Online-Ausweis: Hohe Nachfrage beim PIN-Rücksetz- und Aktivierungsdienst

Wir haben schon des Öfteren über den Online-Ausweis berichtet – und über die Tatsache, dass man mittlerweile seine PIN bequem online zurücksetzen lassen kann. Der PIN-Rücksetz- und Aktivierungsdienst für den Online-Ausweis des Personalausweises und der eID-Karte für EU-Bürger wurde vor sechs Monaten eingeführt. Das Bundesministerium des Innern und Heimat hat nun Zahlen veröffentlicht. Seit Anfang Februar bestellten laut Infoseite des Ministeriums über 198.000 Personen eine neue PIN, rund 120.000 Online-Ausweise wurden seitdem aktiviert. Die Nachfrage sei damit deutlich höher als erwartet. Hier kann mit wenigen Schritten der PIN-Rücksetzbrief bestellt werden. Er wird aus Sicherheitsgründen, ähnlich wie Zugangsdaten für das Online-Banking, per Post persönlich zugestellt.

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Um eine neue PIN über den Online-Service zu bestellen, wird Folgendes benötigt:

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Hallo, ich bin Carsten! Ich bin gelernter IT-Systemelektroniker und habe das Blog 2005 gegründet. Seit 2008 ist es Beruf(ung). Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Fan und Vater eines Sohnes. Auch zu finden bei Twitter, Facebook, Instagram und YouTube. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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32 Kommentare

  1. Und es funktioniert ?

  2. Das liegt doch sicher an der Grundsteuer über Elster.de – so generiert man Zwangsnutzer.

    • Wie machen Leute ohne Internet die Steuerklärung, also so 70 aufwärts?

      • Also meine Eltern und ihr Bekanntenkreis, alle mindestens ü65, sind alle online mit Laptops oder Desktops (und auch mit einem eigenen Smartphone).
        Kennst du wirklich so viele, die nicht online sind?

      • Oliver Müller says:

        Mit Stift und Papier.

      • Per Papierformular, habe ich für meine Mutter problemlos gemacht.

        • Dachte das wurde abgeschafft.

          • Matthias___ says:

            Nein. Der Fall Oma Erna ohne PC ist geregelt (genauso wie die private Einkommensteuererklärungen). Für Menschen ohne Internet und PC liegen Papierformulare zur Grundsteuer bei den Gemeinden und den Finanzämtern bereit.

    • Jaja
      Elster Online kann man auch mit Zertifikat nutzen nach Registrierung per Aktivierungsbrief. Man benötigt den ePerso nicht dafür, es ist nur eine weitere Möglichkeit des Logins.

      Übrigens funktionieren beide parallel, wie ich aus eigener Erfahrung weiß

  3. Naja man traut der Behörde ja so nichts zu, aber wenn es darum geht, gewisse digitale Dienste zu nutzen und damit platt-gesagt menschlichen Behördengang zu vermeiden, ist es mir zumindest Wert das ganze mal auszuprobieren. Denn wie wir alle wissen, Menschen handeln oft nach Emotionen und das machen Maschinen nun mal nicht. Gerade dort, wo die Machtverhältnisse am
    Stärksten sind, sollten digitale Systeme noch mehr Anwendung finden. Für den Staat hat das auch den positiven Effekt das er die Dinge besser nachvollziehen kann und wenn er ein Interesse daran hat nachhaltig und effizient zu arbeiten, wird er bestenfalls die Prozesse nachbessern.

  4. Sicherheit hin, Sicherheit her, aber bei Sachen wie „Er wird aus Sicherheitsgründen, ähnlich wie Zugangsdaten für das Online-Banking, per Post persönlich zugestellt“ hört es bei mir auf. Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden, aber für mich klingt das so, als würde ich diese PIN benötigen für bestimmte Situationen, um irgendetwas zu bestätigen, wenn ich in dieser Situation bin. Mit anderen Worten: Ich brauche den Ersatz *jetzt* und nicht erst in ein paar Tagen… Ich verstehe schon, was dahinter steckt, aber das muss doch anders möglich sein.

    • Dann solltest Du entweder die eID beizeiten aktivieren oder Deine Zugangsdaten nicht vergessen. Dies ist halt kein x-beliebiger Online-Dienst, wo Du per E-Mail mal eben ein Passwort zurücksetzen kannst. Bei Deinen Finanzdienstleister wird das doch ähnlich laufen.

