OutBank mit Abo-Modell, Diskussion mit anderen Herstellern, eventuell werbefinanzierte Variante

Viele von uns nutzen irgendeine mobile Banking-App, der Markt ist recht groß – viele Kreditinstitute bieten eigene Lösungen an, dazu gesellen sich eben Speziallösungen diverser Hersteller. OutBank ist für viele in Deutschland lange der Platzhirsch gewesen, die App war funktional, der Preis fair. Im Januar 2013 dann die neue Version, die dann universal an iPad und iPhone nutzbar war, dazu ein Refresh der Mac-App mit iCloud-Sync.

OutBankDE.iPhones.2Dieser iCloud-Sync funktioniert bis heute nicht zufriedenstellend bei vielen Nutzern (inklusive mir), aber das soll nicht das Thema sein. Man hat sich aktuell vom Kauf-Modell getrennt und bietet das Abo-Modell an. Kunden haben also unter Umständen 18,99 Euro für die Universal-App gezahlt und werden nun in das Abo-Modell gedrückt, sofern sie denn die neue App wollen.

Die neue Version kommt in schicker iOS 7-Optik daher. Kostenlos zum 7-Tage-Test, danach 0,89 Cent im Monat oder 8,99 Euro im Jahr per In-App-Kauf. Natürlich kann man Kunden und Entwickler verstehen – viele wollen für eine Banking-App kein Abo zahlen, sondern einmalig – die Entwickler wollen aber für ihren Support eben nicht nur einmalig einnehmen.

Das Team hinter Outbank teilte mit, dass man unter Umständen eine werbefinanzierte Variante in den Store bringen wolle, diese ist dann kostenlos – aber eben mit Werbung versehen. Wie OutBank via Twitter mitteilte, wird man die bisherige Version auch mit Updates versorgen, hier wird die Zukunft zeigen, wie ernst der Firma das Thema ist. Interessant ist derzeit die Diskussion via Twitter. Hier unterhalten sich die jeweiligen „Banking-Apps“, beziehungsweise die Personen hinter den Accounts.

Outbank bringt immer wieder als Vorteil, dass die Banking-App die Daten nur auf dem Gerät vorhält und auf keinem Fremd-Server im Netz (außer bei iCloud-Sync, hier stark verschlüsselt), Apps wie Figo, Numbrs und Finanzblick sind meines Wissens so unterwegs, dass sie eure Daten komplett auf Dritt-Servern speichern. Wenn dann eine App wie Numbrs noch kostenlos ist und mittels TV-Werbung in die Schädel der Leute gekloppt wird, dann wird man sicher auch mal skeptisch.

Hier einmal ein Auszug aus der Unterhaltung zwischen Outbank und anderen Banking-Apps

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Ja, richtig. Letzten Endes entscheidet der Kunde. Im Falle diverser Kostenlos-Apps ist es richtig skeptisch zu sein, sofern man nicht weiss, womit diese ihr Geld verdienen oder mal in Zukunft mal wollen. Allerdings bin ich auch kein Fan des Abo-Modells und auch schon gar kein Fan von Outbank mehr, die schon ewig nicht den als Mehrwert verkauften iCloud-Sync sauber funktionierend hinbekommen – und auch die aktuellen Bewertungen sprechen eine klare Sprache. Zum Glück hat die Postbank eine ausreichende Seite, über welche ich Bankgeschäfte abwickeln kann.

Wie schaut es bei euch aus: macht ihr mobiles Banking? Falls ja – womit?

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Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

50 Kommentare

  1. Christoph says:

    Sparkasse+
    ggf. Werbung der Sparkasse, aber dafür ein einmaliger Preis, multibankenfähig, lokales Speichern der Daten usw.
    Alternativ aufm Tablet StarMoney.Kommt aus dem gleichen Haus, dafür ohne Werbung der Spaßkassen.

  2. Online Banking? Auf dem Smartfone? Und dann noch mit einer APP werder durch meine Bbank zertifiziert oder freigegeben? Für mich ein NoGo!
    Kontodaten sind doch die interessantesten und lohnenswertesten Ziele im Netz.
    Wer so leichtfertig damit umgeht ist selbst schuld!

