Passwortmanager: Dashlane launcht Familientarif

Passwortmanager gibt es zahlreich. Von kostenpflichtig bis gratis ist alles dabei – ob mit Cloud oder ohne. Zahlreiche Lösungen haben wir hier im Blog ja auch schon vorgestellt und besprochen. Darunter auch Dashlane, einen Dienst ähnlich LastPass. Passwörter werden in der Cloud verschlüsselt gespeichert, ihr habt über Apps Zugriff auf eure Passwörter. Muss man sicher nicht groß erklären.

Dashlane ist für die „kleine“ Eingeräte-Nutzung kostenlos, ansonsten aber kostenpflichtig – und bietet nun aber auch einen Familientarif an. Mit dem Angebot „Premium Family“, können Gruppen und Familien gemeinsam ihre Privatsphäre im Internet verwalten, wobei jedes Mitglied über ein individuelles Benutzerkonto für eine unbegrenzte Anzahl von Geräten verfügt.

Der Premium-Family-Tarif bietet unter anderem unbegrenztes Speichern von Passwörtern auf beliebig vielen Geräten, Dark-Web-Überwachung und personalisierte Sicherheitswarnungen sowie ein Virtual Private Network (VPN). Im Rahmen des Familientarifs erhält der Account-Administrator außerdem ein Familien-Dashboard, über das Mitglieder zu der Gruppe hinzugefügt oder entfernt werden können. 6 Personen können in der Familie sein, 60 Euro kostet das im Jahr bei jährlicher Zahlweise – also 5 Euro im Monat.

Anmerkung: Ich habe fast alles ausprobiert und nutze 1Password im Familientarif. Würde ich 1Password nicht nutzen, dann wäre vermutlich Enpass oder Bitwarden meine Wahl. Bei Enpass gehöre ich zu den Pro-Usern, muss also nicht das Abo zahlen, bei Bitwarden würde ich hochleveln, weil ich die TOTP-Unterstützung will.

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caschy

Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei LinkedIn, Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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18 Kommentare

  1. Bitwarden finde ich auch super, aber die TOTP-Unterstützung nutze ich absichtlich nicht, auch wenn ich sie enorm cool und praktisch finde!
    Aber es verfehlt irgendwie in meinen Augen etas den Sinn der 2FA. Dann kann ich die 2FA auch fast ausschalten, da der Angreifer wieder nur Zugriff zu meinem Passwortmanager braucht…
    Anders wäre es nur für den Fall, dass mein Passwort irgendwo im Klartext auftaucht, ohne Zugriff auf Bitwarden, dann wäre der 2. Faktor noch was wert…

  2. Das wäre es mir nie Wert für sowas zu zahlen, aber jeder tickt da wohl anders bzw manche müssen nicht aufs Geld schauen

    • Klar, muss jeder selbst entscheiden. Aber es geht um Deine SENSIBELSTEN Daten, da sollte Dir Sicherheit (inkl. Service, Weiterentwicklung, Wartung, Support, Audits etc.) schon was wert sein. Just 2 Cent of course.

  3. @Caschy, warum ziehst du 1Password Bitwarden vor?

    Bei Enpass fehlt mir einfach die fehlende Web App

    • Ich bin nicht Caschy, aber ich kann Dir sagen, warum ich Bitwarden nicht gegen 1Password ausgetauscht habe. Seit Erscheinen von Bitwarden habe ich vor allem die App unter Android und iOS immer wieder getestet. Wie viele andere User fand ich den Open Source Gedanken gut, die Features auf dem Papier beeindruckend und den Preis mehr als fair. Allerdings hilft das alles nichts, da ich bei jedem Test festgestellt habe, dass das automatische Ausfüllen von Passwörtern nicht funktioniert. Lastpass, 1Password und selbst unbekanntere Passwortmanager machten hier nie Probleme. Bei Bitwarden funktionierte es bei mir nie richtig. Ich habe mir sogar mehrere Smartphones ausgeliehen und verschiedene Betriebssysteme und Konfigurationen probiert. Nichts hat geholfen. Ich war im Bitwarden-Forum, habe mein Problem geschildert und keine Hilfe erhalten. Ich bin nur auf vereinzelte andere User gestoßen, die ebenso verzweifelt nach einer Lösung gesucht haben. Letztlich bin ich dann wieder auf 1Password gewechselt und das funktioniert hinsichtlich dieser für mich essentiellen Funktion bis heute einwandfrei.

