Online-Ausweis: PIN-Rücksetz- und Aktivierungsdienst verspätet sich

Ob elektronischer Führerschein, Ausweis oder E-Rezepte: die Nachrichtenlage könnte eine bessere bei digitalen Bürgerdiensten sein, hier und da müssen noch zahlreiche Stellschrauben justiert werden. Auch beim Online-Ausweis meldet das Bundesministerium des Innern und für Heimat nun Verzögerungen.

Der PIN-Rücksetz- und Aktivierungsdienst verspätet sich nämlich. Bislang muss man, sofern der Online-Ausweis nicht aktiviert ist, man die PIN vergessen hat oder den PIN-Brief nicht mehr findet, zum Bürgeramt. Das sollte sich im Dezember 2021 ändern. Der PIN-Rücksetzbrief sollte online auf einer Webseite bestellt werden können. Dieser Brief enthält eine neue PIN für den Online-Ausweis, einen Aktivierungscode und einen QR-Code für die automatische Aktivierung.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist das noch nicht möglich. Die Arbeiten an dem neuen Service sind weit fortgeschritten und laufen bei allen an dem komplexen technischen Vorhaben beteiligten Partnern auf Hochtouren, so das Bundesministerium. Nötig sind aber zum Beispiel noch weitere Tests, um sicherzugehen, dass der Dienst auch dann stabil bleibt, wenn er stark in Anspruch genommen wird.

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7 Kommentare

  1. Telekom? Siemens? IBM? Mercedes? Die Bundeswehr?

    Wer frickelt da dieses Mal rum?

  2. Danke für die Info, habe tatsächlich meinen PIN vergessen nach vielen Jahren ohne Einsatzzweck.

    • Du bist nicht alleine. Ich hätte die Funktion sogar schon ein mal benutzen können, aber es ging auch per Video-Ident…

      • Ich hab mich schon ein paar Mal per postident mit dem Onlineausweis identifiziert. Sobald man weiß wo die Spule für NFC im Handy und auf dem Ausweis sitzt und man das Handy nicht bewegt klappt es problemlos.

  3. nasowas

  4. Die neue Bundesregierung muss jetzt schnell die Fehlleistungen der vergangenen 16 Jahre beheben. Ich persönlich gehe davon aus, dass die meisten Dinge schneller vorangetrieben werden. Notfalls muss man sich eben von den „Bremsern“ in der Ministerialbürokratie verabschieden. Außerdem sollte der Kommunikation mit den Bürger*innen mehr Gewicht zukommen. So kann das Verständnis für Regierungshandeln verbessert werden. Schwachpunkte müssen benannt werden und schonungslos gegen sie vorgegangen werden.

  5. Klaus Mehdorn Travolta says:

    @Mr T Ich bin da auch recht optimistisch, in ca. 2 Jahren wird vieles bei ‚Elektronische Bürgerdienste‘ schon ganz anders aussehen.
    Ende Januar läuft mein Personalausweis ab, mal gespannt wie hübsch es dann mit E-ID funktioniert.

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