  3. Bei Finanzblick wird soweit ich weiß nichts online gespeichert, sondern genau wie bei Outbank direkt auf dem Gerät.

    Outbank bzw. der Betreiber dahinter wird mir echt immer mehr und mehr unsympathisch!

  4. Ich nutze Outbank, hab die alte App gekauft und jetzt das Abo mit jährlicher Zahlung abgeschlossen!
    Ich bin mit Outbank am Mac und am iPhone hoch zufrieden.

  5. Banking über die Webseite der Bank schränkt mögliche Auswertungen und Planungen aber immens ein, da alte Buchungen nach xx Tagen automatisch gelöscht werden! Hier gilt es die Daten bevor sie im Nirvana verschwinden zu exportieren…
    Onlinebanking Programme / Apps bieten da schon einen nicht zu unterschätzenden Wertwert (Auswertungen, Vorlagen, Übersichtlichkeit und Planung)! Die Frage ist nur, ist sich der Kunde dessen bewusst und kann mit den Funktionen was anfragen?!

  6. @Cihan Nicht ganz. Wenn Du bspw. ein DKB Visa Konto hast, dass nur per Screen-Scraping abgefragt werden kann, nutzt Finanzblick einen Zwischenserver. Outbank macht es direkt auf dem Gerät.

  7. Ich nutze die Sparkassen-Website und Outbank in der alten Version. Das neue OutbankDE hab ich testweise mal geladen, nur un dann festzustellen, dass man die App in der Testversion nicht richtig benutzen kann.
    So kann ich leider auch nicht feststellen, ob es mit der neuen Version Probleme gibt. Ich gehöre zu den Glücklichen, die keine Probleme mit der alten Version hatten.
    Über das Abomodell kann man sicher toll streiten. Ich bezahle gern für gute Software, bin allerdings persönlich auch kein Freund des Abomodells.
    Was man allerdings sagen muss, der Preis ist, entgegen den ersten Gerüchten, die vor ein paar Wochen mal durchs Netz gingen, ziemlich fair.
    Von den anderen Apps kenne ich nur Finanzblick und bin doch vorsichtig, da ich nicht sagen kann, wie sich die App finanziert. Das Design ist auf jeden Fall grauenhaft, aber da könnte ich drüber weg sehen.
    Noch habe ich mich nicht entschlossen, ob ich OutbankDE kaufen soll oder nicht. Mal sehen, was in ein paar Wochen so ist. Ich nutze Outbank jetzt seit fast 4 Jahren. Würde ja eigentlich auch gerne dabei bleiben.
    Eine werbefinanzierte Version würde für mich nicht in Frage kommen. Auf keinen Fall.

  8. Das Abo-System leuchtet mir bei dieser Art Software nicht ein – warum soll ich eine „Support-Flatrate“ bezahlen, die ich nicht benutze? Vor allem: Wieviele von diesen kleinen 89 cent Abos im Monat will ich wirklich haben?
    Ich habe aber bisher eh mein Smartphone nicht fürs Banking nutzen können, da ich mTAN habe und meine Bank den Zugriff über App und die mTAN nicht von gleichen Gerät zulässt…

  9. @Christian Hecker: mMn ist die Anzahl der Leute, die einen Mehrwert in Auswertungen und Planungen, welche einen Datenbestand von mehr als 180 Tagen erfordern, gering – mich eingeschlossen. Denn meine Bank bietet Vorlagen und eine Umsatzhistorie von 180 Tagen online an. Das reicht mir vollkommen.

  10. Als ich das gestern mit dem Abomodell gelesen habe, dachte ich, dies wäre ein schlechter Scherz. Nach Studium der Appstore-Renzensionen wurde es dann Realität. Ich mag die iOutbank-App, aber Abo? Nein, Danke!

  11. Anfangs überzeugter Outbank Nutzer, mittlerweilen mag ich die App nicht mehr, zu viele Bugs und in der Vergangenheit immer wieder Probleme mit dem iCloud Sync. Das neue Abomodell schreckt mich direkt ab, auch wenn 89c/Monat ok wären, dafür hat Outbank aber zuviel falsch gemacht. Der Hersteller wird sicher schnell zurückrudern.

