OnePlus Two soll 400 Euro kosten und mit Snapdragon 810 ausgestattet sein

OnePlus konnte mit seinem Flaghsip Killer 2014 eine durchaus beachtliche Fanbase aufbauen. Top Hardware zu einem niedrigen Preis und eine trotz aller Negativpresse erfolgreiches Marketing sorgten für ein andauerndes Interesse am OnePlus One. War die erste Generation noch mit Cyanogen OS ausgestattet, wird dies beim OnePlus Two nicht mehr der Fall sein. Oxygen OS heißt das Betriebssystem, OnePlus und Cyanogen gehen bekanntlich getrennte Wege.

OnePlusOne

OnePlus CEO Liu Zuohu verriet nun schon Details zum OnePlus Two, das im dritten Quartal erwartet wird. Über das Netzwerk Weibo fragte er, welcher Preis für ein Smartphone mit Snapdragon 810 angemessen wäre. Man kann davon ausgehen, dass der Qualcomm SoC im OnePlus Two zum Einsatz kommt. Nach zahlreichen Antworten kam Liu Zuohu zu dem Schluss, dass 400 Euro (2.499 RMB) ein angemessener Preis wären.

Zwei Schlüsse kann man nun daraus ziehen. Das OnePlus Two wird ein bisschen teurer als die erste Generation, wird aber ebenfalls wieder sehr hochwertig ausgestattet sein. Interessenten können also schon einmal gut 400 Euro zur Seite legen und dann im dritten Quartal auf eine Einladung hoffen, denn während das OnePlus One mittlerweile ganz ohne Einladung verkauft wird, wird das OnePlus Two wieder mit dem umstrittenen Invite-System seinen Weg zu den Nutzern finden.

Das OnePlus Two soll Gerüchten nach mit einem 5,5 Zoll 2K-Display, dem Snapdragon 810, 4 GB RAM und einem Fingerabdruckscanner ausgestattet sein. Klingt wie das gestern vorgestellte MiNote Pro von Xiaomi, das mit umgerechnet 430 Euro auch nicht viel teurer ist, dafür bereits ab Mitte Mai verfügbar.

(Quelle: GizmoChina)

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Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

7 Kommentare

  1. 2499 RMB sind 355-360 €, und daher doch deutlich weniger als die 2999 RMB (430 €) des MiNote Pro.

  2. M3gaFr3ak says:

    Wie sie wohl die Hitzeprobleme in den Griff bekommen haben? Naja, ich bleib erstmal bei meinem One, da ich wirklich nicht soooo viel Leistung brauche.

  3. Also angeblich hat Xiaomi das Hitzproblem in den Griff bekommen. Deshalb hat sich der Marktstart für das MiNote Pro auch verzögert.

  4. Und wieder nur per Invite-Dreck…was soll der Müll?

  5. Und noch ein Phablet. Da muss Apple wohl erst doch noch mehr Marktanteile aus dem Android Bereich gewinnen, bevor Unternehmen wieder Flagships in Größen unter 5 Zoll auf den Markt bringen.

  6. Q3 2015? Denke mal eher Q1 2016

  7. lentille says:

    Naja, Qualcomm wird sich kaum hinstellen und zugeben, dass ihr Flaggschiff-Chip ein Hitzeproblem hat. Die Messungen unter dem ersten Link (weiter oben) zeigen aber, was Qualcomm macht, um das Hitzeproblem zu vermeiden: Sie drosseln den Chip nach kurzer Zeit auf eine niedrigere Frequenz herunter, fahren also auf Sparflamme. Dabei bricht dann aber auch nach kurzer Zeit die Leistung und Performance dramatisch ein.