      • Richtig, Banken machen das auch so. Da finde ich es aber auch nicht weniger lästig. Klar, selbst schuld, wenn ich meine Zugangsdaten verdödel. Das macht es doch aber nicht besser.

    • Du bekommst die Transport-PIN einmalig zum Aktivieren der Funktion per Post, falls das bei deinem Ausweis noch nicht aktiviert ist. Brauchst Du danach nie wieder.

    • Es ist doch ok wenn du das per Post bekommst. Deine Aufgabe ist ja nur, die Zugangsdaten aufzubewahren. Die Banken gehen einen einfachen wie sehr sicheren Weg: Solange du deine Login Daten kennst, ändern sie sich nicht. Du bekommst Benutzername (Ziffern) ein Pin und einen Code, für den Rest bist du verantwortlich. Selbst ich als hardcore Chaot, besitze diese beiden Briefe der Bank noch.

      Das die AusweisApp das ebenfalls so handhabt, finde ich sehr angenehm, tausend Mal besser als VideoIdent.

      Einfach mal die Briefe abheften und in die Schublade. Aber um die Sicherheit zu gewährleisten und nicht keinen unnötigen KrimsKrams nehme ich PostIdent sehr gerne. Ich bin absolut kein Fan davon iwas mit Email oder Handynummer zu machen, der Aufwand im Nachgang ist viel höher als einmal nen Brief losschicken

    • Leider kostet Online etwas Pflege was Pins und Passwörter angeht.

      Das ist trotzdem deutlich einfacher als früher analog.

      Ich kann das gemeckere über sinnvolle Sicherheit schwer nachvollziehen. Überlege bitte was ein Ident Diebstahl für Folgen haben kann, auch finanziell.

      Perso geklaut (muss man nicht sofort mitbekommen) und online zurückgesetzt darf nicht möglich sein.

      • @Chris R. Ein Nachtrag. Übertrage das mal auf denen Perso. Tausche Pin gegen Perso aus.

        „Vielleicht habe ich es auch falsch verstanden, aber für mich klingt das so, als würde ich diese PIN (Perso) benötigen für bestimmte Situationen, um irgendetwas zu bestätigen, wenn ich in dieser Situation bin. Mit anderen Worten: Ich brauche den Ersatz *jetzt* und nicht erst in ein paar Tagen…“

        Einen Perso bekommst du auch nicht sofort wenn du ihn verloren hast.

        • Einen vorläufigen dagegen schon. Und sowas kann ich mir hier auch vorstellen.

          • Denn bekommst du auch nur wenn du zum Amt gehst und deine Geburtsurkunde vorlegen kannst etc.

            Ich verstehe dich schon, aber ich sehe keine Lösung für dein Problem sofort eine neue Pin zu bekommen die nicht zu unsicher ist.

  5. Leider funktionierte das sichere Zustellen bei mir nicht! Lag einfach im Briefkasten.

    • Sei froh. Nachdem schon die Bundesdruckerei bei mir mit dem initialen PIN- und Benachrichtigungsbrief gescheitert war und ich meinen Ausweis erst auf mehrfache Nachfrage bei der Stadt bekam sollte ich dann Geld für eine neue PIN zahlen. Das habe ich vor 2 Jahren abgelehnt.

      Inzwischen der dritte Versuch, die PIN zu bestellen. Es scheitert bisher jedesmal daran, dass die Post in der Filiale niederlegt, die Benachrichtigung dazu jedoch erst nach Ablauf der Lagerfrist bei mir eintrifft.

      Insofern können die mich jetzt mal am Tüffel tuten.