    Meine Empfehlung: Banking4i

  12. @ zhet Gerade bei einer Online-Banking-Software/-App leuchtet mir ein Abo-System ein, schließlich muss die Anwendung laufend aktualisiert werden, um funktionieren zu können. Bankleitzahlen müssen aktualisiert, Fusionen von Kreditinstituten berücksichtigt und Sicherheitszertifikate regelmäßig ausgetauscht werden, damit die Anwendung Verbindung zum jeweiligen Rechenzentrum aufbauen kann. Dazu kommen ggf. neue Geschäftsvorfälle (siehe SEPA), die implementiert werden müssen.

    Ohne ständige Weiterentwicklung, wäre eine Online-Banking-Anwendung nicht lange sinnvoll nutzbar. Und diese ständige Weiterentwicklung muss irgendwie finanziert werden.

  13. @Sven vollkommnen richtig. Auf Windows-Seite sind Abos und / oder jährlich neue Programmversionen (natürlich kostenpflichtig) ja auch schon Gang und Gebe.
    Prinzipiell kann man sagen, wenn deine Bank alle Konten über FinTS/HBCI bereitstellt, kannst du dich glücklich schätzen. Bei diesem Standard passieren kaum Änderungen und die wenigen Änderungen könnte man in Eigenregie vornehmen.
    Wenn deine Bank hingegen spezielle Konten (meist die Kreditkarte) ausschließlich über die Webseite bereitstellen „will“, so greifen Onlinebanking-Programme per Screenparser darauf zu. Änderungen an der Webseite, welche sehr regelmäßig erfolgen, beeinträchtigen den Screenparser und bedürfen somit einer Anpassung der Banking-Schnittstelle. Da es sich hierbei um einen nicht unerheblicher Teil des Programmieraufwands handelt, will der Hersteller natürlich auch seine Ausgaben gedeckt sehen…

  14. Gibt es eigentlich eine gute Lösung für das WP8?

  15. Karl-Heinz says:

    Ahem … was ist denn bitte an Outbank DE so neu daß ich nun ein Abo abschließen und erneut (!) sauer verdiente Kohle hinblättern sollte? Die Diskussion hat mich auf Finanzblick aufmerksam gemacht. Die können die Umsätze meiner Barclay Card abrufen. Das ist für mich wichtiger als iOS 7 Optik. Tschöööö Outbank … das war´s für mich …

  16. @visorone: ja, kommt 2017

  17. Kennt jemand von euch eine vernünftige Applikation für Windows für Onlinebanking? Die meisten Programme können lediglich HBCI/FinTS jedoch kein Screenscraping. Damit kann dann die DKB Kreditkarte, PayVIP und Bank of Scotland dann also schon mal nicht eingebunden werden. Und vielleicht auch eine Applikation, die rafft, wenn ich zwischen diesen Konten überweise? 😉

    Finanzblick Online könnte zumindest den ersten Teil – aber da muss ich auf die Online-Server vertrauen – nicht so mein Fall…

    Viele Grüße,
    Uli

    • @Uli Schau dir da mal die drei Größen an: WISO Mein Geld, Starmoney und Quicken.
      Zumindest bei WISO Mein Geld kann ich dir bestätigen, dass DKB (Giro und Kreditkarte mit Umsätzen) und Umbuchungen unterstützt werden (Starmoney kann Umbuchungen und MÜSSTE auch die Umsätze der DKB KK abrufen können).
      Bank of Scottland sowie Advanzia (PayVIP) können Mein Geld und Starmoney nicht. Bezüglich Quicken hab ich keine Info…

      Wenn du T-Online DSL Kunde bist, kannst du auch eine abgespeckte Version von WISO Mein Geld namens Online-Banking+ kostenlos beziehen:
      http://www.finanzblick.de/telekom-desktop/

      Nachtrag:
      Banking 4w von Subsembly ist auch noch erwähnenswert. Hatte ganz vergessen, dass diese einen nativen Windows-Client im Programm haben. Leider muss ich gestehen, dass ich auch hierzu NOCH keine Infos habe, ob deine Anforderungen erfüllt werden. Trial verwenden?!

      • @Christian: Genau die hatte ich mir mal vor einem Jahr alle angesehen – vielleicht mal wieder einen Blick wert. Damals konnte Quicken leider auch kein Advanzia.

        Danke für den Hinweis für Onlinebanking+, schau ich mir gleich mal an 😉

        Edit: Banking 4w von Subsembly schau ich mir auch mal an – danke für den Tipp!

