Oracle gegen Google: Der Rechtsstreit bleibt spannend


Der Rechtsstreit zwischen Oracle und Google zieht sich schon ein paar Jahre, es geht um die Nutzung der Java-APIs unter Android. Google soll diese unrechtmäßig verwendet haben, Google hingegen beruft sich auf die Fair-Use-Policy. Während in der ersten Runde der Verhandlung Google gewonnen hat, ist Oracle bekanntlich in Berufung gegangen – und konnte nun ebenfalls einen Sieg für sich verbuchen, nämlich im Berufungsverfahren.

Das macht die Situation natürlich für keine der beiden Parteien wirklich besser, letztendlich steht man wieder bei Null. Oracle forderte einmal 9 Milliarden Dollar von Google, die zentrale Frage ist jedoch, ob sich Code wie Java überhaupt durch ein Urheberrecht schützen lassen kann. Diese Frage ist nicht geklärt, der U.S. Court of Appeals for the Federal Circuit hat nun eben gegen Google entschieden.

Nun wird es wohl einen dritten Anlauf geben, vorbei ist das Thema noch nicht. Mittlerweile nutzt Google den zur Debatte stehenden Code nicht mehr, es handelt sich also nicht um eine anhaltende Copyright-Verletzung, falls einmal geurteilt wird, dass Google hier gegen geltendes Recht verstoßen hat. Lohnen kann sich so ein langgezogenes Verfahren nicht wirklich für einen der Beteiligten.

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Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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Ein Kommentar

  1. Wieso soll es sich für Oracle nicht lohnen?

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