblocker zu nutzen. Aber selbst am iPad im Chrome, bei dem Pi Hole der einzige Werbeblocker darstellt, verschwindet schon sehr viel Werbung.

  5. Sparbrötchen says:

    Läßt sich gut als Gehäuse für einen Zero nutzen:
    https://howchoo.com/g/zgmzytq1mmy/raspberry-pi-in-official-pi-keyboard

  6. Also am Pi habe ich echt selten eine Maus und Tastatur gebraucht. Bei den Mediacenter Pis waren es halt Fernbedinungen und bei anderen sachen geht man ja per SSH rauf. Als Desktop kann man den sowiso nicht nutzen dafür ist der zu langsam.

  7. Maxi Milian says:

    Geil. Seit dem ich den PI habe, brauche ich gar keinen Desktop-Rechner mehr.

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