    • Ja ist das jetzt schlimm? Nein. Weißt du warum? Weil der Pin nur Sinn macht wenn du gleichzeitig dein Personalausweis hast, für die Verifizierung. Das meine ich mit Effizienz: Das ist im Grunde sowas wie 2FA in der vereinfachten Form und trotzdem sehr sicher: Ohne Ausweis macht dieser neue Pin, der in deinem Briefkasten liegt, kein Sinn. Man muss sich nicht mehr arbeit machen als notwendig

  6. Ich habe das auch vor 3 Wochen aktiviert, mittlerweile kann man damit ja auch einiges machen. Und da hier immer so gerne über Behörden-Apps und IT in Deutschland allgemein hergezogen wird: das Ding funktioniert hervorragend. Was mich vor allem überrascht hat, man kann das Smartphone als Kartenleser für den Desktop verwenden – und das systemübergreifend. Ich starte die AusweisApp2 auf dem iphone, aktiviere Fernzugriff und die Anwendung auf dem Desktop (hier Fedora Linux) kann darauf zugreifen, wenn beide Geräte im selben LAN/WLAN sind.
    Vielleicht eine interessante Anwendung für einige hier: man kann seine OpenPGP Mail Schlüssel bei Governikus mit der Ausweis-App trusten.

    • Kann ich grundsätzlich bestätigen, funktioniert auch für mich gut (Android Smartphone und openSUSE Linux Laptop, aber auch mit Win Laptop getestet).

      Kritische Punkte sind dabei
      – Dicke der Handyhülle – durch die Menge an Daten die gelesen (und per Challenge Response auch gesendet wird an den NFC-Chip im Ausweis) ist das relativ empfindlich. Im Zweifel die Hülle abmachen
      – Je nach System muss man erst einen Port in der Firewall freischalten, damit es funktioniert. Habe ich für openSUSE hier dokumentiert
      https://forums.opensuse.org/showthread.php/565573-Ausweisapp2-Firewall-Einstellungen-damit-Smartphone-als-Kartenleser-funktioniert-(Fernzugriff)?highlight=ausweisapp2

    • Das mit dem gleichen WLAN/LAN könnte für Menschen ein Problem sein die ihr Gerät als Hotspot nutzen. Das müsste dann nochmal nachgebessert werden falls notwendig

      • pommesmatte says:

        Ne, das funktioniert ebenfalls einwandfrei. Smartphone und Laptop SIND ja auch dabei um selben Netzwerk, wenn der Laptop auf dem Smartphone Hotspot eingebucht ist.

        Wo es natürlich nicht geht, sind so Scherze wie Hotel WLAN wo sich die Geräte untereinander nicht sehen und/oder Broadcasts gefiltert werden.

        • Ganz ehrlich: In einem (halb-)öffentlichen WLAN (idR. ja auch ohne WPA-Verschlüsselung) würde ich aus Sicherheitsgründen aber auch auf das Smartphone als Kartenleser für den Laptop verzichten, ganz ehrlich. Verschlüsselung zwischen den Ausweisapps2 hin oder her, aber wenn da jemand schön den Verbindungsaufbau und den kompletten Verkehr zwischen den beiden Geräten mitschneiden kann, ist immer ein Risiko da.
          Ich würde das nur in einem vertrauenswürdigen Netzwerk machen, idealerweise nur dem eigenen Zuhause.
          Wenn es auch mit dem Hotspot so funktioniert wie Du schreibst (hab ich selbst noch nicht getestet), dann lieber so als im Hotel-WLAN

  7. Ich musste darmals bei der Abholung einen 6 stelligen PIN festlegen.
    So einen „PUK“ zum zurücksetzen habe ich per Post bekommen.
    Anscheinend sind schon viele damit überfordert. Vergessen, weggeschmissen, verbummelt …
    Is‘ nicht wichtig kann weg.
    Mann, mann, mann …

    • Ich habe mich damals vor 8 Jahren bewusst gegen die Aktivierung der ePerso-Funktion entschieden – schließlich gab es ja auch kaum Anwendungsfälle, das wird erst so langsam besser.
      Daher habe ich auch erst Anfang diesen Jahres die ePerso-Funktion wieder freischalten lassen und eine PIN gesetzt… allerdings im Bürgerbüro.
      Hatte auch vorher schon mal darüber nachgedacht, aber damals sollte man ernsthaft dafür 10 oder 15 Euro Gebühr bezahlen, also das Aktivieren der ePerso-Funktion. Habe das erst machen lassen, nachdem es kostenlos wurde.

  8. Peter Pustekuchen says:

    Danke für den Hinweis. Direkt mal Aktivierung beantragt. Bisher hatte ich keine Lust dafür zum Amt zu fahren und paar Euro abzudrücken 🙂

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