  18. Crashman1983 says:

    Also ich war von Outbank 2 auch nicht sonderlich überzeugt. Aber die neue App sieht wieder sehr gut aus und bietet meines Erachtens viel Komfort. Das Abo-Modell stimmt mich aber bedenklich. Wenn das alle machen, wird es schnell teuer. Ich wäre bereit das Geld zu zahlen, wenn ich dafür auch die Mac-App bekomme und dann auf allen Plattformen unterwegs sein kann.

    Grüße,
    Sebastian

  19. Gerade Outbank habe ich extrem negativ in Erinnerung weil sie beim letzten Versionswechsel einfach mal kurzfristig den Support für ihre „alte“ App eingestellt haben und diese damit faktisch unbrauchbar wurde.
    Auf massive Beschwerden ihrer Bestandskunden wurde nur mit „man kann ja die neue Version kaufen“ geantwortet. So kann man es sich mit seinem Kunden natürlich auch verscherzen.

    Und und zum Thema des Artikels. Ein Abo Modell bei einer Banking App? Lächerlich.

  20. Outbank hatte ich mal, konnte aber damals nicht überzeugen, das UI und die Funktionen von Finanzblick finde ich wesentlich besser, aber das ist ja Geschmackssache.
    Was mich bei Finanzblick wirklich stört ist, dass ich da die HD-Version gekauft habe, diese dann eingestellt und mit der kostenlosen Universal-App weitergeführt wurde. Ich bin mir recht sicher, dass auch diese in absehbarer Zeit in ein Abo-Modell oder eine Kaufversion überführt wird. Diese Masche der Anbieter, eine funktionierende Bezahl-App nicht weiter zu supporten und dafür eine neue Version in den App-Store zu stellen finde ich zum Kotzen.Dann lieber von vornherein ein Abo- oder Zeitlizenzmodell, da weiß man wenigstens wie lange es läuft.

  21. Ich Benutze Banking4i und bin verdammt zufrieden damit! Die App war schon unter Android genial und auch unter iOS hat es mir nicht weh getan nochmal 4.99€ auszugeben!
    Klar ist das Design jetzt nicht fancy oder hübsch aber die funktionen sind toll!

  22. Besucherpete says:

    Ich hab lange iOutbank genutzt, leider hat der Anbieter die alte Version sterben lassen und wollte noch einmal von den Kunden kassieren. Da ich kein Backup der alten Version mehr hatte und der Hersteller mir da nicht weiterhelfen konnte (oder wollte) habe ich mich eben nach Alternativen umgeschaut. Leider gibt es da nicht wirklich eine. Die Apps der Banken sind mir zu eingeschränkt und lassen oft nicht mal zu, Konten anderer Geldinstitute zu verwalten, Probleme mit der Anzeige von z.B. den DKB-Konten kommen noch hinzu. Finanzblick nutze ich auf dem Rechner ganz gerne, aber auf dem Smartphone ist die Darstellung in Kartenform einfach unglücklich gewählt, es nimmt einfach zu viel Platz weg und wird dadurch unübersichtlich, wenn es um mehrere Konten geht.
    Schließlich bin ich bei der App der Comdirect gelandet, letztlich handelt es sich dabei um eine angepasste Version von iOutbank. So kann ich die Vorzüge von iOutbank auch weiterhin nutzen, muss dafür aber nicht (noch einmal) bezahlen. Lediglich die Möglichkeit der Datensicherung und Übertragung der Daten zwischen z.B. dem iPhone und dem iPad fehlt mir manchmal, aber vielleicht kommt das ja noch in einer späteren Version.

  23. 9€ im Jahr für ein App was zumeist nur ein Gui für fremde Dienste ist ? Schon frech und im angesichts das dieses App im Jahr mehr kostet als mein Konto eigentlich eine Frechheit !

  24. @sid Wenn ich fragen darf, wie bewerkstelligst du dann deine persönliche Finanzverwaltung? Excel, andere Programme / Apps oder gar auf dem Papier?

  25. student86 says:

    Ich nutze die Sparda-Bank-App. Hatte vor langer Zeit auch Outbank und mit dem Wechsel auf Android Finanzblick. Das wurde mir mit der Zeit aber zu heikel, vor allem weil es öfter mal zu Ausfällen kam.

