QNAP: Bald kein Zugriff mehr auf den Amazon Drive

Synology-Nutzer haben bereits vor längerer Zeit das Aus von Speichermöglichkeiten bei Amazon präsentiert bekommen, nun werden auch Nutzer von QNAP-Lösungen informiert. Absehbar war das Ganze natürlich schon vorher, da Amazon alte Schnittstellen-Zöpfe abschneiden wollte. Ab dem 30. April 2021 wird Amazon den Zugriff auf den Amazon Drive über QNAP Hybrid Backup Sync, HybridMount und Cloud Drive Sync einstellen. Keine der Anwendungen kann nach dem 30. April 2021 noch auf den Amazon Drive zugreifen. Nutzer können aber weiterhin über die Web-, Desktop- und Mobilgeräte-App von Amazon Photos auf Ihre gespeicherten Inhalte zugreifen.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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8 Kommentare

  1. Marco Maierhofer says:

    Das ist schade. Wie kann ich dann automatisiert auf dem Echo Show aktuelle Fotos vom NAS anzeigen?

  2. die Frage die sich mir hier stellt ist was hat Amazon davon die bekanntesten NAS Anbieter nicht mehr zu unterstützen? Es ist ja nicht so das es ein Amazon-NAS geben würde. Ich werde in Konsequenz wohl mein Cloud-Backup komplett auf Google umstellen.

    • Google? Lustig. Die werden wahrscheinlich morgen oder in 3 Tagen den Dienst schließen. Weiß man ja bei denen nicht mehr so genau. Als Backup Lösung würde ich mir was langfristiges suchen. Bei Synology wäre das z. B. eine zweite Synology oder Synology C2. Oder Glacier von Amazon, das ist tatsächlich für langfristige Backups gedacht.

  3. Verstehe ich auch nicht. Damit ist das Amazon Prime-Abo für mich noch uninteressanter.

    OneDrive ist mir ohnehin lieber, da kann ich alles direkt in der Windows-Foto-App betrachten und im Explorer direkt drauf zugreifen.
    Handy synct sich auch sehr gut und ein Dokumentenscanner ist in der App ebenfalls integriert. Ich nutze Windows wirklich widerwillig, aber die ganze 365-Plattform ist wirklich ziemlich gut gemacht. Preisgünstig ist es ohnehin, wenn man eines der immer wiederkehrenden Angebote nimmt.

    • Amazon hat die Schnittstelle überarbeitet und – wie oben schon im Artikel steht – externe Zugriffe über die API werden nicht mehr unetrstützt, das wird sicherlich Sicherheitsgründe haben.
      Und wenns es keine Alternativ gibt oder Amazon das schlichtweg nicht mehr will, schauen die Kunden in die Röhre.

      Daher bevorzuge ich bei solchen Sachen lieber Standartprotokolle und muss nicht die QNAP-App dafür nutzen ( die ich ehrlich gesagt gruselig finde ). Meine QNAP-NAS synct auf Betriebssystemebene per RSYNC direkt zu Stratos HiDrive und das rasend schnell.

  4. Schade, denn bei Amazon kann man mit Prime unbegrenzt Fotos in Originalqualität hochladen. Muss ich mir was ausdenken und über den Desktop syncen.

    • Es gibt direkt von Amazon ein Fotobackup-Programm für Windows.
      Das hab ich einfach auf den Dropbox/KAmera-Uploads eingestellt.

      Gibt auch ne App, die lädt aber ungefragt alles mögliche hoch, was man garnicht auf Alexa sehen will

  5. Es wird für Amazon zu teuer, deshalb schalten sie die APIs zu Amazon Drive ab. Mittlerweile dürfte so ziemlich jeder gemerkt haben, dass man bei Cloud-Sicherungen die Verschlüsselung einschaltet. Verschlüsselte Daten haben eine hohe Entropie, lassen sich dadurch schlecht komprimieren und gar nicht deduplizieren. Deshalb schiebt Amazon hier den Riegel vor, teurer S3-Speicher kann ja weiterhin für Backups genutzt werden.

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