Rademacher addZ: ZigBee-Leuchtmittel und ZigBee-Stick zum Nachrüsten des HomePilots

Das deutsche Unternehmen Rademacher setzt mit dem HomePilot auf eine Smart-Home-Lösung mit dem proprietären Funkstandard DuoFern. Zusätzlich hat man auch noch einen DECT-Gurtwickler für die FRITZ!Box parat. Mit der neuen addZ-Serie („add ZigBee) wagt man sich nun auch in ZigBee-Gefilde vor. ZigBee ist jener Funkstandard, der beispielsweise auch bei den Leuchtmitteln von Hue zum Einsatz kommt.

Leuchtmittel gibt es nun auch von Rademacher, nur eben auf ZigBee-Basis. Bei DuoFern hatte man da bisher eine Unterputz-Lösung zur Beleuchtungssteuerung parat, nun eben auch farbige Leuchtmittel zum direkten Austausch. Zur Verfügung stehen Leuchtmittel für GU10, E14 sowie E27. Alle zum Preis von jeweils 34,90 Euro und ab sofort zu erwerben. Die Leuchtmittel bieten eine Auswahl aus einem Farbspektrum von 16 Millionen Farben. Zudem lässt sich auch die Farbtemperatur wählen.

Für Nutzer des HomePilot hat man den addZ-Stick parat. Rademacher setzt hier auf ZigBee 3.0. Der Stick kommt via USB an die Smart-Home-Zentrale und rüstet jene quasi um den ZigBee-Standard nach. Einmalig kostet dieser nochmal 39 Euro. Regulieren lassen sich dann Dinge wie die Dimm-Geschwindigkeit oder das Einschaltverhalten. Bis zu 50 Leuchtmittel sollen sich an den Stick anlernen lassen. Neben den eigenen Leuchtmitteln, die man im Zuge der addZ-Reihe vorstellte, sollen sich auch jene von Hue, Ikea Tradfri, Ledvance Smart+, Tint sowie Innr verwenden und mit der HomePilot-App steuern lassen. Denkbar wäre zudem, dass man durch künftige Updates weitere ZigBee-Produkte, zum Beispiel auch batteriebetriebene Sensorik von Aqara, in das HomePilot-System integriert.

Die Leuchtmittel lassen sich dann natürlich auch in Szenen und Automationen des HomePilot verwenden oder über HomePilot-Komponenten wie den Taster steuern. Auch Dinge wie eine Simulation von Anwesenheit sei problemlos realisierbar.

Bereits seit einiger Zeit lässt sich die Philips-Hue-Bridge mit dem Rademacher HomePilot verzahnen. Nun geht man den direkten Weg und rüstet ZigBee nach. Damit entfällt für HomePilot-Nutzer die sonst notwendige ZigBee-Bridge. Ich bin mal gespannt, inwieweit man den ZigBee-Support da künftig noch ausbauen wird. Und: Wie sich parallel der Standard Thread weiterentwickeln wird. Der Smart-Home-Standard Matter verzögert sich bekanntlich bis kommendes Jahr.

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Baujahr 1995. Technophiler Schwabe & Studienreferendar. Unterwegs vor allem im Bereich Smart Home und ständig auf der Suche nach neuen Gadgets & Technik-Trends aus Fernost. Twitter. PayPal-Kaffeespende an den Autor. Mail: felix@caschys.blog

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2 Kommentare

  1. Bergischer aussem Pott says:

    Benutze den Mome-Pilot seit einigen Jahren. Die Steuerung der Rollläden funktioniert relativ problemlos. Andere Sachen mache ich nicht (mehr) mit Rademacher. Anfragen an der Support werden patzjg oder in bester Klugscheissermanier beantwortet.. Lichtsteuerung mit Hue und jetzt auch Innr-Leuchtmittel und Steckdosen. Problemlos. Kameras von Eufy. Alles gut. Aber Rademacher kann ich persönlich nicht empfehlen.

    • Bei uns kam Rademacher mit dem Raffstore, der EG und OG beschattet.
      In Verbindung mit dem Wettersensor (Sonne, Regen, Wind, Temperatur) lässt sich so ziemlich jede Szene gut realisieren. Das Anspruchsverhalten ist gut.
      Mit der Hue-Bridge kann man auch Szenen via Rademacher App mit Hue-Lampen erstellen, allerdings sah ich noch nicht den Mehrwert. Daher bleiben Beleuchtung mit Hue und Beschattung mit Rademacher auch bei uns unabhängig voneinander.

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