Drei Haselnüsse für Aschenbrödel: Amazon strahlt Neuverfilmung aus

Für manche gehört „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ einfach zur Weihnachtszeit dazu. Ich bin sehr gespannt, ob die Kenner des deutsch-tschechischen Kultfilmes auch die norwegische Neuauflage abfeiern werden, die ab dem 20.12. bei Amazon Prime Video zu sehen ist. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, in der Regie von Cecilie Mosli, ist die 2021er-Neuverfilmung des Klassikers mit dem norwegischen Popstar Astrid Smeplass in der Hauptrolle des Aschenbrödels und Cengiz Al als Prinz.

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ist eine Neuerzählung des beliebten Märchenklassikers von 1973. Aschenbrödel nimmt Prime-Mitglieder mit auf ihrer Reise durch verschneite Wälder und in die Berge auf ihrer Suche nach einem Weg ihrer bösen Stiefmutter zu entkommen und die Liebe zu finden. Zu sehen gibt es Ausritte, Bogenschießen, einen extravaganten königlichen Ball mit bunten Kleidern und eine Portion Magie.

Für das Drehbuch, basierend auf dem deutsch-tschechischen Originalfilm, zeichnen Kamilla Krogsveen (Totally True Love, Die Reise zum Weihnachtsstern), Karsten Fullu, Siv Rajendram Eliassen und Anna Bache-Wiig verantwortlich. Frederick P. N. Howard und Petter J. Borgli (Storm Films) fungieren als Produzenten.

Behauptung: Wird seine Zuseher finden, vermutlich aber nicht die Menschen erreichen, die mit dem Original groß geworden sind. Denn vielen von denen geht’s nicht nur um den Film, sondern um die damit verbundene Zeitreise. Da verhält es sich sicher wie mit Michel aus Lönneberga – das funktioniert als Neuverfilmung heute sicher auch nicht mehr.

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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14 Kommentare

  1. Darf man das!?!?
    Skandal.

  2. Zweifelhaft, dass die, die, die das Original kennen, die Neuverfilmung abfeiern. Sowas hat auch in der Vergangenheit nur in Einzelfällen funktioniert. Trotzdem kann das ja erfolgreich werden, nur eben nicht durch die „alten“ Zuschauer … 😉

  3. Poweruser009 says:

    Also was ich bisher über den Film gesehen habe, sorry, das geht gar nicht.
    Ich werde daher nicht meine Zeit verschwenden, mir diesen im ganzen anzuschauen.

  4. Das hat bisher mit allen Märchenneuverfilmungen nicht geklappt. Da hat das ZDF/die ARD völlig versagt. Kein Witz, keine Schauspielerleistung, nur Langeweile pur. Ob das die Norweger bei diesem Kultfilm wohl besser machen werden? Ich bezweifle es. Allein wie Kleinröschen sich an den Prinzen ranschmeißt, ist ja wohl nicht nachstellbar! *smile*

    • so in Bausch und Bogen verrisse ich die ARD Verfilmungen nicht. „Tischlein deck Dich“ ist gut gemacht, ebenso „Prinz Himmelblau“, viele andere waren allerdings schon schwer zu ertragen, „Frau Holle“ beispielsweise.
      Wäre interessant zu wissen, wie Kinder das sehen, ob die lieber die alten oder die neuen Filme sehen.

  5. Klaus Mehdorn Travolta says:

    Hoffentlich besteht der Film-Score zu großen Teilen aus ‚Wham – Last Christmas‘ …

  6. Gustav Gnödelhofer says:

    Was am Original so wichtig war und auch klasse gealtert ist: Eine aus sich selbst heraus emanzipierte weibliche Hauptfigur, die mit ihrer Ausstrahlung/ihrem Charme den ganzen Film trägt und trotz sehr guter „Co-Stars“ nicht einfach neu besetzt werden kann.
    Wir sind heute an bis zum Erbrechen (und weit darüber hinaus) gegendertem/fake-emanzipierten/aufgesetzt-weiblich-überlegenem Superweiber-Filme gewöhnt, sodass eine „neue Libuše“ (Aschenbrödel) nicht funktioniert: Im Original WAR die Emanzipation noch nicht so weit, im Original WAR Aschenbrödel aufmüpfig-selbstbewusst AUSSERHALB der Norm. Und das hat sie so überwältigend liebenswert gemacht.
    Den STOFF kann man neu verfilmen, keine Frage. Der alte Film ist aber noch immer sehenswert, wenn man mal wirklich echte selbst-erarbeitete Ebenbürtigkeit sehen will. Selbst der Prinz stinkt da nicht als „eben nur adelig“ ab, selbst der erarbeitet sich die Zuneigung des Mädchens erst.

    MACHT DAS SELBST. Nicht macht es nach. Nachmachen ist feige.

  7. Das Original kann man nicht besser machen… sollte man auch nicht. Meine Jugendliebe 😀

  8. Die Amazon Neuverfilmung von Cinderella war schon irgendwie gruselig.
    Jetzt kommt der nächste Film ran. Wird bestimmt auch nicht besser.

  9. Die Neuverfilmung kommt zeitgeistlich betrachtet etwas zu früh. Hätten sie noch etwas gewartet, hätten sie Aschenbrödel als männlichen Charakter umsetzen können, der versucht sich in einer matriaralisch geprägten Gesellschaft zu behaupten. Mit viel Mut gar fortgeschrittenen Alters mit heller Hautfarbe… 😉

  10. Marion Böttcher says:

    Also ich hab ihn gesehen,so ohne Aschenbrödel hätte er was,aber als Neuverfilmung absolut gruselig.Zu düster,,viel zu viel Fell an den Leuten und dann tötet sie eine Taube und dann helfen die anderen trotzdem beim sortieren der Saaten.Und zum Schluss zwei küssende Männer(ich weiß ich weiß Diskriminierung)Kann man sich ansehen,ich aber kein zweites mal.

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