  4. Samaritan says:

    Kann nur von Dashlane abraten. Sobald man Probleme hat wird man im Regen stehen gelassen. Egal ob als Premium oder FREE User. Zig mal versucht den Support zu kontaktieren. Nicht eine Rückmeldung. Und ja ich hab den Spam Ordner kontrolliert… Is echt traurig. Man zahlt und kann es in meinem Fall auf einigen Seiten nicht nutzen weil das ausfüllen der Felder Kundenummer Passwort nicht funktioniert. Kundenummer wird nämlich nicht mit Benutzername gleich gesetzt….

    • Ich hatte Dashlane auch mal getestet.
      Den schlechten Support kann ich bestätigen.

      Entweder dauert es sehr lange, bis man eine Antwort bekommt oder man bekommt eine Antwort, die mit der Frage nichts zu tun hat.

      • Bei dem Preis echt erstaunlich!

        • Samaritan says:

          Ganz ehrlich. Klar ist das Produkt günstig. Aber wer ein Premium Feature/Produkt eben mit Support anbietet der sollte den Support auch in irgendeiner Weise betreiben… Eine Eingangsmeldung mit der Ticketnummer hätte mir zumindest signalisiert „Hey man hat mich gehört und meine Nachricht ist nicht im Nirvana verschwunden…“. Selbst wenn der Support dann lange gebraucht hätte um das Problem zu erruieren und zu lösen. Oder es erst mit der nächsten Version gelöst werden könnte.
          Man hätte zumindet gezeigt, dass es jemanden überhaubt interessiert. Und wenn es englisch Sprachiger Support aus Asien ist. Der kostet nicht sooo viel. Im Gegenteil.

  5. Was spricht eigentlich gegen Lastpass? Hier kann man auch yubikey nutzen und es kostet weniger als 1Passwort. Suche momentan ein System, wo man die Passwörter der Familie verwalten kann, aber eben auch einen nicht geteilten Bereich hat.

    • Lastpass habe ich auch ein paar Jahre genutzt, allerdings fand ich im Endeffekt Manches stark enttäuschend. Vor allem der Support hat mich das ein oder andere Mal in den Wahnsinn getrieben, da stets grundlegende, logische Prozesse nicht durchdacht sind. Wenn man dann auch noch auf Features wie Prüfungen auf gehackte Accounts oder kompromittierte Passwörter legt, und sich damit auch nur ein wenig auskennt, kann man bei den Ergebnissen der „Sicherheitsprüfung“ nur den Kopf schütteln.

    • Hier gibt’s aus meiner Sicht mindestens 2Gründe:

      – Ablage der Daten auf einem US-Server in proprietärer Form -> idealer Ziel eines Hackerangriffs, die es schon mehrfach gab, bislang zum Glück ohne größere Schäden.
      – Mehrfache Preiserhöhung seit Übernahme durch LogMeIn.

      Funktional ist das wirklich super, aber Bitwarden ist mit seinem Open Source-Ansatz m. E. doch deutlich besser.

  6. Nutze Dashlane seit der Betaphase und habe zwei der „pre 2.0“ lebenslang kostenlosen Accounts. Aktuell nutze ich Dashlane auf Android, Chrome OS und Windows. Funktioniert absolut problemlos, sowohl bei mir als auch bei meiner Frau. Habe vieles getestet und von der usability hat Dashlane bisher immer gewonnen. Bitwarden ist inzwischen aber nahbdran. Ich möchte allerdings auch nur einen Passwort Manager. Die ganzen Zusatzfunktionen interessieren mich nicht.

  7. Na, gerade unter anderem wegen des fehlenden Familientarifs von Dashlane zu 1password gewechselt. Dashlane macht vieles richtig, ist aber auch nicht perfekt. Kommt häufig vor, dass beim Anlegen eines PW nicht automatisch gefragt wird, ob gespeichert werden soll. Nervt öfter bei Feldern, die ich manuell ausfüllen will (DHL Portal), obwohl ich ausdrücklich die Seite ausgenommen habe.
    Jetzt bei 1password stört mich auch das ein oder andere, aber der geteilte Tresor in der Family option ist genial.
    Grüße
    Der Dingens

  8. Warten wir noch 1-2 Jahre, dann steht „launcht“ im Duden…

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