  26. @Christian Hecker: was verstehst du unter Finanzverwaltung? Meinw Ausgaben habe ich unter Toshl im Blick.

    • @sid Genau, die Planung und Überwachung der eigenen Finanzen. Im Zuge von KISS erwarte ich entsprechende Funktionen von einer guten Onlinebanking-App / Programm, um das schnell und so automatisiert wie möglich über die Bühne zu bringen. Darum geht’s auch in meinem Blog.
      Danke schonmal für den Hinweis auf Toshl, werde ich mir noch genauer ansehen!

  27. @Christian Hecker: viele kleine Ausgaben laufen bei mir noch mit Bargeld. Daher kam ich nicht umhin, diese manuell zu erfassen. Toshl gibt’s für Android + iOS + lässt per account auch die Haushaltskostenerfassung durch alle Familienmitglieder zu. Der geschätzte Shahpur hat mich seinerzeit darauf aufmerksam gemacht. http://smartphoneblogging.com/2012/10/review-toshl-finance-expense-tracker-for-android/

    • @sid Ich erfasse diese Ausgaben bisher in entsprechenden Bargeldkonten und weise ihnen Kategorien zu. Es gilt ja alle Ausgaben zu erfassen, um einen transparenten Überblick zu erhalten! Bargeld oder Offlinekonten können ja nahezu alle Onlinebanking-Apps, also direkt alles unter einem Dach.
      Funktioniert nur eher schlecht als recht, wenn man Ausgaben für die Haushaltsmitglieder mit erfassen möchte, was sich bei mir noch in Grenzen hält im 2-Personen-Haushalt.

      Liest sich jedenfalls sehr interessant, danke.

  28. schon interessant hier. Wollen doch viele für eine App nur einmal bis gar nichts zahlen. Die Werbung als Numbr bleuelt uns es ja auch ein 🙁
    Wie weiter oben geschrieben wurde, sind Banking Apps und Software schon recht Aufwwendig und Wartungsintensiv.
    Nur das was iT Stöger hier macht ist unter aller Sau – vorsichtig ausgedrückt.
    Nicht nur, dass man eigentlich schon XY Euros investiert hat, nein zukünftig soll man dieses jedes Jahr tun. Andernfalls ist die Software nix Wert. Dies ist dann schon die Steigerung von WISO – Mein Geld. Diese funktioniert aber weiterhin offline.
    @Cashy – 18€ ? Das ist ja richtig wenig. Die erste Version für iOS kostet allein schon soviel. Später dann die iPad Version und irgendwann OutBank 2 zzgl App – diesmal zum Glück als Univeral App
    Ach ja in B2B gilt 1x Zahlung + Jährlicher Wartung, Updategebühr iHv max 20% vom Kaufpreis. Dies wären 2€ jährlich und dies ist für mich fair – wenn regelmäßige Updates kommen.
    Dann kann man auch gerne bei großen Versionssprüngen und Funktionenen wieder 1x „groß“ zahlen.
    Aber jährlich groß Zahlen?

  29. Hatte mir damals die iPad Version zusätzlich zur iPhone Version geholt, weil versprochen wurde, man würde einem einen Sync einbauen.

    Als der dann in Form einer neuen, erneut kostenpflichtigen Version 2.0 rauskam, war ich schon ziemlich pissed und hab gewechselt.

  30. @sid und andere: Toshl hat den Vorteil, dass die Apps nur (huebsches und funktionales) Beiwerk zur Webseite sind. Aber ein $20/Jahr Abo ist schlicht inakzeptabel fuer den angebotenen Service. Einmalig $20 oder $3-5 pro Jahr waere deutlich angemessener und dann waere Toshl sicherlich auch einen ernsthaften Blick wert (die Strategie dahinter, gerade fuer ein kleines Startup, verstehe ich auch beim besten Willen nicht)…

  31. @Michael: also mir und meiner Familie reicht did kostenfreie Version

  32. Ständig will man den Leuten ein Abo-Modell auf’s Auge drücken. Zum Glück gibt’s für jede Abo-App gleichwertige per einmaliger Zahlung. Ich nutze Money (Jumsoft). Gibt’s grade stark reduziert im Mac App Store. Leider haben die den WiFi-Sync rausgenommen, aber über Dropbox klappt’s perfekt mit der iOS App.

    MoneyControl ist ne andere gut alternative die mehr Plattformen unterstützt.

  33. DAFÜR würde KNOX (via Samsung Apps) endlich mal Sinn machen 😉

  34. Musterknabe says:

    Das Problem bei Outbank ist einfach, dass das Vertrauen der Kunden meines Erachtens nach verspielt wurde.

    Das fing damals von der Umstellung von iOutbank (Version 1) auf Version 2 an. Der Support wurde komplett eingestellt und der Kunde wurde gezwungen, auf die neue Version umzusteigen. Das war vor etwas mehr als einem Jahr. Mit einer vergleichsweise großen Werbekampagne wurde Outbank 2 angekündigt. Und dann kam es nicht zu dem versprochenen Zeitpunkt, weil die Entwickler verplant hatten, dass die App ja durch Apple noch zugelassen werden musste. Kurzerhand wurde kommuniziert, dass Apple an dem misslungenem Start Schuld sei. Wegen diesem ganzen Debakel, wurde der Facebook-Account von Outbank gelöscht. Und dann später kam die Enttäuschung über Outbank 2. Die App ist instabil, der Cloud-Sync funktioniert nicht und die versprochene Erweiterung der Funktionsvielfalt blieb auch aus. Dafür hat man dann letztendlich einiges an Geld bezahlt nach dem erzwungenen Update. So und nun erhält der Kunde nach etwas mehr als einem Jahr wieder eine neue Version von Outbank, die optisch an iOS 7 angepasst wurde und trotzdem nur als reine Kontostandsrundruf-App fungiert. Vom Gefühl hat soll man für eine App zahlen, die in der Entwicklung stehen geblieben ist, während alle anderen Banking-Apps Outbank davon laufen.

  35. Outbank ist der größte scheiß überhaupt. Damals noch die erste Version gekauft und die ging dann irgendwann nicht mehr (absichtlich kaputt geupdatet). Man muss natürlich immer die neue Version kaufen. und jetzt Abo. nein danke.

  36. @Uli hibiscus unter der Jameica Plattform kann alles (mit zusatz-Scripts), wird ständig weiterentwickelt und ist kostenlos.
    http://www.willuhn.de/products/hibiscus/

  37. Namenlos, weil Cookies gelöscht... says:

    Dafür, das iOutBank bei ziemlich vielen Leuten so negativ aufgestoßen ist (me too!), wird es dennoch ziemlich oft erwähnt…. Negative Propaganda ist halt auch welche…

    Abos für Apps. Ich glaube, es hakt.
    Die Apps sind heutzutage so schlecht und hektisch Programmiert (oder im Bastelverfahren zusammengeklickt, scheint es) und nach jedem Bugfix sind 5 neue Bugs dabei.
    Und dann soll der Käufer sich auf ein kostenpflichtiges Update freuen?
    Erst einmal soll die Software erwartungsgemäß, d.h. wie Angeworben oder -preist laufen, dann bin ich evtl. bereit, die Entwickler zu unterstützen, indem ich für die LAUFENDEN AUSGABEN ebendieser, wie evtl. externe Server / Pflege von Listen, gerne erneut Geld bezahle. (Aber natürlich in Form eines nur jährlich kündbaren Abos…is klar).
    Für Bugfixe zahle ich nicht. Habe ich ja auch nicht programmiert und -vor allem: davon stand nichts in der Beschreibung der Software. Gehört also nicht zum Funktionsumfang.

    Unterm Strich bleibt:
    Software schlecht,
    Service schlecht,
    Laune schlecht.
    Die halten die Hand auf, ich meine drauf!

  38. So scheisse ich das Abo-Modell auch finde, ist es jetzt wenigstend ehrlich. Ich weiß beim Kauf, dass ich jährlich zahlen muss. Vorher kam bei Outbank einfach jährlich eine neue Version, die man kaufen musste. Kam aufs gleiche raus und ich hab mich richtig verarscht gefühlt. Hab das ganze jetzt 2 mal mitgemacht und werde jetzt erstmal weiterhin meine „alte“ 2er version nutzen. Bei der DE weiß man jetzt zumindest von Anfang an woran man ist.

  39. @Matta
    klar ist es ehrlich. Aber sorry der Preis ist definitiv überzogen mit jährlich 8,99 im Abo, wenn früher eine Version, welche nicht jedes Jahr neu kam, genauso viel gekostet hat.

  40. Ich war auch Anwender der ersten Outbankverion und damals ziemlich begeistert. Das hat sich mit Kauf und Verwendung von Outbank2 radikal verändert. Da hat der Anbieter es wirklich geschafft, eine Alpha kostenpflichtig auf den Markt zu werfen.

    Das musste ich mir nicht antun und habe nach Alternativen gesucht. Nach einigem hin und her bin ich bei „Banking 4“ der Subsembly GmbH gelandet. Die kommt funktionell und grafisch nicht überladen daher, gibt einem die Möglichkeite die Daten lokal im 256-er Datentresor oder auch 256-bit verschlüsselt in der Cloud zu speichern, letzteres als Basis für Systemüberschreitenden Datenaustausch.

    Die Software gibt es für iOS, Android, Amazon Kindle Fire BlackBerry 10 und Windows. Gut gelöst ist auch die Möglichkeit, Kreditkartenumsätze zu erfassen, die von den Kartenanbietern eigentlich nicht per API bereitgestellt werden. Angewendet wird hier das sogenannte Screen-Scraping. Das funktioniert recht zuverlässig, jedenfalls solange der Kartenanbieter seine Website für’s Onlinebanking nicht ändert. Hier wird aber erfahrungsgemäß nach relativ kurzer Zeit ein Programmupdate nachgerecht.

    Der Ärger mit Outbank hat sich also für mich persönlich gelohnt: Endlich habe ich mir mal die Mühe gemacht, nach einer Software zu suchen, die meinen Ansprüchen genügt und die auf verschiedenen Betriebssystemen korrekt funktioniert.

    Einzig das Handling war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber das ist ja bei anderen Programmen/Apps nicht unbedingt anders.

    Grundsätzlich: Ich habe nichts dagegen, für eine gute Lösung Geld zu bezahlen – warum auch. Was sich aber die stoeger it GmbH mit der Aktion geleistet hat geht m.E. gar nicht. Ich kaufe ja auch keine ungebackenen Brote.

  41. @Cihan: Das ist nicht richtig, die Daten werden auf Buhl-Servern gespeichert. Siehe dazu die Datenschutzbestimmungen:
    „1. Verschlüsselung
    Ihre Daten werden auf dem Server der Buhl Data Service GmbH in Deutschland gespeichert und von uns durch umfangreiche technische und organisatorische Schutzvorkehrungen gegen den Zugriff Dritter geschützt. Alle sensiblen personenbezogenen Daten werden dabei verschlüsselt, ein Zugriff auf diese Daten ist nur für Sie nach Eingabe des von Ihnen festgelegten, frei wählbaren Passworts möglich, welches uns nicht bekannt ist. Dadurch hat selbst die Buhl Data Service GmbH keine Zugriffsmöglichkeit auf die verschlüsselt gespeicherten Daten.“

    Alles klar?

  42. @Burki gerade angeschaut sieht ganz nett aus.
    @all wie man sieht es gibt mehr als genügend Alternativen und sicherlich ist für jeden irgendeine App dabei.
    Ich selber nutze noch iControl. Auch wenn diese von der c’t Sicherheitstechnisch zerrissen wurde. Aber ich speichere grundsetzlich keine TANs und PINs in den Apps.

  43. Ich nutze Outbank nur noch selten, da ich auf 4 Geräten via iCloud einmal Datenchaos hatte. Das langt mit. An den Macs bin ich genauso schnell im Online-Banking und die App meiner Bank für einen schnellen Überblick nach Zahlungeneingängen oder Kontostand reicht aus. Outbank war lange mein Favorit, aber das neue Abo-Modell werde ich nicht mitmachen. Zumal ich zwischenzeitlich noch ein Xperia Z1 als Urlaubsphone nutze (und gerade da erst recht den Überblick brauche) und hier ja keine Outbank Android-App zur Verfügung steht.

    • @Daniel (16. Mai 2014 um 10:07 Uhr): Danke, ich glaube hibiscus ist genau das was ich suche – vielleicht bekomme ich Advanzia da selbst reinprogrammiert 😉